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Dennis Aase

US-amerikanischer Autorennfahrer

KarriereBearbeiten

Dennis Aase begann seine Karriere als Rennfahrer Anfang der 1970er-Jahre. Seine ersten Renneinsätze hatte der in US-amerikanischen SCCA-Sportwagen-Meisterschaft und in der Can-Am-Serie, die er 1974 als Achter der Meisterschaft abschloss. In den 1980er-Jahren war Aase ein regelmäßiger Starter in der IMSA-GT- und IMSA-GTP-Serie, wo er mehrere Meisterschaftsrennen für sich entscheiden konnte. 1983 wurde er Werksfahrer bei Toyota und fuhr den von Dan Gurneys All-American-Racers-Team eingesetzten Toyota Celica in der Serie. Seine beste Platzierung beim 12-Stunden-Rennen von Sebring war der fünfte Gesamtrang 1981, gleichbedeutend mit dem Sieg in der GTO-Klasse. Einmal war Aase auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. 1977 erreichte er dort den 20. Gesamtrang.

1994 gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Dave ein Rennteam das viele Jahre mit Fahrzeugen der Marken Porsche und Toyota bei US-amerikanischen Sportwagenrennen engagiert war. Unter anderem präparierte das Team auch die Safety Cars für die Rennen der CART-Serie in den 1990er-Jahren.

Als Fahrer feierte er in seiner Karriere, die bis ins Jahr 2000 dauerte, acht Gesamt- und zwölf Klassensiege.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1977 Vereinigte Staaten  Wynn's International Porsche 911 Carrera RSR Vereinigte Staaten  Robert Kirby Vereinigte Staaten  John Hotchkis Rang 20

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1977 Porsche 911S Vereinigte Staaten  Jim Borsos Ausfall Unfall
1978 Vereinigte Staaten  Wynn's International Porsche 911S Vereinigte Staaten  Robert Kirby Vereinigte Staaten  John Hotchkis Ausfall Mechanik
1979 Vereinigte Staaten  Koll Motor Sports Porsche 914/6 Vereinigte Staaten  Bill Koll Vereinigte Staaten  Jim Cook Rang 22
1981 Vereinigte Staaten  Charles Kendall Porsche Carrera RSR Vereinigte Staaten  Chuck Kendall Vereinigte Staaten  Pete Smith Rang 5 und Klassensieg
1982 Vereinigte Staaten  Kendall Racing BMW M1 Vereinigte Staaten  Chuck Kendall Vereinigte Staaten  John Hotchkis Ausfall Unfall
1986 Vereinigte Staaten  All American Racers Toyota Celica Turbo Vereinigte Staaten  Chris Cord Ausfall Getriebeschaden
1988 Vereinigte Staaten  All American Racers Toyota Celica Turbo Vereinigte Staaten  Chris Cord Ausfall Motorschaden
1993 Vereinigte Staaten  Kevin Jeannette Gunnar 996 Vereinigte Staaten  Jay Cochran Vereinigte Staaten  Chip Hanauer Vereinigte Staaten  Bobby Carradine Ausfall Unfall
1995 Costa Rica  Jorge Trejos Porsche 911 Carrera RSR Costa Rica  Jorge Trejos Vereinigte Staaten  Martin Snow Rang 14
1996 Vereinigte Staaten  Martin Snow Porsche 911 GT2 Costa Rica  Jorge Trejos Vereinigte Staaten  Martin Snow Rang 8
1997 Costa Rica  Jorge Trejos Porsche 911 GT2 Costa Rica  Jorge Trejos Vereinigte Staaten  Joe Varde Rang 19

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1974 Aase Brothers Porsche 908/02 Italien  MON Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  IMO Frankreich  LEM Osterreich  ZEL Vereinigte Staaten  WAT Frankreich  LEC Vereinigtes Konigreich  BRH Sudafrika 1961  KYA
DNF
1976 Dennis Aase Porsche 908/02 Italien  MUG Italien  VAL Deutschland  NÜR Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Italien  IMO Deutschland  NÜR Osterreich  ZEL Italien  PER Vereinigte Staaten  WAT Kanada  MOS Frankreich  DIJ Frankreich  DIJ Osterreich  SAL
16
1977 Kirby Hitchcock Racing Porsche 914/6 Vereinigte Staaten  DAY Italien  MUG Frankreich  DIJ Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Italien  VAL Italien  PER Vereinigte Staaten  WAT Portugal  EST Frankreich  LEC Kanada  MOS Italien  IMO Osterreich  SAL Vereinigtes Konigreich  BRH Deutschland  HOK Italien  VAL
52
1978 Wynn's International Porsche 911S Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  TAL Italien  MUG Frankreich  DIJ Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  MIS Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Italien  VAL Vereinigte Staaten  ROD
58 DNF DNF
1979 Koll Motor Sports
Dennis Aase
Porsche 914/6
Porsche 911S
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  TAL Italien  MUG Frankreich  DIJ Vereinigte Staaten  RIV Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PER Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Belgien  SPA Vereinigtes Konigreich  BRH Vereinigte Staaten  ROA Italien  VAL El Salvador  ELS
22 DNF 4
1980 Racing Beat
Alan Johnson Racing
Mazda RX-7
Porsche 911
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigtes Konigreich  BRH Vereinigte Staaten  SEB Italien  MUG Italien  MON Vereinigte Staaten  RIV Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Belgien  SPA Kanada  MOS Vereinigte Staaten  ROA Italien  VAL Frankreich  DIJ
62 DNF 9
1981 Kendall Racing Porsche Carrera RSR
BMW M1
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MUG Italien  MON Vereinigte Staaten  RIV Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PER Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  WAT Belgien  SPA Kanada  MOS Vereinigte Staaten  ROA Vereinigtes Konigreich  BRH
5 DNF 9

LiteraturBearbeiten

  • Ken Breslauer: Sebring. The official History of America's Great Sports Car Race. David Bull, Cambridge MA 1995, ISBN 0-9649722-0-4.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

WeblinksBearbeiten