24-Stunden-Rennen von Le Mans 1924

24-Stunden-Rennen
Rennstart
Sieger John Duff bei der Zieldurchfahrt
Der Chenard & Walcker mit der Startnummer 31; André Pisart und Joseph Chavée erreichten mit dem Wagen den vierten Rang in der Gesamtwertung und gewannen den Biennale-Cup

Das zweite 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 2e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 2emes Grand Prix d'Endurance les 24 Heures du Mans, Circuit Permanenthe de la Sarthe, fand vom 14. bis 15. Juni 1924 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das RennenBearbeiten

Nach den schlechten Erfahrungen mit dem Wetter 1923, als das Rennen im Mai ausgetragen wurde, verlegte der Automobile Club de l’Ouest das Rennen auf das zweite Wochenende im Juni. Das Reglement wurde erweitert. So war es jetzt erst nach zwanzig gefahrenen Runden erlaubt, Treibstoff, Wasser und Öl nachzufüllen. Von den 40 Startern kam nur ein Fahrzeug nicht aus Frankreich. John Duff und Frank Clement hatten ihren Vorjahres-Bentley überarbeitet und jetzt mit Vorderbremsen ausgestattet. Drei Sunbeam waren zwar gemeldet, erschienen aber nicht zu Training und Rennen.

Im Gegensatz zum ruhigen Vorjahresrennen war die Veranstaltung 1924 von zahlreichen Ausfällen geprägt. Nach 12 Stunden waren bereits 19 Wagen ausgefallen, davon zwei schon in der ersten Rennstunde. Die Anfangsphase des Rennens wurde vom Vorjahressieger André Lagache dominiert, der sich nach Rekordrunden vom Feld absetzen konnte. Er fiel aber ebenso aus wie der lange führende Lorraine-Dietrich B3-6 von Bloch und Stalter, der um 1 Uhr in der Früh mit Motorschaden liegen blieb. Damit war der Weg frei für Duff und Clement, die trotz eines langen Boxenstopps am Sonntagmittag den ersten Gesamtsieg für Bentley einfuhren.

Änderungen im SchlussklassementBearbeiten

Nach dem Rennen kam es zu Änderungen im Schlussklassement, die vor allem die Anzahl der gefahrenen Runden einzelner Teams betrafen. Die Sieger John Duff und Frank Clement legten 125 Runden zurück. Die letzten fünf Runden wurden dem Bentley-Team jedoch gestrichen, da sie unter der vorgegebenen Mindestfahrzeit pro Runde lagen. Auf die Position im Gesamtklassement hatte diese Korrektur keine Auswirkung. Härter traf diese Reglementvorgabe den Brasier TB4 von Eugène Verpault und Marcel Delabarre, wo sechs gestrichene Runden das Team vom vierten auf den siebten Schlussrang zurückreihten.

Rudge-Whitworth-CupBearbeiten

Zum zweiten Mal nach 1923 wurde der Rudge-Whitworth-Cup ausgefahren. Dieser Cup umfasste die drei Rennen 1923, 1924 und 1925. Starberechtigt für den Triennale-Cup waren 1924 nur Teams, die auch 1923 bereits gemeldet waren. Da dies nicht auf alle Starter zutraf, wurde mit dem Biennale-Cup eine zweite Wertung Koeffizientwertung geschaffen. Erneut wurde im Vorfeld eine Mindestrundenanzahl für jedes gemeldete Fahrzeug festgelegt. Die mehr gefahrenen Runden reihten die Fahrzeuge in den Cup-Wertungen, wo aus ungeklärten Gründen Eugéne Verpault und Marcel Delabarre die sechs Runden nicht gestrichen wurden und sie mit 112 gefahrenen Runden den Triennale-Cup gewannen. Im Biennale-Cup blieben André Pisart und Joseph Chavée in einem Chenard & Walcker erfolgreich.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Dritte Französische Republik  69 Franzosen Belgien  6 Belgier Spanien 1875  2 Spanier Vereinigtes Konigreich 1801  1 Brite Kanada 1921  1 Kanadier

