24-Stunden-Rennen von Daytona

Das 24-Stunden-Rennen von Daytona, offiziell Rolex 24 at Daytona, ist ein seit 1966 auf dem Daytona International Speedway in Daytona Beach, Florida ausgetragenes Sportwagenrennen, welches zurzeit Teil der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ist.

Streckenlayout des 24-Stunden-Rennens, wie es seit 1985 gefahren wird

ÜberblickBearbeiten

 
Ford GT40 von J.W. Automotive beim Boxenstopp. Dick Thompson und Jacky Ickx beendeten das Rennen 1967 auf dem sechsten Platz.

Das Rennen stellt jedes Jahr den Saisonauftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship dar. Innerhalb der Serie ist es Teil des Endurance Cups zu dem die vier längsten Rennen der Serie gehören. Ein oder zwei Wochen vor dem Rennen findet das Roar before the 24 statt. Dabei handelt es sich um eine mehrtägige Testveranstaltung.

Das Rennen findet Ende Januar/Anfang Februar statt, so dass die Nacht wesentlich länger ist als Mitte Juni beim berühmteren 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Die Mischung aus den stark überhöhten Kurven des vier Kilometer langen Ovals und den Streckenpassagen im Infield ist für Langstreckenrennen einzigartig. Während der Nacht ist die Beleuchtung des Speedways auf 20 % seiner Maximalleistung eingestellt, so dass die Fahrer noch auf die Scheinwerfer ihrer Autos angewiesen sind.[1] Mit den 12 Stunden von Sebring und den 24 Stunden von Le Mans bildet es die Triple Crown des Langstreckensports.

In dem Rennen treten Teams mit Prototypen und GT-Fahrzeugen an. 2022 namen fünf Klassen gleichzeitig teil. Es gab drei Klassen für Prototypen (DPi, LMP2 und LMP3) und zwei für GT3-Fahrzeuge (GTD Pro und GTD). Üblicherweise wechseln sich vier Fahrer am Steuer ab. Durch den frühen Termin nehmen viele Fahrer aus anderen Serien teil. Es starten regelmäßig Fahrer aus NASCAR, IndyCar und europäischen GT-Serien. Nach Le Mans und den 24 Stunden von Spa ist es das 24-Stunden-Rennen mit den meisten Ausgaben.[2]

Das Rennen wird seit 1991 von Rolex gesponsert, die Klassensieger erhalten eine Rolex Daytona-Uhr.

GeschichteBearbeiten

 
Rennstart der Daytona-Prototypen 2011

Erste Sportwagenrennen (damals noch im Uhrzeigersinn) wurden bereits im Eröffnungsjahr 1959 gefahren.[3] Mit dem 3-Stunden-Rennen von 1962 wurde es Teil der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Dieses Rennen ist bekannt für Dan Gurneys Sieg. Mit einem Motorschaden kurz vor Rennende hielt er wenige Zentimeter vor der Ziellinie an. Mithilfe des Anlassers und der 18°-Kurvenüberhöhung überquerte er nach Ablauf der Zeit die Ziellinie.[4] Die Distanz variierte von drei Stunden (1962–1963) bis 2000 Kilometer (1964–1965).

Ab 1966 betrug die Distanz 24 Stunden. Das Duell zwischen Ford und Ferrari entschied Ford im ersten Rennen mit dem GT40 Mk II und den Piloten Ken Miles und Lloyd Ruby für sich. Ford belegte die ersten drei Plätze. Ferrari hat dem Straßensportwagen 365 GTB/4 nach dem Dreifachsieg im Jahr 1967 gegen die GT40 den Beinamen Daytona gegeben. In den ersten Jahren kamen nur wenige Besucher zur Strecke. So wurde oft gescherzt, dass mehr Rennfahrer als Zuschauer an der Strecke seien. An der internationalen Popularität des Rennens änderte das aber nichts. Zu dieser Zeit traten auch viele Formel-1-Fahrer wie z. B. Jacky Ickx, Pedro Rodríguez oder Jo Siffert in Daytona an.[5]

1972 fand das Rennen stattdessen über sechs Stunden statt. Für die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1972 trat ein neues Reglement in Kraft und man befürchtete, dass die Prototypen von Ferrari und Alfa Romeo nicht die komplette Distanz überstehen würden.[6] Aus demselben Grund trat Ferrari später im Jahr mit dem 312PB auch nicht in Le Mans an.

Nachdem die International Motor Sports Association (IMSA) 1973 dem ACCUS beigetreten war, durfte sie ab 1974 das Rennen austragen. Weil die USA 1973 im Jom-Kippur-Krieg Israel unterstützten, verhängte OPEC ein Ölembargo. Wegen der folgenden Ölpreiskrise fand das Rennen 1974 nicht statt.[6] Ab 1975 zählte das Rennen zur IMSA-GT-Meisterschaft und blieb bis 1981 weiterhin teil der Sportwagen-WM. Um die Kosten für europäische Teams durch kürzere Reisen und Renndauern zu senken war das Rennen ab 1982 kein WM-Lauf mehr.[1]

Von 1977 bis 1983 gewannen Porsche-Fahrzeuge sieben Mal in Folge. Mit dem Sieg des March 83G-Porsche 1984, gab es für Porsche-Motoren bis 1987 elf Siege in Folge. 1997 teilten sich sieben Fahrer den Sieg. Mit dem Ende der IMSA-GT-Meisterschaft nach 1997, war es zunächst ein Rennen in der United States Road Racing Championship und von 2000 bis 2013 in dessen Nachfolgeserie, der Grand-Am Sports Car Series. 2000 setzte sich das Viper Team ORECA und 2001 Corvette Racing mit GT-Fahrzeugen gegen die Prototypen durch.

 
Blick auf den International Horseshoe in der Dämmerung

Je nach Zählung haben Fahrzeuge von Porsche insgesamt 20-mal gewonnen, im Jahr 2003 konnten die Fahrer Jörg Bergmeister und Timo Bernhard mit einem Porsche 996 GT3 RS für das in der GT-Klasse startende Team The Racer's Group den Gesamtsieg erringen.[7] Ein Erfolg gegen die im Jahr 2003 erstmals antretenden Daytona-Prototypen, den die Veranstalter nicht gerne sahen, so dass die Startbedingungen für die GT-Porsche im Jahr 2004 drastisch erschwert wurden, sie aber den Daytona-Prototypen dennoch Paroli bieten konnten.

Auto, motor und sport Redakteur Marcus Schurig fasste die Folgen des unerwarteten 2003er Gesamterfolg in ams-Heft 4/2004 wie folgend zusammen: „(...).So hätte sich die Geschichte fast wiederholt: 2003 konnten Jörg Bergmeister und Timo Bernhard auf einem Porsche 911 GT3 das Rennen gewinnen, 2004 belegte der Orbit-Porsche mit Robin Lidell, Jonny Mowlem, Mike Fitzgerald, Joe und Jay Policastro den zweiten Platz im Gesamtklassement. Und das obwohl der Veranstalter die 911 im Vergleich zu 2003 dramatisch eingebremst hatte: Das Tankvolumen schrumpfte von 100 auf 64 Liter, der Heckspoiler wurde verkleinert, schmalere Reifen vorgeschrieben. „Und wir mussten 90 Kilogramm Gewicht zupacken“, klagte Porsche-Fahrer Jörg Bergmeister. Die Veranstalter wussten offensichtlich was sie taten: Sie hatten schlicht Angst vor einem weiteren Sieg eines GT-Porsche (...)“[8]

Seit dem Zusammenschluss der Grand-Am und ALMS 2014 bildet das Rennen den Auftakt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Mit einer neuen Klassenstruktur konnten erstmals seit 2002 wieder Fahrzeuge sowohl in Le Mans als auch in Daytona eingesetzt werden. LMP2-Fahrzeuge starteten in der höchsten Klasse und GTE-Fahrzeuge unter der Bezeichnung GTLM an.

GesamtsiegerBearbeiten

Jahr Team Gesamtsieger Fahrzeug Distanz (in km) Meisterschaft
1966 Vereinigte Staaten  Shelby-American Inc. Vereinigtes Konigreich  Ken Miles
Vereinigte Staaten  Lloyd Ruby
Ford GT40 Mk.II 4157,222 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1967 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Lorenzo Bandini
Neuseeland  Chris Amon
Ferrari 330P4 4083,646 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1968 Deutschland  Porsche System Engineering Vereinigtes Konigreich  Vic Elford
Deutschland  Jochen Neerpasch
Deutschland  Rolf Stommelen
Deutschland  Hans Herrmann
Schweiz  Joseph Siffert
Porsche 907LH 4126,567 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1969 Vereinigte Staaten  Roger Penske Sunoco Racing Vereinigte Staaten  Mark Donohue
Vereinigte Staaten  Chuck Parsons
Lola T70 Mk.IIIB 3838,382 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1970 Vereinigtes Konigreich  J.W. Engineering Mexiko  Pedro Rodríguez
Finnland  Leo Kinnunen
Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
Porsche 917K 4439,279 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1971 Vereinigtes Konigreich  J.W. Automotive Engineering Mexiko  Pedro Rodríguez
Vereinigtes Konigreich  Jackie Oliver
Porsche 917K 4218,542 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1972 Italien  SpA Ferrari SEFAC Belgien  Jacky Ickx
Vereinigte Staaten  Mario Andretti
Ferrari 312PB 1189,531 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1973 Vereinigte Staaten  Brumos Porsche Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Porsche Carrera RSR 4108,172 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1975 Vereinigte Staaten  Brumos Porsche Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Porsche Carrera RSR 4194,015 Sportwagen-Weltmeisterschaft
IMSA-GT-Meisterschaft
1976 Vereinigte Staaten  BMW of North America Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick
Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
BMW 3.0 CSL 3368,035 IMSA-GT-Meisterschaft
1977 Vereinigte Staaten  Ecurie Escargot Vereinigte Staaten  John Graves
Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Vereinigte Staaten  Dave Helmick
Porsche Carrera RSR 4208,499 Sportwagen-Weltmeisterschaft
IMSA-GT-Meisterschaft
1978 Vereinigte Staaten  Brumos Porsche Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Niederlande  Toine Hezemans
Deutschland  Rolf Stommelen
Porsche 935/77 4202,319 Sportwagen-Weltmeisterschaft
IMSA-GT-Meisterschaft
1979 Vereinigte Staaten  Interscope Racing Vereinigte Staaten  Ted Field
Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Vereinigte Staaten  Danny Ongais
Porsche 935/79 4227,039 Sportwagen-Weltmeisterschaft
IMSA-GT-Meisterschaft
1980 Deutschland  L&M Joest Racing Deutschland  Volkert Merl
Deutschland  Reinhold Joest
Deutschland  Rolf Stommelen
Porsche 935J 4418,615 Sportwagen-Weltmeisterschaft
IMSA-GT-Meisterschaft
1981 Vereinigte Staaten  Garretson Racing Style Auto Vereinigte Staaten  Bobby Rahal
Vereinigte Staaten  Bob Garretson
Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
Porsche 935K3 4375,355 Sportwagen-Weltmeisterschaft
IMSA-GTP-Meisterschaft
1982 Vereinigte Staaten  JLP Racing Vereinigte Staaten  John Paul senior
Vereinigte Staaten  John Paul junior
Deutschland  Rolf Stommelen
Porsche 935-JLP3 4443,334 IMSA-GTP-Meisterschaft
1983 Vereinigte Staaten  Henn's Swap Shop Racing Vereinigte Staaten  A. J. Foyt
Frankreich  Claude Ballot-Léna
Frankreich  Bob Wollek
Vereinigte Staaten  Preston Henn
Porsche 935L 3819,167 IMSA-GTP-Meisterschaft
1984 Sudafrika 1961  Kreepy Krauly Racing Sudafrika 1961  Sarel van der Merwe
Sudafrika 1961  Tony Martin
Sudafrika 1961  Graham Duxbury
March 83G 3986,023 IMSA-GTP-Meisterschaft
1985 Vereinigte Staaten  Henn's Swap Shop Racing Vereinigte Staaten  A. J.Foyt
Vereinigte Staaten  Al Unser
Frankreich  Bob Wollek
Belgien  Thierry Boutsen
Porsche 962 4027,673 IMSA-GTP-Meisterschaft
1986 Vereinigte Staaten  Löwenbräu Holbert Racing Vereinigte Staaten  Al Holbert
Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Vereinigte Staaten  Al Unser junior
