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Lyn St. James

US-amerikanische Autorennfahrerin

Karriere als RennfahrerinBearbeiten

Die als Carol Gene Cornwall geborene Rennfahrerin ist eine der neun Frauen, die sich bisher für das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis qualifizieren konnten. Wenige Tage nach ihrer Geburt änderten ihre Eltern ihren ersten Vornamen in Evelyn. Nach ihrer Hochzeit mit dem Rennfahrer John Carusso änderte sie ihren Namen erst in Lyn Carusso und nach der Scheidung in Lyn St. James, einem legalisierten Künstlernamen, der auf die Schauspielerin Susan Saint James zurückgeht.

1992 war sie der erste weibliche Indianapolis 500 Rookie of the Year und mit 45 Jahren der bis dahin älteste Indianapolis-Starter, der diese Auszeichnung erhielt. Mit dem elften Rang erreichte sie 1992 auch ihre beste Platzierung in Indianapolis (Sieger Al Unser junior), wo sie zwischen 1992 und 1997 siebenmal am Start war.

Im Sportwagensport startete sie bei den Langstreckenklassikern in Le Mans, Sebring und Daytona. Außerdem bestritt sie Rennen der IMSA-GTP und Trans-Am-Serie. In Daytona schaffte sie 1987[1] und 1990[2] Klassensiege. Bis zum Ende Ihrer Karriere nach der Nichtqualifikation beim 24-Stunden-Rennen von Daytona 2000 war sie bei 102 Sportwagenrennen am Start. Zweimal kam sie als Gesamtzweite ins Ziel und gewann insgesamt sechsmal eine Rennklasse.

Nach dem Ende ihrer Karriere arbeitete sie als Fernsehkommentatorin und gründete eine 501(c)(3) organization-Non-Profit-Organisation, die Frauen in der Automobilbranche fördert und unterstützt.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1989 Vereinigtes Konigreich  Spice Engineering Spice SE89C Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice Vereinigtes Konigreich  Ray Bellm Ausfall Motorschaden
1991 Niederlande  Euro Racing Spice SE90C Frankreich  Cathy Muller Sudafrika 1961  Desiré Wilson Ausfall Unfall

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1978 Vereinigte Staaten  Autodyne Chevrolet Corvette Vereinigte Staaten  Luis Sereix Vereinigte Staaten  Phil Currin Rang 15
1979 Vereinigte Staaten  Thunderbird Swap-Shop Ferrari 365 GTB/4 Vereinigte Staaten  Bonnie Henn Vereinigte Staaten  Janet Guthrie Rang 17
1980 Vereinigte Staaten  Condor Racing Porsche 935K3 Vereinigte Staaten  Ralph Kent-Cooke Ausfall Motorschaden
1983 Vereinigtes Konigreich  Nimrod Racing Nimrod NRA/C2 Vereinigte Staaten  Reggie Smith Vereinigte Staaten  Drake Olson Rang 5
1987 Vereinigte Staaten  Roush Racing Ford Mustang Vereinigte Staaten  Tom Gloy Rang 29
1988 Vereinigte Staaten  Roush Racing Mercury Merkur XR4Ti Vereinigte Staaten  Deborah Gregg Rang 8
1990 Vereinigte Staaten  Roush Racing Lincoln Mercury Cougar XR-7 Vereinigte Staaten  Calvin Fish Vereinigte Staaten  Robby Gordon Rang 6 und Klassensieg
1998 Vereinigte Staaten  TRV Motorsport Kudzu DL-4 Vereinigte Staaten  Jeret Schroeder Vereinigte Staaten  Tom Volk Rang 16

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 24-Stunden-Rennen von Daytona 1987
  2. 24-Stunden-Rennen von Daytona 1990