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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1953

24-Stunden-Rennen
Ein Jaguar C-Type, hier beim Goodwood Festival of Speed 2009. Der Siegerwagen von Tony Rolt und Duncan Hamilton war der erste Rennwagen mit Scheibenbremsen, der in Le Mans die Gesamtwertung gewinnen konnte
Borgward Hansa 1500 Sport von Jacques Poch und Edmond Mouche im Originalzustand
Einer der beiden Pegaso Z102 Barchetta Touring Le Mans, die im Training verunfallten. Der Wagen wurde repariert und später in die USA verkauft

Das 21. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 21e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 13. bis 14. Juni 1953 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das RennenBearbeiten

Änderungen am ReglementBearbeiten

Als Folge der Solofahrt von Pierre Levegh aus dem Vorjahr änderte bzw. präzisierte der Automobile Club de l’Ouest das Reglement. Kein Fahrer durfte länger als 80 Runden in Folge am Steuer sitzen und insgesamt nicht mehr als 18 Stunden fahren. Nachdem 1953 auch die erste Sportwagen-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, musste das technische Regelwerk angepasst werden. Fahrzeuge mit Kompressor-Motoren waren weiterhin erlaubt, allerdings wurde ihr Koeffizient im Index of Performance mit zwei multipliziert, was es diesen Rennwagen unmöglich machte, diesen Bewerb zu gewinnen.

Erstmals wurden in Le Mans auch Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Der Cunningham C5-R von John Fitch und Phil Walters war dabei auf der Hunaudières-Geraden mit 249 km/h Spitzengeschwindigkeit der schnellste Sportwagen.

Die RennteamsBearbeiten

Ausgelöst durch die erste Sportwagen-Weltmeisterschaft kam eine Fülle an Werksteams nach Le Mans. Von den 60 Startern waren nicht weniger als 50 Werkswagen. Favoriten waren die Werks-Jaguar C-Type mit ihren revolutionären Scheibenbremsen und die Werks-Ferrari. Die C-Types hatten neben den Scheibenbremsen auch einen neuen Motor erhalten. Das 3,4-Liter-Aggregat leistete jetzt 220 PS. Das Spitzenfahrzeug der Scuderia war der 4,5-Liter-340MM von Alberto Ascari und Luigi Villoresi. Ascari übertraf mit dem 340MM im Rennen mit einer Runde von 4.27.00 die 180-km/h-Hürde für den Schnitt über eine Runde.

Zum ersten Mal seit 1949 war auch die Werksmannschaft von Alfa Romeo am Start. Vier Fahrzeuge wurden gemeldet, drei für den Start zugelassen. Die 3,5-Liter-6C 3000 CM wurden von Juan Manuel Fangio, Onofre Marimón, Consalvo Sanesi, Piero Carini und dem deutschen Vorjahressieger Fritz Riess und dessen Landsmann Karl Kling gefahren.

Gordini brachte neue Prototypen an die Sarthe und die Talbots erhielten neue Karosserien. Briggs Cunningham kam aus Übersee ebenfalls mit neuen Prototypen nach Frankreich. Der C5-R hatte einen 310 PS starken Chrysler-Motor.

Auch Lancia kam mit Werkswagen nach Le Mans. Die schnellen D20-Coupés hatten 2,7-Liter-Kompressor-Motoren. Panhard hatte den französischen Flugzeug-Designer Riffard verpflichtet, der den 0,7-Liter-Rennwagen aerodynamische Karosserien verpasste. Auch Aston Martin und Renault beteiligte sich mit Werkswagen.

Aus Deutschland kam wieder Porsche nach Le Mans. Zum Einsatz kamen drei Werkswagen, zwei 550 Coupé und ein 356. Nicht am Start war das Werksteam von Mercedes-Benz. Das Team aus Stuttgart hatte 1952 nach dem Ausfall von Pierre Levegh einen Doppelsieg gefeiert, der in Frankreich wenig populär war. Dennoch war ein zweites deutsches Team am Start: Borgward gab mit dem Hansa 1500 Rennsport sein Le-Mans-Debüt. Wie Porsche 1951 vertraute die Rennleitung von Borgward eines der beiden Fahrzeuge einer französischen Fahrerpaarung an. Im Gegensatz dazu hatte Mercedes im Vorjahr ausnahmslos deutsche Fahrer engagiert.