Porsche 962 4079,236 IMSA-GTP-Meisterschaft
1987 Vereinigte Staaten  Löwenbräu Holbert Racing Vereinigte Staaten  Al Holbert
Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Vereinigte Staaten  Al Unser junior
Vereinigte Staaten  Chip Robinson
Porsche 962 4314,136 IMSA-GTP-Meisterschaft
1988 Vereinigtes Konigreich  Jaguar Racing Brasilien  Raul Boesel
Niederlande  Jan Lammers
Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle
Danemark  John Nielsen
Jaguar XJR-9 4359,970 IMSA-GTP-Meisterschaft
1989 Vereinigte Staaten  Miller BFGoodrich Busby Racing Vereinigte Staaten  John Andretti
Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Frankreich  Bob Wollek
Porsche 962 3557,873 IMSA-GTP-Meisterschaft
1990 Vereinigtes Konigreich  Jaguar Racing Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Niederlande  Jan Lammers
Vereinigte Staaten  Davy Jones
Jaguar XJR-12D 4359,970 IMSA-GTP-Meisterschaft
1991 Deutschland  Joest Racing Deutschland  Frank Jelinski
Vereinigte Staaten  Hurley Haywood
Frankreich  Bob Wollek
Frankreich  Henri Pescarolo
Deutschland  Louis Krages
Porsche 962C 4119,341 IMSA-GTP-Meisterschaft
1992 Japan  Nissan Motorsports International Japan  Masahiro Hasemi
Japan  Kazuyoshi Hoshino
Japan  Toshio Suzuki
Nissan R91CP 4365,700 IMSA-GTP-Meisterschaft
1993 Vereinigte Staaten  All American Racers Vereinigte Staaten  P. J. Jones
Vereinigte Staaten  Mark Dismore
Vereinigte Staaten  Rocky Moran
Eagle MkIII 3999,027 IMSA-GTP-Meisterschaft
1994 Vereinigte Staaten  Cunningham Racing Vereinigte Staaten  Paul Gentilozzi
Vereinigte Staaten  Butch Leitzinger
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Vereinigte Staaten  Steve Millen
Nissan 300ZX 3050,090 IMSA-GT-Meisterschaft
1995 Deutschland  Kremer Racing Deutschland  Jürgen Lässig
Frankreich  Christophe Bouchut
Italien  Giovanni Lavaggi
Deutschland  Marco Werner
Kremer K8 Spyder 3953,192 IMSA-GT-Meisterschaft
1996 Vereinigte Staaten  Doyle Racing Sudafrika  Wayne Taylor
Vereinigte Staaten  Scott Sharp
Vereinigte Staaten  Jim Pace
Riley & Scott Mk III 3992,298 IMSA-GT-Meisterschaft
1997 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Vereinigte Staaten  Butch Leitzinger
Vereinigte Staaten  John Paul junior
Vereinigtes Konigreich  James Weaver
Vereinigte Staaten  Rob Dyson
Vereinigte Staaten  Elliott Forbes-Robinson
Vereinigte Staaten  John Schneider
Riley & Scott Mk III 3953,192 IMSA-GT-Meisterschaft
1998 Vereinigte Staaten  Doran-Moretti Racing Belgien  Didier Theys
Italien  Mauro Baldi
Niederlande  Arie Luyendyk
Italien  Giampiero Moretti
Ferrari 333SP 4073,507 USA-Road-Racing-Meisterschaft
1999 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Team Inc. Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Vereinigte Staaten  Butch Leitzinger
Vereinigte Staaten  Elliott Forbes-Robinson
Riley & Scott Mk III 4056,319 USA-Road-Racing-Meisterschaft
2000 Frankreich  Viper Team Oreca Monaco  Olivier Beretta
Frankreich  Dominique Dupuy
Osterreich  Karl Wendlinger
Chrysler Viper GTS-R 4142,258 Grand-Am Sports Car Series
2001 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Kanada  Ron Fellows
Vereinigte Staaten  Chris Kneifel
Frankreich  Franck Fréon
Vereinigte Staaten  Johnny O’Connell
Chevrolet Corvette C5-R 3758,398 Grand-Am Sports Car Series
2002 Vereinigte Staaten  Doran Lista Racing Belgien  Didier Theys
Italien  Mauro Baldi
Schweiz  Fredy Lienhard
Italien  Massimiliano Papis
Dallara SP1 4102,153 Grand-Am Sports Car Series
2003 Vereinigte Staaten  The Racer's Group Vereinigte Staaten  Kevin Buckler
Vereinigte Staaten  Michael Schrom
Deutschland  Timo Bernhard
Deutschland  Jörg Bergmeister
Porsche 911 GT3-RS 3981,839 Grand-Am Sports Car Series
2004 Vereinigte Staaten  Bell Motorsports Brasilien  Christian Fittipaldi
Vereinigte Staaten  Terry Borcheller
Vereinigte Staaten  Forest Barber
Vereinigtes Konigreich  Andy Pilgrim
Doran JE4 3013,980 Grand-Am Sports Car Series
2005 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing Sudafrika  Wayne Taylor
Italien  Max Angelelli
Frankreich  Emmanuel Collard
Riley Mk.XI 4068,300 Grand-Am Sports Car Series
