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Karriere im MotorsportBearbeiten

International bekannt wurde der britische Autorennfahrer Peter Bolton durch ein Unglück. Bei Einbruch der Dunkelheit hatte er als AC-Cars-Werkspilot beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1964 auf der schnellen Passage zwischen der Mulsanne- und der Indianapolis-Kurve einen Unfall. Der AC Cobra kollidierte nach einem Getriebeschaden mit dem Ferrari 275P von Giancarlo Baghetti. Beide Wagen rutschten dabei in eine Auslaufzone, die für Zuschauer gesperrt war. Drei Personen waren aber über die Barriere gestiegen und wurden vom sich drehenden Rennwagen getroffen. Alle drei starben noch an der Unfallstelle.

Bolton fuhr in den 1950er- und 1960er-Jahren Sportwagenrennen. Sein größter internationaler Erfolg war der siebte Gesamtrang in Le Mans 1963 mit Ninian Sanderson im AC Cobra 289 Coupé.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1956 Vereinigtes Konigreich  Robert Walshaw Jaguar XK 140 Vereinigtes Konigreich  Robert Walshaw disqualifiziert
1957 Vereinigtes Konigreich  AC Cars Ltd. AC Ace Vereinigtes Konigreich  Ken Rudd Rang 10
1958 Vereinigtes Konigreich  AC Cars Ltd. AC Ace LM Prototype Vereinigtes Konigreich  Richard Stoop Rang 8
1959 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Company Triumph TR3S Vereinigte Staaten 48  Mike Rothschild Ausfall defekter Kühler
1960 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Triumph TR4S Vereinigtes Konigreich  Ninian Sanderson nicht klassiert
1961 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Company Triumph TR4S Vereinigtes Konigreich  Keith Ballisat Rang 9
1962 Vereinigtes Konigreich  TVR Cars TVR Grantura Vereinigtes Konigreich  Ninian Sanderson Ausfall defekter Kühler
1963 Vereinigtes Konigreich  AC Cars Ltd. AC Cobra 289 Coupé Vereinigtes Konigreich  Ninian Sanderson Rang 7 und Klassensieg
1964 Vereinigtes Konigreich  AC Cars Ltd. AC Cobra Coupé Vereinigtes Konigreich  Jack Sears Ausfall Unfall
1965 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Ltd. Triumph Spitfire Vereinigtes Konigreich  William Bradley Ausfall Motorschaden

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1962 Vereinigtes Konigreich  TVR Cars TVR Grantura Vereinigte Staaten  Mike Rothschild Ausfall Hinterachse
1963 Vereinigtes Konigreich  Standard-Triumph Motor Co. Triumph TR4 Vereinigte Staaten  Mike Rothschild Rang 22
1965 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Inc. Triumph Spitfire Vereinigte Staaten  Mike Rothschild Ausfall Unfall

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1955 Aston Martin Aston Martin DB2 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR
DNF
1957 AC Cars AC Ace Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Schweden  KRI Venezuela  CAR
10
1958 AC Cars AC Ace Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
8
1959 Standard Motor Company Triumph TR3 Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
DNF
1960 Standard Motor Company Triumph TR4 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
DNF
1961 Standard Motor Company Triumph TR4 Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PES
9
1962 TVR TVR Grantura Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  MAI Italien  TAR Deutschland  BER Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Frankreich  TAV Italien  CCA Vereinigtes Konigreich  RTT Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
DNF DNF DNF
1963 Standard Motor Company
AC Cars
Triumph TR4
AC Cobra
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Belgien  SPA Italien  MAI Deutschland  NÜR Italien  CON Deutschland  ROS Frankreich  LEM Italien  MON Deutschland  WIS Frankreich  TAV Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Italien  MON Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI
22 7
1964 AC Cars AC Cobra Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Italien  MON Belgien  SPA Italien  CON Deutschland  NÜR Deutschland  ROS Frankreich  LEM Frankreich  REI Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  SIM Deutschland  NÜR Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
DNF
1965 Standard Motor Company Triumph Spitfire Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  BOL Italien  MON Italien  MON Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  MUG Deutschland  ROS Frankreich  LEM Frankreich  REI Italien  BOZ Deutschland  FRE Italien  CCE Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI
DNF DNF

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten