Hauptmenü öffnen

24-Stunden-Rennen von Le Mans 1991

24-Stunden-Rennen
Der Mazda 787B mit der Startnummer 55; der Siegerwagen von Johnny Herbert, Bertrand Gachot und Volker Weidler
Der zweitplatzierte Jaguar XJR-12 von Davy Jones, Raul Boesel und Michel Ferté
Der Peugeot 905 mit der Startnummer 6; Keke Rosberg, Yannick Dalmas und Pierre-Henri Raphanel schieden nach 68 Runden mit einer defekten Schalthydraulik aus
Der 5-Liter-V8-Turbomotor des Mercedes-Benz C11

Das 59. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 59e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 22. bis 23. Juni 1991 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Das RennenBearbeiten

Vor der VeranstaltungBearbeiten

1991 war das 24- Stunden-Rennen von Le Mans wieder ein Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Als die Teams im Juni zum Rennen nach Le Mans kamen, waren bereits drei Rennveranstaltungen abgewickelt. Das erste Saisonrennen das 430-km-Rennen von Suzuka endete mit einer Überraschung. Für Peugeot war das Rennen erst der dritte Renneinsatz der neuen Prototypen – des Peugeot 905. Dennoch konnten sich Mauro Baldi und Philippe Alliot nach einer Fahrzeit von 2:25:01,688 deutlich vor Jean-Louis Schlesser und Jochen Mass im favorisierten Mercedes-Benz C11 durchsetzen.

Das 430-km-Rennen von Monza endete mit einem Doppelsieg der Werks-Jaguar XJR-14. Derek Warwick und Martin Brundle siegten vor Teamkollegen Teo Fabi (Brundle saß auch im Auto mit der Startnummer 4 und wurde somit Erster und Zweiter). Auch das 430-km-Rennen von Silverstone brachte einem Jaguar-Sieg.

Nach Le Mans brachte das Jaguar-Team unter der Führung von Tom Walkinshaw drei Werkswagen. Der neue XJR-14 wurde nur im Training gefahren, im Rennen griff man auf die bewährten XJR-12 zurück. Der XJR-14 nahm bereits das Reglement der Gruppe C vorweg und hatte zum Unterschied der 7,4-Liter-V12-Motoren im XJR-12 einen 3,5-Liter-V8-Motor von Cosworth als Antrieb. Gefahren wurden die Werkswagen von Davy Jones, Raul Boesel, Michel Ferté, Bob Wollek, Teo Fabi Kenny Acheson, Derek Warwick, John Nielsen und Andy Wallace. Ein weiterer XJR-12 wurde vom britischen TWR-Suntec-Jaguar-Team gemeldet. Gefahren wurde der Wagen von David Leslie, Mauro Martini und Jeff Krosnoff.

Auch das Team von Peter Sauber brachte drei Prototypen nach Le Mans. Auch bei Sauber wurde der zukünftige Gruppe-C-Rennwagen – der Mercedes-Benz C291 – nur im Training eingesetzt. Die Cockpits der drei C11 wurden an Jean-Louis Schlesser, Jochen Mass, Alain Ferté, Jonathan Palmer, Stanley Dickens, Kurt Thiim sowie die Nachwuchspiloten Michael Schumacher, Fritz Kreutzpointner und Karl Wendlinger vergeben.

Die beiden Werks-Peugeot waren in den Händen von Keke Rosberg, Yannick Dalmas, Pierre-Henri Raphanel, Mauro Baldi, Philippe Alliot und Jean-Pierre Jabouille. Die drei Mazda 787B wurden von einem 2,6-Liter-Wankelmotor angetrieben. Die Triebwerke galten als sehr spritsparend, der Rotationsmotor war aber extrem laut, was vor allem für die Piloten im Cockpit zur Belastung wurde. Gefahren wurden die drei Werkswagen von Johnny Herbert, Bertrand Gachot, Volker Weidler, Dave Kennedy, Stefan Johansson, Maurizio Sandro Sala, Pierre Dieudonné, Takashi Yorino und Yōjirō Terada.

Porsche wurde durch Privatteams, die allesamt Porsche 962 an den Start brachten, repräsentiert.

Der RennverlaufBearbeiten

Vom Start übernahmen die beiden Werks-Peugeot die Führung, wurden jedoch schon nach wenigen Runden von den drei Mercedes Benz überholt, die im ersten Renndrittel eine solide 1-2-3-Führung ausbauten. Bei Jaguar stellte man fest, dass die Wagen weit mehr Sprit verbrauchten als berechnet, was zu langsamer Fahrweise zwang und den Gesamtsieg in weite Ferne rückte. Nach drei Stunden Fahrzeit schied der erste Peugeot aus, nach sieben Stunden der Zweite. Zur Halbzeit führten nach wie vor die drei Mercedes Benz, mit dem Schlesser/Mass/Ferté-Wagen an der Spitze.

Am Sonntag in der Früh bekamen die Mercedes jedoch Probleme. Erst fiel der Palmer/Dickens/Thiim-C11 mit einem defekten Unterboden aus. Dann verlor der Schumacher/Wendlinger/Kreutzpointner-Prototyp viele Runden wegen Getriebeproblemen an der Box. Drei Stunden vor Rennschluss fiel auch der überlegen führende Mass/Schlesser/Ferté-C11 aus. Erst kam der Wagen um 13 Uhr 30 mit einem überhitzen Motor an der Box, der wenige Runden später zum Ausfall durch Motorschaden führte. Damit war der Weg frei für den Mazda von Johnny Herbert, Volker Weidler und Bertrand Gachot. Es war der erste Sieg für einen japanischen Konstrukteur in Le Mans und der erste Erfolg für einen Rotationsmotor. Johnny Herbert war nach einem Mehrfach-Stint am Ende des Rennens so erschöpft, dass er nach der Zieldurchfahrt bei Aussteigen aus dem Cockpit kollabierte. Er verpasste dadurch die Siegerehrung auf dem Podium der ersten Drei.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  38 Franzosen Vereinigtes Konigreich  31 Briten Deutschland  13 Deutsche Italien  8 Italiener Schweden  6 Schweden
Schweiz  6 Schweizer Japan  5 Japaner Vereinigte Staaten  4 US-Amerikaner Finnland  3 Finnen Osterreich  3 Österreicher
Sudafrika 1961  3 Südafrikaner Belgien  2 Belgier Brasilien 1968  2 Brasilianer Danemark  2 Dänen Kanada  2 Kanadier
Niederlande  2 Niederländer Argentinien  1 Argentinier Irland  1 Ire Marokko  1 Marokkaner Mexiko  1 Mexikaner
Norwegen  1 Norweger Spanien  1 Spanier

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 C2 55 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Deutschland  Volker Weidler
Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert
Belgien  Bertrand Gachot
Mazda 787B Mazda R26B 2.6L 4-Wankel D 362
2 C2 35 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Vereinigte Staaten  Davy Jones
Brasilien 1968  Raul Boesel
Frankreich  Michel Ferté
Jaguar XJR-12 Jaguar 7.4L V12 G 360
3 C2 34 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Frankreich  Bob Wollek
Italien  Teo Fabi
Vereinigtes Konigreich  Kenny Acheson
Jaguar XJR-12 Jaguar 7.4L V12 G 358
4 C2 33 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Vereinigtes Konigreich  Derek Warwick
Danemark  John Nielsen
Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Jaguar XJR-12 Jaguar 7.4L V12 G 356
5 C2 31 Deutschland  Team Sauber Mercedes Osterreich  Karl Wendlinger
Deutschland  Michael Schumacher
Deutschland  Fritz Kreutzpointner
Mercedes-Benz C11 Mercedes-Benz M119 5.0L Turbo V8 G 355
6 C2 18 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Irland  Dave Kennedy
Schweden  Stefan Johansson
Brasilien 1968  Maurizio Sandro Sala
Mazda 787B Mazda R26B 2.6L 4-Wankel D 355
7 C2 58 Deutschland  Joest Porsche Racing Deutschland  Hans Joachim Stuck
Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Deutschland  Frank Jelinski
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 G 347
8 C2 56 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Belgien  Pierre Dieudonné
Japan  Takashi Yorino
Japan  Yōjirō Terada
Mazda 787 Mazda R26B 2.6L 4-Wankel D 346
9 C2 11 Deutschland  Porsche Kremer Racing Deutschland  Manuel Reuter
Finnland  Harri Toivonen
Finnland  JJ Lehto
Porsche 962CK6 Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 Y 343
10 C2 17 Schweiz  Repsol Brun Motorsport Argentinien  Oscar Larrauri
Spanien  Jesús Pareja
Schweiz  Walter Brun
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 Y 338
11 C2 12 Frankreich  Courage Compétition Frankreich  François Migault
Frankreich  Lionel Robert
Frankreich  Jean-Daniel Raulet
Cougar C26S Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 331
12 C1 41 Niederlande  Euro Racing Japan  Kiyoshi Misaki
Japan  Hisashi Yokoshima
Japan  Naoki Nagasaka
Spice SE90C Cosworth DFZ 3.5L V8 G 326
Nicht klassiert
13 C2 53 Australien  Salamin Primagaz Team Schuppan Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Vereinigtes Konigreich  James Weaver
Sudafrika 1961  Wayne Taylor
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 D 316
14 C1 43 Niederlande  Euro Racing Vereinigtes Konigreich  Richard Piper
Frankreich  Olindo Iacobelli
Frankreich  Jean-Louis Ricci
Spice SE89C Cosworth DFZ 3.5L V8 G 280
15 C2 15 Italien  Veneto Equipe Italien  Luigi Giorgio
Italien  Almo Coppelli
Lancia LC2 Ferrari 308C 3.0L Turbo V8 D 111
Ausgefallen
16 C2 1 Deutschland  Team Sauber Mercedes Frankreich  Jean-Louis Schlesser
Deutschland  Jochen Mass
Frankreich  Alain Ferté
Mercedes-Benz C11 Mercedes-Benz M119 5.0L Turbo V8 G 319
17 C2 49 Frankreich  Courage Compétition Schweden  Steven Andskär
Sudafrika 1961  George Fouché
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 D 316
18 C2 47 Frankreich  Courage Compétition Frankreich  Michel Trollé
Kanada  Claude Bourbonnais
Italien  Marco Brand
Cougar C26S Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 293
19 C2 51 Deutschland  Obermaier Racing Deutschland  Jürgen Lässig
Frankreich  Pierre Yver
Deutschland  Otto Altenbach
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 G 232
20 C2 32 Deutschland  Team Sauber Mercedes Vereinigtes Konigreich  Jonathan Palmer
Schweden  Stanley Dickens
Danemark  Kurt Thiim
Mercedes-Benz C11 Mercedes-Benz M119 5.0L Turbo V8 G 223
21 C2 52 Australien  Salamin Primagaz Team Schuppan Schweden  Eje Elgh
Osterreich  Roland Ratzenberger
Vereinigtes Konigreich  Will Hoy
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 D 202
22 C2 57 Deutschland  Joest Porsche Racing Deutschland  Louis Krages
Deutschland  Bernd Schneider
Frankreich  Henri Pescarolo
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 G 197
23 C2 36 Vereinigtes Konigreich  TWR Suntec Jaguar Vereinigtes Konigreich  David Leslie
Italien  Mauro Martini
Vereinigte Staaten  Jeff Krosnoff
Jaguar XJR-12 Jaguar 7.4L V12 G 183
24 C1 39 Frankreich  Graff Racing Frankreich  Jean-Philippe Grand
Frankreich  Michel Maisonneuve
Frankreich  Xavier Lapeyre
Spice SE89C Cosworth DFZ 3.5L V8 G 163
25 C2 16 Schweiz  Repsol Brun Motorsport Norwegen  Harald Huysman
Kanada  Robbie Stirling
Schweiz  Bernard Santal
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 Y 138
26 C2 45 Vereinigtes Konigreich  Euro Racing Chamberlain Vereinigtes Konigreich  Nick Adams
Vereinigtes Konigreich  Robin Donovan
Vereinigtes Konigreich  Richard Jones
Spice SE89C Cosworth DFZ 3.5L V8 G 128
27 C2 14 Schweiz  Team Salamin Primagaz Schweiz  Antoine Salamin
Marokko  Max Cohen-Olivar
Frankreich  Marcel Tarrès
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 G 101
28 C2 21 Deutschland  Konrad Motorsport Deutschland  Franz Konrad
Vereinigtes Konigreich  Anthony Reid
Schweiz  Pierre-Alain Lombardi
Porsche 962 Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 Y 98
29 C2 50 Frankreich  Alméras Freres Frankreich  Jacques Alméras
Frankreich  Jean-Marie Alméras
Frankreich  Pierre de Thoisy
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 86
30 C1 44 Vereinigtes Konigreich  Euro Racing Chamberlain Vereinigtes Konigreich  John Sheldon
Frankreich  Ferdinand de Lesseps
Vereinigtes Konigreich  Charles Rickett
Spice SE89C Cosworth DFZ 3.5L V8 G 85
31 C1 8 Niederlande  Euro Racing Niederlande  Cor Euser
Niederlande  Charles Zwolsman senior
Vereinigtes Konigreich  Tim Harvey
Spice SE90C Cosworth DFZ 3.5L V8 G 72
32 C1 6 Frankreich  Peugeot Talbot Sport Finnland  Keke Rosberg
Frankreich  Yannick Dalmas
Frankreich  Pierre-Henri Raphanel
Peugeot 905 Peugeot SA35 3.5L V10 M 68
33 C1 40 Niederlande  Euro Racing Vereinigte Staaten  Lyn St. James
Sudafrika 1961  Desiré Wilson
Frankreich  Cathy Muller
Spice SE90C Cosworth DFZ 3.5L V8 D 47
34 C2 13 Frankreich  Courage Compétition Vereinigtes Konigreich  Johnny Dumfries
Schweden  Anders Olofsson
Schweden  Thomas Danielsson
Cougar C26S Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 45
35 C1 37 Frankreich  Automobiles Louis Descartes Schweiz  Bernard Thuner
Frankreich  Pascal Fabre
ROC 002 Cosworth DFR 3.5L V8 G 38
36 C1 5 Frankreich  Peugeot Talbot Sport Italien  Mauro Baldi
Frankreich  Philippe Alliot
Frankreich  Jean-Pierre Jabouille
Peugeot 905 Peugeot SA35 3.5L V10 M 22
37 C2 46 Deutschland  Porsche Kremer Racing Mexiko  Tomas Lopez
Schweiz  Gregor Foitek
Vereinigtes Konigreich  Tiff Needell
Porsche 962CK6 Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 Y 18
38 C1 7 Frankreich  Automobiles Louis Descartes Frankreich  Philippe de Henning
Italien  Luigi Taverna
Frankreich  Patrick Gonin
ALD C91 Cosworth DFR 3.5L V8 G 16
Nicht gestartet
39 C2 59 Deutschland  Konrad Motorsport Deutschland  Franz Konrad
Deutschland  Jürgen Barth
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 1
40 C1 4 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Italien  Teo Fabi
Vereinigtes Konigreich  Kenny Acheson
Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Jaguar XJR-14 Cosworth HB 3.5L V8 G 2
41 C1 4 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Vereinigtes Konigreich  Derek Warwick
Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Jaguar XJR-14 Cosworth HB 3.5L V8 G 3
Nicht qualifiziert
42 C2 48 Frankreich  Courage Compétition Vereinigtes Konigreich  Chris Hodgetts
Vereinigtes Konigreich  Andrew Hepworth
Frankreich  Thierry Lacerf
Cougar C24S Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 G 4
43 C1 2 Deutschland  TeamSauber Mercedes Osterreich  Karl Wendlinger
Deutschland  Michael Schumacher
Deutschland  Fritz Kreutzpointner
Mercedes-Benz C291 Mercedes-Benz M291 3.5L Flat-12 G 5
44 C2 42 Niederlande  Euro Racing Vereinigtes Konigreich  Justin Bell
Japan  Shunji Kasuya
Spice SE88P Ferrari 308C 3.5L Turbo V8 G 6
45 C2 54 Schweiz  Team Salamin Primagaz Japan  Katsunori Iketani
Osterreich  Mercedes Stermitz
Vereinigtes Konigreich  Val Musetti
Porsche 962C Porsche Type-935 3.2L Turbo Flat-6 7