2006 Vereinigte Staaten  Target Ganassi Racing Neuseeland  Scott Dixon
Vereinigtes Konigreich  Dan Wheldon
Vereinigte Staaten  Casey Mears
Riley Mk.XI 4205,820 Grand-Am Sports Car Series
2007 Vereinigte Staaten  Telmex Ganassi Racing Kolumbien  Juan Pablo Montoya
Mexiko  Salvador Durán
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Riley Mk.XI 3826,972 Grand-Am Sports Car Series
2008 Vereinigte Staaten  Telmex Ganassi Racing Kolumbien  Juan Pablo Montoya
Vereinigtes Konigreich  Dario Franchitti
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Mexiko  Memo Rojas
Riley Mk.XI 3981,839 Grand-Am Sports Car Series
2009 Vereinigte Staaten  Brumos Racing Vereinigte Staaten  David Donohue
Spanien  Antonio García
Vereinigte Staaten  Darren Law
Vereinigte Staaten  Buddy Rice
Riley Mk.XI 4211,009 Grand-Am Sports Car Series
2010 Vereinigte Staaten  Action Express Racing Portugal  João Barbosa
Vereinigte Staaten  Terry Borcheller
Vereinigtes Konigreich  Ryan Dalziel
Deutschland  Mike Rockenfeller
Riley Mk.XI 4326,150 Grand-Am Sports Car Series
2011 Vereinigte Staaten  Telmex Chip Ganassi Racing Vereinigte Staaten  Joey Hand
Vereinigte Staaten  Graham Rahal
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Mexiko  Memo Rojas
Riley Mk.XX 4125,600 Grand-Am Sports Car Series
2012 Vereinigte Staaten  Michael Shank Racing with Curb-Agajanian Vereinigte Staaten  A. J. Allmendinger
Brasilien  Oswaldo Negri
Vereinigte Staaten  John Pew
Vereinigtes Konigreich  Justin Wilson
Riley Mk.XXVI 4359,970 Grand-Am Sports Car Series
2013 Vereinigte Staaten  Chip Ganassi Racing Kolumbien  Juan-Pablo Montoya
Vereinigte Staaten  Charlie Kimball
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Mexiko  Memo Rojas
Riley Mk.XXVI 4359,970 Grand-Am Sports Car Series
2014 Vereinigte Staaten  Action Express Racing Portugal  João Barbosa
Brasilien  Christian Fittipaldi
Frankreich  Sebastien Bourdais
Vereinigte Staaten  Burt Frisselle
Corvette DP 3.982,35[# 1] United SportsCar Championship
2015 Vereinigte Staaten  Chip Ganassi Racing Neuseeland  Scott Dixon
Brasilien  Tony Kanaan
Vereinigte Staaten  Kyle Larson
Vereinigte Staaten  Jamie McMurray
Riley DP 4.239,656 United SportsCar Championship
2016 Vereinigte Staaten  Tequila Patrón ESM Vereinigte Staaten  Ed Brown
Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek
Vereinigte Staaten  Scott Sharp
Brasilien  Luís Felipe Derani
Ligier JS P2 4.216,739 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
2017 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing Italien  Max Angelelli
Vereinigte Staaten  Jeff Gordon
Vereinigte Staaten  Jordan Taylor
Vereinigte Staaten  Ricky Taylor
Cadillac DPi-V.R 3.776,07 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
2018 Vereinigte Staaten  Mustang Sampling Racing Portugal  João Barbosa
Brasilien  Christian Fittipaldi
Portugal  Filipe Albuquerque
Cadillac DPi 4.602,36 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
2019 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing[9] Spanien  Fernando Alonso
Japan  Kamui Kobayashi
Vereinigte Staaten  Jordan Taylor
Niederlande  Renger van der Zande
Cadillac DPi 3.397,454 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
2020 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing[10] Australien  Ryan Briscoe
Japan  Kamui Kobayashi
Neuseeland  Scott Dixon
Niederlande  Renger van der Zande
Cadillac DPi 4.772,477 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
2021 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing[11] Vereinigte Staaten  Ricky Taylor
Portugal  Filipe Albuquerque
Vereinigte Staaten  Alexander Rossi
Brasilien  Hélio Castroneves
Acura DPi 4.623,517 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
2022 Vereinigte Staaten  Meyer Shank Racing W/Curb-Agajanian[12] Vereinigtes Konigreich  Tom Blomqvist
Vereinigtes Konigreich  Oliver Jarvis
Frankreich  Simon Pagenaud
Brasilien  Hélio Castroneves
Acura DPi 4.359,970 IMSA WeatherTech SportsCar Championship
Anmerkungen
  1. Das Rennen wurde nach einem Unfall für 1:26 Stunden mit roter Flagge unterbrochen

StatistikenBearbeiten

Porsche hat die meisten Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen von Daytona erzielt. Davon geschahen elf als Motorenhersteller in unmittelbarer Folge von 1977 bis 1987.2

Platz Konstrukteur Sieg(e) Jahr(e)
1 Deutschland  Porsche 18 1968, 1970–71, 1973, 1975, 1977–83, 1985–87, 1989, 1991, 2003
2 Vereinigte Staaten  Riley Technologies 10 2005–13, 2015
3 Vereinigte Staaten  Cadillac 4 2017–20
4 Italien  Ferrari 3 1967, 1972, 1998
Vereinigte Staaten  Riley & Scott 1996–97, 1999
6 Vereinigtes Konigreich  Jaguar 2 1988, 1990
Japan  Nissan 1992, 1994
Vereinigte Staaten  Chevrolet 2001, 2014
Japan  Acura 2021, 2022
10 Vereinigte Staaten  Ford 1 1966
Vereinigtes Konigreich  Lola Cars 1969
Deutschland  BMW 1975
Vereinigtes Konigreich  March Engineering 1984
Japan  Toyota 1993
Deutschland  Kremer Racing 1995
Vereinigte Staaten  Dodge 2000
Italien  Dallara 2002
Vereinigte Staaten  Doran Racing 2004
Frankreich  Ligier 2016

