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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1962

24-Stunden-Rennen
Der Ferrari 330TRI LM mit der Startnummer 6, der Siegerwagen von Olivier Gendebien und Phil Hill.
Der Ferrari 250 GTO mit der Originalstartnummer 22; mit diesem Wagen wurden Léon Dernier und Jean Blaton Dritte in der Gesamtwertung.
Der Ferrari 250 Breadvan – ein Einzelstück – mit der Startnummer 16, gefahren von Carlo-Maria Abate und Colin Davis.

Das 30. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 30e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 23. bis 24. Juni 1962 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Neue RennklassenBearbeiten

Bereits Monate vor dem Rennen sorgte der Automobile Club de l’Ouest mit einer neuen Klasseneinteilung für einige Verwirrung und Verwunderung bei den regelmäßigen Le-Mans-Startern. In nicht weniger als 18 Klassen – inklusive des Index of Performance und des Index of Efficiency – sollten Sieger gekürt werden. Dass dies nicht in allen gelang, lag daran, dass es in einigen nicht einmal Starter gab. Auch der Versuch, mit den Experimental-Klassen mehr Prototypen nach Le Mans zu bringen, scheiterte. Was den in der GT-Klasse gemeldeten Ferrari 250 GTO von Pierre Noblet und Jean Guichet von dem NART-250 GTO, der in der Experimental-Klasse an den Start ging, unterschied, war auch dem Fachpublikum nicht ganz klar.

Vor dem Rennen kam es zum Eklat, weil die Offiziellen des ACO dem Lotus 23 bei der technischen Abnahme die Zulassung verweigerten. Der kleine Lotus hatte beim 1000-km-Rennen am Nürburgring sein Debüt gegeben, und war mit Jim Clark am Steuer zu Beginn des Rennens in Führung gelegen. Colin Chapman brachte zwei 23 nach Le Mans. Der eine Werkswagen hatte einen 1-Liter-Ford-Motor. Der zweite Wagen, der von UDT-Laystall-Racing-Team gemeldet wurde, aber auch ein Werkswagen war, hatte einen 0,7-Liter-Climax-Motor. Die Wagen galten als Favoriten in ihren Klassen, und Stunden nach der Abnahme sickerte durch, dass der ACO dem Druck der französischen Teams nachgegeben hatte und dem 23 mangelnde Sicherheit attestierte. Chapman reiste ab und machte seine Ankündigung wahr, nie wieder mit einem Werkswagen nach Le Mans zu kommen.

Das RennenBearbeiten

Das 24-Stunden-Rennen von 1962 war das letzte Le-Mans-Rennen, das von einem Frontmotor-Rennwagen gewonnen werden konnte. Mit dem sechsten Gesamtsieg wurde Ferrari zum alleinigen Rekordhalter bei den Marken. Nach seinem vierten Sieg als Fahrer erklärte Olivier Gendebien nach dem Rennen seinen Rückzug aus Le Mans. Dass der Versuch mit den Experimental-Fahrzeugen gescheitert war, konnte man auch dem Gesamtklassement entnehmen. Unter den ersten 13 Fahrzeugen fanden sich elf GT-Wagen.

Aus der ersten Runde kam Graham Hill im neuen Aston Martin DP212 als Führender wieder zurück. Bis in die frühen Nachtstunden war der Aston Martin ein ernsthafter Gegner der Ferraris, dann fiel der Wagen nach einer gebrochenen Ölleitung aus. In der Nacht wiederholte sich der Zweikampf aus dem Vorjahr. Wieder lieferten sich die beiden Rodríguez-Brüder einen heftigen Schlagabtausch mit Gendebien und Phil Hill. Aber der NART-Ferrari fiel nach 14 Stunden mit Kupplungsschaden aus.

Zu diesem Zeitpunkt war Mike Parkes längst ausgeschieden. Der Brite hatte seinen Ferrari in der gefürchteten Sandbank der Mulsanne eingegraben und beim Versuch, den Wagen wieder zu befreien – nachdem er mehr als eine halbe Stunde den Wagen ausgeschaufelt hatte –, den Motor überdreht. Die Maserati waren schnell, aber nicht standfest genug. Dick Thompson war mit dem Tipo 151 nach zwei Stunden sogar kurz in Führung gelegen, ehe er durch einen Unfall ausschied. Die GT-Klasse gewannen Noblet und Guichet, und Charles Deutsch gewann mit seinen Rennwagen das Duell in den kleinen Klassen gegen seinen ehemaligen Partner René Bonnet.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Vereinigtes Konigreich  28 Briten Frankreich  28 Franzosen Vereinigte Staaten  17 US-Amerikaner Italien  12 Italiener Belgien  9 Belgier
Schweiz  3 Schweizer Deutschland  2 Deutsche Mexiko 1934  2 Mexikaner Niederlande  2 Niederländer Australien  1 Australier
Kongo-Leopoldville  1 Belgisch-Kongolese Irland  1 Ire Kanada 1921  1 Kanadier Neuseeland  1 Neuseeländer Osterreich  1 Österreicher
Schweden  1 Schwede Sudafrika 1961  1 Südafrikaner

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 E +3.0 6 Italien  SpA Ferrari SEFAC Belgien  Olivier Gendebien
Vereinigte Staaten  Phil Hill
Ferrari 330TRI LM Spyder Ferrari 4.0L V12 331
2 GT 3.0 19 Belgien  Pierre Noblet Belgien  Pierre Noblet
Frankreich  Jean Guichet
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 326
3 GT 3.0 22 Belgien  Equipe Nationale Belge Belgien  Léon Dernier
Belgien  Jean Blaton
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 314
4 GT +3.0 10 Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham
Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori
Jaguar E-Type FHC Jaguar 3.8L I6 310
5 GT 3.0 9 Vereinigtes Konigreich  P. J. Sargent Vereinigtes Konigreich  Peter Sargent
Vereinigtes Konigreich  Peter Lumsden
Jaguar E-Type Lightweight Coupe Jaguar 3.8L I6 310
6 E 3.0 17 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Bob Grossman
Vereinigte Staaten  Fireball Roberts
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 297
7 GT 1.6 34 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Edgar Barth
Deutschland  Hans Herrmann
Porsche 356B Abarth Porsche 1.6L Flat-4 287
8 GT 1.3 44 Vereinigtes Konigreich  Lotus Engineering Vereinigtes Konigreich  David Hobbs
Australien  Frank Gardner
Lotus Elite Mk14 Coventry Climax 1.2L I4 286
9 GT 3.0 21 Italien  Ed Hugus Vereinigte Staaten  Ed Hugus
Vereinigte Staaten  George Reed
Ferrari 250 GT SWB Bertone Ferrari 3.0L V12 281
10 GT 1.3 39 Italien  Scuderia St. Ambroeus Italien  Giancarlo Sala
Italien  Marcello de Luca di Lizzano
Alfa Romeo Giulietta Zagato SVZ Alfa Romeo 1.3L I4 281
11 GT 1.3 45 Vereinigtes Konigreich  Lotus Engineering Vereinigtes Konigreich  Clive Hunt
Vereinigtes Konigreich  Dr. John Wyllie
Lotus Elite Mk14 Coventry Climax 1.2L I4 278
12 GT 1.6 35 Frankreich  Auguste Veuillet Frankreich  Robert Buchet
Schweiz  Heinz Schiller
Porsche 356B Abarth Porsche 1.6L Flat-4 272
13 GT 2.0 29 Vereinigtes Konigreich  Morgan Motor Company Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence
Vereinigtes Konigreich  Richard Shepard-Baron
Morgan Plus 4 Triumph 2.0L I4 270
14 E 1.3 43 Belgien  Equipe Nationale Belge Belgien  Claude Dubois
Belgien  Georges Harris
Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4 268
15 GT 1.6 32 Vereinigtes Konigreich  Sunbeam Talbot Vereinigtes Konigreich  Peter Harper
Vereinigtes Konigreich  Peter Procter
Sunbeam Alpine Sunbeam 1.6L I4 268
16 E 850 53 Frankreich  Panhard & Levassor Frankreich  André Guilhaudin
Frankreich  Alain Bertaut
CD Dyna Panhard 0.7L Flat-2 255
17 E 1.15 46 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Bernard Consten
Frankreich  José Rosinski
René Bonnet Djet Renault 1.0L I4 255
18 E 850 50 Frankreich  Société Automobiles René Bonnet Frankreich  Paul Armagnac
Frankreich  Gérard Laureau
René Bonnet Djet 2 Spider Renault 0.7L I4 253
Ausgefallen
19 E 3.0 27 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Giancarlo Baghetti
Italien  Ludovico Scarfiotti
Ferrari Dino 268SP Ferrari 2.6L V8 230
20 E 1.6 37 Italien  Automobili O.S.C.A. Vereinigte Staaten  George Arents
Frankreich  José Behra
OSCA 1600GT Zagato O.S.C.A. 1.6L I4 227
21 GT 1.3 40 Italien  Scuderia St. Ambroeus Schweiz  Karl Foitek
Italien  Riccardo Ricci
Alfa Romeo Giulietta Zagato SVZ Alfa Romeo 1.3L I4 225
22 GT 3.0 24 Vereinigtes Konigreich  Ecurie Chiltern Vereinigtes Konigreich  Sir John Whitmore
Sudafrika 1961  Bob Olthoff
Austin-Healey 3000 BMC 2.9L I6 212
23 GT 3.0 23 Frankreich  Fernand Tavano Frankreich  Fernand Tavano
Frankreich  André Simon
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 202
24 GT 1.6 33 Vereinigtes Konigreich  Sunbeam Talbot Irland  Paddy Hopkirk
Vereinigtes Konigreich  Peter Jopp
Sunbeam Alpine Sunbeam 1.6L I4 187
25 E +3.0 2 Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham Neuseeland  Bruce McLaren
Vereinigte Staaten  Walt Hansgen
Maserati Tipo 151/1 Maserati 3.9L V8 177
26 E 3.0 28 Italien  SpA Ferrari SEFAC Mexiko 1934  Ricardo Rodríguez
Mexiko 1934  Pedro Rodríguez
Ferrari Dino 246SP Ferrari 2.4L V6 174
27 GT 3.0 58 Italien  Scuderia SSS Repubblica di Venezia Italien  Nino Vaccarella
Italien  Giorgio Scarlatti
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 172
28 E 850 56 Frankreich  Roger Masson Frankreich  Roger Masson
Italien  Teodoro Zeccoli
Fiat-Abarth 700 TwinCam Fiat 0.7L I4 171
29 GT 3.0 20 Vereinigtes Konigreich  UDT Laystall Racing Team Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland
Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Ferrari 250 GTO Ferrari 3.0L V12 165
30 E +3.0 4 Frankreich  Maserati France Frankreich  Maurice Trintignant
Belgien  Lucien Bianchi
Maserati Tipo 151/1 Maserati 3.9L V8 152
31 GT +3.0 1 Vereinigte Staaten  Scirocco Powell Racing Cars Vereinigte Staaten  Tony Settember
Vereinigtes Konigreich  John Turner
Chevrolet Corvette C2 Chevrolet 5.4L V8 150
32 E 3.0 18 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Kanada 1921  Peter Ryan
Vereinigte Staaten  John Fulp
Ferrari 250TRI/61 Ferrari 3.0L V12 150
33 GT +3.0 12 Frankreich  Jean Kerguen Frankreich  Jean Kerguen
Frankreich  Jacques Dewez
Aston Martin DB4 GT Zagato Aston Martin 3.8L I6 134
34 E 850 55 Frankreich  Panhard & Levassor Frankreich  Guy Verrier
Frankreich  Bernard Boyer
CD Dyna Panhard 0.7L Flat-2 128
35 GT +3.0 14 Vereinigtes Konigreich  Mike Salmon Vereinigtes Konigreich  Mike Salmon
Vereinigtes Konigreich  Ian Baille
Aston Martin DB4 GT Zagato Aston Martin 3.8L I6 124
36 E 850 51 Italien  Abarth Corse & Cie Frankreich  Régis Fraissinet
Frankreich  Paul Condrillier
Fiat-Abarth 700S TwinCam Fiat 0.7L I4 115
37 E 1.6 38 Vereinigtes Konigreich  Marcos Cars Vereinigtes Konigreich  John Hine
Vereinigtes Konigreich  Richard N. Prior
Marcos GT Gullwing Ford 1.5L I4 81
38 E 3.0 25 Vereinigtes Konigreich  Ecurie Ecosse Vereinigtes Konigreich  Jack Fairman
Vereinigtes Konigreich  Tom Dickson
Tojeiro EE Coventry Climax 2.5L I4 80
39 E 3.0 11 Vereinigtes Konigreich  David Brown Racing Dept. Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Vereinigte Staaten  Richie Ginther
Aston Martin DP212 Aston Martin 4.0L I6 78
40 E 850 54 Frankreich  Panhard & Levassor Frankreich  Pierre Lelong
Frankreich  Jean-Pierre Hanrioud
CD Dyna Panhard 0.7L Flat-2 73
41 E +3.0 3 Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten  William Kimberly
Vereinigte Staaten  Dick Thompson
Maserati Tipo 151/1 Maserati 3.9L V8 62
42 E 1.3 41 Italien  Abarth Corse & Cie Frankreich  Roger Delageneste
Frankreich  Jean Rolland
Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4 60
43 E +3.0 7 Italien  SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes
Italien  Lorenzo Bandini
Ferrari 330LM GTO Ferrari 4.0L V12 56
44 GT +3.0 8 Vereinigtes Konigreich  Maurice Charles Vereinigtes Konigreich  Maurice Charles
Vereinigtes Konigreich  John Coundley
Jaguar E-Type Jaguar 3.8L I6 53
45 GT 2.0 60 Frankreich  Andres Chardonnet Frankreich  Jean-Claude Magne
Frankreich  Maurice Martin
AC Ace Bristol 2.0L I6 49
46 E 3.0 59 Belgien  Equipe Nationale Belge Belgien  Georges Berger
Kongo-Leopoldville  Robert Darville
Ferrari 250 GT SWB Ferrari 3.0L V12 35
47 GT 1.6 30 Deutschland  Porsche System Engineering Niederlande  Ben Pon
Niederlande  Carel Godin de Beaufort
Porsche 356B Abarth Porsche 1.6L Flat-4 35
48 E 3.0 16 Italien  Scuderia SSS Repubblica di Venezia Italien  Carlo-Maria Abate
Vereinigtes Konigreich  Colin Davis
Ferrari 250 GT SWB Breadvan Ferrari 3.0L V12 30
49 E 3.0 15 Italien  Scuderia SSS Repubblica di Venezia Schweden  Joakim Bonnier
Vereinigte Staaten  Dan Gurney
Ferrari 250TRI/61 Ferrari 3.0L V12 30
50 E 1.3 62 Italien  Abarth Corse & Cie Italien  Gianni Balzarini
Osterreich  Franz Albert
Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4 30
51 E 1.3 42 Italien  Abarth Corse & Cie Frankreich  Henri Oreiller
Schweiz  Tommy Spychiger
Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4 21
52 E 850 61 Frankreich  Automobiles René Bonnet Frankreich  Jean-Claude Vidilles
Frankreich  Jean Vinatier
René Bonnet Djet Renault 0.7L I4 13
53 E 850 52 Italien  Abarth Corse & Cie Italien  Herbert Demetz
Belgien  Mauro Bianchi
Fiat-Abarth 700S TwinCam Fiat 0.7L I4 12
54 E 1.6 36 Italien  Automobili O.S.C.A. Vereinigte Staaten  John Bentley
Vereinigte Staaten  John S. Gordon
OSCA 1600GT Zagato O.S.C.A. 1.6L I4 12
55 E 2.0 31 Vereinigtes Konigreich  TVR Cars Vereinigtes Konigreich  Peter Bolton
Vereinigtes Konigreich  Ninian Sanderson
TVR Grantura BMC 1.6L I4 3
Nicht gestartet
56 E 850 49 Frankreich  Automobiles René Bonnet Frankreich  Robert Bouharde
Frankreich  Jean Vinatier
Frankreich  Gérard Laureau
René Bonnet Djet Renault 0.7L I4 1
57 GT 1.6 64 Vereinigtes Konigreich  Sunbeam Talbot Vereinigtes Konigreich  Keith Ballisat
Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis
Sunbeam Alpine Sunbeam 1.6L I4 2
58 GT 1.6 65 Vereinigtes Konigreich  TVR Cars Niederlande  Rob Slotemaker
Vereinigtes Konigreich  Ted Lund
TVR Grantura BMC 1.6L I4 3
59 E 1.0 68 Frankreich  Guy Flayac Frankreich  Guy Flayac
Frankreich  Georges Alexandrovitch
Frankreich  Lucien Barthe
Fiat-Abarth 1000S Fiat 1.0L I4 4
60 E 850 70 Frankreich  Panhard & Levassor Frankreich  Robert Neyret
Frankreich  Robert Mougin
CD Dyna Panhard 0.7L Flat-2 5
Nicht am Training teilgenommen
61 E 1.0 47 Vereinigtes Konigreich  Team Lotus Vereinigtes Konigreich  Jim Clark
Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor
Lotus 23 Ford 1.0L I4 6
62 E 850 48 Vereinigtes Konigreich  UDT Laystall Racing Team Vereinigtes Konigreich  Les Leston
Neuseeland  Tony Shelly
Lotus 23 Coventry Climax 0.7L I4 7

1 Unfall im Training 2 Erste Reserve 3 Zweite Reserve 4 Dritte Reserve 5 Vierte Reserve 6 Technische Abnahme nicht bestanden 7 Technische Abnahme nicht bestanden

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
63 P 4.0 5 Frankreich  René Marchand Frankreich  René Marchand
Vereinigte Staaten  Lloyd Casner
Frankreich  Pierre Monneret
Maserati Tipo 151 Maserati 3.9L V8
64 P 4.0 10 Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham
Vereinigte Staaten  Walt Hansgen
Maserati Tipo 151 Maserati 3.9L V8
65 P 3.0 11 Italien  Scuderia SSS Repubblica di Venezia Maserati Tipo 64 Maserati 3.0L V12
66 S 2.5 26 Vereinigtes Konigreich  Ecurie Ecosse Vereinigtes Konigreich  Bruce Halford
Australien  Frank Gardner
Vereinigtes Konigreich  Tom Dickson
Tojeiro EE Climax 2.5L L4
67 P 2.0 30 Deutschland  Porsche System Engineering Schweden  Joakim Bonnier
Vereinigte Staaten  Dan Gurney
Porsche 718 Porsche 2.0L Flat-4
68 P 2.0 30 Deutschland  Porsche System Engineering Schweden  Joakim Bonnier Porsche 718 Porsche 2.0L Flat-4
69 P 3.0 57 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Bob Grossman
Vereinigte Staaten  Fireball Roberts
Ferrari 250TRI Ferrari 3.0L V12
70 GT 1.6 63 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Niederlande  Carel Godin de Beaufort Porsche 356B Carrera Abarth GTL Porsche 1.6L Flat-4
71 GT 1.3 66 Vereinigtes Konigreich  Lotus Engineering Vereinigtes Konigreich  Clive Hunt
Vereinigtes Konigreich  Pat Fergusson
Lotus Elite Climax 1.2L L4
72 P 850 67 Italien  Scuderia SSS Repubblica di Venezia De Tomaso
73 P 1.3 69 Italien  Abarth Corse & Cie Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4
74 P 850 70 Frankreich  Panhard & Levassor Frankreich  Pierre Lelong
Frankreich  Bernard Boyer
Frankreich  Jean-Pierre Hanrioud
Frankreich  Robert Mougin
CD Dyna Panhard 0.7L Flat-2
75 P 1.3 71 Italien  Abarth Corse & Cie Abarth-Simca 1300 Bialbero Simca 1.3L I4
76 P 4.0 Vereinigte Staaten  Holman & Moody Ford Falcon Challenger
77 P 1.15 Lola MK1
78 DKW Junior
79 P 2.0 Vereinigtes Konigreich  Ted Lund Vereinigtes Konigreich  Ted Lund
Vereinigtes Konigreich  Mike Reid
MG A
80 P 1.0 Frankreich  Gitane Gitane 1000

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Performance Frankreich  André Guilhaudin Frankreich  Alain Bertaut CD Dyna Coupé Rang 16
Index of Thermal Efficiency Vereinigtes Konigreich  David Hobbs Australien  Frank Gardner Lotus Elite MK14 Rang 8
Experimental 3001–4000 cm³ Belgien  Olivier Gendebien Vereinigte Staaten  Phil Hill Ferrari 330 TRI LM Spyder Gesamtsieg
Experimental 2501–3000 cm³ Vereinigte Staaten  Bob Grossman Vereinigte Staaten  Fireball Roberts Ferrari 250 GTO Rang 6
Experimental 2001–2500 cm³ kein Teilnehmer im Ziel
Experimental 1601–2000 cm³ kein Teilnehmer im Ziel
Experimental 1301–1600 cm³ kein Teilnehmer im Ziel
Experimental 1151–1300 cm³ Belgien  Claude Dubois Belgien  George Harris Abarth-Simca 1300 Bialbero Rang 14
Experimental 1001–1150 cm³ kein Teilnehmer im Ziel
Experimental 851–1000 cm³ Frankreich  Bernard Consten Frankreich  José Rosinski René Bonnet Djet Rang 17
Experimental 701–850 cm³ Frankreich  André Guilhaudin Frankreich  Alain Bertaut CD Dyna Coupé Rang 16
GT-Wagen 3001–4000 cm³ Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Jaguar E-Type HFC Rang 4
GT-Wagen 2501–3000 cm³ Belgien  Pierre Noblet Frankreich  Jean Guichet Ferrari 250 GTO Rang 12
GT-Wagen 2001–2500 cm³ kein Teilnehmer im Ziel
GT-Wagen 1601–2000 cm³ Vereinigtes Konigreich  Chris Lawrence Vereinigtes Konigreich  Richard Shepard-Baron Morgan Plus 4 Rang 13
GT-Wagen 1301–1600 cm³ Deutschland  Edgar Barth Deutschland  Hans Herrmann Porsche 356B Abarth Rang 7
GT-Wagen 1151–1300 cm³ Vereinigtes Konigreich  David Hobbs Australien  Frank Gardner Lotus Elite MK14 Rang 8
GT-Wagen 1101–1150 cm³ kein Teilnehmer im Ziel

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 80
  • Gestartet: 55
  • Gewertet: 18
  • Rennklassen: 18
  • Zuschauer: unbekannt
  • Ehrenstarter des Rennens: Wilfried Baumgartner, Präsident des C.S.I.
  • Wetter am Rennwochenende: heiß und trocken
  • Streckenlänge: 13,461 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 331
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 4451,255 km
  • Siegerschnitt: 185,469 km/h
  • Pole Position: unbekannt
  • Schnellste Rennrunde: Phil Hill – Ferrari 330TRI LM Spyder (#6) – 3:57,700 = 204,202 km/h
  • Rennserie: 8. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1962

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

Vorgängerrennen
1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1962
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
Trophée d’Auvergne 1962