John Cooper (Rennfahrer)

Britischer Autorennfahrer

John Cooper (* 30. April 1948 in Wolverhampton) ist ein ehemaliger britischer Autorennfahrer.

Auf einem Williams FW05 bestritt John Cooper die Aurora-AFX-Formel-1-Serie 1978

Karriere im MotorsportBearbeiten

Im britischen Motorsport gibt es mehr als eine Person, die den Namen John Cooper trägt. Neben dem Automobil-Rennfahrer John Cooper tragen der Sohn von Charles Cooper, dem Gründer der Cooper Car Company und der Motorrad-Rennfahrer diesen Namen.

Ende der 1970er-Jahre war Cooper in der Aurora-AFX-Formel-1-Serie engagiert. 1978 erreichte er in der Gesamtwertung der Serie den achten Endrang[1]. Seine beste Platzierung bei einem Wertungslauf war der dritte Platz auf einem Williams FW05 beim International Gold Cup[2]. 1979 beendete er die Saison als 19. der Gesamtwertung[3].

In den 1980er-Jahren fuhr Cooper vor allem Sportwagenrennen. Zwischen 1975 und 1987 war er Zehnmal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. 1981 wurde er gemeinsam mit Dudley Wood und Claude Bourgoignie auf einem Porsche 935K3 Gesamtvierter und gewann die Rennklasse der Gruppe 5. 1983 gewann er mit Partner Ray Mallock das Thundersports Brands Hatch[4]. 1981 wurde er beim zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählenden 6-Stunden-Rennen von Mugello Zweiter[5].

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1975 Belgien  Jean Blaton Porsche 911 Carrera RSR Vereinigtes Konigreich  Nick Faure Belgien  Jean Blaton Rang 6
1977 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Porsche 911 Carrera RSR Vereinigtes Konigreich  Peter Lovett Vereinigte Staaten  John Rulon-Miller Ausfall Motorschaden
1979 Vereinigtes Konigreich  J.C. Racing Ltd. Lola T380 Vereinigtes Konigreich  Peter Lovett Vereinigtes Konigreich  John Morrison Ausfall Elektrik
1980 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Porsche 935K3 Vereinigtes Konigreich  Peter Lovett Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood Ausfall Zylinderkopfdichtung
1981 Belgien  Claude Bourgoignie Porsche 935K3 Belgien  Claude Bourgoignie Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood Rang 4 und Klassensieg
1982 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivy Racing Porsche 935K3 Belgien  Claude Bourgoignie Vereinigtes Konigreich  Paul Smith Rang 8
1983 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Porsche 930 Vereinigtes Konigreich  David Ovey Vereinigtes Konigreich  Paul Smith Rang 11 und Klassensieg
1984 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Grid S2 Vereinigtes Konigreich  Barry Robinson Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood Ausfall Benzinpumpe
1985 Schweiz  Cheetah Automobiles Switzerland Cheetah G604 Belgien  Claude Bourgoignie Belgien  Bernard de Dryver Ausfall Unfall
1987 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Tiga GC287 Marokko  Max Cohen-Olivar Vereinigtes Konigreich  Tom Dodd-Noble Ausfall Kurbelwelle

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1976 John Cooper Porsche Carrera RSR Italien  MUG Italien  VAL Deutschland  NÜR Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Italien  IMO Deutschland  NÜR Osterreich  ZEL Italien  PER Vereinigte Staaten  WAT Kanada  MOS Frankreich  DIJ Frankreich  DIJ Osterreich  SAL
DNF
1979 JC Racing Lola T380 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MUG Vereinigte Staaten  TAL Frankreich  DIJ Vereinigte Staaten  RIV Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PER Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Belgien  SPA Vereinigtes Konigreich  BRH Vereinigte Staaten  ROA Italien  VAL El Salvador  ELS
DNF 7
1980 Ivy Enginnering Porsche 935 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigtes Konigreich  BRH Vereinigte Staaten  SEB Italien  MUG Italien  MON Vereinigte Staaten  RIV Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Belgien  SPA Kanada  MOS Vereinigte Staaten  ROA Italien  VAL Frankreich  DIJ
5 DNF DNF 4
1981 Ivy Racing
Bastos Racing
Porsche 935
Chevrolet Camaro
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MUG Italien  MON Vereinigte Staaten  RIV Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PER Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Belgien  SPA Kanada  MOS Vereinigte Staaten  ROA Vereinigtes Konigreich  BRH
2 11 DNF 9 4 DNF 4
1982 Ivy Racing Porsche 935 Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Belgien  SPA Italien  MUG Japan  FUJ Vereinigtes Konigreich  BRH
DNF DNF DNF 8 12
1983 Ivy Racing Porsche 930 Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Belgien  SPA Japan  FUJ Sudafrika  KYA
13 11 13 10
1984 Ivy Racing
Richard Cleare
Grid S2
Porsche CK5
Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Frankreich  LEM Deutschland  NÜR Vereinigtes Konigreich  BRH Kanada  MOS Belgien  SPA Italien  IMO Japan  FUJ Sudafrika  KYA Australien  SAN
16 DNF DNF
1985 Cheetah Automobiles Cheetah G604 Italien  MUG Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Frankreich  LEM Deutschland  HOK Kanada  MOS Belgien  SPA Vereinigtes Konigreich  BRH Japan  FUJ Malaysia  SEL
DNF DNF DNF
1987 Ivy Racing Tiga GC287 Spanien  JAR Spanien  JER Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Frankreich  LEM Deutschland  NÜN Vereinigtes Konigreich  BRH Deutschland  NÜR Belgien  SPA Japan  FUJ
DNF

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aurora-AFX-Formel-1-Serie 1978
  2. Einzelergebnisse der Aurora-AFX-Formel-1-Serie 1978
  3. Aurora-AFX-Formel-1-Serie 1979
  4. Thundersports Brands Hatch 1983
  5. 6-Stunden-Rennen von Mugello 1981