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Grand-Am Sports Car Series
Fahrzeugtyp Daytona Prototypen und Gran Turismo
Land oder Region Nordamerika
Aktueller Name Rolex Sports Car Series
Bisherige Namen Grand-Am Sports Car Series (2000–2001)
Erste Saison 2000
Letzte Saison 2013
Offizielle Website grand-am.com

Die Grand-Am Sports Car Series (zuletzt: Rolex Sports Car Series) war eine US-amerikanische Rennserie für Sportwagen-Prototypen und Gran Turismos. Sie wurde von 2000 bis 2013 von der Grand American Road Racing Association veranstaltet. Die Serie ging 2014 in der United SportsCar Championship auf.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Daytona-Prototyp

Nachdem 1999 die bestehende United States Road Racing Championship scheiterte, wurde mit der Grand American Road Racing Championship ein Nachfolger gegründet. Kernelement dieser Serie waren die 24 Stunden von Daytona. Zugelassen waren Sportprototypen wie auch in der europäischen FIA Sportwagen-Meisterschaft (SRI/SRPI und SRII/SRPII). Hinzu kamen weitere Klassen für Gran Turismos (GTS/GTO und GT/GTU) sowie die Klasse AGT für Rohrrahmen-Chassis wie in der Trans-Am-Serie. Nach dem Rückgang der Starterzahlen bei den Sportprototypen wurde 2003 ein radikalerer Schnitt gemacht. Eine völlig eigene Kategorie, die Daytona Prototypen, wurde geschaffen. Diese stellte fortan die schnellsten Fahrzeuge der Rennserie.

Ab 2005 gab es außerdem nur noch eine einzige Klasse für GT-Autos welche sich technisch in Richtung des GT3-Reglements bewegt. Zur Saison 2013 wurde außerdem die GX-Klasse erschaffen, in welcher GT-Fahrzeuge mit alternativen Antrieben eingesetzt werden konnten.[1]

Am 5. September 2012 wurde bekannt gegeben, dass die Serie mit der American Le Mans Series vereint wird. Die neue Serie wurde am 14. März 2013 unter dem Namen United SportsCar Racing vorgestellt und wird zur Saison 2014 debütieren.

MeisterBearbeiten

Jahr SR SRII GTO GTU AGT
2000 Vereinigtes Konigreich  James Weaver Vereinigte Staaten  Larry Oberto Vereinigte Staaten  Terry Borcheller Vereinigte Staaten  Mike Fitzgerald Vereinigte Staaten  Doug Mills
SRP SRPII GTS GT AGT
2001 Vereinigtes Konigreich  James Weaver Vereinigte Staaten  Andy Lally Vereinigte Staaten  Chris Bingham Vereinigte Staaten  Darren Law Vereinigte Staaten  Craig Conway
2002 Belgien  Didier Theys Vereinigte Staaten  Terry Borcheller Vereinigte Staaten  Chris Bingham Vereinigte Staaten  Bill Auberlen
Vereinigte Staaten  Cort Wagner
Vereinigte Staaten  Kerry Hitt
DP SRPII GTS GT
2003 Vereinigte Staaten  Terry Borcheller Vereinigte Staaten  Steve Marshall Vereinigte Staaten  Tommy Riggins
Vereinigte Staaten  Dave Machavern
Vereinigte Staaten  Cort Wagner
Vereinigte Staaten  Brent Martini
DP GT SGS
2004 Italien  Max Papis
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Vereinigte Staaten  Andy Lally
Vereinigte Staaten  Marc Bunting
Vereinigte Staaten  Bill Auberlen
Vereinigte Staaten  Boris Said
DP GT
2005 Italien  Max Angelelli
Sudafrika  Wayne Taylor
Vereinigte Staaten  Craig Stanton
2006 Deutschland  Jörg Bergmeister Vereinigte Staaten  Andy Lally
Vereinigte Staaten  Marc Bunting
2007 Vereinigte Staaten  Alex Gurney
Vereinigte Staaten  Jon Fogarty
Deutschland  Dirk Werner
2008 Mexiko  Memo Rojas
Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Vereinigte Staaten  Paul Edwards
Vereinigte Staaten  Kelly Collins
2009 Vereinigte Staaten  Alex Gurney
Vereinigte Staaten  Jon Fogarty
Vereinigte Staaten  Leh Keen
Deutschland  Dirk Werner
2010 Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Mexiko  Memo Rojas
Vereinigte Staaten  Emil Assentato
Vereinigte Staaten  Jeff Segal
2011 Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Mexiko  Memo Rojas
Vereinigte Staaten  Leh Keen
Vereinigte Staaten  Andrew Davis
2012 Vereinigte Staaten  Scott Pruett
Mexiko  Memo Rojas
Vereinigte Staaten  Emil Assentato
Vereinigte Staaten  Jeff Segal
DP GT GX
2013 Italien  Max Angelelli
Vereinigte Staaten  Jordan Taylor
Italien  Alessandro Balzan Vereinigte Staaten  Jim Norman

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten