Hauptmenü öffnen

KarriereBearbeiten

Bruce Johnstone fuhr in den späten 1950er-Jahren Tourenwagenrennen auf einem Volvo und wechselte 1960 zu den Monoposti. In Südafrika wurde er ein bekannter Rennfahrer als er beim Formula-Libre-South-African-Grand-Prix den sechsten Rang belegte. Das Rennen gewann der belgische Grand-Prix-Pilot Paul Frère. 1961 erreichte er in der südafrikanischen Formel-Meisterschaft den zweiten Gesamtrang hinter Syd van der Vyver. Dieser Erfolg brachte ihm einen Werksvertrag beim Yeoman Credit Racing Team von Reg Parnell ein. Die Partnerschaft stand unter keinem guten Stern. Sowohl beim Natal-Grand-Prix als auch beim Training zum Großen Preis von Südafrika hatte Johnstone einen Unfall.

1962 kam Johnstone nach Europa. Er gewann gemeinsam mit Peter Ashdown auf einem Lotus 23 die Klasse bis 1,5-Liter beim 1000-km-Rennen am Nürburgring. Er steuerte einen Werks-B.R.M. beim Gold Cup im Oulton Park und wurde am Ende des Jahres mit dem BRM P48 Neunter beim Großen Preis von Südafrika.

Obwohl Johnstone ein talentierter Fahrer war, er gewann mit David Piper auf einem Ferrari 250 GTO das 9-Stunden-Rennen von Kyalami im Dezember 1962, beendete er seine Karriere im Frühjahr 1963.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der Automobil-Weltmeisterschaft, die heutzutage als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird.

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1962 Owen Racing Organisation BRM P48/57 BRM 1.5 V8 1
Gesamt 1

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1962                  
9
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1962 Ian Walker Lotus 23 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  MAI Italien  TAR Deutschland  BER Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Frankreich  TAV Italien  CCA Vereinigtes Konigreich  RTT Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
8

LiteraturBearbeiten

  • Steve Small: Grand Prix Who’s who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

WeblinksBearbeiten