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 3.0 8 Vereinigtes Konigreich 1801  Duff & Aldington Kanada 1921  Capt. John F. Duff
Vereinigtes Konigreich 1801  Frank Clement
Bentley 3 Litre Sport Bentley 3.0L I4 RT 120
2 5.0 6 Dritte Französische Republik  Lorraine-Dietrich et Cie Dritte Französische Republik  Henri Stoffel
Dritte Französische Republik  Édouard Brisson
Lorraine-Dietrich B3-6 Sport Lorraine-Dietrich 3.5L I6 M 119
3 5.0 5 Dritte Französische Republik  Lorraine-Dietrich et Cie Dritte Französische Republik  Gérard de Courcelles
Dritte Französische Republik  André Rossignol
Lorraine-Dietrich B3-6 Sport Lorraine-Dietrich 3.5L I6 M 119
4 2.0 31 Dritte Französische Republik  Chenard & Walcker Belgien  André Pisart
Belgien  Joseph Chavée
Chenard & Walcker 2-Litre 10/12CV Chenard & Walcker 2.0L I4 M 111
5 2.0 30 Dritte Französische Republik  Chenard & Walcker Dritte Französische Republik  Christian Dauvergne
Spanien 1875  Raphaël Manso de Zuñiga
Chenard & Walcker 2-Litre 10/12CV Chenard & Walcker 2.0L I4 M 109
6 2.0 17 Dritte Französische Republik  Ets. Automobiles Rolland et Pilain SA Dritte Französische Republik  Gaston Delalande
Dritte Französische Republik  Georges Guignard
Rolland-Pilain C23 Rolland-Pilain 2.0L I4 M 107
7 3.0 15 Dritte Französische Republik  Société des Automobiles Brasier Dritte Französische Republik  Eugène Verpault
Dritte Französische Republik  Marcel Delabarre
Brasier TB4 Brasier 2.1L I4 D 106
8 3.0 16 Dritte Französische Republik  Société des Automobiles Brasier Dritte Französische Republik  René Migeot
Dritte Französische Republik  Léopold Jouguet
Brasier TB4 Brasier 2.1L I4 D 105
9 2.0 19 Dritte Französische Republik  Ets. Automobiles Rolland et Pilain SA Dritte Französische Republik  Louis Sire
Dritte Französische Republik  Louis Tremel
Rolland-Pilain C23 Sport Rolland-Pilain 2.0L I4 M 104
10 2.0 28 Dritte Französische Republik  Établissements Industriels Jacques Bignan Belgien  Raymond de Tornaco
Belgien  Barthélémy Bruyère
Bignan 2 Litre Sport Bignan 2.0L I4 E 102
11 1.1 51 Dritte Französische Republik  Société des Automobile Ariès Dritte Französische Republik  Fernand Gabriel
Dritte Französische Republik  Henri Lapierre
Ariès 8-10 CV Ariès 1.1L I4 M 91
12 1.1 46 Dritte Französische Republik  S.A.R.A. Dritte Französische Republik  André Marandet
Dritte Französische Republik  Louis François
S.A.R.A. ATS S.A.R.A. 1.1L I4 E 89
13 1.1 50 Dritte Französische Republik  Société des Automobile Ariès Dritte Französische Republik  Louis Rigal
Dritte Französische Republik  Roger Delano
Ariès 8-10 CV Ariès 1.1L I4 M 89
14 1.1 52 Dritte Französische Republik  Société Nouvelle de l'Automobile Amilcar Dritte Französische Republik  Maurice Boutmy
Dritte Französische Republik  Jérôme Marcadanti
Amilcar CV Amilcar 1.0L I4 M 87
Nicht klassiert
15 1.5 38 Dritte Französische Republik  Chenard & Walcker Dritte Französische Republik  Pierre Bacqueyrisses
Dritte Französische Republik  Georges Delaroche
Chenard-Walcker Type Y 9CV Chenard & Walcker 1.5L I4 M 84
16 1.5 40 Dritte Französische Republik  Constructions Métallurgiques Usines Alba Dritte Französische Republik  Raoul Roret
Dritte Französische Republik  Gabriel Hatton
Alba S4 10/12CV S.C.A.P. 1.5L I4 D 79
Ausgefallen
17 5.0 4 Dritte Französische Republik  Lorraine-Dietrich et Cie Dritte Französische Republik  Robert Bloch
Dritte Französische Republik  Henry Stalter
Lorraine-Dietrich B3-6 Sport Lorraine-Dietrich 3.5L I6 M 112
18 2.0 29 Dritte Französische Republik  Établissements Industriels Jacques Bignan Dritte Französische Republik  René Marie
Dritte Französische Republik  Henri Springuel
Bignan 2 Litre Sport Bignan 2.0L I4 E 88
19 1.5 37 Dritte Französische Republik  Chenard & Walcker Dritte Französische Republik  Raymond Glaszmann
Dritte Französische Republik  Robert Sénéchal
Chenard-Walcker Type Y 9CV Chenard & Walcker 1.5L I4 M 83
20 1.1 45 Dritte Französische Republik  S.A.R.A. Dritte Französische Republik  Lucien Erb
Dritte Französische Republik  Léon Fabert
S.A.R.A. ATS S.A.R.A. 1.1L I4 E 82
21 1.1 47 Dritte Französische Republik  S.A.R.A. Spanien 1875  Jules de Ségovia
Dritte Französische Republik  Philippe Alcain
S.A.R.A. ATS S.A.R.A. 1.1L I4 E 80