Beide spanischen Pegasos verunfallten im Training und konnten nicht am Rennen teilnehmen. Eines der beiden Coupés teilten sich der Spanier Juan Jover und der spätere Präsident der FIA, Paul Alfons von Metternich-Winneburg.

Der RennverlaufBearbeiten

Nach dem Start ging überraschend der Werks-Allard J2R mit Philip Fotheringham-Parker am Steuer in Führung. Diese währte allerdings nur vier Runden, dann hatte der Wagen einen Bremsdefekt, und der Brite musste aufgeben. Es folgte ein heftiger Schlagabtausch zwischen Stirling Moss im Jaguar und dem Ferrari-Werkspiloten Luigi Villoresi, der bis zum unvorhergesehenen Boxenstopp von Moss wegen eines verschmutzten Benzinfilters andauerte.

Auch nach dem Rückfall von Moss blieben die Jaguar die härtesten Gegner der Werks-Ferrari. Der Ausfall des schnellen Villoresi/Ascari-340MM-Berlinetta wegen Kupplungsschaden nach 229 gefahrenen Runden entschied das Rennen zugunsten von Rolt und Hamilton. Die Scuderia musste aber weit Schlimmeres hinnehmen: In der Nacht war Tom Cole im gefährlichen Streckenabschnitt Maison Blanche tödlich verunglückt.

Alle Aston Martin, Lancia und Bristol fielen aus. Tommy Wisdom erlitt bei einem Unfall in seinem Bristol schwere Verbrennungen an Händen und Beinen. Eine der originellsten Erklärungen für einen Ausfall durch Unfall lieferte Reg Parnell, der sich einen Werks-Aston Martin DB3S mit Peter Collins teilte. Er habe an seine Hausschweine gedacht und dabei sowohl die Konzentration wie auch die Herrschaft über seinen Wagen verloren.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich 1946  48 Franzosen Vereinigtes Konigreich  27 Briten Vereinigte Staaten 48  14 US-Amerikaner Italien  14 Italiener Deutschland Bundesrepublik  8 Deutsche
Argentinien  4 Argentinier Belgien  3 Belgier Monaco  1 Monegasse Niederlande  1 Niederländer

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 S 5.0 18 Vereinigtes Konigreich  Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes Konigreich  Tony Rolt
Vereinigtes Konigreich  Duncan Hamilton
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 304
2 S 5.0 17 Vereinigtes Konigreich  Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss
Vereinigtes Konigreich  Peter Walker
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 300
3 S 8.0 2 Vereinigte Staaten 48  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten 48  Phil Walters
Vereinigte Staaten 48  John Fitch
Cunningham C5-R Chrysler 5.5L V8 299
4 S 5.0 19 Vereinigtes Konigreich  Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes Konigreich  Peter Whitehead
Vereinigtes Konigreich  Ian Stewart
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 297
5 S 5.0 15 Italien  Scuderia Ferrari Italien  Paolo Marzotto
Italien  Gianni Marzotto
Ferrari 340MM Berlinetta Ferrari 4.1L V12 294
6 S 3.0 35 Frankreich 1946  Automobiles Gordini Frankreich 1946  Maurice Trintignant
Vereinigte Staaten 48  Harry Schell
Gordini T16S Gordini 2.5L I6 293
7 S 8.0 1 Vereinigte Staaten 48  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten 48  Briggs Cunningham
Vereinigte Staaten 48  Bill Spear
Cunningham C4-R Chrysler 5.5L V8 290
8 S 5.0 7 Frankreich 1946  Automobiles Talbot-Darracq S.A. Frankreich 1946  Pierre Levegh
Frankreich 1946  Charles Pozzi
Talbot-Lago T26GS Talbot-Lago 4.5L I6 276
9 S 5.0 20 Belgien  Ecurie Francorchamps Belgien  Roger Laurent
Belgien  Charles de Tornaco
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 275
10 S 8.0 3 Vereinigte Staaten 48  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten 48  Charles Moran
Vereinigte Staaten 48  John Gordon Bennett
Cunningham C4-RK Chrysler 5.5L V8 269
11 S 5.0 11 Vereinigtes Konigreich  Nash-Healey Inc. Vereinigtes Konigreich  Leslie Johnson
Vereinigtes Konigreich  Bert Hadley
Nash-Healey Sport Nash 4.1L I6 265
12 S 3.0 34 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Company Vereinigtes Konigreich  Johnny Lockett
Niederlande  Maurice Gatsonides
Austin-Healey 100 BMC 2.7L I4 257
13 S 2.0 39 Vereinigtes Konigreich  Automobiles Frazer Nash Ltd. Vereinigtes Konigreich  Ken Wharton
Vereinigtes Konigreich  Laurence Mitchell
Frazer Nash Le Mans Touring Coupe Bristol 2.0L I6 253
14 S 3.0 33 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Company Frankreich 1946  Marcel Becquart
Vereinigtes Konigreich  Gordon Wilkins
Austin-Healey 100 BMC 2.7L I4 252
15 S 1.5 45 Deutschland Bundesrepublik  Porsche KG Deutschland Bundesrepublik  Richard von Frankenberg
Belgien  Paul Frère
Porsche 550 Coupe Porsche 1.5L Flat-4 247
16 S 1.5 44 Deutschland Bundesrepublik  Porsche KG Deutschland Bundesrepublik  Helm Glöckler
Deutschland Bundesrepublik  Hans Herrmann
Porsche 550 Coupe Porsche 1.5L Flat-4 247
17 S 750 57 Frankreich 1946  Automobiles Deutsch et Bonnet Frankreich 1946  René Bonnet
Frankreich 1946  André Moynet
DB HBR Panhard 0.7L Flat-2 237
18 S 1.1 48 Italien  Automobili O.S.C.A. Italien  Mario Damonte
Frankreich 1946  Pierre Louis-Dreyfus
Osca MT-4 1100 Coupe O.S.C.A. 1.1L I4 232
19 S 750 58 Frankreich 1946  Automobiles Deutsch et Bonnet Frankreich 1946  Marc Gignoux
Frankreich 1946  Marc Azéma
DB HBR Panhard 0.7L Flat-2 231
20 S 1.1 50 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946  Charles Plantivaux
Frankreich 1946  Guy Lapchin
Panhard X89 Panhard 0.9L Flat-2 227
21 S 750 61 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946  Pierre Chancel
Frankreich 1946  Robert Chancel
Panhard X88 Panhard 0.6L Flat-2 223
22 S 1.1 51 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946  Raymond Stempert
Frankreich 1946  Georges Schwartz
Panhard X87 Panhard 0.9L Flat-2 218
23 S 750 53 Frankreich 1946  R.N.U. Renault Frankreich 1946  Jean-Louis Rosier
Frankreich 1946  Robert Schollmann
Renault 4CV Renault 0.7L I4 218
Nicht klassiert
24 S 750 60 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946  Jean Hémard