1 Ersatzwagen 2 Ersatzwagen 3 Ersatzwagen 4 nicht qualifiziert 5 nicht qualifiziert 6 nicht qualifiziert 7 nicht qualifiziert

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
46 C1 38 Frankreich  Louis Descartes Italien  Ranieri Randaccio
Italien  Stefano Sebastini
Italien  Mirko Savoldi
Spice SE89C Cosworth DFZ 3.5L V8

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Gruppe C1 Japan  Kiyoshi Misaki Japan  Hisashi Yokoshima Japan  Naoki Nagasaki Spice SE90C Rang 12
Gruppe C2 Vereinigtes Konigreich  Johnny Herbert Belgien  Bertrand Gachot Deutschland  Volker Weidler Mazda 787B Gesamtsieg

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 46
  • Gestartet: 38
  • Gewertet: 12
  • Rennklassen:2
  • Zuschauer: 250000
  • Ehrenstarter des Rennens: Hélène Blanc, Politologin und Kriminologin
  • Wetter am Rennwochenende: warm und trocken
  • Streckenlänge: 13,600 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00.000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 363
  • Distanz des Siegerteams: 4922,810 km
  • Siegerschnitt: 205,333 km/h
  • Pole Position: Jean-Louis Schlesser – Mercedes-Benz C11 (#1) – 3.31.270 = 231,741 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Michael Schumacher – Mercedes-Benz C11 (#31) – 3.35.564 = 227,125 km/h
  • Rennserie: 4. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1991

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

Vorgängerrennen
430-km-Rennen von Silverstone 1991
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
430-km-Rennen auf dem Nürburgring 1991