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Frédéric Makowiecki

französischer Automobilrennfahrer
Frédéric Makowiecki (2014)
Frédéric Makowiecki im Ferrari 458 Italia GTC, beim Petit Le Mans 2011

Frédéric Makowiecki (* 22. November 1980 in Arras) ist ein französischer Rennfahrer. Er fährt seit 2010 in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft und tritt 2012 zudem in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an.

KarriereBearbeiten

Nachdem Makowiecki seine Motorsportkarriere im Kartsport begonnen hatte, wechselte er 2000 zunächst in den Formelsport und wurde Vierter in der B-Klasse der französischen Formel-3-Meisterschaft. Nachdem er zwei Jahre an keiner Rennserie teilgenommen hatte, kehrte er 2003 in den Motorsport zurück und wurde 32. in der französischen GT-Meisterschaft sowie Neunter im französischen Porsche Carrera Cup. Während er 2004 nur im französischen Porsche Carrera Cup antrat und die Meisterschaft auf dem dritten Platz beendete, ging er 2005 nur in der französischen GT-Meisterschaft an den Start und wurde Sechster.

2006 wurde Makowiecki hinter Anthony Beltoise Vizemeister im französischen Porsche Carrera Cup. Außerdem startete er in dieser Saison in der FIA GT3-Europameisterschaft und belegte am Saisonende den 21. Gesamtrang. Darüber hinaus debütierte er in der FIA-GT-Meisterschaft und trat dort zu einem Rennen an. 2007 belegte Makowiecki, diesmal hinter Patrick Pilet, erneut den zweiten Gesamtrang im französischen Porsche Carrera Cup. Außerdem wurde er Fünfter in der französischen GT-Meisterschaft und Zehnter in der FIA GT3-Europameisterschaft. 2008 beendete er den französischen Porsche Carrera Cup auf dem vierten Gesamtrang und wiederholte den zehnten Platz in der FIA GT3-Europameisterschaft. Außerdem wurde er Achter in der französischen GT-Meisterschaft und startete erneut bei einem Rennen in der FIA-GT-Meisterschaft. Darüber hinaus debütierte er in der Le Mans Series, in der er Sechster in der LMGT1-Wertung wurde, und im ADAC GT Masters, in dem er als Gaststarter ein Rennen gewann.

2009 gewann Makowiecki drei Rennen des französischen Porsche Carrera Cups und wurde Dritter in dieser Serie. In der FIA GT3-Europameisterschaft erzielte er mit dem vierten Gesamtrang seine bis dahin beste Gesamtplatzierung. Außerdem wurde er 19. in der GT2-Wertung der FIA-GT-Meisterschaft und 31. der International GT Open. 2010 trat Makowiecki für Hexis AMR in einem Aston Martin DBR9 in der neuen FIA-GT1-Weltmeisterschaft an. Mit wechselnden Teamkollegen gewann er zweimal das Qualifikations- und einmal das Meisterschaftsrennen. In der Fahrerweltmeisterschaft wurde er Dritter. Außerdem gelang es ihm in dieser Saison den Meistertitel im französischen Porsche Carrera Cup zu gewinnen. In der FIA GT3-Europameisterschaft wurde er Fünfter, in der französischen GT-Meisterschaft Zwölfter und in der International GT Open 26. 2011 blieb Makowiecki in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft. Für das Marc VDS Racing Team trat er zu sechs von zehn Veranstaltungen als Teamkollege von Maxime Martin an. Die Beiden gewannen drei Qualifikations- und ein Meisterschaftsrennen. Makowiecki wurde Elfter in der Weltmeisterschaft. Darüber hinaus nahm er für Hexis AMR an der kompletten Saison der Blancpain Endurance Series teil. Dort wurde er Zehnter im GT3 Pro Cup. Neben zwei Starts in der SPEED EuroSeries, nahm Makowiecki an Langstreckenrennen für Luxury Racing in einem Ferrari 458 GTC bzw. Ferrari 458 Italia teil. Unter anderem debütierte er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

2012 kehrte Makowiecki in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft zu Hexis zurück. Sein Team arbeitet in der Saison mit McLaren zusammen. Sein Teamkollege wurde Stef Dusseldorp.[1] Darüber hinaus startet Makowiecki für Luxury Racing in der ersten Saison der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).[2] In dieser belegte er nach dem ersten Rennen den 34. Platz in der Fahrerwertung.

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2011 Frankreich  Luxury Racing Ferrari 458 Italia GTC Monaco  Stéphane Ortelli Brasilien  Jaime Melo Ausfall Unfall
2012 Frankreich  Luxury Racing Ferrari 458 Italia GTC Deutschland  Dominik Farnbacher Brasilien  Jaime Melo Rang 18
2013 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Aston Martin Vantage GTE Brasilien  Bruno Senna Vereinigtes Konigreich  Rob Bell Ausfall Unfall
2014 Deutschland  Porsche AG Team Manthey Porsche 911 RSR Deutschland  Marco Holzer Osterreich  Richard Lietz Rang 15
2015 Deutschland  Porsche Team Manthey Porsche 911 RSR Frankreich  Patrick Pilet Deutschland  Wolf Henzler Ausfall Wagenbrand
2016 Vereinigte Staaten  Porsche Motorsport North America Porsche 911 RSR Deutschland  Jörg Bergmeister Neuseeland  Earl Bamber Ausfall
2017 Deutschland  Porsche GT Team Porsche 911 RSR Frankreich  Patrick Pilet Osterreich  Richard Lietz Rang 20
2018 Deutschland  Porsche GT Team Porsche 991 RSR GTE Italien  Gianmaria Bruni Osterreich  Richard Lietz Rang 16
2019 Deutschland  Porsche GT Team Porsche 991 RSR GTE Italien  Gianmaria Bruni Osterreich  Richard Lietz Rang 21

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2011 Monaco  Luxury Racing Ferrari 458 Italia Monaco  Stéphane Ortelli Schweiz  Jean-Denis Delétraz Rang 28
2012 Monaco  Luxury Racing Ferrari 458 Italia Brasilien  Jaime Melo Frankreich  Jean-Karl Vernay Ausfall Defekt
2015 Vereinigte Staaten  Porsche North America Porsche 911 RSR Neuseeland  Earl Bamber Vereinigtes Konigreich  Nick Tandy Deutschland  Jörg Bergmeister Rang 21
2016 Vereinigte Staaten  Porsche North America Porsche 911 RSR Neuseeland  Earl Bamber Danemark  Michael Christensen Rang 12
2017 Deutschland  Porsche GT Team Porsche 911 RSR Frankreich  Patrick Pilet Deutschland  Dirk Werner Rang 13
2018 Vereinigte Staaten  Porsche GT Team Porsche 911 RSR Frankreich  Patrick Pilet Vereinigtes Konigreich  Nick Tandy Rang 10 und Klassensieg
2019 Vereinigte Staaten  Porsche GT Team Porsche 911 RSR Frankreich  Patrick Pilet Vereinigtes Konigreich  Nick Tandy Rang 10 und Klassensieg

WeblinksBearbeiten

  Commons: Frédéric Makowiecki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Hexis WM-Fahrerquartett steht“ (speedweek.de am 1. Februar 2012)
  2. “2012 FIA WORLD ENDURANCE CHAMPIONSHIP - FULL SEASON ENTRY LIST” (Memento des Originals vom 6. Februar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lemans.org (lemans.org am 2. Februar 2012; PDF; 69 kB)