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12-Stunden-Rennen von Sebring 2010

12-Stunden-Rennen
Peugeot 908 HDi FAP; der Siegerwagen von Alexander Wurz, Marc Gené und Anthony Davidson
Der Oreca FLM09 von Christophe Bouchut, Mark Wilkins und Scott Tucker; Rang 10 in der Gesamtwertung und Klassensieg in der LMPC-Klasse

Das 58. 12-Stunden-Rennen von Sebring, auch 58th Annual Mobil 1 Twelve Hours of Sebring Presented by Fresh From Florida, Sebring International Raceway, fand am 20. März 2010 auf dem Sebring International Raceway statt und war der erste Wertungslauf der ALMS-Saison 2010.

Das RennenBearbeiten

Peugeot gewann mit dem 908 HDi FAP das 12-Stunden-Rennen von Sebring. Der Wagen wurde von einem V12-Dieselmotor mit 5,5-Liter Hubraum und einem Öffnungswinkel von 100° angetrieben. Damit leistete er etwa 515 kW (700 PS) und entwickelte ein maximales Drehmoment von 1.200 Nm. Das FAP-Dieselpartikelfiltersystem wurde aus der Serienproduktion übernommen.

Die beiden Peugeots waren in der LMP1-Klasse so gut wie ohne Konkurrenz. Die Führung um die Spitze wechselte nur zwischen diesen beiden Fahrzeugen. Die Entscheidung fiel 40 Minuten vor Rennende, als Sébastien Bourdais nach seinem letzten Boxenstopp mit noch kalten Reifen einen Dreher produzierte. Alexander Wurz im zweiten 908 HDi FAP, der seinen letzten Boxenstopp schon hinter sich hatte, zog vorbei. Bourdais versuchte bis zum Schluss an seinem Teamkollegen wieder vorbei zu gehen, musste sich im Ziel jedoch um 15 Sekunden geschlagen geben. Der drittplatzierte Werks-Lola-Aston Martin LMP1, der offiziell als Lola B09/60 in der Meldeliste stand, lag bereits drei Runden zurück.

Die neu eingeführten Challenge-Klassen sorgten nicht für die im Vorfeld befürchtete Vielzahl an Gelbphasen. Nur viermal musste das Feld eingebremst werden. Die MPM2-Klasse ging an den Muscle Milk Team Cytosport-Porsche RS Spyder. Den heftigsten Kampf um den Klassensieg gab es in der GT2-Klasse zwischen den Risi-Ferrari F430 GTC und den BMW M3 E92 vom BMW Rahal Letterman Racing Team, der von Risi gewonnen wurde.

ErgebnisseBearbeiten

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 LMP1 07 Frankreich  Team Peugeot Total Vereinigte Staaten  Alexander Wurz
Spanien  Marc Gené
Vereinigtes Konigreich  Anthony Davidson
Peugeot 908 HDi FAP 367
2 LMP1 08 Frankreich  Team Peugeot Total Frankreich  Sébastien Bourdais
Portugal  Pedro Lamy
Frankreich  Nicolas Minassian
Peugeot 908 HDi FAP 367
3 LMP1 007 Vereinigtes Konigreich  Aston Martin Racing Mexiko  Adrián Fernández
Deutschland  Stefan Mücke
Schweiz  Harold Primat
Lola B09/60 364
4 LMP2 6 Vereinigte Staaten  Muscle Milk Team Cytosport Vereinigte Staaten  Greg Pickett
Deutschland  Klaus Graf
Deutschland  Sascha Maassen
Porsche RS Spyder 353
5 LMP2 1 Vereinigte Staaten  Patrón Highcroft Racing Frankreich  Simon Pagenaud
Vereinigtes Konigreich  Marino Franchitti
Australien  David Brabham
HPD ARX-01c 349
6 GT2 62 Vereinigte Staaten  Risi Competizione Brasilien  Jaime Melo
Italien  Gianmaria Bruni
Deutschland  Pierre Kaffer
Ferrari F430 GTC 331
7 GT2 92 Vereinigte Staaten  BMW Rahal Letterman Racing Team Deutschland  Dirk Werner
Vereinigte Staaten  Bill Auberlen
Vereinigte Staaten  Tommy Milner
BMW M3 E92 330
8 GT2 90 Vereinigte Staaten  BMW Rahal Letterman Racing Team Deutschland  Dirk Müller
Vereinigte Staaten  Joey Hand
Vereinigtes Konigreich  Andy Priaulx
BMW M3 E92 330
9 GT2 45 Vereinigte Staaten  Flying Lizard Motorsports Deutschland  Jörg Bergmeister
Vereinigte Staaten  Patrick Long
Deutschland  Marc Lieb
Porsche 997 GT3 RSR 329
10 LMPC 55 Vereinigte Staaten  Level 5 Motorsports Frankreich  Christophe Bouchut
Kanada  Mark Wilkins
Vereinigte Staaten  Scott Tucker
Oreca FLM09 327
11 GT2 44 Vereinigte Staaten  Flying Lizard Motorsports Vereinigte Staaten  Seth Neiman
Osterreich  Richard Lietz
Vereinigte Staaten  Darren Law
Porsche 997 GT3 RSR 325
12 LMP1 8 Vereinigtes Konigreich  Drayson Racing Italien  Emanuele Pirro
Vereinigtes Konigreich  Jonny Cocker
Vereinigtes Konigreich  Paul Drayson
Lola B09/60 324
13 GT2 02 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Vereinigte Staaten  Guy Cosmo
Vereinigte Staaten  Ed Brown
Portugal  João Barbosa
Ferrari F430 GTC 323
14 GT2 61 Vereinigte Staaten  Risi Competizione Schweden  Niclas Jönsson
Vereinigte Staaten  Tracy Krohn
Belgien  Eric van de Poele
Ferrari F430 GTC 321
15 GT2 3 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Danemark  Jan Magnussen
Vereinigte Staaten  Johnny O’Connell
Spanien  Antonio García
Chevrolet Corvette C6.R 320
16 GT2 4 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Vereinigtes Konigreich  Oliver Gavin
Monaco  Olivier Beretta
Frankreich  Emmanuel Collard
Chevrolet Corvette C6.R 320
17 GTC 81 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Vereinigte Staaten  Leh Keen
Kolumbien  Juan González
Vereinigte Staaten  Butch Leitzinger
Porsche 997 GT3 Cup 308
18 GTC 23 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Vereinigte Staaten  Romeo Kapudija
Vereinigte Staaten  Bill Sweedler
Deutschland  Jan-Dirk Lueders
Porsche 997 GT3 Cup 305
19 GTC 80 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Mexiko  Luis Díaz
Mexiko  Ricardo González
Vereinigte Staaten  Patrick Kelly
Porsche 997 GT3 Cup 304
20 LMP2 16 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Team Vereinigte Staaten  Chris Dyson
Vereinigte Staaten  Andrew Meyrick
Vereinigtes Konigreich  Guy Smith
Lola B09/86 303
21 GTC 69 Vereinigte Staaten  Werks II Racing Vereinigte Staaten  Robert Rodriguez
Vereinigte Staaten  Cory Friedman
Vereinigte Staaten  Galen Bieker
Porsche 997 GT3 Cup 302
22 GT2 40 Vereinigte Staaten  Robertson Racing Vereinigte Staaten  David Murry
Vereinigte Staaten  David Robertson
Vereinigte Staaten  Andrea Robertson
Ford GT-R 300
23 GTC 88 Vereinigte Staaten  Velox Motorsports Vereinigte Staaten  Shane Lewis
Italien  Jerry Vento
Vereinigte Staaten  Lawson Aschenbach
Porsche 997 GT3 Cup 299
24 GTC 63 Vereinigte Staaten  The Racers Group Vereinigte Staaten  Henri Richard
Vereinigte Staaten  Andy Lally
Vereinigte Staaten  Duncan Ende
Porsche 997 GT3 Cup 282
25 LMPC 36 Vereinigte Staaten  Genoa Racing Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Vereinigte Staaten  Tom Sutherland
Vereinigte Staaten  J. R. Hildebrand
Oreca FLM09 281
26 GTC 32 Vereinigte Staaten  GMG Racing Vereinigtes Konigreich  Andy Pilgrim
Vereinigte Staaten  James Sofronas
Vereinigte Staaten  Bret Curtis
Porsche 997 GT3 Cup 280
27 GT2 17 Deutschland  Team Falken Tire Deutschland  Wolf Henzler
Vereinigte Staaten  Bryan Sellers
Frankreich  Patrick Pilet
Porsche 997 GT3 RSR 255
28 LMPC 11 Vereinigte Staaten  Primetime Race Group Vereinigte Staaten  Joel Feinberg
Kanada  Kyle Marcelli
Vereinigte Staaten  Tom Weickardt
Oreca FLM09 234
Disqualifiziert
29 LMPC 99 Vereinigte Staaten  Green Earth Team Gunnar Vereinigte Staaten  Gunnar Jeannette
Deutschland  Christian Zugel
Vereinigte Staaten  Elton Julian
Oreca FLM09 311
30 LMPC 95 Vereinigte Staaten  Level 5 Motorsports Vereinigte Staaten  Ryan Hunter-Reay
Vereinigte Staaten  Scott Tucker
Vereinigte Staaten  James Gue
Oreca FLM09 224
Ausgefallen
31 GT2 01 Vereinigte Staaten  Extreme Speed Motorsports Vereinigte Staaten  Scott Sharp
Vereinigte Staaten  Johannes van Overbeek
Deutschland  Dominik Farnbacher
Ferrari F430 GTC 271
32 LMPC 89 Vereinigte Staaten  Intersport Racing Vereinigte Staaten  Mitch Pagerey
Vereinigte Staaten  David Ducote
Vereinigte Staaten  Brian Wong
Oreca FLM09 232
33 GT2 75 Vereinigte Staaten  Jaguar RSR Vereinigte Staaten  Paul Gentilozzi
Belgien  Marc Goossens
Vereinigtes Konigreich  Ryan Dalziel
Jaguar XKRS 11
Nicht gestartet
34 LMP1 12 Vereinigte Staaten  Autocon Motorsports Vereinigte Staaten  Bryan Willman
Kanada  Tony Burgess
Deutschland  Pierre Ehret
Lola B06/10 1
35 LMP1 12 Vereinigte Staaten  Intersport Racing Vereinigte Staaten  Jon Field
Vereinigte Staaten  Clint Field
Lola B06/10 2
36 LMP1 08T Frankreich  Team Peugeot Total Frankreich  Sébastien Bourdais
Portugal  Pedro Lamy
Frankreich  Nicolas Minassian
Peugeot 908 HDi FAP 3
37 GTC 88T Vereinigte Staaten  Velox Motorsports Vereinigte Staaten  Shane Lewis
Italien  Jerry Vento
Vereinigte Staaten  Lawson Aschenbach
Porsche 997 GT3 Cup 4

1 nicht gestartet 2 Unfall im Training 3 Traningswagen 4 Traningswagen

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
38 LMP1 10 Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif Creation CA10
39 GT2 10 Vereinigte Staaten  Black Swan Racing Vereinigte Staaten  Tim Pappas
Niederlande  Jeroen Bleekemolen
Vereinigte Staaten  Anthony Lazzaro
Porsche 997 GT3 RSR

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
LMP1 Osterreich  Alexander Wurz Spanien  Marc Gené Vereinigtes Konigreich  Anthony Davidson Peugeot 908 HDi FAP Gesamtsieg
LMP2 Vereinigte Staaten  Greg Pickett Deutschland  Klaus Graf Deutschland  Sascha Maassen Porsche RS Spyder Rang 4
LMPC Frankreich  Christophe Bouchut Kanada  Mark Wilkins Vereinigte Staaten  Scott Tucker Oreca FLM09 Rang 10
GT2 Brasilien  Jaime Melo Italien  Gianmaria Bruni Deutschland  Pierre Kaffer Ferrari F430 GTC Rang 6
GTC Vereinigte Staaten  Leh Keen Kolumbien  Juan González Vereinigte Staaten  Butch Leitzinger Porsche 997 GT3 Cup Rang 17

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 39
  • Gestartet: 33
  • Gewertet: 28
  • Rennklassen: 5
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: unbekannt
  • Streckenlänge: 5,955 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 12:00:54,362 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 367
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 2185,328 km
  • Siegerschnitt: 181,882 km/h
  • Pole Position: Marc Gené – Peugeot 908 HDi FAP (#07) – 1:45,214 – 203,741 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Sébastien Bourdais – Peugeot 908 HDi-FAP (#08) – 1:44,972 – 204,211 km/h
  • Rennserie: 1. Lauf zur ALMS-Saison 2010

WeblinksBearbeiten

  Commons: 12-Stunden-Rennen von Sebring 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerrennen
4-Stunden-Rennen von Laguna Seca 2009
American Le Mans Series Nachfolgerennen
100-Minuten-Rennen von Long Beach 2010