Der US-amerikanische Rennfahrer Hurley Haywood hat die meisten Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen von Daytona erzielt – alle mit Fahrzeugen der Marke Porsche. Mit seinem Sieg 2013 zog Scott Pruett gleich.

Platz Fahrer Siege Jahre
1 Vereinigte Staaten  Hurley Haywood 5 1973, 1975, 1977, 1979, 1991
Vereinigte Staaten  Scott Pruett 1994, 2007, 2008, 2011, 2013
3 Vereinigte Staaten  Peter Gregg 4 1973, 1975, 1976, 1978
Deutschland  Rolf Stommelen 1968, 1978, 1980, 1982
Frankreich  Bob Wollek 1983, 1985, 1989, 1991
6 Vereinigtes Konigreich  Derek Bell 3 1986, 1987, 1989
Vereinigte Staaten  Butch Leitzinger 1994, 1997, 1999
Kolumbien  Juan Pablo Montoya 2007, 2008, 2013
Vereinigtes Konigreich  Brian Redman 1970, 1976, 1981
Mexiko  Memo Rojas 2008, 2011, 2013
Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace 1990, 1997, 1999
Brasilien  Christian Fittipaldi 2004, 2014, 2018
Portugal  João Barbosa 2010, 2014, 2018
Neuseeland  Scott Dixon 2006, 2015, 2020

2 Die Statistiken beginnen erst ab der Renndauer von 24 Stunden; also ab 1966.

WeblinksBearbeiten

Commons: 24-Stunden-Rennen von Daytona – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Marijan Malcevis: 24 Hours of Daytona - the greatest American endurance race. In: snaplap.net. 27. Januar 2017, abgerufen am 24. Januar 2022.
  2. Harald Gallinnis: Eine kleine Korrektur bezüglich Daytona... In: gt-eins.at. 6. Februar 2021, abgerufen am 28. Februar 2021.
  3. Daytona. In: racingcircuits.info. Abgerufen am 7. Februar 2021.
  4. Celebrating Dan Gurney's golden racing moment. In: theglobeandmail.com. 25. Januar 2020, abgerufen am 7. Februar 2021.
  5. Sam Pose: 24 Hours of Daytona. In: roadandtrack.com. 7. Dezember 2011, abgerufen am 7. Februar 2021.
  6. a b 1975 – The First 24 Hours of Daytona Sanctioned by IMSA. In: racingarchives.org. Abgerufen am 24. Januar 2022 (englisch).
  7. Monster Racer's Group GT3 RS Porsche Brings Home An Historic Win At The Rolex 24 Hours Of Daytona (Memento des Originals vom 13. November 2006 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.monstercable.com Auf: www.monstercable.com. 2. Januar 2007, 09:10 Uhr
  8. Schurig, Marcus: Wasser marsch - Zusammenfassung des 24-Stunden-Rennen von Daytona 2004. In: auto, motor und sport, Heft 4, 4. Februar 2004, S. 152–155.
  9. 57. Rolex 24 at Daytona. In: americansportscar.racing. Abgerufen am 31. Januar 2021.
  10. 58. Rolex 24 at Daytona. In: americansportscar.racing. Abgerufen am 31. Januar 2021.
  11. John Dagys: WTR Takes Third Straight Rolex 24 Win; First for Acura. In: sportscar365.com. 31. Januar 2021, abgerufen am 1. Februar 2021 (englisch).
  12. RESULTS - PROVISIONAL. In: results.imsa.com. Abgerufen am 9. Februar 2022 (englisch).