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KarriereBearbeiten

Graham war der Halbbruder von Peter Whitehead und begann 1951 mit dem geborgten ERA seines Bruders Rennen zu fahren. Auch Graham konnte einige gute Platzierungen im Motorsport vorweisen, an die Erfolge seines populären Bruders kam er jedoch nicht heran.

1952 fuhr Graham Whitehead seinen einzigen Grand Prix, der einen Weltmeisterschaftsstatus hatte. In diesem Jahr wurden die Grand-Prix-Rennen nach dem Reglement der Formel 2 ausgetragen. Graham ging mit einem Alta F2 beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone vom zwölften Startplatz aus ins Rennen (32 Fahrzeuge waren am Start) und wurde mit fünf Runden Rückstand Zwölfter.

Graham fuhr eine Fülle an Sportwagenrennen, meist als Copilot seines Bruders Peter. Er bewegte Fahrzeuge der Marke Jaguar genauso schnell wie Aston Martins und Ferraris. Seinen größten Erfolg feierte er 1958 bei den 24 Stunden von Le Mans. Mit seinem Bruder Peter, der das Rennen schon 1951 mit Peter Walker gewonnen hatte, wurde er auf einem Aston Martin DB3/S Zweiter hinter dem Ferrari-Duo Phil Hill und Olivier Gendebien.

Nur wenige Wochen später hatten die beiden, mit Graham am Steuer, einen fatalen Unfall bei der Tour de France für Automobile. Peter kam dabei ums Leben und Graham erlitt schwere Verletzungen. Damit war auch seine Karriere praktisch zu Ende. Er fuhr 1960 noch einige Rennen auf einem Ferrari 250 und trat 1961 endgültig zurück.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1952 Peter Whitehead Alta F2 Alta 2.0 L4 1 NC
Gesamt 1

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8
1952                
12
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1953 Vereinigtes Konigreich  Bristol Aeroplane Company Bristol 450 Coupé Vereinigtes Konigreich  Lance Macklin Ausfall Unfall
1954 Vereinigtes Konigreich  David Brown Aston Martin DB3S Coupé Vereinigtes Konigreich  Ian Stewart Ausfall Unfall
1955 Vereinigtes Konigreich  Cooper Car Company Cooper T38 Vereinigtes Konigreich  Peter Whitehead Ausfall Ölleck
1957 Vereinigtes Konigreich  David Brown Aston Martin DBR2/370 Vereinigtes Konigreich  Peter Whitehead Ausfall Getriebeschaden
1958 Vereinigtes Konigreich  Graham & Peter Whitehead Aston Martin DB3S Vereinigtes Konigreich  Peter Whitehead Rang 2
1959 Vereinigtes Konigreich  Graham Whitehead Aston Martin DBR1/300 Vereinigtes Konigreich  Brian Naylor Ausfall Unfall
1960 Vereinigtes Konigreich  A. G. Whitehead Ferrari 250 GT SWB Vereinigtes Konigreich  Henry Taylor Ausfall Motorschaden

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1953 Bristol Cars
Graham Whitehead
Bristol 450
Aston Martin DB3
Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Belgien  SPA Deutschland  NÜR Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF 4
1954 Aston Martin Aston Martin DB3 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF 8
1955 Cooper Car Company
Peter Whitehead
Cooper T38 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR
DNF DNF
1956 Peter Whitehead Jaguar D-Type Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Schweden  KRI
6
1957 Peter Whitehead
Aston Martin
Aston Martin DB3
Aston Martin DBR2
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Schweden  KRI Venezuela  CAR
9 DNF
1958 Graham Whitehead Aston Martin DB3 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
8 2
1959 Graham Whitehead Aston Martin DBR1 Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
DNF DNF DNF
1960 Graham Whitehead Aston Martin DBR1
Ferrari 250 GT
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
DNF DNF

WeblinksBearbeiten