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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1977

24-Stunden-Rennen
Der Siegerwagen mit der Startnummer 4: Porsche 936 von Jacky Ickx, Hurley Haywood und Jürgen Barth.
Das von Roy Lichtenstein gestaltete BMW Art Car mit der Startnummer 50 erreichte Gesamtrang 9.
Henri Pescarolo im Porsche 936 in der Anfangsphase des Rennens. Nach 45 Runden musste der Wagen mit Motorschaden abgestellt werden.

Das 45. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 45e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 h du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 11. bis 12. Juni 1977 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Das RennenBearbeiten

Die TeamsBearbeiten

Nach den ersten Versuchen in den 1960er- und 1970er-Jahren kam Renault Alpine 1977 erneut mit seinen Sportprototypen nach Le Mans, um das 24-Stunden-Rennen zu gewinnen. Unter der Leitung von Teamchef Gérard Larrousse, der als Fahrer 1973 und 1974 das Rennen für Matra gewinnen konnte, brachte Renault drei Werkswagen an die Sarthe. Die drei A442 wurden von 2-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Ein vierter A442 wurde von Jacky Haran und Hugues de Chaunac, dem heutigen Teamchef von ORECA, eingesetzt und hatte ausreichend Werksunterstützung. Eng verbunden mit der Renault-Werksmannschaft war auch die Grand Touring Cars Incorporation. Die beiden Mirage GR8 waren in diesem Jahr ebenfalls mit den 2-Liter-Turbomotoren von Renault bestückt.

Härtester Widersacher von Renault war wieder Porsche. Das Werksteam aus Zuffenhausen setzte zwei 936 Spyder und einen 935 ein. Die bekannteste Fahrerpaarung war das Duo Jacky Ickx und Henri Pescarolo, beide mehrfache Le-Mans-Sieger. Zum Werks -935 kamen vier weitere Wagen dieses Typs, die von den deutschen Teams Loos und Kremer gemeldet wurden. Insgesamt, verteilt über die unterschiedlichen Klassen, waren 27 Porsche am Start.

Neben Alpine kamen auch die Inaltera-Prototypen aus Frankreich. Dort setzte man bei der Motorenwahl auf die V8-Motoren von Cosworth. Dieses Aggregat kam auch im neuen Lola von Alain de Cadenet zum Einsatz. Nach einem Jahr der Absenz, war mit dem 365 GT4/BB des North American Racing Team wieder ein Ferrari am Start. Und zum ersten Mal seit 1964 war auch wieder ein Aston Martin gemeldet. Robin Hamilton hatte eine DBS mit einem 5,3-Liter-V8-Motor für dieses Rennen aufgebaut und in der GTP-Klasse gemeldet.

Der RennverlaufBearbeiten

Sofort nach dem Start übernahmen die Werks-Renault die Führung im Rennen. Ganz vorne lag der A442 mit der Startnummer 9, der von der Pole-Position aus ins Rennen gegangen war und abwechselnd von Jean-Pierre Jabouille und Derek Bell gefahren wurde. Allerdings hatte Renault schon in der ersten Runde auch einen Ausfall zu verzeichnen. Der private A442 musste schon in der ersten Runde mit Turboladerschaden abgestellt werden. Schnellster Porsche war in der Anfangsphase der Werks-935 von Rolf Stommelen und Manfred Schurti, aber der Wagen bekam bald technische Probleme und fiel nach drei Rennstunden endgültig aus. Nach drei Stunden führte nach wie vor der Bell/Jabouille-Renault, jetzt vor den beiden 936 Spydern. In der Folge entwickelte sich ein Rad-an-Rad-Duell zwischen Jean-Pierre Jabouille und Henri Pescarolo, das mit einem Ausfall des Porsche endete, nachdem Pescarolo den Motor überdreht hatte. Der zweite Werks-Porsche 936 von Jürgen Barth und Hurley Haywood hatte bereits den Tausch der Benzinpumpe hinter sich und war bis ans Ende der Wertung zurückgefallen.

