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24-Stunden-Rennen von Le Mans 2012

24-Stunden-Rennen
Der Audi e-tron quattro mit der Nummer 1; der Siegerwagen der 24 Stunden von Le Mans 2012
Der später verunfallte Toyota TS030 Hybrid mit der Startnummer 8
Der von Henri Pescarolo eingesetzte, defektanfällige Dome S102.5

Das 80. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 80e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 16. bis 17. Juni 2012 auf dem Circuit des 24 Heures statt. Das Rennen war Wertungslauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2012.

Das RennenBearbeiten

Durch die Entscheidung der Peugeot-Vorstandes im Frühjahr 2012, das Sportwagenprogramm mit sofortiger Wirkung einzustellen, ging dem Rennen der große Zweikampf zwischen Peugeot und Audi, der die Veranstaltung seit 2007 geprägt hatte, verloren. Der Peugeot 908 Hybrid4 kam damit nie zu einem Renneinsatz.

Neuer Gegner von Audi um den Gesamtsieg wurde der Le-Mans-Rückkehrer Toyota mit dem Toyota TS030. Ende 2011 gab Toyota bekannt, wieder im Langstreckenmotorsport antreten zu wollen und dafür einen Prototyp nach LMP1-Reglement aufzubauen. Während das Chassis des TS030 Hybrid bei der in Köln ansässigen Toyota Motorsport GmbH konstruiert und gefertigt wurde, die schon für die Formel-1-Rennboliden von Toyota zuständig war, entstand der komplette Antriebsstrang im japanischen Toyota-Entwicklungszentrum Higashi-Fuji.[1] Als Karosserie für den TS030 Hybrid entstand ein Monocoque aus Kohlefaserverbundwerkstoff, das mit einem aerodynamisch effizienten geschlossenen Aufbau in Coupé-Form versehen wurde. Das Fahrwerk besitzt an der Vorder- und Hinterachse eine Einzelradaufhängung mit doppelten Querlenkern. Die Federung ist mit Drehstabfedern realisiert und wird wie die Stoßdämpfer über Schubstangen angesteuert. Um eine gute Verzögerung zu gewährleisten, sind rundum innenbelüftete Carbon-Keramik-Scheibenbremsen montiert. Bei der Wahl des Verbrennungsmotorkonzepts entschied man sich für einen nicht aufgeladenen Benzinmotor. Obwohl bereits ein Triebwerk vorhanden war, das schon vom Privatteam Rebellion Racing in Le Mans eingesetzt wurde, beschloss man bei Toyota eine komplette Neuentwicklung. Zwar weist der für den TS030 Hybrid konstruierte 3,4-Liter-V8-Motor den gleichen Hubraum wie der ebenfalls als V8 gebaute Kundenmotor auf, hat allerdings keine weitere Verwandtschaft zu diesem und ist um 20 kg leichter. Audi kam mit zwei Konzepten und vier Fahrzeugen nach Le Mans, zwei R18 ultra und zwei R18 e-tron Quattro.

Zu Beginn des Rennens konnten die Toyotas erstaunlich gut mithalten und nach drei Stunden lagen beide 030 Hybrid sogar kurzzeitig in Führung. Beide Wagen fielen jedoch aus. Anthony Davidson kollidierte beim Anbremsen der Mulsanne mit dem Ferrari 458 Italia GTC von Piergiuseppe Perazzini. Der Toyota hob dabei ab, überschlug sich in der Luft und krachte mit hohem Tempo in die Absperrung. Davidson trug ein Schleudertrauma davon und konnte den Rest der Saison keine Rennen mehr fahren. Nach dem Ende der folgenden Safety-Car-Phase fiel auch der zweite Toyota nach einer Kollision aus. Am Ende gab es einen klaren Dreifachsieg für Audi. Gewonnen wurde das Rennen vom Audi R18 e-tron quattro mit den Fahrern Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer.

EinladungenBearbeiten

StartlisteBearbeiten

Am 2. Februar 2012 veröffentlichte der Automobile Club de l’Ouest als Veranstalter eine erste vorläufige Startliste mit 56 Teilnehmer plus neun Reserveteams[2].

Startliste
Nr. Team Fahrzeug Reifen Fahrer
LMP1
1 Deutschland  Audi Sport Team Joest[3] Audi R18 e-tron quattro[4] M Deutschland  André Lotterer Frankreich  Benoît Tréluyer Schweiz  Marcel Fässler
2 Deutschland  Audi Sport Team Joest Audi R18 e-tron quattro M Vereinigtes Konigreich  Allan McNish Danemark  Tom Kristensen Italien  Rinaldo Capello
3 Deutschland  Audi Sport Team Joest Audi R18 ultra[5] M Spanien  Marc Gené Frankreich  Romain Dumas Frankreich  Loïc Duval
4 Deutschland  Audi Sport North America Audi R18 ultra M Vereinigtes Konigreich  Oliver Jarvis Italien  Marco Bonanomi Deutschland  Mike Rockenfeller
7 Japan  Toyota Racing Toyota TS030 M Osterreich  Alexander Wurz Frankreich  Nicolas Lapierre Japan  Kazuki Nakajima
8 Japan  Toyota Racing Toyota TS030 M Frankreich  Stéphane Sarrazin[6] Schweiz  Sébastien Buemi Vereinigtes Konigreich  Anthony Davidson[7]
12 Schweiz  Rebellion Racing Lola B12/60 M Frankreich  Nicolas Prost Schweiz  Neel Jani Deutschland  Nick Heidfeld
13 Schweiz  Rebellion Racing Lola B12/60 M Italien  Andrea Belicchi Niederlande  Jeroen Bleekemolen Schweiz  Harold Primat
15 Frankreich  OAK Racing OAK Pescarolo D Frankreich  Franck Montagny Osterreich  Dominik Kraihamer Belgien  Bertrand Baguette
16 Frankreich  Pescarolo Team Pescarolo 03 M Frankreich  Emmanuel Collard Frankreich  Jean-Christophe Boullion Vereinigtes Konigreich  Stuart Hall
17 Frankreich  Pescarolo Team Dome S102.5 M Frankreich  Sébastien Bourdais Frankreich  Nicolas Minassian Japan  Seiji Ara[8]
18 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Team[9] Lola B12/60 D Vereinigtes Konigreich  Guy Smith
19 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Team[10] Lola B12/60 D Vereinigte Staaten  Chris Dyson
21 Vereinigtes Konigreich  Strakka Racing HPD ARX-03a M Vereinigtes Konigreich  Nick Leventis Vereinigtes Konigreich  Jonny Kane Vereinigtes Konigreich  Danny Watts
22 Vereinigtes Konigreich  JRM HPD ARX-03a M Australien  David Brabham Vereinigtes Konigreich  Peter Dumbreck Indien  Karun Chandhok
LMP2
23 Frankreich  Signatech Nissan Oreca 03 D Frankreich  Jordan Tresson Frankreich  Franck Mailleux Frankreich  Olivier Lombard
24 Frankreich  OAK Racing Morgan D Frankreich  Jacques Nicolet Frankreich  Matthieu Lahaye Frankreich  Olivier Pla
25 Vereinigtes Konigreich  ADR-Delta Oreca 03 D Australien  John Martin Tschechien  Jan Charouz Thailand  Tor Graves
26 Frankreich  Signatech Nissan Oreca 03 D Frankreich  Pierre Ragues Frankreich  Nelson Panciatici Russland  Roman Rusinov
28 Vereinigte Arabische Emirate  Gulf Racing Middle East Lola B12/80 D Frankreich  Fabien Giroix Frankreich  Ludovic Badey Schweden  Stefan Johansson
29 Vereinigte Arabische Emirate  Gulf Racing Middle East Lola B12/80 D Schweiz  Jean-Denis Delétraz Japan  Keiko Ihara Frankreich  Marc Rostan
30 Irland  Status Grand Prix[11] Lola B12/80 D Vereinigtes Konigreich  Alexander Sims Niederlande  Yelmer Buurman Frankreich  Romain Iannetta
31 Deutschland  Lotus Lola B12/80 D Deutschland  Thomas Holzer Deutschland  Mirco Schultis Italien  Luca Moro
33 Vereinigte Staaten  Level 5 Motorsports HPD ARX-03b D Vereinigte Staaten  Scott Tucker Frankreich  Christophe Bouchut Mexiko  Luis Díaz
35 Frankreich  OAK Racing Morgan D Danemark  David Heinemeier Hansson Belgien  Bas Leinders Belgien  Maxime Martin
38 Vereinigtes Konigreich  Jota Zytek Z11SN D Vereinigtes Konigreich  Sam Hancock Vereinigtes Konigreich  Simon Dolan Japan  Haruki Kurosawa
40 Schweiz  Race Performance Oreca 03 D Schweiz  Michel Frey Schweiz  Jonathan Hirschi Schweiz  Ralph Meichtry
41 Vereinigtes Konigreich  Greaves Motorsport Zytek Z11SN D Deutschland  Christian Zugel Mexiko  Ricardo González Vereinigte Staaten  Elton Julian
42 Vereinigtes Konigreich  Greaves Motorsport Zytek Z11SN D Vereinigtes Konigreich  Alex Brundle Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle Spanien  Lucas Ordoñez
43 Frankreich  Extrême Limite Aric Norma MP2000 D Frankreich  Fabien Rosier Frankreich  Philippe Haezebrouck Frankreich  Philippe Thirion
44 Vereinigte Staaten  Starworks Motorsport HPD ARX-03b D Venezuela  Vicente Potolicchio Vereinigtes Konigreich  Ryan Dalziel Vereinigtes Konigreich  Thomas Kimber-Smith[12]
45 Belgien  Boutsen Ginion Racing Oreca 03 D Frankreich  Bastien Brière Japan  Shinji Nakano Deutschland  Jens Petersen
45 Frankreich  Thiriet by TDS Racing Oreca 03 D Frankreich  Pierre Thiriet Schweiz  Mathias Beche Frankreich  Christophe Tinseau
48 Irland  Murphy Prototypes[13] Oreca 03 D Vereinigtes Konigreich  Jody Firth Neuseeland  Brendon Hartley Vereinigtes Konigreich  Warren Hughes
49 Argentinien  PeCom Racing Oreca 03 D Argentinien  Luís Pérez Companc Deutschland  Pierre Kaffer Frankreich  Soheil Ayari
LM GTE Pro
51 Italien  AF Corse Ferrari 458 Italia GTC M Italien  Giancarlo Fisichella Italien  Gianmaria Bruni Finnland  Toni Vilander
59 Frankreich  Luxury Racing Ferrari 458 Italia GTC M Frankreich  Frédéric Makowiecki Brasilien  Jaime Melo Deutschland  Dominik Farnbacher
66 Vereinigtes Konigreich  JMW Motorsport Ferrari 458 Italia GTC D Neuseeland  Roger Wills Vereinigtes Konigreich  James Walker Vereinigtes Konigreich  Jonny Cocker
71 Frankreich  AF Corse Ferrari 458 Italia GTC M Italien  Andrea Bertolini Monaco  Olivier Beretta Italien  Marco Cioci
73 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Chevrolet Corvette C6.R M Spanien  Antonio García Danemark  Jan Magnussen Vereinigte Staaten  Jordan Taylor
74 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Chevrolet Corvette C6.R M Vereinigtes Konigreich  Oliver Gavin Vereinigtes Konigreich  Richard Westbrook Vereinigte Staaten  Tommy Milner
77 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 997 GT3-RSR M Osterreich  Richard Lietz Deutschland  Marc Lieb Deutschland  Wolf Henzler
80 Vereinigte Staaten  Flying Lizard Motorsports Porsche 997 GT3-RSR M Deutschland  Jörg Bergmeister Vereinigte Staaten  Patrick Long Deutschland  Marco Holzer
97 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Aston Martin Vantage GT2 M Deutschland  Stefan Mücke Mexiko  Adrián Fernández Vereinigtes Konigreich  Darren Turner
LM GTE Am
50 Frankreich  Larbre Compétition Chevrolet Corvette C6.R M Frankreich  Patrick Bornhauser Frankreich  Julien Canal Portugal  Pedro Lamy
55 Vereinigtes Konigreich  JWA-Avila Porsche 997 GT3-RSR P Vereinigtes Konigreich  Paul Daniels Finnland  Markus Palttala Schweiz  Joël Camathias
57 Vereinigte Staaten  Krohn Racing Ferrari 458 Italia GTC D Vereinigte Staaten  Tracy Krohn Schweden  Niclas Jönsson Italien  Michele Rugolo
58 Frankreich  Luxury Racing Ferrari 458 Italia GTC M Deutschland  Pierre Ehret Vereinigte Staaten  Gunnar Jeannette Vereinigte Staaten  Frankie Montecalvo
61 Italien  AF Corse Ferrari 458 Italia GTC M Vereinigte Staaten  Robert Kauffman Vereinigte Staaten  Brian Vickers Portugal  Rui Águas
67 Frankreich  IMSA Performance Matmut Porsche 997 GT3-RSR M Frankreich  Anthony Pons Frankreich  Nicolas Armindo Frankreich  Raymond Narac
70 Frankreich  Larbre Compétition Chevrolet Corvette C6.R M Frankreich  Christophe Bourret Frankreich  Pascal Gibon Frankreich  Jean-Philippe Belloc
75 Belgien  Prospeed Competition Porsche 997 GT3-RSR M Saudi-Arabien  Abdulaziz Al Faisal Vereinigte Staaten  Bret Curtis Vereinigtes Konigreich  Sean Edwards
79 Vereinigte Staaten  Flying Lizard Motorsports Porsche 997 GT3-RSR M Vereinigte Staaten  Seth Neiman Vereinigte Staaten  Spencer Pumpelly Frankreich  Patrick Pilet
81 Italien  AF Corse Ferrari 458 Italia GTC M Italien  Piergiuseppe Perazzini Italien  Nicola Cadei Irland  Matt Griffin
83 Monaco  JMB Racing Ferrari 458 Italia GTC M Frankreich  Manuel Rodrigues Italien  Philippe Illiano Frankreich  Alain Ferté
88 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 997 GT3-RSR M Deutschland  Christian Ried Italien  Gianluca Roda Italien  Paolo Ruberti
99 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Aston Martin Vantage GT2 M Danemark  Christoffer Nygaard Danemark  Kristian Poulsen Danemark  Allan Simonsen
Innovation
0 Vereinigte Staaten  Highcroft Racing Nissan DeltaWing M Vereinigtes Konigreich  Marino Franchitti Deutschland  Michael Krumm[14] Japan  Satoshi Motoyama

ReservefahrzeugeBearbeiten

Wie in den Jahren davor veröffentlichte der ACO zeitgleich mit der ersten vorläufigen Startliste auch eine Liste der Reservefahrzeuge. Fünf LMP- und vier GT-Teams wurden auf die Liste gesetzt und bekamen die Möglichkeit, jene Teams zu ersetzen, die aus den unterschiedlichsten Gründen am Rennen nicht teilnehmen konnten. Dabei durften die LMP-Reservisten nur Fahrzeuge der LMP1- und LMP2-Klasse ersetzen, so wie die GT-Reservisten nur GT-Fahrzeuge. Die Nachrückung erfolgte in der Reihenfolge der Nominierung.

Klasse Nr. Team Fahrzeug Nominierter Fahrer
LMP
LMP2 47 Osterreich  Jetalliance Racing Lola B12/80 Danemark  David Heinemeier Hansson
LMP2 30 Irland  Status Grand Prix[15] Lola B12/80 Vereinigte Staaten  Alexander Sims
LMP2 48 Irland  Murphy Prototypes[16] Oreca 03 Irland  Gregory Murphy
LMP1 5 Schweiz  Hope Racing Oreca 01 Schweiz  Steve Zacchia
LMP2 32 Deutschland  Lotus Lola B12/80 Deutschland  Dariusch Ahrabian
LM GTE
Pro 69 Frankreich  IMSA Performance Matmut Porsche 997 GT3-RSR Frankreich  Patrick Pilet
Pro 64 Vereinigtes Konigreich  Lotus Cars Ltd. Lotus Evora GTE Vereinigtes Konigreich  Johnny Mowlem
Pro 98 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Aston Martin Vantage GT2 Vereinigtes Konigreich  Darren Turner
Am 63 Deutschland  Proton Competition Porsche 997 GT3-RSR Osterreich  Horst Felbermayr junior

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  42 Franzosen Vereinigtes Konigreich  25 Briten Deutschland  17 Deutsche Vereinigte Staaten  13 US-Amerikaner Italien  13 Italiener
Schweiz  10 Schweizer Danemark  6 Dänen Japan  6 Japaner Belgien  3 Belgier Mexiko  3 Mexikaner
Osterreich  3 Österreicher Portugal  3 Portugiesen Spanien  3 Spanier Australien  2 Australier Finnland  2 Finnen
Niederlande  2 Niederländer Neuseeland  2 Neuseeländer Schweden  2 Schweden Argentinien  1 Argentinier Brasilien  1 Brasilianer
Indien  1 Inder Irland  1 Ire Monaco  1 Monegasse Russland  1 Russe Saudi-Arabien  1 Saudi
Tschechien  1 Tscheche Thailand  1 Thailänder Venezuela  1 Venezolaner

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 LMP1 1 Deutschland  Audi Sport Team Joest[17] Deutschland  André Lotterer
Schweiz  Marcel Fässler
Frankreich  Benoît Tréluyer
Audi R18 e-tron quattro Audi TDI 3.7L Turbo V6 M 378
2 LMP1 2 Deutschland  Audi Sport Team Joest Vereinigtes Konigreich  Allan McNish
Italien  Rinaldo Capello
Danemark  Tom Kristensen
Audi R18 e-tron quattro Audi TDI 3.7L Turbo V6 M 377
3 LMP1 4 Vereinigte Staaten  Audi Sport North America Vereinigtes Konigreich  Oliver Jarvis
Italien  Marco Bonanomi
Deutschland  Mike Rockenfeller
Audi R18 ultra Audi TDI 3.7L Turbo V6 M 375
4 LMP1 12 Schweiz  Rebellion Racing Frankreich  Nicolas Prost
Deutschland  Nick Heidfeld
Schweiz  Neel Jani
Lola B12/60 Toyota RV8KLM 3.4L V8 M 367
5 LMP1 3 Deutschland  Audi Sport Team Joest Spanien  Marc Gené
Frankreich  Romain Dumas
Frankreich  Loïc Duval
Audi R18 ultra Audi TDI 3.7L Turbo V6 M 366
6 LMP1 22 Vereinigtes Konigreich  JRM Australien  David Brabham
Vereinigtes Konigreich  Peter Dumbreck
Indien  Karun Chandhok
HPD ARX-03a Honda LM-V8 3.4L V8 M 357
7 LMP2 44 Vereinigte Staaten  Starworks Motorsport Venezuela  Vicente Potolicchio
Vereinigtes Konigreich  Ryan Dalziel
Vereinigtes Konigreich  Thomas Kimber-Smith
HPD ARX-03b Honda HR28TT 2.8L Turbo V6 D 354
8 LMP2 46 Frankreich  Thiriet by TDS Racing Frankreich  Pierre Thiriet
Schweiz  Mathias Beche
Frankreich  Christophe Tinseau
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 353
9 LMP2 49 Argentinien  Pecom Racing Argentinien  Luís Pérez Companc
Deutschland  Pierre Kaffer
Frankreich  Soheil Ayari
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 352
10 LMP2 26 Frankreich  Signatech-Nissan Frankreich  Pierre Ragues
Frankreich  Nelson Panciatici
Russland  Roman Rusinov
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 351
11 LMP1 13 Schweiz  Rebellion Racing Italien  Andrea Belicchi
Niederlande  Jeroen Bleekemolen
Schweiz  Harold Primat
Lola B12/60 Toyota RV8KLM 3.4L V8 M 350
12 LMP2 41 Vereinigtes Konigreich  Greaves Motorsport Deutschland  Christian Zugel
Vereinigte Staaten  Elton Julian
Mexiko  Ricardo González
Zytek Z11SN Nissan VK45DE 4.5L V8 D 348
13 LMP2 25 Vereinigtes Konigreich  ADR-Delta Australien  John Martin
Thailand  Tor Graves
Tschechien  Jan Charouz
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 346
14 LMP2 35 Frankreich  OAK Racing Danemark  David Heinemeier Hansson
Belgien  Bas Leinders
Belgien  Maxime Martin
Morgan LMP2 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 341
15 LMP2 42 Vereinigtes Konigreich  Greaves Motorsport Vereinigtes Konigreich  Alex Brundle
Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle
Spanien  Lucas Ordoñez
Zytek Z11SN Nissan VK45DE 4.5L V8 D 340
16 LMP2 23 Frankreich  Signatech-Nissan Frankreich  Jordan Tresson
Frankreich  Franck Mailleux
Frankreich  Olivier Lombard
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 340
17 LMGTE Pro 51 Italien  AF Corse Italien  Giancarlo Fisichella
Italien  Gianmaria Bruni
Finnland  Toni Vilander
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5;L V8 M 336
18 LMGTE Pro 59 Frankreich  Luxury Racing Frankreich  Frédéric Makowiecki
Brasilien  Jaime Melo
Deutschland  Dominik Farnbacher
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5L V8 M 333
19 LMGTE Pro 97 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Deutschland  Stefan Mücke
Mexiko  Adrián Fernández
Vereinigtes Konigreich  Darren Turner
Aston Martin Vantage GT2 Aston Martin 4.5L V8 M 332
20 LMGTE Am 50 Frankreich  Larbre Compétition Frankreich  Patrick Bornhauser
Frankreich  Julien Canal
Portugal  Pedro Lamy
Chevrolet Corvette C6.R Chevrolet 5.5L V8 M 329
21 LMGTE Am 67 Frankreich  IMSA Performance Matmut Frankreich  Anthony Pons
Frankreich  Nicolas Armindo
Frankreich  Raymond Narac
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 M 328
22 LMGTE Pro 71 Italien  AF Corse Italien  Andrea Bertolini
Monaco  Olivier Beretta
Italien  Marco Cioci
Ferrari 458 GTC Ferrari 4.5L V8 M 326
23 LMGTE Pro 73 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Spanien  Antonio García
Danemark  Jan Magnussen
Vereinigte Staaten  Jordan Taylor
Chevrolet Corvette C6.R Chevrolet 5.5L V8 M 326
24 LMP2 45 Belgien  Boutsen Ginion Racing Frankreich  Bastien Brière
Japan  Shinji Nakano
Deutschland  Jens Petersen
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 325
25 LMGTE Am 57 Vereinigte Staaten  Krohn Racing Vereinigte Staaten  Tracy Krohn
Schweden  Niclas Jönsson
Italien  Michele Rugolo
Ferrari 458 GTC Ferrari 4.5L V8 D 323
26 LMP2 40 Schweiz  Race Performance Schweiz  Michel Frey
Schweiz  Jonathan Hirschi
Schweiz  Ralph Meichtry
Oreca 03 Judd HK 3.6L V8 D 320
27 LMGTE Am 79 Vereinigte Staaten  Flying Lizard Motorsports Vereinigte Staaten  Seth Neiman
Vereinigte Staaten  Spencer Pumpelly
Frankreich  Patrick Pilet
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 M 313
28 LMGTE Am 70 Frankreich  Larbre Compétition Frankreich  Christophe Bourret
Frankreich  Pascal Gibon
Frankreich  Jean-Philippe Belloc
Chevrolet Corvette C6.R Chevrolet 5.5L V8 M 309
29 LMP2 43 Frankreich  Extrême Limite ARIC Frankreich  Fabien Rosier
Frankreich  Philippe Haezebrouck
Frankreich  Philippe Thirion
Norma MP2000 Judd HK 3.6L V8 D 308
30 LMP1 21 Vereinigtes Konigreich  Strakka Racing Vereinigtes Konigreich  Nick Leventis
Vereinigtes Konigreich  Jonny Kane
Vereinigtes Konigreich  Danny Watts
HPD ARX-03a Honda LM-V8 3.4L V8 M 303
31 LMGTE Am 61 Italien  AF Corse Vereinigte Staaten  Robert Kauffman
Vereinigte Staaten  Brian Vickers
Portugal  Rui Águas
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5L V8 M 294
32 LMGTE Am 83 Monaco  JMB Racing Frankreich  Manuel Rodrigues
Italien  Philippe Illiano
Frankreich  Alain Ferté
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5L V8 M 292
33 LMGTE Am 55 Vereinigtes Konigreich  JWA-Avila Vereinigtes Konigreich  Paul Daniels
Schweiz  Joël Camathias
Finnland  Markus Palttala
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 P 290
Nicht klassiert
34 LMGTE Pro 74 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Vereinigte Staaten  Oliver Gavin
Vereinigte Staaten  Richard Westbrook
Vereinigte Staaten  Tommy Milner
Chevrolet Corvette C6.R Chevrolet 5.5L V8 M 215
35 LMP1 17 Frankreich  Pescarolo Team Frankreich  Nicolas Minassian
Frankreich  Sébastien Bourdais
Japan  Seiji Ara
Dome S102.5 Judd DB 3.4L V8 M 203
Ausgefallen
36 LMP2 38 Vereinigtes Konigreich  Jota Vereinigtes Konigreich  Sam Hancock
Vereinigtes Konigreich  Simon Dolan
Japan  Haruki Kurosawa
Zytek Z11SN Nissan VK45DE 4.5L V8 D 271
