Hauptmenü öffnen

24-Stunden-Rennen von Le Mans 1964

24-Stunden-Rennen
Ein Ferrari 275P, hier beim 1000-km-Rennen am Nürburgring 1964, am Steuer Ludovico Scarfiotti. In Le Mans siegten Nino Vaccarella und Jean Guichet auf einem 275P und verfehlten dabei die Gesamtdistanz von 5000 Kilometer nur um knapp 4000 Meter.
Der Werks-CD3 mit der Originalstartnummer 44, hier beim Goodwood Festival of Speed 2006. Alain Bertaut und André Guilhaudin fielen beim Rennen mit diesem Rennwagen nach 77 gefahrenen Runden mit Motorschaden aus.
Der Jaguar E-Type Lightweight von Peter Lindner und Peter Nöcker 1963 am Nürburgring. In Le Mans waren die beiden Deutschen mit demselben Wagen am Start, fielen aber nach 149 Runden mit einem überhitzen Zylinder aus.

Das 32. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 32e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 20. bis 21. Juni 1964 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das RennenBearbeiten

Große Attraktion des Rennens waren die drei Ford GT40 der Ford Motor Company. Eric Broadley hatte in englischen Slough diesen neuen US-amerikanischen Sportwagen entwickelt. Das Rennprogramm wurde von John Wyer geleitet, der 1959 als Rennleiter von Aston Martin Roy Salvadori und Carroll Shelby zum Gesamtsieg geführt hatte. Beim Testwochenende im April musste Ford jedoch einen schweren Rückschlag hinnehmen: Sowohl Roy Salvadori, als auch Jo Schlesser hatten schwere Unfälle, weil die Fahrzeuge auf den schnellen Geraden völlig instabil wurden. Bis zum Rennen im Juni wurde das Konzept jedoch überarbeitet. und die GT40 erhielten mehr Abtrieb.

Im Training waren jedoch die Werks-Ferrari die Schnellsten. John Surtees fuhr im Ferrari 330P die schnellste bisher in Le Mans erzielte Rundenzeit. Die Werkswagen aus Maranello übernahmen auch nach dem Start die Führung im Rennen, der neue Ferrari 250LM, den David Piper für das North American Racing Team fuhr, blieb jedoch schon in der ersten Runde mit einem Defekt an der Ölpumpe liegen. Nach einer Rennstunde ging erstmals ein Ford in Führung, als sich Masten Gregory an die Spitze setzte. In der Nacht fielen aber alle Ford mit technischen Defekten aus. Auch Ferrari verlor noch vor Mitternacht zwei 275P durch Ausfälle.

Tragik vor der IndianapolisBearbeiten

Bei Einbruch der Dunkelheit hatte der AC-Cars-Werkspilot Peter Bolton auf der schnellen Passage zwischen der Mulsanne- und der Indianapolis-Kurve einen Unfall. Der AC Cobra kollidierte nach einem Getriebeschaden mit dem Ferrari 275P von Giancarlo Baghetti. Beide Wagen rutschten dabei in eine Auslaufzone, die für Zuschauer gesperrt war. Drei Personen waren aber über die Barriere gestiegen und wurden vom sich drehenden Rennwagen getroffen. Alle drei starben noch an der Unfallstelle. Zu diesem Zeitpunkt war der Maserati Tipo 151 mit Maurice Trintignant am Steuer bis auf den dritten Gesamtrang vorgefahren. Wenig später stoppte ihn eine defekte Elektrik.

Nachdem John Surtees und Lorenzo Bandini ihre Führung nach Problemen mit der Benzinzufuhr und einem daraus folgenden langen Boxenstopp verloren hatten, war der Weg frei für den Gesamtsieg von Nino Vaccarella und Jean Guichet im Werks-Ferrari 275P. Es war der erste Fahrersieg für Frankreich seit 1954.

