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KarriereBearbeiten

Der Fabrikbesitzer stieg 1947 ins Renngeschehen ein, indem er einen Alfa Romeo erwarb. Diesen setzte er erfolgreich bei Bergrennen und seltener auch bei Rundstreckenrennen ein. 1950 wurde er britischer Bergmeister. 1952 kreuzten sich seine Wege mit dem Connaught-Team, mit dem er immerhin einen vierten Platz beim GP von Großbritannien 1952 auf einem Connaught Type A erreichte. Später startete er vor allem bei Langstreckenrennen, unter anderem beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, und feierte 1955 auf Aston Martin noch einen Sieg in Goodwood.

Obwohl er in seiner Rennkarriere nie Motorradrennen fuhr, wurde er nach seinem Rücktritt vom Rennsport 1956 Chef einer Motorradfirma, die unter anderem die Marken A.J.S. und Norton-Villiers produzierte.

Dennis Poore starb 1987 mit 70 Jahren.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1952 Connaught Engineering Connaught Type A Lea-Francis 2.0 L4 2 3 13.
Gesamt 2 3

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8
1952                
4 12
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1952 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Ltd. Aston Martin DB3 Spyder Vereinigtes Konigreich  Pat Griffith Ausfall Wasserpumpe
1953 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Ltd. Aston Martin DB3S Vereinigtes Konigreich  Eric Thompson Ausfall Motorschaden
1954 Vereinigtes Konigreich  David Brown Lagonda DP115 Vereinigtes Konigreich  Eric Thompson Ausfall Unfall
1955 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Lagonda Ltd. Lagonda DP166 Vereinigtes Konigreich  Reginald Parnell Ausfall kein Benzin

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1953 Aston Martin Aston Martin DB3S Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Belgien  SPA Deutschland  NÜR Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF DNF
1954 Aston Martin Lagonda DP115
Aston Martin DB3S
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF 8
1955 Aston Martin Lagonda DP166
Aston Martin DB3S
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR
DNF 4

LiteraturBearbeiten

  • R. M. Clarke: Le Mans. The Jaguar Years 1949–1957. Brooklands Books, Cobham 1997, ISBN 1-85520-357-X.
  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.