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Team Penske

US-amerikanischer Automobil-Rennstall
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Team Penske

Team Penske (ehemals Penske Racing) ist der Automobil-Rennstall des US-amerikanischen Unternehmers Roger Penske. Das Team tritt seit 1967 in den unterschiedlichsten Rennklassen an.

Indy Racing League / Indy CarBearbeiten

 
Penske PC-22, Indianapolis-500-Sieger 1993
 
Will Power im DW12, 2012

Die ersten Indy-Car-Rennen bestritt Team Penske im Jahr 1968 mit dem Fahrer Mark Donohue in einem Eagle. Der erste Start beim Indianapolis 500 fand 1969 statt. Drei Jahre später, 1972, holte Mark Donohue den ersten Sieg für Penske in dem berühmten 500-Meilen-Rennen.

Die bisher erfolgreichste Saison für Penske in dieser Rennserie war 1994, als mit dem Ilmor-Motor und den Fahrern Al Unser jr., Paul Tracy und Emerson Fittipaldi zwölf von 16 Rennen gewonnen werden konnten.

Penske-Fahrer gewannen 15 mal das Indianapolis 500 und 13 mal eine Indy-Car-Meisterschaft.

1978 gründete Roger Penske zusammen mit anderen Teambesitzern wie Pat Patrick und Dan Gurney die Rennsportorganisation CART.

Aktuell werden in der IndyCar Series vier Fahrzeuge eingesetzt, die von Helio Castroneves, Will Power, Simon Pagenaud und Josef Newgarden gefahren werden.

Indy-500-Sieger mit Penske RacingBearbeiten

1972 Vereinigte Staaten  Mark Donohue
1979 Vereinigte Staaten  Rick Mears
1981 Vereinigte Staaten  Bobby Unser
1984 Vereinigte Staaten  Rick Mears
1985 Vereinigte Staaten  Danny Sullivan
1987 Vereinigte Staaten  Al Unser
1988 Vereinigte Staaten  Rick Mears
1991 Vereinigte Staaten  Rick Mears
1993 Brasilien  Emerson Fittipaldi
1994 Vereinigte Staaten  Al Unser jr.
2001 Brasilien  Hélio Castroneves
2002 Brasilien  Hélio Castroneves
2003 Brasilien  Gil de Ferran
2006 Vereinigte Staaten  Sam Hornish jr.
2009 Brasilien  Hélio Castroneves
2015 Kolumbien  Juan Pablo Montoya
2018 Australien  Will Power

NASCARBearbeiten

 
Das NASCAR Cup Series-Fahrzeug von Logano wird für ein Rennen vorbereitet

1972 trat Penske Racing mit Mark Donohue am Riverside International Raceway erstmals in der NASCAR an. Es folgten einige Jahre lang nur sporadische Einsätze in dieser Meisterschaft, bis Bobby Allison 1976 erstmals eine komplette Saison bestritt und den vierten Rang belegte. 1980 zog sich das Team für elf Jahre aus der NASCAR zurück und kam 1991 mit Rusty Wallace zurück. Wallace gewann bis zu seinem Rücktritt 2005 37 Rennen für Penske, aber nicht den Titel.

1998 fusionierte Mike Kranefuss NASCAR-Team mit Penske Racing. Fahrer des Wagens mit der Nummer 12 war Jeremy Mayfield. 2000 übernahm Penske den Wagen komplett von Kranefuss und ersetzte Mayfield 2001 durch Mike Wallace, den jüngeren Bruder Rustys. Mit Beginn der Saison 2002 übernahm Ryan Newman das Cockpit. Newman gewann 2008 für Penske das prestigeträchtige Daytona 500. Am Ende der Saison 2008 verließ er das Team. Joey Logano und Brad Keselowski, der 2012 die Meisterschaft gewann, fahren derzeit für Penske in der Monster Energy NASCAR Cup Series. In der NASCAR Xfinity Series wird ein Wagen mit der Startnummer 22 eingesetzt, der abwechselnd von Logano, Keselowski und Ryan Blaney gefahren wird. Zusätzlich wird das Cup-Series-Team Wood Brothers Racing von Penske technisch unterstützt.

Trans-AmBearbeiten

1967 startete Penske Racing mit einem Chevrolet Camaro und Mark Donohue am Steuer erstmals in der Trans-Am-Serie. Später wechselte man auf einen AMC Javelin, mit dem die Meisterschaft gewonnen werden konnte.

CanAmBearbeiten

 
Ein Porsche 917/30 im Porsche-Museum

Von 1972 bis 1974 war Penske offizieller Partner von Porsche in der CanAm-Serie. 1972 gewann George Follmer und 1973 Mark Donohue mit einem Porsche 917 die Meisterschaft. Nach einer Regeländerung bestritt Penske 1974 nur ein Rennen und zog sich dann zurück.

LangstreckenrennenBearbeiten

Mit einem Lola T70 Mk IIIb gewann Penske Racing 1969 die 24 Stunden von Daytona. 1971 setzte Penske einen selbst weiterentwickelten Ferrari 512M bei den Langstreckenrennen von Sebring, Daytona und Le Mans ein.

ALMSBearbeiten

 
Beide Penske Porsche RS Spyder 2008 in Long Beach

Beim letzten Rennen der Saison 2005 in Laguna Seca debütierte Penske Racing mit einem Porsche RS Spyder und den Fahrern Sascha Maassen und Lucas Luhr mit einem Sieg in der LMP2-Klasse der American Le Mans Series. Von 2006 bis 2008 setzte Penske jeweils zwei Spyder in dieser Serie ein. 2006 gewannen Maassen und Luhr die Fahrermeisterschaft der LMP2-Klasse, während der Titel 2007 und 2008 an die Teamkollegen Timo Bernhard und Romain Dumas ging.

Formel 1Bearbeiten

Hauptartikel: Penske Racing (Formel 1)

Penske Racing war auch von 1974 bis 1976 mit einem Team in der Formel 1 aktiv. Außer einem Sieg beim Großen Preis von Österreich 1976 konnte man aber nicht viele Erfolge verbuchen. 1977 kaufte Günter Schmid das Team und setzte im ersten Einsatzjahr die Penske-Chassis für sein neues Team ATS ein.

ErgebnisseBearbeiten

Siege in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Jahr Rennen Fahrzeug Fahrer 1 Fahrer 2
1969[1] 24-Stunden-Rennen von Daytona Lola T70 Mk.IIIB Vereinigte Staaten  Mark Donohue Vereinigte Staaten  Chuck Parsons

WeblinksBearbeiten

  Commons: Penske Racing – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Erfolge in der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1969 (Memento vom 24. Juni 2003 im Webarchiv archive.today)