Eine Kuriosität ereignete sich im Fahrzeug von Tony Maggs: Um die Vergaser des 12-Zylinder-Motors im Ferrari 250 GTO zu kühlen, wurde Eis verwendet. Einige Teile davon fielen in das Cockpit und verklemmten sich zwischen den Pedalen. Dadurch zog sich Maggs im Juni leichte Erfrierungen an den Füßen zu.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  37 Franzosen Vereinigtes Konigreich  25 Briten Italien  11 Italiener Vereinigte Staaten  10 US-Amerikaner Deutschland  7 Deutsche
Belgien  6 Belgier Schweiz  4 Schweizer Niederlande  3 Niederländer Neuseeland  2 Neuseeländer Irland  1 Ire
Mexiko 1934  1 Mexikaner Osterreich  1 Österreicher Sudafrika 1961  1 Südafrikaner Schweden  1 Schwede

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 P 5.0 20 Italien  SpA Ferrari SEFAC Frankreich  Jean Guichet
Italien  Nino Vaccarella
Ferrari 275P Ferrari 3.3L V12 349
2 P 5.0 14 Vereinigtes Konigreich  Maranello Concessionaires Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Schweden  Joakim Bonnier
Ferrari 330P Ferrari 4.0L V12 344
3 P 5.0 19 Italien  SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich  John Surtees
Italien  Lorenzo Bandini
Ferrari 330P Ferrari 4.0L V12 337
4 GT + 3.0 5 Vereinigte Staaten  Shelby-American Inc. Vereinigte Staaten  Dan Gurney
Vereinigte Staaten  Bob Bondurant
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 334
5 GT 3.0 24 Belgien  Ecurie Nationale Belge Belgien  Lucien Bianchi
Belgien  Jean Blaton
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 333
6 GT 3.0 25 Vereinigtes Konigreich  Maranello Concessionaires Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland
Sudafrika 1961  Tony Maggs
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 328
7 GT 2.0 34 Frankreich  Auguste Veuillet Frankreich  Robert Buchet
Frankreich  Guy Ligier
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 323
8 GT 2.0 33 Niederlande  Racing Team Holland Niederlande  Ben Pon
Niederlande  Henk van Zalinge
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 319
9 GT 3.0 27 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  Fernand Tavano
Vereinigte Staaten  Bob Grossman
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 315
10 GT 2.0 31 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Gerhard Koch
Schweiz  Heinz Schiller
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 315
11 GT 2.0 35 Schweiz  Scuderia Filipinetti Schweiz  Herbert Müller
Frankreich  Jean Sage
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 309
12 GT 2.0 32 Frankreich  Jacques Dewez Frankreich  Jacques Dewez
Frankreich  Jean Kerguen
Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4 308
13 GT 1.6 57 Italien  Scuderia St. Ambroeus Italien  Roberto Bussinello
Italien  Bruno Deserti
Alfa Romeo Giulia TZ Alfa Romeo 1.6L I4 307
14 P + 5.0 1 Frankreich  Auguste Veuillet Belgien  Pierre Noblet
Schweiz  Edgar Berney
Iso Grifo A3C Chevrolet 5.4L V8 307
15 GT 1.6 41 Italien  Scuderia St. Ambroeus Italien  Giampiero Biscaldi
Italien  Giancarlo Sala
Alfa Romeo Giulia TZ Alfa Romeo 1.6L I4 305
16 P 5.0 23 Belgien  Ecurie Nationale Belge Frankreich  Pierre Dumay
Belgien  Gérard Langlois van Ophem
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 298
17 P 3.0 46 Frankreich  Société des Automobiles Alpine Frankreich  Roger Delageneste
Irland  Henry Morrogh
Alpine M64 Renault-Gordini 1.1L I4 292
18 GT + 3.0 64 Frankreich  Société Chardonnet Frankreich  Régis Fraissinet
Frankreich  Jean de Mortemart
AC Cobra Ford 4.7L V8 289
19 GT 2.0 37 Vereinigtes Konigreich  British Motor Corporation Vereinigtes Konigreich  Paddy Hopkirk
Vereinigtes Konigreich  Andrew Hedges
MG MGB Hardtop MG 1.8L I4 287
20 P 3.0 59 Frankreich  Société des Automobiles Alpine Frankreich  Roger Masson
Italien  Teodoro Zeccoli
Alpine M63 Renault-Gordini 1.0L I4 284
21 P 3.0 50 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Company Vereinigtes Konigreich  David Hobbs
Niederlande  Rob Slotemaker
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 272
22 GT 1.3 43 Vereinigtes Konigreich  Team Elite '62 Vereinigtes Konigreich  Clive Hunt
Vereinigtes Konigreich  John Wagstaff
Lotus Elite Mk14 Coventry Climax 1.2L I4 266
23 GT 1.3 52 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Philippe Farjon
Frankreich  Serge Lelong
René Bonnet Aérodjet Renault-Gordini 1.1L I4 260
24 P 3.0 53 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Company Vereinigtes Konigreich  Clive Baker
Vereinigtes Konigreich  William Bradley
Austin-Healey Sprite Sebring BMC 1.1L I4 257
Nicht klassiert
25 P 3.0 47 Frankreich  Société des Automobiles Alpine Belgien  Mauro Bianchi
Frankreich  Jean Vinatier
Alpine M63 Renault-Gordini 1.0L I4 230
Disqualifiziert
26 GT + 3.0 18 Vereinigtes Konigreich  Michael Salmon Vereinigtes Konigreich  Mike Salmon
Vereinigtes Konigreich  Peter Sutcliffe
Aston Martin DP214 Aston Martin 3.7L I6 235
27 GT + 3.0 6 Vereinigte Staaten  Briggs S. Cunningham Neuseeland  Chris Amon
Deutschland  Jochen Neerpasch
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8 131
Ausgefallen
28 P 3.0 30 Deutschland  Porsche System Engineering Vereinigtes Konigreich  Colin Davis
Deutschland  Gerhard Mitter
Porsche 904/8 Porsche 2.0L Flat-8 244
29 P 3.0 48 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Robert Bouharde
Frankreich  Michel de Bourbon-Parma
René Bonnet Aérodjet Renault-Gordini 1.1L I4 216
30 P 5.0 10 Vereinigte Staaten  Ford Motor Company Vereinigte Staaten  Phil Hill
Neuseeland  Bruce McLaren
Ford GT40 Mk.I Ford 4.2L V8 192
31 GT + 3.0 16 Deutschland  Peter Lindner Deutschland  Peter Lindner
Deutschland  Peter Nöcker
Jaguar E-Type Lightweight Jaguar 3.8L I6 149
32 P 3.0 65 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Company Frankreich  Jean-François Piot
Frankreich  Jean-Louis Marnat
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 140
33 P 3.0 29 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Edgar Barth
Deutschland  Herbert Linge
Porsche 904/8 Porsche 2.0L Flat-8 139
34 P 3.0 54 Frankreich  Société des Automobile Alpine Frankreich  Philippe Vidal
Frankreich  Henri Grandsire
Alpine M64 Renault-Gordini 1.1L I4 133
35 P 3.0 45 Frankreich  S.E.C.A. CD Frankreich  Pierre Lelong
Frankreich  Guy Verrier
CD 3 Panhard 1.2L Supercharged Flat-2 124
36 GT + 3.0 9 Vereinigtes Konigreich  Rootes Group Vereinigtes Konigreich  Peter Procter
Vereinigtes Konigreich  Jimmy Blumer
Sunbeam Tiger Thunderbolt Ford 4.3L V8 118
37 GT 3.0 26 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Ed Hugus
Frankreich  José Rosinski
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 114
38 P 5.0 2 Frankreich  Maserati France Frankreich  André Simon
Frankreich  Maurice Trintignant
Maserati Tipo 151 Maserati 4.9L V8 99
39 GT + 3.0 17 Vereinigtes Konigreich  Peter Sargent Vereinigtes Konigreich  Peter Sargent
Vereinigtes Konigreich  Peter Lumsden
Jaguar E-Type Lightweight Jaguar 3.8L I6 80
40 P 3.0 44 Frankreich  S.E.C.A. CD Frankreich  Alain Bertaut
Frankreich  André Guilhaudin
CD 3 Panhard 1.2L Supercharged Flat-2 77
41 GT + 3.0 3 Vereinigtes Konigreich  AC Cars Ltd. Vereinigtes Konigreich  Peter Bolton
Vereinigtes Konigreich  Jack Sears
AC Cobra Coupe Ford 4.7L V8 77
42 P 5.0 21 Italien  SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes
Italien  Ludovico Scarfiotti
Ferrari 275P Ferrari 3.3L V12 71
43 P 5.0 22 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Giancarlo Baghetti
Italien  Umberto Maglioli
Ferrari 275P Ferrari 3.3L V12 69
44 P 5.0 11 Vereinigte Staaten  Ford Motor Company Vereinigte Staaten  Richie Ginther
Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Ford GT40 Mk.I Ford 4.2L V8 63
45 P 3.0 56 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Pierre Monneret
Schweiz  Jean-Claude Rudaz
René Bonnet Aérodjet Renault-Gordini 1.0L I4 62
46 P 5.0 15 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Mexiko 1934  Pedro Rodríguez
Vereinigte Staaten  Skip Hudson
Ferrari 330P Ferrari 4.0L V12 58
47 P 5.0 12 Vereinigte Staaten  Ford Motor Company Vereinigtes Konigreich  Richard Attwood
Frankreich  Jo Schlesser
Ford GT40 Mk.I Ford 4.2L V8 58
48 P 3.0 55 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Jean-Pierre Beltoise
Frankreich  Gérard Laureau
René Bonnet Aérodjet Renault-Gordini 1.1L I4 54
49 GT 1.6 40 Italien  Scuderia St. Ambroeus Italien  Fernand Masoreo
Frankreich  Jean Rolland
Alfa Romeo Giulia TZ Alfa Romeo 1.6L I4 47
50 P 3.0 60 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Bruno Basini
Frankreich  Roland Charrière
René Bonnet RB5 Renault-Gordini 1.2L I4 44
51 GT + 3.0 8 Vereinigtes Konigreich  Rootes Group Belgien  Claude Dubois
Vereinigtes Konigreich  Keith Ballisat
Sunbeam Tiger Thunderbolt Ford 4.3L V8 37
52 P 3.0 49 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Company Vereinigte Staaten  Mike Rothschild
Vereinigte Staaten  Bob Tullius
Triumph Spitfire Triumph 1.1L I4 23
53 P 3.0 42 Vereinigtes Konigreich  Lawrence Tune Engineering Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence
Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice
Deep Sanderson 301 BMC 1.3L I4 13
54 GT 1.6 38 Frankreich  Royal Elysées Frankreich  René Richard
Frankreich  Pierre Gele
Lotus Elan Lotus 1.6L I4 7
55 P 5.0 58 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigtes Konigreich  David Piper
Osterreich  Jochen Rindt
Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12 1
Nicht gestartet
56 P 1.6 66 Vereinigtes Konigreich  Lawrence Tune Engineering Vereinigtes Konigreich  Chris Spender
Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice
Irland  Eamon Donnelly
Vereinigtes Konigreich  Hugh Braithwaithe
Deep Sanderson 301 BMC 1.5L I4 1
57 GT 2.0 36 Frankreich  Jean-Claude Mosnier Frankreich  André de Cortanze
Frankreich  Jean-Claude Mosnier
Porsche 904 GTS Porsche 2.0L Flat-4 2
58 GT 1.3 51 Frankreich  Société Automobiles Alpine Frankreich  Jacques Féret
Frankreich  Pierre Orsini
Frankreich  Jacques Cheinisse
Alpine M65 Renault 1.3L I4 3
Reserve
59 GT 1.6 67 Vereinigte Staaten  Roland J. Lutz Vereinigte Staaten  Ronald Lutz
Vereinigte Staaten  Richard O'Steen
Elva Courier 4

1 Unfall im Training 2 Unfall im Training 3 Unfall im Training 4 Reserve

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
60 GT 62 Niederlande  Racing Team Holland Niederlande  Carel Godin de Beaufort
Deutschland  Gerhard Mitter
Frankreich  Guy Ligier
Porsche 904 GTS Porsche 2.0L Flat-4
61 GT 63 Frankreich  Andres Chardonnet Vereinigte Staaten  Lloyd Casner
Frankreich  Jean Vincent
AC Cobra Ford 4.7L V8
62 GT 7 Vereinigte Staaten  Ed Hugus Vereinigte Staaten  Ed Hugus Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8
63 GT 4 Vereinigte Staaten  Shelby-American Inc. Vereinigtes Konigreich  Ken Miles
Vereinigte Staaten  Bob Holbert
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8
64 P 51 Frankreich  Société des Automobiles Alpine Belgien  Mauro Bianchi Alpine M64 Renault-Gordini 1.1L I4
65 P 34 Italien  Abarth Corse & Cie Abarth 2000GT Simca 2.0L V4
66 GT 39 Vereinigtes Konigreich  Ian Walker Racing Team Lotus Elan 26R Lotus 1.6L I4
67 P 41 Italien  Abarth Corse & Cie Abarth 1300S
68 P 56 Italien  Abarth Corse & Cie Fiat-Abarth 1000SP
69 P Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss Auto Racing Team Vereinigtes Konigreich  John Whitmore
Vereinigtes Konigreich  Hugh Dibley
Vereinigte Staaten  Lloyd Casner
Porsche 904 Porsche 2.0L Flat-4
70 P 26 Vereinigtes Konigreich  Owen Racing Organisation Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Vereinigte Staaten  Richie Ginther
Rover-B.R.M. Rover 2.0L Gasturbine
71 Chevrolet Corvette
72 Chevrolet Corvette
73 GT 34 Italien  Abarth Corse & Cie Abarth 2000 Simca 2.0L V4
74 Vereinigtes Konigreich  Dick Jacobs MG Midget
75 Vereinigtes Konigreich  Dick Jacobs MG Midget
76 GT Marcos Volvo 1.8L V4
77 P 21 Frankreich  Fernand Tavano Frankreich  Fernand Tavano Ferrari 250LM Ferrari 3.0L V12
78 GT 33 Schweiz  Scuderia Filipinetti Porsche 904/4 GTS Porsche 2.0L Flat-4
79 P 28 Deutschland  Porsche System Engineering Porsche 904/8 Porsche 2.0L Flat-8
80 P 24 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Ferrari 250LM Ferrari 3.3L V12
81 P 61 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Company Austin-Healey Sprite Sebring BMC 1.3L I4
82 P 28 Italien  Automobili Turismo e Sport Italien  Teodoro Zeccoli ATS 2500GT
83 GT 2 Vereinigte Staaten  Briggs S. Cunningham Frankreich  Jo Schlesser
Vereinigte Staaten  Phil Hill
Shelby Cobra Daytona Ford 4.7L V8
84 GT Belgien  Ecurie Francorchamps Belgien  Pierre Dumay
Belgien  Gérard Langlois van Ophem
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12
85 Schweiz  Cote Schweiz  Jean Grentener
Schweiz  Maurice Caillet
Jaguar E-Type Jaguar 3.8L I6
86 GT 83 Frankreich  Andres Chardonnet Vereinigte Staaten  Lloyd Casner
Frankreich  Jean Vincent
AC Cobra Ford 4.7L V8

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Performance Frankreich  Jean Guichet Italien  Nino Vaccarella Ferrari 275P Gesamtsieg
Index of Thermal Efficiency Frankreich  Roger Delageneste Irland  Henry Morrogh Alpine M64 Rang 17
Prototyp über 5001 cm³ Belgien  Pierre Noblet Schweiz  Edgar Berney Iso Grifo A3C Rang 14
Prototyp 3001–4000 cm³ Frankreich  Jean Guichet Italien  Nino Vaccarella Ferrari 275P Gesamtsieg
Prototyp 1001–1150 cm³ Frankreich  Roger Delageneste Irland  Henry Morrogh Alpine M64 Rang 17
GT 4001–5000 cm³ Vereinigte Staaten  Dan Gurney Vereinigte Staaten  Bob Bondurant Shelby Cobra Daytona Rang 4
GT 2001–3000 cm³ Belgien  Lucien Bianchi Belgien  Jean Blaton Ferrari 250 GTO Rang 5
GT 1601–2000 cm³ Frankreich  Robert Buchet Frankreich  Guy Ligier Porsche 904/4 GTS Rang 7
GT 1301–1600 cm³ Italien  Roberto Businello Italien  Bruno Derserti Alfa Romeo Giulia TZ Rang 13
GT 1151–1300 cm³ Vereinigtes Konigreich  Clive Hunt Vereinigtes Konigreich  John Wagstoff Lotus Elite Mk14 Rang 22
GT 1001–1150 cm³ Frankreich  Philippe Farjon Frankreich  Serge Lelong René Bonnet Aérodjet Rang 23

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 86
  • Gestartet: 55
  • Gewertet: 24
  • Rennklassen: 11
  • Zuschauer: 350000
  • Ehrenstarter des Rennens: Paul Alfons von Metternich-Winneburg, Vizepräsident der Fédération Internationale de l’Automobile
  • Wetter am Rennwochenende: kalt und trocken
  • Streckenlänge: 13,461 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 349
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 4695,310 km
  • Siegerschnitt: 195,638 km/h
  • Pole Position: John Surtees – Ferrari 330P (#19) – 3:42,000 = 218,216 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Phil Hill – Ford GT40 Mk I. (#10) – 3:49,200 = 211,429 km/h
  • Rennserie: 9. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1964

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

Vorgängerrennen
Bergrennen Rossfeld 1964
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
12-Stunden-Rennen von Reims 1964