37 LMP2 33 Vereinigte Staaten  Level 5 Motorsports Vereinigte Staaten  Scott Tucker
Frankreich  Christophe Bouchut
Mexiko  Luis Díaz
HPD ARX-03b Honda HR28TT 2.8L Turbo V6 D 240
38 LMP2 30 Irland  Status Grand Prix Vereinigtes Konigreich  Alexander Sims
Niederlande  Yelmer Buurman
Frankreich  Romain Iannetta
Lola B12/80 Judd HK 3.6L V8 D 239
39 LMGTE Am 88 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Deutschland  Christian Ried
Italien  Gianluca Roda
Italien  Paolo Ruberti
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 M 222
40 LMP1 15 Frankreich  OAK Racing Frankreich  Franck Montagny
Osterreich  Dominik Kraihamer
Belgien  Bertrand Baguette
Pescarolo 01 Judd DB 3.4L V8 D 219
41 LMGTE Pro 66 Vereinigtes Konigreich  JMW Motorsport Vereinigtes Konigreich  Jonny Cocker
Vereinigtes Konigreich  James Walker
Neuseeland  Roger Wills
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5L V8 D 204
42 LMP2 48 Irland  Murphy Prototypes Vereinigtes Konigreich  Jody Firth
Vereinigtes Konigreich  Warren Hughes
Neuseeland  Brendon Hartley
Oreca 03 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 196
43 LMGTE Pro 77 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Osterreich  Richard Lietz
Deutschland  Marc Lieb
Deutschland  Wolf Henzler
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 M 185
44 LMGTE Am 75 Belgien  Prospeed Competition Saudi-Arabien  Abdulaziz Al Faisal
Vereinigte Staaten  Bret Curtis
Vereinigtes Konigreich  Sean Edwards
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 M 180
45 LMP2 31 Deutschland  Lotus Deutschland  Thomas Holzer
Deutschland  Mirco Schultis
Italien  Luca Moro
Lola B12/80 Judd 3.6L V8 D 155
46 LMGTE Am 58 Frankreich  Luxury Racing Deutschland  Pierre Ehret
Vereinigte Staaten  Gunnar Jeannette
Vereinigte Staaten  Frankie Montecalvo
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5L V8 M 146
47 LMP2 24 Frankreich  OAK Racing Frankreich  Jacques Nicolet
Frankreich  Matthieu Lahaye
Frankreich  Olivier Pla
Morgan LMP2 Judd HK 3.6L V8 D 139
48 LMP1 7 Japan  Toyota Racing Osterreich  Alexander Wurz
Japan  Kazuki Nakajima
Frankreich  Nicolas Lapierre
Toyota TS030 Toyota 3.4L V8 M 134
49 LMGTE Pro 80 Vereinigte Staaten  Flying Lizard Motorsports Deutschland  Jörg Bergmeister
Deutschland  Marco Holzer
Vereinigte Staaten  Patrick Long
Porsche 997 GT3-RSR Porsche 4.0L Flat-6 M 114
50 LMP2 28 Vereinigte Arabische Emirate  Gulf Racing Middle East Frankreich  Fabien Giroix
Frankreich  Ludovic Badey
Schweden  Stefan Johansson
Lola B12/80 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 92
51 LMP1 8 Japan  Toyota Racing Vereinigtes Konigreich  Anthony Davidson
Schweiz  Sébastien Buemi
Frankreich  Stéphane Sarrazin
Toyota TS030 Toyota 3.4L V8 M 82
52 Innovation 0 Vereinigte Staaten  Highcroft Racing Vereinigte Staaten  Marino Franchitti
Deutschland  Michael Krumm
Japan  Satoshi Motoyama
DeltaWing Nissan 1.6L Turbo I4 M 75
53 LMGTE Am 81 Italien  AF Corse Italien  Piergiuseppe Perazzini
Italien  Nicola Cadei
Irland  Matt Griffin
Ferrari 458 Italia GTC Ferrari 4.5L V8 M 70
54 LMGTE Am 99 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Danemark  Christoffer Nygaard
Danemark  Kristian Poulsen
Danemark  Allan Simonsen
Aston Martin Vantage GT2 Aston Martin 4.5L V8 M 31
55 LMP1 16 Frankreich  Pescarolo Team Frankreich  Emmanuel Collard
Vereinigtes Konigreich  Stuart Hall
Frankreich  Jean-Christophe Boullion
Pescarolo 03 Judd DB 3.4L V8 M 20
56 LMP2 29 Vereinigte Arabische Emirate  Gulf Racing Middle East Japan  Keiko Ihara
Schweiz  Jean-Denis Delétraz
Frankreich  Marc Rostan
Lola B12/80 Nissan VK45DE 4.5L V8 D 17

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Weitere gemeldete Teams, Fahrzeuge und Fahrer finden sich in der Start- und Reserveliste.

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
LMP1 Deutschland  André Lotterer Frankreich  Benoît Tréluyer Schweiz  Marcel Fässler Audi R18 e-tron quattro Gesamtsieg
LMP2 Venezuela  Vicente Potolicchio Vereinigtes Konigreich  Ryan Dalziel Vereinigtes Konigreich  Tom Kimber-Smith HPD ARX-03b Rang 7
LMGTE Pro Italien  Giancarlo Fisichella Italien  Gianmaria Bruni Finnland  Toni Vilander Ferrari 458 Italia GTC Rang 17
LMGTE Am Frankreich  Patrick Bornhauser Frankreich  Julien Canal Portugal  Pedro Lamy Chevrolet Corvette C6.R Rang 20

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 69
  • Gestartet: 56
  • Gewertet: 33
  • Rennklassen: 4
  • Zuschauer: 242000
  • Ehrenstarter des Rennens: Akio Toyoda, Geschäftsführer von Toyota
  • Wetter am Rennwochenende: warm und trocken
  • Streckenlänge: 13,629 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:01:16.128 Stunden
  • Runden des Siegerteams: 378
  • Distanz des Siegerteams: 5151,760 km
  • Siegerschnitt: 214,500 km
  • Pole Position: André Lotterer – Audi R18 e-tron quattro (#1) – 3:23.787 = 240,800 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Loïc Duval – Audi R18 ultra (#3) – 3:24.189 = 240,300 km/h
  • Rennserie: 3. Lauf zum FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2012

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Rubel auf Rädern: Das Business WEC, motorsport-total.com vom 10. Oktober 2012, abgerufen am 29. Oktober 2012
  2. Vorläufige Startliste
  3. Alle Audi-Piloten stehen fest
  4. Neue Fahrzeugtypen bei Audi
  5. Neue Fahrzeugtypen bei Audi
  6. Hiroaki Ishiura muss auf einen Start in Le Mans 2012 verzichten; Sarrazin ist sein Ersatzfahrer
  7. Sebastien Buemi und Anthony Davidson bei Toyota
  8. Pescarolo-Fahrerkader komplett
  9. Dyson zieht Le-Mans-Nennung zurück
  10. Dyson zieht Le-Mans-Nennung zurück
  11. Nachrücker für Dyson Racing
  12. Kimber-Smith ersetzt Sarrazin bei Starworks
  13. Nachrücker für Dyson Racing
  14. Offiziell: Nissan treibt den DeltaWing an
  15. Nachrücker für Dyson Racing
  16. Nachrücker für Dyson Racing
  17. 80º Edition des 24 Heures du Mans. Race. Final Classification. (PDF; 243 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Automobile Club de l'Ouest, World Endurance Championship, 17. Juni 2012, archiviert vom Original am 28. März 2013; abgerufen am 2. August 2013 (englisch).
Vorgängerrennen
6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps 2012
FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
6-Stunden-Rennen von Silverstone 2012