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Sydney Allard

britischer Rennfahrer und Automobilproduzent
Der Allard P.1 Siegerwagen der Rallye Monte Carlo 1952

Sydney Allard (* 19. Juni 1910 in Streatham; † 12. April 1966 in Esher, Surrey[1]) war ein britischer Rennfahrer und Gründer der Allard-Motor-Company.

LebenBearbeiten

Sydney Allard war vor dem Zweiten Weltkrieg Händler von Sondermodellen mit Ford-V8-Motoren. Während des Zweiten Weltkrieges stellte er die Produktion ein, und begann 1946 mit dem Allard K.1 erneut Autos auf den Markt zu bringen. Verschiedene Modelle folgten bis 1960. 1949 bestückte er seinen Rennwagen mit einem Steyr Lastkraftwagenmotor (3,7L V8) und gewann die britische Bergmeisterschaft. 1950 wurde er mit Tom Cole als Partner, Dritter bei den 24 Stunden von Le Mans. 1952 gewann er die Rallye Monte Carlo in einer P.1-Limousine. 1953 lag er in Le Mans mit dem Allard J2R kurz in Führung der Gesamtwertung.

Allard war auf Grund einer Luftdruckgewehrverletzung aus der Jugend, am linken Auge fast blind. Trotz dieser Behinderung konnte er im Motorsport einige Erfolge erzielen. 1960 verabschiedete er sich allmählich aus dem aktiven Renngeschehen, sowie aus den Automobilbau. 1963 gründete er noch die British Drag Racing Association (BDRA). Bis zu seinem Tod galt seine ganze Aufmerksamkeit weiter dem Rennsport.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1950 Vereinigtes Konigreich  S.H. Allard Allard JS2 Vereinigte Staaten  Tom Cole Rang 3 und Klassensieg
1951 Vereinigtes Konigreich  S.H. Allard Allard JS2 Vereinigte Staaten  Tom Cole Ausfall Zündung
1952 Vereinigtes Konigreich  S.H. Allard Allard P.1 Vereinigtes Konigreich  Jack Fairman Ausfall Leck im Benzintank
1953 Vereinigtes Konigreich  Allard Motors Company Allard J2R Vereinigtes Konigreich  Philip Fotheringham-Parker Ausfall Bremsdefekt

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7
1953 Allard Allard J2R Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Belgien  SPA Deutschland  NÜR Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nachruf in: The Times 13. April 1966