22 3.0 7 Dritte Französische Republik  Société des Automobile Ariès Dritte Französische Republik  Charles Flohot
Dritte Französische Republik  Robert Laly
Ariès Type S GP Ariès 3.2L I4 M 64
23 2.0 20 Dritte Französische Republik  Ets. Automobiles Rolland et Pilain SA Dritte Französische Republik  Gérard Marinier
Dritte Französische Republik  Antoine Dubreil
Rolland-Pilain C23 Sport Rolland-Pilain 2.0L I4 M 60
24 2.0 32 Dritte Französische Republik  Georges et René Paul Dritte Französische Republik  Louis Henry
Dritte Französische Republik  Jean Vaurez
G.R.P. 9CV G.R.P. 1.7L I4 M 59
25 1.5 43 Dritte Französische Republik  Société Française des Automobiles Corre Dritte Französische Republik  Charles Drouin
Dritte Französische Republik  Louis Balart
Corre La Licorne V16 10CV Sport S.C.A.P. 1.5L I4 M 58
26 2.0 27 Dritte Französische Republik  Automobiles Georges Irat SA Dritte Französische Republik  Jean Douarinou
Dritte Französische Republik  Pierre Malleveau
Georges Irat 4A/3 Georges Irat 2.0L I4 M 42
27 2.0 23 Dritte Französische Republik  Établissements Charles Montier et Cie Dritte Französische Republik  Charles Montier
Dritte Französische Republik  Albert Ouriou
Montier Spezial Ford 2.0L I4 E 40
28 5.0 3 Dritte Französische Republik  Chenard & Walcker Dritte Französische Republik  André Lagache
Dritte Französische Republik  René Léonard
Chenard-Walcker Type U 22CV Sport Chenard & Walcker 3.9L I8 M 26
29 1.1 49 Dritte Französische Republik  Automobiles Majola Dritte Französische Republik  Charles Follot
Dritte Französische Republik  Fernand Casellini
Majola Type A Majola 1.1L I4 D 22
30 2.0 18 Dritte Französische Republik  Ets. Automobiles Rolland et Pilain SA Dritte Französische Republik  Jean de Marguenat
Dritte Französische Republik  René Gaudin
Rolland-Pilain C23 Sport Rolland-Pilain 2.0L I4 M 18
31 1.1 48 Dritte Französische Republik  Société Nouvelle de l'Automobile Amilcar Dritte Französische Republik  André Morel
Dritte Französische Republik  Marius Mestivier
Amilcar Type CGS Amilcar 1.1L I4 E 13
32 1.5 33 Frankreich  Louis Chenard Dritte Französische Republik  Louis Chenard
Dritte Französische Republik  Émile Chenard
Louis Chenard Type E Louis Chenard 1.5L I4 E 13
33 2.0 25 Dritte Französische Republik  Automobiles Oméga-Six Dritte Französische Republik  Marcel Mongin
Dritte Französische Republik  Roland Coty
Oméga Six Type A Oméga 2.0L I6 M 11
34 3.0 11 Dritte Französische Republik  Établissements Industriels Jacques Bignan Belgien  Jacques Ledure
Belgien  Henri-Julien Matthys
Bignan 3 Litre Sport Bignan 3.0L I6 E 10
35 2.0 24 Dritte Französische Republik  Automobiles Oméga-Six Dritte Französische Republik  Jacques Margueritte
Dritte Französische Republik  Louis Bonne
Oméga Six Type A Oméga 2.0L I6 M 9
36 3.0 10 Dritte Französische Republik  Établissements Industriels Jacques Bignan Dritte Französische Republik  Jean Martin
Dritte Französische Republik  Philippe de Marne
Bignan 3 Litre Bignan 3.0L I6 E 8
37 3.0 9 Dritte Französische Republik  Chenard & Walcker Dritte Französische Republik  Raoul Bachmann
Dritte Französische Republik  Fernand Bachmann
Chenard-Walcker Type U 15CV Sport Chenard & Walcker 3.0L I4 M 6
38 1.5 44 Dritte Französische Republik  Société Française des Automobiles Corre Dritte Französische Republik  Joseph Paul
Dritte Französische Republik  Fernand Vallon
Corre La Licorne V16 10CV Sport S.C.A.P. 1.5L I4 M 5
39 1.5 42 Dritte Französische Republik  Société Française des Automobiles Corre Dritte Französische Republik  Albert Colomb
Dritte Französische Republik  Waldemar Lestienne
Corre La Licorne V16 10CV Sport S.C.A.P. 1.5L I4 M 3
40 3.0 12 Dritte Französische Republik  Société des Automobile Ariès Dritte Französische Republik  Arthur Duray
Italien 1861  Giulio Foresti
Ariès Type S GP Ariès 3.0L I4 M 1
41 1.5 41 Dritte Französische Republik  Constructions Métallurgiques Usines Alba Dritte Französische Republik  Bruno Calise
Dritte Französische Republik  René Dreux
Alba S4 10/12CV Ballot 1.5L I4 D 1
Nicht gestartet
42 2.0 26 Dritte Französische Republik  Automobiles Georges Irat Dritte Französische Republik  Maurice Rost
Dritte Französische Republik  Jean Lassalle
Georges Irat Type 4A Sport Georges Irat 2.0L I4 M 1

1 Unfall im Training

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
43 8.0 1 Dritte Französische Republik  Automobiles Delage SA Delage Type GL Delage 6.0L I6
44 8.0 2 Dritte Französische Republik  Automobiles Delage SA Delage Type GL Delage 6.0L I6
45 3.0 13 Vereinigtes Konigreich 1801  Sunbeam Car Company Vereinigtes Konigreich 1801  Kenelm Lee Guinness Sunbeam Super Sport Le Mans 24 Sunbeam 3.0L L6
46 3.0 14 Vereinigtes Konigreich 1801  Sunbeam Car Company Italien 1861  Dario Resta Sunbeam Super Sport Le Mans 24 Sunbeam 3.0L L6
47 2.0 21 Dritte Französische Republik  Automobiles Ettore Bugatti Bugatti Type 30 Bugatti 2.0L I8
48 2.0 22 Dritte Französische Republik  Automobiles Ettore Bugatti Bugatti Type 30 Bugatti 2.0L I8
49 1.5 34 Dritte Französische Republik  Automobiles Ettore Bugatti Bugatti T22 Bugatti 1.5L I4
50 1.5 35 Dritte Französische Republik  Automobiles Ettore Bugatti Bugatti T22 Bugatti 1.5L I4
51 1.5 36 Dritte Französische Republik  Automobiles Ettore Bugatti Bugatti T22 Bugatti 1.5L I4
52 1.5 39 Dritte Französische Republik  Automobiles La Perle La Perle 10CV Bignan 1.5L I4

Rudge-Whitworth-Triennale-CupBearbeiten

Pos. Nr. Fahrer Chassis Rudenverhältnis Koeffizient Platzierung im Gesamtklassement
1 15 Dritte Französische Republik  Eugène Verpault
Dritte Französische Republik  Marcel Delabarre
Brasier TB4 103 – gefahren 112 + 9 Rang 7
2 30 Dritte Französische Republik  Christian Dauvergne
Spanien 1875  Raphaël Manso de Zuñiga
Chenard & Walcker 2-Litre 10/12CV 101 – gefahren 109 + 8 Rang 5
3 8 Kanada 1921  John Duff
Vereinigtes Konigreich  Funk Clement
Bentley 3 Litre Sport 115 – gefahren 120 + 5 Gesamtsieg
4 17 Dritte Französische Republik  Gaston Delalande
Dritte Französische Republik  Georges Guignard
Rolland-Pilain C23 Sport 102 – gefahren 107 + 5 Rang 6
5 52 Dritte Französische Republik  Maurice Boutmy
Dritte Französische Republik  Jérôme Marcadanti
Amilcar CV 83 – gefahren 87 + 4 Rang 14
6 16 Dritte Französische Republik  René Migeot
Dritte Französische Republik  Léopold Jouguet
Brasier TB4 103 – gefahren 105 + 2 Rang 8
7 19 Dritte Französische Republik  Louis Sire
Dritte Französische Republik  Louis Tremel
Rolland-Pilain C23 Sport 102 – gefahren 104 + 2 Rang 9
8 5 Dritte Französische Republik  Gérard de Courcelles
Dritte Französische Republik  André Rossignol
Lorraine-Dietrich B3-6 Sport 119 – gefahren 119 0 Rang 3
9 28 Belgien  Raymond de Tornaco
Belgien  Barthélémy Bruyère
Bignan 2 Litre Sport 102 – gefahren 102 0 Rang 10

Rudge-Whitworth-Biennale-CupBearbeiten

Pos. Nr. Fahrer Chassis Rudenverhältnis Koeffizient Platzierung im Gesamtklassement
1 31 Belgien  André Pisart
Belgien  Joseph Chavée
Chenard & Walcker 2-Litre 10/12CV 101 – gefahren 111 + 10 Rang 4
2 15 Dritte Französische Republik  Eugène Verpault
Dritte Französische Republik  Marcel Delabarre
Brasier TB4 103 – gefahren 112 + 9 Rang 7
3 8 Kanada 1921  John Duff
Vereinigtes Konigreich  Funk Clement
Bentley 3 Litre Sport 115 – gefahren 120 + 5 Gesamtsieg
4 30 Dritte Französische Republik  Christian Dauvergne
Spanien 1875  Raphaël Manso de Zuñiga
Chenard & Walcker 2-Litre 10/12CV 101 – gefahren 109 + 8 Rang 5
5 51 Dritte Französische Republik  Fernand Gabriel
Dritte Französische Republik  Henri Lapierre
Ariès 8-10 CV 85 – gefahren 91 + 6 Rang 11
6 17 Dritte Französische Republik  Gaston Delalande
Dritte Französische Republik  Georges Guignard
Rolland-Pilain C23 Sport 102 – gefahren 107 + 5 Rang 6
7 46 Dritte Französische Republik  André Marandet
Dritte Französische Republik  Louis François
S.A.R.A. ATS 85 – gefahren 89 + 4 Rang 12
8 50 Dritte Französische Republik  Louis Rigal
Dritte Französische Republik  Roger Delano
Ariès 8-10 CV 85 – gefahren 89 + 4 Rang 13
9 52 Dritte Französische Republik  Maurice Boutmy
Dritte Französische Republik  Jérôme Marcadanti
Amilcar CV 83 – gefahren 87 + 4 Rang 14
10 16 Dritte Französische Republik  René Migeot
Dritte Französische Republik  Léopold Jouguet
Brasier TB4 103 – gefahren 105 + 2 Rang 8
11 19 Dritte Französische Republik  Louis Sire
Dritte Französische Republik  Louis Tremel
Rolland-Pilain C23 Sport 102 – gefahren 104 + 2 Rang 9
12 6 Dritte Französische Republik  Henri Stoffel
Dritte Französische Republik  Édouard Brisson
Lorraine-Dietrich B3-6 Sport 119 – gefahren 119 0 Rang 2
13 5 Dritte Französische Republik  Gérard de Courcelles
Dritte Französische Republik  André Rossignol
Lorraine-Dietrich B3-6 Sport 119 – gefahren 119 0 Rang 3
14 28 Belgien  Raymond de Tornaco
Belgien  Barthélémy Bruyère
Bignan 2 Litre Sport 112 – gefahren 112 0 Rang 10

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
5001–8000 cm³ Kein Teilnehmer im Ziel
3000–5000 cm³ Dritte Französische Republik  Henri Stoffel Dritte Französische Republik  Édouard Brisson Lorraine-Dietrich B3-6 Sport Rang 2
2000–3000 cm³ Kanada 1921  John Duff Vereinigtes Konigreich 1801  Frank Clement Bentley 3 Litre Sport Gesamtsieg
1500–2000 cm³ Dritte Französische Republik  André Pisart Belgien  Joseph Chavee Chenard & Walcker 2-Litre 10/12CV Rang 4
1100–1500 cm³ Kein Teilnehmer im Ziel
750–1100 cm³ Dritte Französische Republik  Fernand Gabriel Dritte Französische Republik  Henri Lapierre Ariès 8-10 CV Rang 11

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 52
  • Gestartet: 40
  • Gewertet: 14
  • Rennklassen: 6
  • Zuschauer: unbekannt
  • Ehrenstarter des Rennens: Emile Coquille, französischer Vertreter des Reifenherstellers Rudge-Whitworth
  • Wetter am Rennwochenende: trocken und heiß
  • Streckenlänge: 17,262 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 120
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 2077,340 km
  • Siegerschnitt: 86,555 km/h
  • Pole Position: unbekannt
  • Schnellste Rennrunde: André Lagache – Chenard & Walcker (#3) – 9:19,000 = 111,168 km/h
  • Rennserie: 2. Lauf zum Triennale-Cup

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.
  • R. M. Clarke: Le Mans. The Bentley & Alfa Years 1923–1939. Brooklands Books, Cobham 1998, ISBN 1-85520-465-7.
  • Quentin Spurring: Le Mans The Official History 1923-29 Evro Publishing, Gebundene Ausgabe, 2015, ISBN 1-91050-508-0.

WeblinksBearbeiten

Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1924 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien