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1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1962

Sportwagenrennen
Hans Herrmann im Porsche 718 WRS; auf dem Weg zum dritten Rang in der Gesamtwertung und zum Sieg in der Klasse für Prototypen bis 2-Liter-Hubraum
Porsche 718 GTR von Gurney/Bonnier in der Anfangsphase des Rennens am Ende der Zielgeraden beim Anbremsen der Südkehre
Porsche 718 W-RS, der spätere Drittplatzierte, und Porsche Carrera von Glemser/Wütherich in der Südkehre

Das achte 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring, auch VIII. Int. ADAC 1000 km Nürburgring, fand am 27. Mai 1962 statt und war der siebte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Inhaltsverzeichnis

Das RennenBearbeiten

Nach dem Erfolg beim ersten 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1953 (Alberto Ascari und Giuseppe Farina siegten auf einem Ferrari 375MM Vignale) hatte die Scuderia Ferrari bei den sechs folgenden Rennen keinen Gesamtsieg mehr erzielen können. Diesem Umstand wollte der italienische Rennstall mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen 1962 entgegenwirken. Die Scuderia brachte vier Rennwagen in die Eifel, drei Dino-Ferrari und einen 330LM. Phil Hill und Olivier Gendebien fuhren einen Dino 256SP mit 2,4-Liter-Motor, die mexikanischen Rodríguez-Brüder Pedro und Ricardo einen Dino 268SP mit 2,6-Liter-8-Zylinder-Motor. Der dritte Dino war ein 196SP, der von Lorenzo Bandini und Giancarlo Baghetti gefahren wurde. Den 330TRI pilotieren Willy Mairesse und Mike Parkes.

Porsche war mit zwei Wagen vertreten, beide Typ 718, die jeweils 2-Liter-8-Zylinder-Motoren hatten. Sensation im Rennen war aber ein kleines britisches Fahrzeug. Jim Clark im neuen Lotus 23 verblüffte zu Beginn des Rennens die knapp 160.000 Zuschauer. Bei starkem Regen ging Clark vom Start weg in Führung und beendete die erste Runde mit einem Vorsprung von 27 Sekunden auf den Porsche von Dan Gurney. Erst als die Strecke nach einigen Runden abzutrocknen begann, wurde er langsam eingeholt. In der zwölften Runde verlor Clark in der Hocheichenkurve ausgangs Hatzenbach die Kontrolle über das Fahrzeug und kam von der Strecke ab. Durch Dämpfe, die aus einem beschädigten Auspuff austraten, war ihm übel geworden, sodass er den Wagen nicht mehr beherrschte. Ein zweiter Lotus 23 mit Peter Ashdown und Bruce Johnstone am Steuer beendete das Rennen mit vier Runden Rückstand auf dem achten Rang der Gesamtwertung.

Nach dem Ausfall von Clark lag der Mairesse/Parkes-Ferrari in Führung. Die Nässe der Straße verursachte viele Dreher und Unfälle. Pedro Rodríguez war schon in der fünften Runde durch Unfall ausgeschieden. In der siebten Runde kollidierte Carlo-Maria Abate im Ferrari 250TRI der Scuderia Serenissima mit dem Alfa Romeo Giulietta SZ von Marcello de Luca di Lizzano. Alle Fahrer blieben dabei unverletzt.

Im letzten Renndrittel übernahmen Phil Hill und Olivier Gendebien die Führung und gaben sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Spannend wurde es im Duell um den zweiten Platz. Joakim Bonnier hatte im Porsche 718 GTR den Rückstand auf den Mairesse/Parkes-Ferrari auf 16 Sekunden verkürzt, fiel aber eine Runde vor Schluss wegen eines Getriebeschadens aus. Dennoch ging der dritte Gesamtrang durch Graham Hill und Hans Herrmann im 718 WRS an Porsche. Die Siegerzeit betrug 7:33:27,700 Stunden für 1003,640 km, was einem Durchschnitt von 132,797 km/h entsprach.

ErgebnisseBearbeiten

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 S 3.0 92 Italien  SEFAC Ferrari Vereinigte Staaten  Phil Hill
Belgien  Olivier Gendebien
Ferrari Dino 246SP 44
2 P 4.0 120 Italien  SEFAC Ferrari Belgien  Willy Mairesse
Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes
Ferrari 330LM GTO 44
3 P 2.0 111 Deutschland  Porsche System Engineering Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Deutschland  Hans Herrmann
Porsche 718 WRS 44
4 S 3.0 96 Vereinigtes Konigreich  Essex Racing Stables Neuseeland  Bruce McLaren
Sudafrika 1961  Tony Maggs
Aston Martin DBR1/300 42
5 GT 3.0 51 Deutschland  Peter Nöcker Deutschland  Wolfgang Seidel
Deutschland  Peter Nöcker
Ferrari 250 GT SWB 41
6 GT 1.6 20 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Edgar Barth
Deutschland  Herbert Linge
Porsche 356 B Carrera Abarth GTL 41
7 GT 3.0 47 Belgien  Pierre Noblet Frankreich  Jean Guichet
Belgien  Pierre Noblet
Ferrari 250 GT SWB 40
8 S 1.0 65 Vereinigtes Konigreich  Ian Walker Vereinigtes Konigreich  Peter Ashdown
Sudafrika 1961  Bruce Johnstone
Lotus 23 40
9 GT 1.6 22 Deutschland  Paul-Ernst Strähle Deutschland  Gerhard Koch
Deutschland  Eberhard Mahle
Porsche 356 B Carrera Abarth GTL 40
10 GT 3.0 55 Frankreich  Henri Oreiller Frankreich  Henri Oreiller
Frankreich  Roger Delageneste
Ferrari 250 GT SWB 40
11 GT 1.6 25 Deutschland  Dieter Glemser Deutschland  Dieter Glemser
Deutschland  Rolf Wütherich
Porsche 356 B 40
12 GT 1.6 21 Deutschland  Paul-Ernst Strähle Deutschland  Paul-Ernst Strähle
Deutschland  Fritz Hahnl
Porsche 356 B 39
13 GT 1.3 14 Deutschland  Rudolf-Wilhelm Moser Deutschland  Rudolf-Wilhelm Moser
Deutschland  Lothar Bender
Alfa Romeo Giulietta SZ 39
14 P 2.0 6 Deutschland  Horst Estler Deutschland  Horst Estler
Deutschland  Fritz Jüttner
Alfa Romeo Giulietta SZ 38
15 P 4.0 59 Deutschland  Max Werner Deutschland  Max Werner
Deutschland  Norman Olsen
Jaguar E-Type 38
16 GT 1.3 2 Vereinigtes Konigreich  Team Elite Vereinigtes Konigreich  John Wagstaff
Vereinigtes Konigreich  Pat Ferguson
Lotus Elite 38
17 S 3.0 94 Schweiz  Georges Gachnang Schweiz  Georges Gachnang
Schweiz  Edouard Grob
Cegga-Ferrari 3000S 38
18 P 3.0 99 Vereinigte Staaten  Camoradi USA Vereinigte Staaten  Lloyd Casner
Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Maserati Tipo 61 37
19 P 1.0 103 Frankreich  René Bonnet Frankreich  Jean Vinatier
Frankreich  Gérard Laureau
René Bonnet Djet 37
20 GT 1.6 83 Deutschland  Harry Merkel Deutschland  Harry Merkel
Deutschland  Frank Kalkuhl
Deutschland  Hans-Otto Kreft
Porsche 356 B 1600 36
21 GT 2.0 43 Deutschland  Volvo Germany Deutschland  Josef Eschey
Deutschland  Georg Bialas
Volvo P1800 36
22 GT 2.0 40 Deutschland  Karl vom Kothen Deutschland  Karl vom Kothen
Deutschland  Heinz Endemann
Volvo P1800 35
23 S 1.0 60 Vereinigtes Konigreich  Octagon Vereinigtes Konigreich  Mike Reid
Vereinigtes Konigreich  Jeff Sparrowe
Austin-Healey Sebring Sprite 35
24 P 1.0 101 Frankreich  Panhard & Levassor Frankreich  Bernard Boyer
Frankreich  André Guilhaudin
CD Dyna 35
25 GT 2.0 39 Frankreich  Guy Savoye Frankreich  Guy Savoye
Frankreich  Claude Savoye
Morgan Plus 4 35
26 S 1.0 67 Frankreich  Claude Bobrowski Frankreich  Claude Bobrowski
Belgien  Claude Dubois
Fiat-Abarth 1000S 34
27 GT 2.0 42 Deutschland  Volvo Germany Deutschland  Karl-Heinz Grote
Deutschland  Anselm von Oertzen
Volvo P1800 34
Ausgefallen
28 P 2.0 110 Deutschland  Porsche System Engineering Vereinigte Staaten  Dan Gurney
Schweden  Joakim Bonnier
Porsche 718 GTR 42
29 P 2.0 1 Deutschland  Anton Fischhaber Deutschland  Anton Fischhaber
Deutschland  Kurt Ahrens
Alfa Romeo Giulietta 37
30 P 2.0 17 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Italien  Giancarlo Sala
Italien  Elio Zagato
Alfa Romeo Giulietta SZ 36
31 P 2.0 4 Schweiz  Edmond Laub Schweiz  Edmond Laub
Schweiz  Pierre Nicolier
Alfa Romeo Giulietta 36
32 GT 1.6 27 Vereinigte Staaten  Lee Miller Vereinigte Staaten  Lee Miller
Vereinigte Staaten  Ed Schaffer
Sunbeam Alpine 34
33 S 2.0 79 Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence Vereinigtes Konigreich  Chris Ashmore
Vereinigtes Konigreich  Robin Carnegie
Elva Mk.VI 32
34 GT 1.3 3 Vereinigtes Konigreich  Team Elite Vereinigtes Konigreich  Clive Hunt
Vereinigtes Konigreich  David Bruxton
Lotus Elite 31
35 S 2.0 70 Schweiz  Heini Walter Schweiz  Heini Walter
Schweiz  Hermann Müller
Porsche 718 RS/61 31
36 GT 1.3 12 Vereinigtes Konigreich  Vögele & Leston Schweiz  Charles Vögele
Vereinigtes Konigreich  Les Leston
Lotus Elite 30
37 P 2.0 10 Vereinigtes Konigreich  David Hobbs Vereinigtes Konigreich  David Hobbs
Vereinigtes Konigreich  Richard Attwood
Lotus Elite 27
38 GT 1.3 11 Belgien  Jean Carpentier Belgien  Jean Carpentier
Belgien  Carl Smet
Alfa Romeo Giulietta 27
39 P 2.0 18 Schweiz  Karl Foitek Schweiz  Karl Foitek
Deutschland  Ernst Furtmayr
Alfa Romeo Giulietta SZ2 26
40 S 1.0 64 Vereinigtes Konigreich  Ian Walker Australien  Paul Hawkins
Kanada 1957  Peter Ryan
Lotus 23 26
41 GT 2.0 38 Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence Vereinigtes Konigreich  Hugh Braithwaite
Vereinigtes Konigreich  Pip Arnold
Morgan Plus 4 21
42 S 2.0 71 Schweiz  Heini Walter Schweiz  Herbert Müller
Deutschland  Rudolf Jenzer
Porsche 718 RS 21
43 P 2.0 16 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Italien  Ludovico Scarfiotti
Italien  Luigi Taramazzo
Alfa Romeo Giulietta 20
44 GT 2.0 37 Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence
Vereinigtes Konigreich  Richard Shepherd-Barron
Morgan Plus 4 20
45 GT 1.3 5 Deutschland  Lufthansa Deutschland  Dieter Wipperfürth
Deutschland  Robert Huhn
Alfa Romeo Giulietta 16
46 GT 1.3 8 Jamaika 1957  Jamaika Racing Vereinigtes Konigreich  Peter Jackson
Jamaika 1957  Richard Melville
Lotus Elite 14
47 GT 3.0 49 Osterreich  OSAC Italien  Umberto Maglioli
Osterreich  Gotfrid Köchert
Ferrari 250 GTO 14
48 S 1.0 62 Vereinigtes Konigreich  Octagon Vereinigtes Konigreich  J. M. Noble
Vereinigtes Konigreich  Derrick Astle
MG Midget 13
49 S 2.0 72 Italien  SEFAC Ferrari Italien  Lorenzo Bandini
Italien  Giancarlo Baghetti
Ferrari Dino 196SP 13
50 P 1.0 102 Frankreich  Panhard et Levassor Frankreich  Jean-Pierre Hanrioud
Frankreich  Alain Bertaut
CD Dyna 13
51 GT 2.0 36 Belgien  Francis van Lysbeth Belgien  Francis van Lysbeth
Belgien  Gonzalo van Bierbeek
AC Ace 12
52 GT 3.0 53 Belgien  Ecurie Francorchamps Belgien  Georges Berger
Belgien  Léon Dernier
Ferrari 250 GT SWB Drogo 12
53 S 1.0 63 Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence Vereinigtes Konigreich  Leonard Bridge
Vereinigtes Konigreich  Chris Spender
Deep Sanderson 301 12
54 GT 1.6 24 Niederlande  Ben Pon Niederlande  Ben Pon
Niederlande  Rob Slotemaker
Porsche 356 B Carrera Abarth GTL 11
55 S 1.0 66 Frankreich  Frank Ruata Frankreich  Frank Ruata
Frankreich  Joffre Lobry
Fiat-Abarth 1000S 11
56 S 2.0 76 Sudafrika 1961  Bob Olthoff Sudafrika 1961  Bob Olthoff
Vereinigtes Konigreich  John Whitmore
MGA 11
57 S 2.0 84 Vereinigtes Konigreich  Essex Racing Team Vereinigtes Konigreich  Jim Clark
Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor
Lotus 23 11
58 S 2.0 73 Vereinigtes Konigreich  Taylor & Crawley Vereinigtes Konigreich  Douglas Graham
Vereinigtes Konigreich  Christopher Martyn
Lotus 15 10
59 P 2.0 116 Deutschland  Bruno Runte Deutschland  Bruno Runte
Luxemburg  Nicolas Koob
Porsche 718 GTR 10
60 P 4.0 57 Vereinigtes Konigreich  Peter Lumsden Vereinigtes Konigreich  Peter Lumsden
Vereinigtes Konigreich  Peter Sargent
Jaguar E-Type 9
61 S 3.0 90 Italien  Scuderia Serenissima Italien  Carlo-Maria Abate
Italien  Nino Vaccarella
Ferrari 250TRI/61 7
62 P 2.0 15 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Italien  Marcello de Luca di Lizzano
Italien  Giancarlo Rigamonti
Alfa Romeo Giulietta SZ 6
63 S 2.0 82 Schweiz  Pierre de Siebenthal Schweiz  Pierre de Siebenthal
Portugal  Francisco de Heredia
Lotus Eleven 6
64 GT 3.0 54 Italien  C. San Guisti Ferraro Italien  Giorgio Scarlatti
Italien  Pietro Ferraro
Ferrari 250 GTO 5
65 GT 1.3 7 Deutschland  Hans-Helmuth Hespen Deutschland  Dieter Machatius
Deutschland  Hans-Otto Kreft
Alfa Romeo Giulietta 4
66 GT 2.0 41 Deutschland  Volvo Germany Deutschland  Jochen Neerpasch
Deutschland  Herbert Schultze
Volvo P1800 4
67 S 3.0 93 Italien  SEFAC Ferrari Mexiko 1934  Pedro Rodríguez
Mexiko 1934  Ricardo Rodríguez
Ferrari Dino 268SP 4
Nicht gestartet
68 GT 1.6 23 Osterreich  OASC Osterreich  Gerhart Greil
Osterreich  H. P. Fürst
Porsche 356 B 1600 01
69 GT 1.6 26 Deutschland  Gerhard Mitter Deutschland  Eberhard Rank
Deutschland  Gerhard Mitter
Porsche 356 B 1600 01
70 GT 1.6 28 Portugal  Antonio Gentil de Herédia Portugal  Antonio Gentil de Herédia
Portugal  Henrique Jose Burnay-Bastos
MGA 01
71 GT 1.6 31 Deutschland  Hessen Deutschland  Ulrich Rose
Deutschland  Ludwig Walter
Porsche 356 B 1600 01
72 GT 1.6 29 Deutschland  Werner Lindermann Deutschland  Werner Lindermann
Deutschland  Arthur Rosenhammer
MGA 01
73 GT 3.0 48 Schweiz  Arena Schweiz  Roger Zehr
Schweiz  Robert Hauser
Ferrari 250 GT 01
74 GT 3.0 52 Belgien  Ecurie Francorchamps Belgien  Georges Berger
Belgien  Jacques van der Haute
Ferrari 250 SWB 01
75 S 1.0 61 Vereinigtes Konigreich  Octagon Vereinigtes Konigreich  Robert Snow
Vereinigtes Konigreich  Ted Lund
Austin-Healey Sebring Sprite 02
76 S 2.0 74 Deutschland  Rhein-Ruhr Racing Deutschland  Heinz Gilges
Deutschland  Bernd Degner
Borgward Rennsport 03
77 S 2.0 75 Vereinigtes Konigreich  Nicolas Garbett Vereinigtes Konigreich  Nicolas Garbett
Vereinigtes Konigreich  Anthony Kilburn
Lotus 01
78 S 2.0 77 Schweiz  Lausannoise Schweiz  André Wicky
Schweiz  Guido Haberthur
Maserati Tipo 60 01
79 S 2.0 78 Portugal  Daniel de Magalhaes Portugal  Mário de Araújo Cabral
Portugal  Daniel de Magalhaes
Porsche 718 01
80 S 2.0 80 Italien  Trentina Italien  Armando Zampiero
Italien  Domenico Lo Coco
WRE 04

1 nicht gestartet
2 Unfall im Training
3 Motorschaden im Training
4 zurückgezogen

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
81 P 2.0 Vereinigtes Konigreich  TVR Vereinigtes Konigreich  Ninian Sanderson
Vereinigtes Konigreich  John Woolfe
TVR Grantura
82 S 1.0 Vereinigtes Konigreich  DRW Vereinigtes Konigreich  Jack Murrell
Vereinigtes Konigreich  Geoff Oliver
DRW Terrier
83 S 2.0 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Schweiz  Tommy Spychiger
Italien  Umberto Maglioli
Porsche 718
84 P 2.0 Vereinigtes Konigreich  TVR Vereinigtes Konigreich  Peter Bolton
Vereinigtes Konigreich  Mike Rothschild
TVR Grantura
85 P 2.0 Vereinigtes Konigreich  TVR Vereinigtes Konigreich  Keith Ballisat
Niederlande  Rob Slotemaker
TVR Grantura
86 GT 1.3 9 Vereinigtes Konigreich  Fitzwilliam Racing Vereinigtes Konigreich  Jon Derisley
Vereinigtes Konigreich  John Nicholson
Lotus Elite
87 GT 1.6 30 Belgien  Ecurie Francorchamps Kongo-Leopoldville  Robert Darville Porsche 356 B 1600
88 GT 3.0 46 Italien  Scuderia Serenissima Italien  Carlo-Maria Abate
Vereinigtes Konigreich  Colin Davis
Ferrari 250 GTO
89 GT 3.0 50 Italien  Carlo Peroglio Italien  Carlo Peroglio
Italien  Luigi Taramazzo
Ferrari 250 GT
90 GT 3.0 58 Vereinigtes Konigreich  Essex Racing Stables Aston Martin DB4 GT
91 S 3.0 91 Italien  Scuderia Serenissima Italien  Carlo-Maria Abate
Vereinigtes Konigreich  Colin Davis
Ferrari
92 S 3.0 95 Vereinigtes Konigreich  UDT-Laystall Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland
Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Ferrari
93 S 1.0 104 Jamaika 1957  Jamaika Racing Vereinigtes Konigreich  Peter Jackson
Vereinigtes Konigreich  John Anstead
Austin-Healey Sprite
94 S 1.0 105 Vereinigtes Konigreich  Gitane Vereinigtes Konigreich  Gordon Fowell
Vereinigtes Konigreich  Dan Margulies
Gitane 1000
95 P 2.0 115 Schweiz  Lausannoise Schweiz  André Wicky
Schweiz  Robert Jenny
Abarth-Simca 1300 Bialbero
96 P 4.0 125 Italien  Scuderia Serenissima Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Maserati Tipo 151
97 P 4.0 126 Vereinigte Staaten  Chaparral Cars Chaparral 1

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Prototypen bis 4000 cm³ Belgien  Willy Mairesse Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes Ferrari 330TRI Rang 2
Prototypen bis 3000 cm³ Vereinigte Staaten  Lloyd Casner Vereinigte Staaten  Masten Gregory Maserati Tipo 61 Rang 18
Prototypen bis 2000 cm³ Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Deutschland  Hans Herrmann Porsche 718 WRS Rang 3
Prototypen bis 1000 cm³ Frankreich  Jean Vinatier Frankreich  Gérard Laureau René Bonnet Djet Rang 19
Sportwagen bis 3000 cm³ Vereinigte Staaten  Phil Hill Belgien  Olivier Gendebien Ferrari Dino 246SP Gesamtsieg
Sportwagen bis 2000 cm³ kein Teilnehmer im Ziel
Sportwagen bis 1000 cm³ Vereinigtes Konigreich  Peter Ashdown Sudafrika 1961  Bruce Johnstone Lotus 23 Rang 8
GT bis 3000 cm³ Deutschland  Wolfgang Seidel Deutschland  Peter Nöcker Ferrari 250 GT SWB Rang 5
GT bis 2000 cm³ Deutschland  Josef Eschey Deutschland  Georg Bialas Volvo P1800 Rang 21
GT bis 1600 cm³ Deutschland Demokratische Republik 1949  Edgar Barth Deutschland  Herbert Linge Porsche 356 B Carrera Abarth GTL Rang 6
GT bis 1300 cm³ Deutschland  Rudolf-Wilhelm Moser Deutschland  Lothar Bender Alfa Romeo Giulietta SZ Rang 13

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 97
  • Gestartet: 67
  • Gewertet: 27
  • Rennklassen: 11
  • Zuschauer: 160.000
  • Wetter am Renntag: kalt, zwischendurch leichter Regen
  • Streckenlänge: 22,810 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 7:33:27,700 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 44
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 1003,640 km
  • Siegerschnitt: 132,797 km/h
  • Pole Position: Phil Hill - Ferrari Dino 246SP (#92) - 9:25,500 = 145,210 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Phil Hill - Ferrari Dino 246SP (#92) - 9:31,900 = 143,585 km/h
  • Rennserie: 7. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1962

LiteraturBearbeiten

  • Michael Behrndt, Jörg-Thomas Födisch, Matthias Behrndt: ADAC 1000 km Rennen. HEEL Verlag, Königswinter 2008, ISBN 978-3-89880-903-0.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1962 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerrennen
Großer Preis von Berlin 1962
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
24-Stunden-Rennen von Le Mans 1962