Frankreich 1946  Jean de Montrémy
Panhard X85 Panhard 0.6L Flat-2 212
25 S 3.0 66 Frankreich 1946  Alexis Constantin Frankreich 1946  Alexandre Constantin
Frankreich 1946  Michel Arnaud
Constantin Peugeot 1.3L Supercharged I4 200
26 S 750 56 Frankreich 1946  Just-Émile Vernet Frankreich 1946  Just-Émile Vernet
Frankreich 1946  Jean Pairard
VP 166R Renault 0.7L I4 183
Ausgefallen
27 S 5.0 12 Italien  Scuderia Ferrari Italien  Alberto Ascari
Italien  Luigi Villoresi
Ferrari 340MM Berlinetta Ferrari 4.5L V12 229
28 S 1.5 41 Deutschland Bundesrepublik  Borgward GmbH Frankreich 1946  Jacques Poch
Frankreich 1946  Edmond Mouche
Borgward Hansa 1500 Rennsport Borgward 1.5L I4 228
29 S 8.0 63 Italien  Scuderia Lancia Italien  Clemente Biondetti
Argentinien  José Froilán González
Lancia D20 Compressor Lancia 2.7L Supercharged V6 213
30 S 3.0 27 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Ltd. Vereinigte Staaten 48  Eric Thompson
Vereinigtes Konigreich  Dennis Poore
Aston Martin DB3S Aston Martin 2.9L I6 182
31 S 5.0 16 Vereinigte Staaten 48  Luigi Chinetti Vereinigte Staaten 48  Luigi Chinetti
Vereinigte Staaten 48  Tom Cole
Ferrari 340MM Vignale S Ferrari 4.1L V12 175
32 S 8.0 31 Italien  Scuderia Lancia Frankreich 1946  Robert Manzon
Monaco  Louis Chiron
Lancia D20 Compressor Lancia 2.7L Supercharged V6 174
33 S 1.1 49 Deutschland Bundesrepublik  Porsche KG Frankreich 1946  Auguste Veuillet
Deutschland Bundesrepublik  Petermax Müller
Porsche 356 Porsche 1.1L Flat-4 147
34 S 2.0 40 Vereinigtes Konigreich  Automobiles Frazer Nash Ltd. Vereinigtes Konigreich  Bob Gerard
Vereinigtes Konigreich  David Clark
Frazer Nash Le Mans Mk.II Coupe Bristol 2.0L I6 135
35 S 5.0 23 Italien  SpA Alfa Romeo Deutschland Bundesrepublik  Karl Kling
Deutschland Bundesrepublik  Fritz Riess
Alfa Romeo 6C 3000 CM Alfa Romeo 3.5L I6 133
36 S 5.0 21 Italien  SpA Alfa Romeo Italien  Consalvo Sanesi
Italien  Piero Carini
Alfa Romeo 6C 3000 CM Alfa Romeo 3.5L I6 125
37 S 5.0 9 Frankreich 1946  Automobiles Talbot-Darracq S.A. Frankreich 1946  Guy Mairesse
Frankreich 1946  Georges Grignard
Talbot-Lago T26 GS Talbot-Lago 4.5L I6 120
38 S 8.0 30 Italien  Scuderia Lancia Italien  Piero Taruffi
Italien  Umberto Maglioli
Lancia D.20 Compressor Lancia 2.7L Supercharged V6 117
39 S 1.1 46 Frankreich 1946  Gonzague Olivier Frankreich 1946  Gonzague Olivier
Frankreich 1946  Eugène Martin
Porsche 356 Porsche 1.1L Flat-4 115
40 S 750 55 Frankreich 1946  Jacques Lecat Frankreich 1946  Jacques Lecat
Frankreich 1946  Henri Senfftleben
Renault 4CV Renault 0.7L I4 84
41 S 3.0 36 Frankreich 1946  Automobiles Gordini Argentinien  Roberto Mieres
Frankreich 1946  Jean Behra
Gordini T15S Gordini 2.3L I6 84
42 S 1.5 47 Vereinigte Staaten 48  Rees T. Makins Vereinigte Staaten 48  Fred Wacker
Vereinigte Staaten 48  Phil Hill
Osca MT4 1300 O.S.C.A. 1.3L I4 80
43 S 3.0 26 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Ltd. Vereinigtes Konigreich  George Abecassis
Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori
Aston Martin DB3S Aston Martin 2.9L I6 74
44 S 2.0 38 Vereinigtes Konigreich  Bristol Aircraft Company Vereinigtes Konigreich  Tommy Wisdom
Vereinigtes Konigreich  Jack Fairman
Bristol 450 Coupé Bristol 2.0L I6 70
45 S 8.0 32 Italien  Scuderia Lancia Italien  Felice Bonetto
Italien  Luigi Valenzano
Lancia D.20 Compressor Lancia 2.7L Supercharged V6 66
46 S 8.0 5 Vereinigtes Konigreich  Allard Motor Company Vereinigte Staaten 48  Zora Arkus-Duntov
Vereinigtes Konigreich  Ray Merrick
Allard J2R Cadillac 5.4L V8 65
47 S 1.5 67 Frankreich 1946  Capt. Marceau Crespin Marokko  André Guelfi
Frankreich 1946  Roger Loyer
Gordini T15S Gordini 1.5L I4 40
48 S 5.0 8 Frankreich 1946  Automobiles Talbot-Darracq S.A. Frankreich 1946  Élie Bayol
Frankreich 1946  Louis Rosier
Talbot-Lago T26 GS Talbot-Lago 4.5L I6 37
49 S 750 54 Frankreich 1946  R.N.U. Renault Frankreich 1946  Louis Pons
Frankreich 1946  Jean Rédélé
Renault 4CV Renault 0.7L I4 35
50 S 2.0 37 Vereinigtes Konigreich  Bristol Aircraft Company Vereinigtes Konigreich  Lance Macklin
Vereinigtes Konigreich  Graham Whitehead
Bristol 450 Coupe Bristol 2.0L I6 29
51 S 1.5 42 Deutschland Bundesrepublik  Borgward GmbH Deutschland Bundesrepublik  Hans-Hugo Hartmann
Deutschland Bundesrepublik  Adolf Brudes
Borgward Hansa 1500 Rennsport Borgward 1.5L I4 29
52 S +8.0 6 Frankreich 1946  André Chambas Frankreich 1946  Charles de Cortanze
Frankreich 1946  André Chambas
Talbot-Lago T26 GS Compressor Talbot-Lago 4.5L Supercharged I6 24
53 S 5.0 22 Italien  SpA Alfa Romeo Argentinien  Juan Manuel Fangio
Argentinien  Onofre Marimón
Alfa Romeo 6C 3000 CM Alfa Romeo 3.5L I6 22
54 S 2.5 25 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Ltd. Vereinigtes Konigreich  Reginald Parnell
Vereinigtes Konigreich  Peter Collins
Aston Martin DB3S Aston Martin 2.9L I6 16
55 S 750 52 Frankreich 1946  R.N.U. Renault Frankreich 1946  Yves Lesur
Frankreich 1946  André Briat
Renault 4CV Tank Renault 0.7L I4 14
56 S 5.0 14 Italien  Scuderia Ferrari Italien  Giuseppe Farina
Vereinigtes Konigreich  Mike Hawthorn
Ferrari 340MM Coupe Ferrari 4.1L V12 12
57 S 5.0 10 Vereinigtes Konigreich  Nash-Healey Inc. Frankreich  Pierre Veyron
Frankreich 1946  Yves Giraud-Cabantous
Nash-Healey Sports Nash 4.1L I6 9
58 S 750 59 Frankreich 1946  Ets. Monopole Frankreich 1946  Eugène Dussous
Frankreich 1946  Pierre Flahault
Monopole X84 Panhard 0.6L Flat-2 9
59 S 2.0 62 Italien  Ets. Fiat Degrada Italien  Giovanni Lurani
Frankreich 1946  Norbert-Jean Mahé
Fiat 8V Fiat 2.0L V8 8
60 S 8.0 4 Vereinigtes Konigreich  Allard Motor Company Vereinigtes Konigreich  Sydney Allard
Vereinigtes Konigreich  Philip Fotheringham-Parker
Allard J2R Cadillac 5.4L V8 4
Nicht gestartet
61 S 1.5 43 Deutschland Bundesrepublik  Borgward GmbH Deutschland Bundesrepublik  Adolf Brudes
Deutschland Bundesrepublik  Karl-Heinz Schäufele
Deutschland Bundesrepublik  Max Nathan
Borgward Hansa 1500 Rennsport Borgward 1.5L I4 1
62 S 3.0 28 Spanien 1945  Nacional de Autocamiones SA Spanien 1945  Juan Jover
Deutschland Bundesrepublik  Paul Metternich
Pegaso Z102 2
63 S 3.0 29 Spanien 1945  Nacional de Autocamiones SA Spanien 1945  Jaoquin Palacio Pover
Spanien 1945  Pablo Julio Reh Cardona
Spanien 1945  Celso Fernandez
Pegaso Z102 3
64 S 5.0 18T Vereinigtes Konigreich  Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes Konigreich  Norman Dewis
Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 4
65 S 3.0 33 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Company Vereinigtes Konigreich  Gordon Wilkins
Frankreich 1946  Marcel Bequart
Vereinigtes Konigreich  Ken Rudd
Austin-Healey 100 BMC 2.7L I4 5
Reserve
66 S 3.0 24 Frankreich 1946  Automobiles Gordini Frankreich 1946  Jean Behra
Frankreich 1946  Jean Lucas
Gordini T24S Gordini 2.3L I6 6
67 S 3.0 69 Vereinigtes Konigreich  Peter. C. T. Clark Vereinigtes Konigreich  Peter Clark
Vereinigtes Konigreich  Thomas M. Meyer
Aston Martin DB2 Aston Martin 2.6L I6 7
68 S 750 72 Frankreich 1946  Jean Hébert Frankreich 1946  Jean Hébert
Vereinigtes Konigreich  James Scott
Vereinigtes Konigreich  Arthur Jones
Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4 8
69 S 750 74 Frankreich 1946  Jacques Faucher Frankreich 1946  Jacques Faucher
Frankreich 1946  Pierre Laine
Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4 9
70 S 5.0 65 Frankreich 1946  René Marchand Frankreich 1946  René Marchand
Frankreich 1946  Johnny Simone
Frankreich 1946  Aramad Roboly
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 10
71 S 5.0 68 Italien  SpA Alfa Romeo Italien  Antonio Stagnoli
Italien  Pietro Palmieri
Alfa Romeo 6C 3000 CM Alfa Romeo 3.5L I6 11
72 S 1.1 70 Italien  Automobili O.S.C.A Vereinigte Staaten 48  Phil Stiles
Vereinigte Staaten 48  Bob Said
Osca MT-4 O.S.C.A. 1.1L I4 12
zurückgezogen
73 S 5.0 64 Frankreich 1946  Automobiles Talbot-Darraq SA Frankreich 1946  Jean Blanc Talbot-Lago T26GS Talbot-Lago 4.5L I6 13

1 Unfall im Training 2 Unfall im Training 3 Unfall im Training 4 Ersatzwagen 5 nicht gestartet 6 Reserve 7 Reserve 8 Reserve 9 Reserve 10 Reserve 11 Reserve 12 Reserve 13 zurückgezogen

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
74 S 5.0 15 Vereinigte Staaten 48  William Spear Vereinigte Staaten 48  Bill Spear Ferrari 340 Mexiko Ferrari 4.1L V12
75 S 5.0 16 Frankreich 1946  Pierre Louis-Dreyfus Frankreich 1946  Pierre Louis-Dreyfus Ferrari 340 America Ferrari 4.1L V12
76 S 5.0 23 Vereinigtes Konigreich  Frank LeGallais Vereinigtes Konigreich  Frank LeGallais
Vereinigtes Konigreich  Otway Plunkett
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6
77 S 3.0 25 Vereinigtes Konigreich  Edgar Wadsworth Vereinigtes Konigreich  Edgar Wadsworth Aston Martin DB3 Aston Martin 2.9L I6
78 S 3.0 32 Italien  Franco Cornacchia Italien  Franco Cornacchia
Italien  Dorino Serafini
Ferrari 250MM Berlinetta Pinin Farina Ferrari 2.9L V12
79 S 3.0 33 Vereinigte Staaten 48  McAfee Vereinigte Staaten 48  Ernie McAfee
Vereinigte Staaten 48  Jack McAfee
Ferrari 250MM Ferrari 2.9L V12
80 S 3.0 45 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Company Austin-Healey 100 BMC 2.7L I4
81 S 3.0 48 Spanien 1945  Empresa Nacional de Autocamiones SA Spanien 1945  Jaoquin Pover
Spanien 1945  Pablo Cardona
Pegaso Z102 Barchetta Touring Le Mans
82 50 Frankreich 1946  André Clermont Frankreich 1946  André Clermont
Frankreich 1946  Julian Clermont
Siata
83 S 2.0 51 Dominikanische Republik  Porfirio Rubirosa Dominikanische Republik  Porfirio Rubirosa
Frankreich 1946  Pierre Leygonie
Ferrari 166MM Ferrari 2.0L V12
84 S 2.0 53 Vereinigtes Konigreich  Bristol Aircraft Company Vereinigtes Konigreich  Tommy Wisdom Bristol 450 Bristol 2.0L I6
85 S 2.0 57 Vereinigtes Konigreich  Automobiles Frazer Nash Ltd. Vereinigtes Konigreich  Bob Gerard
Vereinigtes Konigreich  David Clark
Frazer Nash Le Mans Mk.II Coupe Bristol 2.0L I6
86 S 2.0 58 Frankreich 1946  Raymond Chalut-Natal Frankreich 1946  Raxmond Chalut-Natal
Frankreich 1946  Roland Mercier
BMW 328 BMW 2.0L I6
87 S 2.0 59 Vereinigtes Konigreich  Rodney Peacock Vereinigtes Konigreich  Rodney Peacock
Vereinigtes Konigreich  Gerry Ruddock
Frazer-Nash Targa Florio
88 S 1.5 63 Vereinigtes Konigreich  Singer Ltd. Frankreich 1946  Jacques Savoye
Frankreich 1946  Marcel Renault
Singer SM 1500
89 64 Frankreich 1946  Jean Blanc Frankreich 1946  Jean Blanc
Frankreich 1946  Georges Grignard
Talbot Sport LM
90 66 Frankreich 1946  Automobiles Gordini Gordini T15S
91 S 1.1 67 Frankreich 1946  Jean de Giroude Frankreich 1946  Jean de Giroude Gordini TTM
92 S 3.0 69 Vereinigtes Konigreich  Nigel Mann Vereinigtes Konigreich  Nigel Mann
Vereinigtes Konigreich  Mortimer Morris-Goodall
Aston Martin DB2 Aston Martin 2.6L I6
93 S 8.0 71 Vereinigtes Konigreich  Allard Motor Company Allard J2R
94 S 1.5 72 Vereinigtes Konigreich  Cyril Kieft Vereinigtes Konigreich  Alfred Hitchings
Vereinigtes Konigreich  Arthur Jones
Kieft
95 S 750 73 Frankreich 1946  Automobiles Deutsch & Bonnet Frankreich 1946  Georges Trouis
Frankreich 1946  Élie Bayol
DB HBR Panhard 0.7L Flat-2
96 S 1.1 74 Italien  Automobili O.S.C.A. Frankreich 1946  Jacques Péron
Belgien  Paul van de Kaart
Osca MT4 O.S.C.A. 1.1L I4
97 S 750 75 Frankreich 1946  Paul Garcynski Frankreich 1946  Yves Dommee
Frankreich 1946  Serge Dzouilleau
Frankreich 1946  René Breuil
Dyna Panhard
98 S 1.1 77 Deutschland  Porsche KG Deutschland  Heinz Brendel
Deutschland  Constantin von Berkheim
Porsche 356 Porsche 1.1L Flat-4
99 S 750 83 Frankreich 1946  Max Deblon Frankreich 1946  Max Deblon Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
100 S 750 88 Frankreich 1946  RNU Renault Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
101 S 750 89 Frankreich 1946  RNU Renault Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
102 S 750 90 Frankreich 1946  RNU Renault Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
103 S 750 91 Frankreich 1946  RNU Renault Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
104 S 750 97 Italien  Stanguellini Stanguellini Bialbero
105 S 750 100 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946  Pierre Hémard
Frankreich 1946  André Guerne
Panhard X85 Panhard 0.6L Flat-2
106 S 1.5 105 Frankreich 1946  Poulain Fréres Frankreich 1946  Jean-Maurice Poulain
Frankreich 1946  Michel Poulain
Frankreich 1946  André Racchise
Fiat 1500
107 S 750 101 Frankreich 1946  Patrick Gaillard Panhard X84 Panhard 0.6L Flat-2
108 S 750 106 Italien  Nardi et Co Nardi 4CV
109 S 750 107 Italien  Nardi et Co Nardi 4CV
110 S 750 108 Frankreich 1946  Michel Aunaud Frankreich 1946  Michel Aunaud
Frankreich 1946  Georges Stevens
Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
111 S 1.6 111 Frankreich 1946  Roger Loyer Frankreich 1946  Roger Loyer Gordini T18C
112 S 5.0 112 Argentinien  Roberto Bonomi Argentinien  Roberto Bonomi
Argentinien  Roberto Mieres
Ferrari 340 Ferrari 4.1L V12
113 S 750 114 Frankreich 1946  RNU Renault Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
114 S 750 115 Frankreich 1946  RNU Renault Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4
115 S 2.0 116 Frankreich 1946  Emmanuel Baboin Frankreich 1946  Emmanuel Baboin Lancia Aurelia
116 S 5.0 117 Vereinigte Staaten 48  Tom Cole Ferrari 340 America Ferrari 4.1L V12
117 S 1.5 Vereinigtes Konigreich  Allard Motor Company Frazer-Nash Palm Beach
118 S 750 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Panhard
119 S 750 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Panhard
120 S 750 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Panhard
121 S 750 Frankreich 1946  Automobiles Panhard et Levassor Panhard
122 S 750 Frankreich 1946  Louis Pons DB HBR Panhard 0.7L Flat-2
123 S 750 Frankreich 1946  Fernand Pousse Panhard
124 S 750 Frankreich 1946  Automobiles Deutsch et Bonnet DB HBR Panhard 0.7L Flat-2
125 S 750 Italien  Angelo Dagrada Dagrada
126 S 4.0 Vereinigtes Konigreich  Automobiles Frazer Nash Ltd. Frazer-Nash
127 S 5.0 Vereinigte Staaten 48  Jim Kimberley Vereinigte Staaten 48  Jim Kimberley
Vereinigte Staaten 48  Paul O'Shea
Ferrari 340MM Ferrari 4.1L V12
128 S 750 Frankreich 1946  Jean-Louis Rosier Frankreich 1946  Jean-Louis Rosier
Frankreich 1946  Jean Estager
Renault 4CV 1063 Renault 0.7L I4

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Performance – 7. Annual Cup des ACO Frankreich 1946  Pierre Chancel Frankreich 1946  Robert Chancel Panhard X88 Rang 21
19. Biennial Cup Frankreich 1946  Pierre Chancel Frankreich 1946  Robert Chancel Panhard X88 Rang 21
5001–8000 cm³ Vereinigte Staaten 48  Phil Walters Vereinigte Staaten 48  John Fitch Cunningham C5-R Rang 3
3001–5000 cm³ Vereinigtes Konigreich  Tony Rolt Vereinigtes Konigreich  Duncan Hamilton Jaguar C-Type Gesamtsieg
2001–3000 cm³ Frankreich 1946  Maurice Trintignant Vereinigte Staaten 48  Harry Schell Gordini T24S Rang 6
1501–2000 cm³ Vereinigtes Konigreich  Ken Wharton Vereinigtes Konigreich  Laurence Mitchell Frazer Nash Le Mans Touring Coupe Rang 13
1101–1500 cm³ Deutschland Bundesrepublik  Richard von Frankenberg Belgien  Paul Frère Porsche 550 Coupe Rang 15
751–1100 cm³ Italien  Mario Damonte Frankreich 1946  Pierre Louis-Dreyfus Osca MT-4 1100 Coupe Rang 18
– 750 cm³ Frankreich 1946  René Bonnet Frankreich 1946  André Moynet DB HBR Rang 17

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 127
  • Gestartet: 60
  • Gewertet: 23
  • Rennklassen: 9
  • Zuschauer: unbekannt
  • Ehrenstarter des Rennens: Jean Masson, französischer Staatssekretär für Erziehung
  • Wetter am Rennwochenende: warm und trocken
  • Streckenlänge: 13,492 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 303
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 4088,064 km
  • Siegerschnitt: 170,336 km/h
  • Pole-Position: unbekannt
  • Schnellste Rennrunde: Alberto Ascari – Ferrari 340MM Berlinetta (#12) – 4:27,400 = 181,642 km/h
  • Rennserie: 3. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1953

LiteraturBearbeiten

  • R. M. Clarke: Le Mans. The Jaguar Years 1949–1957. Brooklands Books, Cobham 1997, ISBN 1-85520-357-X.
  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1953 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerrennen
Mille Miglia 1953
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 1953