An der Spitze lagen jetzt die drei Werks-Renault. Bei Porsche traf man eine weitreichende Entscheidung und setzte Jacky Ickx kurzerhand als dritten Fahrer in den Wagen von Barth und Haywood. Vom Reglement war dieser Vorgang gedeckt, da Piloten innerhalb eines Teams, auch in zwei Rennwagen fahren durften. Jacky Ickx fuhr in der Nacht eines seiner besten Sportwagenrennen und brachte den Porsche bis an die vierte Stelle der Gesamtwertung nach vorne. Und was kaum mehr für möglich gehalten wurde, geschah im Laufe des Sonntagvormittags. Der Porsche ging in Führung, weil alle drei Renault mit Motorschäden ausfielen. Eine Stunde vor Schluss lag der Schuppan/Jarier-Mirage GR8 an zweiter Stelle. Allerdings mit einem Rückstand von 16 Runden auf den Werks-Porsche 936. Der Porsche stand aber mit einem Zylinderschaden an der Box und die große Frage war ob die Porsche-Techniker den 936 noch einmal zum Laufen bringen würden. Denn das Reglement sah vor, dass unabhängig vom Vorsprung ein Fahrzeug die Ziellinie überfahren musste um gewertet zu werden. Die gesamte Renault-Alpine-Mannschaft hatte sich in der Mirage-Box versammelt als der Porsche mit Barth am Steuer wenige Minuten vor Rennende aus der Box geschoben wurde und mit rauchendem Motor und in langsamer Fahrt zwei Runden um den Kurs zum Sieg fuhr. Dahinter wurden Vern Schuppan und Jean-Pierre Jarier Zweite im GR8.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  78 Franzosen Vereinigtes Konigreich  18 Briten Schweiz  13 Schweizer Belgien  9 Belgier Vereinigte Staaten  9 US-Amerikaner
Deutschland  4 Deutsche Australien  3 Australier Italien  3 Italiener Niederlande  3 Niederländer Spanien 1977  3 Spanier
Ecuador  1 Ecuadorianer Irland  1 Ire Liechtenstein 1937  1 Liechtensteiner Luxemburg  1 Luxemburger Marokko  1 Marokkaner

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 S +2.0 4 Deutschland  Martini Racing Porsche System Deutschland  Jürgen Barth
Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Belgien  Jacky Ickx
Porsche 936/77 Porsche Type-935 2.1L Turbo Flat-6 D 342
2 S +2.0 10 Vereinigte Staaten  Grand Touring Cars Inc Australien  Vern Schuppan
Frankreich  Jean-Pierre Jarier
Mirage GR8 Renault 2.0L Turbo V6 G 331
3 Gruppe 5 40 Frankreich  JMS Racing Team Frankreich  Claude Ballot-Léna
Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Porsche 935 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6 D 315
4 GTP 88 Frankreich  Inaltera Frankreich  Jean Ragnotti
Frankreich  Jean Rondeau
Inaltera LM77 Cosworth DFV 3.0L V8 G 315
5 S +2.0 5 Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet
Vereinigtes Konigreich  Chris Craft
De Cadenet LM Cosworth DFV 3.0L V8 G 315
6 S 2.0 20 Frankreich  Racing Organisation Course Frankreich  Michel Pignard
Frankreich  Albert Dufréne
Frankreich  Jacques Henry
Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4 303
7 GT 58 Deutschland  Porsche Kremer Racing Frankreich  Bob Wollek
Belgien  Jean-Pierre Wielemans
Frankreich  Philippe Gurdjian
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 G 298
8 IMSA 71 Italien  Luigi Racing Belgien  Jean Xhenceval
Belgien  Pierre Dieudonné
Italien  Spartaco Dini
BMW 3.0 CSL BMW 3.2L I6 D 291
9 IMSA 50 Frankreich  Hervé Poulain Frankreich  Hervé Poulain
Frankreich  Marcel Mignot
BMW 320i BMW 2.0L I4 G 287
10 IMSA 61 Frankreich  Christian Gouttepifre Frankreich  Christian Gouttepifre
Frankreich  Philippe Malbran
Frankreich  Alain Leroux
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 D 281
11 S +2.0 2 Frankreich  Inaltera Italien  Lella Lombardi
Belgien  Christine Beckers
Inaltera LM77 Cosworth DFV 3.0L V8 G 279
12 IMSA 70 Frankreich  JMS Racing Team Vereinigtes Konigreich  Simon De Lautour
Frankreich  Jean-Pierre Delaunay
Frankreich  Jacques Guérin
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 D 275
13 S +2.0 1 Frankreich  Inaltera Frankreich  Jean-Pierre Beltoise
Vereinigte Staaten  Al Holbert
Inaltera LM77 Cosworth DFV 3.0L V8 G 275
14 IMSA 79 Frankreich  Ravenel Fréres Frankreich  Jean-Louis Ravenel
Frankreich  Jacky Ravenel
Frankreich  Jean-Marie Détrin
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 274
15 GTP 86 Frankreich  WM A.E.R.E.M. Frankreich  Max Mamers
Frankreich  Jean-Daniel Raulet
Frankreich  Xavier Mathiot
WM P76 Peugeot PRV 2.7L V6 M 274
16 IMSA 75 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  François Migault
Frankreich  Lucien Guitteny
Ferrari 365 GT4/BB Ferrari 4.4L Flat-12 G 268
17 GTP 83 Vereinigtes Konigreich  SAS Robin Hamilton Vereinigtes Konigreich  Robin Hamilton
Vereinigtes Konigreich  David Preece
Vereinigtes Konigreich  Mike Salmon
Aston Martin DBS V8 Aston Martin 5.3L V8 D 260
18 Gruppe 5 47 Frankreich  Anne-Charlotte Verney BP Frankreich  Anne-Charlotte Verney
Frankreich  René Metge
Frankreich  Dany Snobeck
Frankreich  Hubert Striebig
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 254
19 GT 56 Frankreich  JMS Racing Team Frankreich  Jean-Louis Bousquet
Frankreich  Cyril Grandet
Frankreich  Philippe Dagoreau
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 253
20 IMSA 77 Vereinigte Staaten  Wynn's International Vereinigte Staaten  Dennis Aase
Vereinigte Staaten  Robert Kirby
Vereinigte Staaten  John Hotchkis
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 G 246
Nicht klassiert
21 S 2.0 31 Vereinigtes Konigreich  Dorset Racing Associates Vereinigtes Konigreich  Ian Harrower
Irland  Martin Birrane
Niederlande  Ernst Berg
Vereinigtes Konigreich  Richard Down
Lola T290/4S Cosworth BDA 2.0L I4 G 212
Disqualifiziert
22 GTP 85 Frankreich  WM A.E.R.E.M. Frankreich  Marc Sourd
Frankreich  Jean-Louis Lafosse
Frankreich  Xavier Mathiot
WM P77 Peugeot PRV 2.7L Turbo V6 M 90
Ausgefallen
23 S +2.0 8 Frankreich  Renault Sport Frankreich  Patrick Depailler
Frankreich  Jacques Laffite
Alpine A442 Renault 2.0L Turbo V6 M 289
24 Gruppe 5 39 Deutschland  Gelo Racing Team Niederlande  Toine Hezemans
Australien  Tim Schenken
Deutschland  Hans Heyer
Porsche 935 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6 G 269
25 S +2.0 9 Frankreich  Renault Sport Frankreich  Jean-Pierre Jabouille
Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Alpine A442 Renault 2.0L Turbo V6 M 257
26 GTX 96 Schweiz  GVEA Porsche Club Romand Schweiz  André Savary
Schweiz  Jean-Robert Corthay
Schweiz  Antoine Salamin
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 211
27 IMSA 78 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Vereinigte Staaten  John Rulon-Miller
Vereinigtes Konigreich  John Cooper
Vereinigtes Konigreich  Peter Lovett
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 198
28 IMSA 80 Frankreich  Bernard Béguin Frankreich  Bernard Béguin
Frankreich  Robert Boubet
Frankreich  Jean-Claude Briavoine
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 D 191
29 S 2.0 25 Frankreich  Racing Organisation Course Marokko  Max Cohen-Olivar
Frankreich  Alain Flotard
Frankreich  Michel Dubois
Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4 176
30 S 2.0 21 Schweiz  P. P. Sauber AG Schweiz  Eugen Strähl
Schweiz  Peter Bernhard
Sauber C5 BMW 2.0L I4 161
31 GT 59 Schweiz  Schiller Racing Team Frankreich  François Sérvanin
Frankreich  Laurent Ferrier
Frankreich  Franz Hummel
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 160
32 S +2.0 7 Frankreich  Renault Sport Frankreich  Patrick Tambay
Frankreich  Jean-Pierre Jaussaud
Alpine A442 Renault 2.0L Turbo V6 M 158
33 GTP 87 Frankreich  Bernard Decure Frankreich  Bernard Decure
Frankreich  Jean-Luc Thérier
Frankreich  Jacky Cauchy
Alpine A310 Renault PRV 2.7L V6 M 137
34 GT 60 Schweiz  Schiller Racing Team Schweiz  Claude Haldi
Schweiz  Florian Vetsch
Schweiz  Angelo Pallavicini
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 123
35 GT 57 Luxemburg  Nicolas Koob Luxemburg  Nicolas Koob
Belgien  Willy Braillard
Ecuador  Guillermo Ortega
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 116
36 GT 55 Spanien 1977  Escuderia Montjuich Spanien 1977  Juan Fernández
Spanien 1977  Eugenio Baturone
Spanien 1977  Raphael Tarradas
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 115
37 S +2.0 14 Frankreich  Daniel Broudy Frankreich  Patrick Perrier
Frankreich  Xavier Lapeyre
Lola T286 Cosworth DFV 3.0L V8 104
38 S 2.0 29 Italien  Osella Squadra Corse Frankreich  Alain Cudini
Frankreich  Raymond Touroul
Italien  Anna Cambiaghi
Osella PA5 BMW 2.0L I4 P 100
39 GT 63 Frankreich  Joël Laplacette Frankreich  Joël Laplacette
Frankreich  Yves Courage
Frankreich  André Gahinet
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 100
40 S 2.0 32 Schweiz  André Chevalley Schweiz  André Chevalley
Frankreich  François Trisconi
Vereinigte Staaten  Wink Bancroft
Cheetah G601 BMW 2.0L I4 93
41 Gruppe 5 48 Frankreich  Thierry Perrier Frankreich  Thierry Perrier
Frankreich  Jean Belliard
Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Flat-6 90
42 Gruppe 5 49 Frankreich  Hubert Striebig Frankreich  Guy Chasseuil
Frankreich  Hubert Striebig
Frankreich  Hughes Kirschoffer
Porsche 934/5 Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 D 65
43 S +2.0 11 Vereinigte Staaten  Grand Touring Cars Inc. Vereinigte Staaten  Sam Posey
Frankreich  Michel Leclère
Mirage GR8 Renault 2.0L Turbo V6 G 58
44 Gruppe 5 41 Deutschland  Martini Racing Porsche System Deutschland  Rolf Stommelen
Liechtenstein 1937  Manfred Schurti
Porsche 935/77 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6 D 52
45 GT 62 Frankreich  Georges Bourdillat Frankreich  Georges Bourdillat
Frankreich  Bruno Sotty
Frankreich  Alain-Michel Bernhard
Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Flat-6 52
46 IMSA 72 Italien  Luigi Racing Vereinigtes Konigreich  Tom Walkinshaw
Belgien  Eddy Joosen
Belgien  Claude de Wael
BMW 3.0 CSL BMW 3.2L I6 D 46
47 S +2.0 3 Deutschland  Martini Racing Porsche System Belgien  Jacky Ickx
Frankreich  Henri Pescarolo
Porsche 936/77 Porsche Type-935 2.1L Turbo Flat-6 D 45
48 GTP 89 Frankreich  Team Esso Aseptogyl Frankreich  Christine Dacremont
Frankreich  Marianne Hoepfner
Lancia Stratos Ferrari Dino 2.4L Turbo V6 M 37
49 IMSA 76 Frankreich  Jean-Claude Giroix Frankreich  Jean-Claude Depince
Frankreich  Jacques Coulon
BMW 3.0 CSL BMW 3.2L I6 D 28
50 S 2.0 28 Frankreich  Jean-Marie Lemerle Frankreich  Jean-Marie Lemerle
Frankreich  Alain Levié
Frankreich  Pierre-François Rousselot
Lola T294 ROC-Chrysler 2.0L I4 27
51 S 2.0 22 Vereinigtes Konigreich  Chandler Ibec International Vereinigtes Konigreich  Tony Charnell
Vereinigtes Konigreich  Ian Bracey
Vereinigtes Konigreich  John Hine
Vereinigtes Konigreich  Robin Smith
Chevron B31 Cosworth FVD 2.0L I4 21
52 S 2.0 30 Schweiz  G.V.E.A. Schweiz  Georges Morand
Schweiz  Christian Blanc
Frankreich  Fréderic Alliot
Lola T296 Cosworth BDG 2.0L I4 19
53 Gruppe 5 38 Deutschland  Gelo Racing Team Australien  Tim Schenken
Niederlande  Toine Hezemans
Deutschland  Hans Heyer
Porsche 935 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 G 15
54 Gruppe 5 42 Deutschland  Porsche Kremer Racing Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick
Vereinigtes Konigreich  Guy Edwards
Vereinigtes Konigreich  Nick Faure
Porsche 935 K2 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 G 15
55 S +2.0 16 Frankreich  Equipe Jacky Haran et Hugues de Chaunac Frankreich  Didier Pironi
Frankreich  René Arnoux
Frankreich  Guy Fréquelin
Alpine A442 Renault 2.0L Turbo V6 1
Nicht gestartet
56 GTP 84 Frankreich  Jean-Louis Chateau Frankreich  Jean-Louis Chateau Porsche 935 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 1
57 S 2.0 20 Frankreich  Daniel Brillat Symaz Racing Frankreich  Daniel Brillat
Frankreich  Eric Vaugnet
Schweiz  Sandro Plastina
Cheetah G601 Cosworth BDG 2.0L I4 2
Nicht qualifiziert
58 S 2.0 6 Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet Vereinigtes Konigreich  Simon Phillips
Vereinigtes Konigreich  Tony Birchenhough
Vereinigtes Konigreich  Richard Bond
De Cadenet LM76 Cosworth DFV 3.0L V8 3
59 S 2.0 27 Frankreich  Société Racing Organisation Course Frankreich  Jean-Louis Bos
Frankreich  Fred Stalder
Frankreich  Jacky Haran
Chevron B36 ROC-Chrysler 2.0L I4 4
60 IMSA 43 Frankreich  Louis Meznarie Frankreich  Thierry Sabine
Frankreich  Jean Bélin
Porsche Carrera RSR Porsche 3.0L Turbo Flat-6 5
61 GT 66 Frankreich  André Gahinet Frankreich  Christian Bussi
Frankreich  André Gahinet
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6 6
62 IMSA 73 Frankreich  Maurice Ouviére Frankreich  Philippe Jaffrenou
Frankreich  Roger Dorchy
Frankreich  Philippe Streiff
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Turbo Flat-6 7

