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KarriereBearbeiten

Brown arbeitete längere Zeit im Vertrieb von Spirituosen.[1] 2000 wurde Brown CEO der Spirituosenfirma Patrón.[3] In seiner Zeit als CEO gelang es ihm, die Tequila-Marke Patrón zu einer Premium-Spirituose aufzubauen.[4]

2008 erfolgte Browns Debüt im professionellen Motorsport. Er trat in der IMSA Porsche GT3 Cup Challenge an und wurde mit Orbit Racing 25. der Fahrerwertung. 2009 verbesserte sich Brown im GT3-Cup, der in diesem Jahr von seiner Spirituosenfirma gesponsert wurde, auf den 16. Meisterschaftsplatz. Darüber hinaus debütierte er in der American Le Mans Series (ALMS) und wurde Fünfter der Challenge-Klasse.[5]

2010 gründete Brown zusammen mit dem Rennfahrer Scott Sharp den Rennstall Extreme Speed Motorsports. Brown fuhr zusammen mit Guy Cosmo in der GT-Klasse der American Le Mans Series. Die beiden Fahrer erreichten den 13. Platz im Endklassement. 2011 blieb Brown in der American Le Mans Series und wurde mit wechselnden Teamkollegen 20. der GT-Wertung. Darüber hinaus nahm er für BGB Motorsports an einem Rennen der Continental Tire Sports Car Challenge teil. 2012 absolvierte Brown seine dritte ALMS-Saison für Extreme Speed Motorsports. Er schloss diese auf dem 15. Platz der GT-Wertung ab. Des Weiteren bestritt er je zwei Rennen in der Rolex Sports Car Series und der Ferrari Challenge North America.

2013 wechselte Brown in einen LMP2-Boliden von Extreme Speed Motorsports in der ALMS. Johannes van Overbeek war bei jedem Rennen sein Teamkollege. Das Duo wurde Siebter in der P2-Wertung. Außerdem ging Brown bei einem Rennen der Rolex Sports Car Series und bei drei Rennen der Cooper Tires Prototype Lites Championship an den Start. 2014 fusionierten die ALMS und die Rolex Sports Car Series zur United SportsCar Championship (USCC). Zusammen mit van Overbeek gewann Brown einmal die Prototype-Wertung. Am Saisonende belegten die beiden den achten Platz. Außerdem fuhr er ein Rennen in der IMSA Cooper Tires Prototype Lites. Ferner absolvierte Brown zwei Gaststarts in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC).

2015 stieg Extreme Sports Motorsports mit Brown auf Vollzeitbasis in die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft ein.[6] Jon Fogarty war bei jedem Rennen sein Teamkollege. Als dritter Fahrer kamen David Brabham und van Overbeek zum Einsatz. Im Rahmen der WEC debütierte Brown 2015 auch beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Brown und Fogarty schlossen die Saison auf dem 21. Gesamtrang ab. Darüber hinaus ging Brown 2015 zu zwei USCC-Rennen an den Start.

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

  • 2012: ALMS, GT (Platz 15)
  • 2012: Rolex Sports Car Series, GT (Platz 48)
  • 2012: Ferrari Challenge North America, 458 (Platz 15)
  • 2013: ALMS, P2 (Platz 7)
  • 2013: Rolex Sports Car Series, GT (Platz 56)
  • 2013: Cooper Tires Prototype Lites Championship, L1 (Platz 30)
  • 2014: USCC, Prototype (Platz 8)
  • 2014: IMSA Cooper Tires Prototype Lites, L1 (Platz 29)
  • 2015: WEC (Platz 21)
  • 2015: USCC, Prototype (Platz 22)

Einzelergebnisse in der FIA-Langstrecken-WeltmeisterschaftBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Motor 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte Rang
2014[# 1] Extreme Speed Motorsports HPD ARX 03b Honda Vereinigtes Konigreich  SIL Belgien  SPA Frankreich  LMS Vereinigte Staaten  AUS Japan  FUJ China Volksrepublik  SHA Bahrain  BRN Brasilien  SAO
      10   13    
2015 Extreme Speed Motorsports HPD ARX 03b
Ligier JS P2
Honda Vereinigtes Konigreich  SIL Belgien  SPA Frankreich  LMS Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  AUS Japan  FUJ China Volksrepublik  SHA Bahrain  BRN 4,0 21.
24 23 15 14 DNF 25 20 20

(Legende)

Anmerkungen
  1. Gaststarts

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2015 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Ligier JS P2 Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Vereinigte Staaten  Jon Fogarty Rang 15
2016 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Ligier JS P2 Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Vereinigte Staaten  Scott Sharp Rang 16

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2010 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Ferrari F430 GTC Vereinigte Staaten  Guy Cosmo Portugal  João Barbosa Rang 13
2011 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Ferrari 458 Italia Vereinigte Staaten  Guy Cosmo Vereinigtes Konigreich  Rob Bell Ausfall Mechanik
2012 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Ferrari 458 Italia Vereinigte Staaten  Jeff Segal Vereinigte Staaten  Anthony Lazzaro Rang 26
2013 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports HPD ARX-03b Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Vereinigte Staaten  Anthony Lazzaro Rang 13
2014 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports HPD ARX-03b Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Frankreich  Simon Pagenaud Rang 5
2015 Vereinigte Staaten  Tequila Patron ESM HPD ARX-03b Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Vereinigte Staaten  Jon Fogarty Ausfall Defekt
2016 Vereinigte Staaten  Tequila Patron ESM Ligier JS P2 Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Vereinigte Staaten  Scott Sharp Brasilien  Luís Felipe Derani Gesamtsieg
2017 Vereinigte Staaten  Tequila Patron ESM OnRoak Nissan DPi Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek Brasilien  Bruno Senna Neuseeland  Brendon Hartley Ausfall Defekt

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Edward M. Brown. bloomberg.com, abgerufen am 21. November 2015.
  2. Ed Brown. esmracing.com, abgerufen am 21. November 2015.
  3. Patrick Lindner: Alle für einen: Drei Premium-Tequila Brands. welt.de, 12. August 2015, abgerufen am 21. November 2015.
  4. Matt Hardigree: Ask Racer And Tequila Patron CEO Ed Brown Anything You Want. jalopnik.com, 27. Juni 2014, abgerufen am 21. November 2015 (englisch).
  5. Ed Brown. imsa.com, abgerufen am 21. November 2015 (englisch).
  6. Tony DiZinno: ESM Adds Fogarty, Heinemeier Hansson to 2015 Lineup. sportscar365.com, 9. Dezember 2014, abgerufen am 21. November 2015.

WeblinksBearbeiten