1 zurückgezogen 2 Unfall im Training 3 nicht qualifiziert 4 nicht qualifiziert 5 nicht qualifiziert 6 nicht qualifiziert 7 nicht qualifiziert

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
63 Gruppe 4 67 Italien  Scuderia Jolly Club Italien  Anna Cambiaghi
Italien  Emilio Paleari
Lancia Stratos Ferrari Dino 2.4L Turbo V6
64 S 2.0 Italien  Osella Squadra Corse Italien  Anna Cambiaghi
Italien  Giorgio Francia
Osella PA5 BMW 2.0L I4
65 GTX Vereinigte Staaten  North American Racing Team Ferrari 308GTB Ferrari 3.0L V8
66 Gruppe 5 Deutschland  Egon Evertz KG Porsche 935 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6
67 Gruppe 5 Deutschland  Porsche Kremer Racing Porsche 935 Porsche Type-935 2.9L Turbo Flat-6
68 S 2.0 Frankreich  Maison du Chalet Frankreich  Yves Courage
Frankreich  Jean-Philippe Grand
Lola T294 ROC-Chrysler 2.0L I4
69 S 2.0 Frankreich  Jacky Haran Frankreich  Jacky Haran Lola T294 ROC-Chrysler 2.0L I4
70 GTX Vereinigte Staaten  Ward Racing Frankreich  Jean-Pierre Malcher
Vereinigte Staaten  Michael Keyser
Vereinigte Staaten  Milt Minter
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L Flat-12
71 GTP Frankreich  Jean-Louis Chateau Frankreich  Michel Maitam Ferrari 512 BB Ferrari 4.9L Flat-12
72 IMSA Vereinigte Staaten  John Greenwood Vereinigte Staaten  John Greenwood
Frankreich  Bernard Darniche
Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8
73 Gruppe 5 Belgien  Jean Blaton Vereinigtes Konigreich  John Cooper
Vereinigtes Konigreich  Tim Goss
Porsche 935 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6
74 S + 2.0 Japan  Shin Kato Japan  Motoharu Kurosawa
Japan  Yasuhiro Okamoto
Japan  Masayuki Kaneda
Japan  Harukini Takahashi
Sigma MC77 Toyota
75 S + 2.0 Schweiz  Charles Graemiger Frankreich  Francois Servanin
Frankreich  Laurent Ferrier
Frankreich  Franz Hummel
Cheetah G602 Ford
76 S 2.0 Schweiz  Georges Schäfer Schweiz  Georges Schäfer Chevron B26 Cosworth BDG 2.0L I4
77 S 2.0 Frankreich  Auto-Team Frankreich  Jean-Christian Duby
Frankreich  Lucien Rossiaud
Schweiz  Marc Frischknecht
Chevron B26 Cosworth BDG 2.0L I4
78 S 2.0 Spanien 1977  Escuderia Montjuich Spanien 1977  Eugenio Baturone
Andorra  Antonio Oygdellivo
Frankreich  "Jean-Claude"
Lola T294 ROC-Chrysler 2.0L I4
79 Gruppe 5 Frankreich  Yacco Frankreich  Jean-Claude Géral
Frankreich  Michel Guicherd
Frankreich  Patrick Piget
Frankreich  Christian Avril
Plymouth Barracuda
80 Gruppe 5 Frankreich  Christine Laure Frankreich  Christian Poirot
Frankreich  Robert Boubet
Porsche 934 Porsche 3.0L Turbo Flat-6
81 GTX Schweiz  Ecurie 13 Etoiles Schweiz  Philippe Carron
Schweiz  Paul-Bernard Mugnier
Schweiz  Antoine Salamin
Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Turbo Flat-6
82 GTX Schweiz  André Wicky Schweiz  André Wicky
Marokko  Max Cohen-Olivar
Schweiz  Philippe Carron
Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Turbo Flat-6
83 Gruppe 5 Irland  Martin Birrane Jaguar XJS
84 Gruppe 5 Frankreich  Thierry Sabine Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Flat-6
85 S 2.0 Schweiz  Sandro Plastina Schweiz  Sandro Plastina
Schweiz  Mario Luini
Cheetah G501 Cosworth BDA 2.0L I4
86 Gruppe 4 Frankreich  Robert Boubet Frankreich  René Boubet
Frankreich  Jean-Louis Chateau
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6
87 Gruppe 4 Frankreich  Jean-Marc de Susini Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Flat-6

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Thermal Efficiency Frankreich  Michel Pignard Frankreich  Albert Dufréne Frankreich  Jacques Henry Chevron B36 Rang 6
Sportwagen über 2000 cm³ Belgien  Jacky Ickx Vereinigte Staaten  Hurley Haywood Deutschland  Jürgen Barth Porsche 936/77 Gesamtsieg
Sportwagen unter 2000 cm³ Frankreich  Michel Pignard Frankreich  Albert Dufréne Frankreich  Jacques Henry Chevron B36 Rang 6
GTP Frankreich  Jean Rondeau Frankreich  Jean Ragnotti Inaltera LM77 Rang 4
Gruppe 5 Vereinigte Staaten  Peter Gregg Frankreich  Claude Ballot-Léna Porsche 935 Rang 3
GT Frankreich  Bob Wollek Belgien  Jean-Pierre Wielemanns Frankreich  Philippe Gurdjian Porsche 934 Rang 7
IMSA Belgien  Jean Xhenceval Belgien  Pierre Dieudonné Italien  Spartaco Dini BMW 3.0 CSL Rang 8

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 87
  • Gestartet: 55
  • Gewertet: 20
  • Rennklassen: 7
  • Zuschauer: 170000
  • Ehrenstarter des Rennens: Pierre Ugeux, Präsident der FISA
  • Wetter am Rennwochenende: Samstag, warm und trocken; Sonntag, kalt und regnerisch
  • Streckenlänge: 13,640 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 343
  • Distanz des Siegerteams: 4671,830 km
  • Siegerschnitt: 194,651 km/h
  • Pole Position: Jean-Pierre Jabouille – Alpine A442 (#9) – 3.31.070 = 231,951 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Jacky Ickx – Porsche 936/77 (#4) – 3.36.500 = 226,808 km/h
  • Rennserie: zählte zu keiner Rennserie

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1977 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien