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Dreyer & Reinbold Racing ist ein Team der IndyCar Series.

Das 2000 gegründete Team gehört dem ehemaligen Fahrer Robby Buhl und dem Autohändler Dennis Reinbold. Das Team gehörte nie zur absoluten Spitze der Serie, den einzigen Rennsieg erzielte Robby Buhl selbst bereits im allerersten Rennen. Seine Teamkollegen in der Anfangszeit wechselte, unter ihnen immer wieder Sarah Fisher, die inzwischen ein eigenes Team gegründet hat. Vor der Saison 2006 stand das Team sogar kurz vor der Schließung aufgrund fehlender Sponsorgelder.

In der Saison 2008 setzte Dreyer & Reinbold Racing einerseits auf den ehemaligen Indianapolis 500-Gewinner Buddy Rice und andererseits auf Townsend Bell und Milka Duno, die sich in einem zweiten Auto abwechselten. Gerade die Leistungen der venezolanischen Rennamazone überzeugten oftmals nicht, sie konnte in ihren zehn Einsätzen kein Top10-Ergebnis einfahren. Bell hingegen schaffte dies dreimal obwohl er nur sieben Rennen bestritt. Für die Saison 2009 wurde Mike Conway als Vollzeitpilot verpflichtet, der beim Rennen in Sonoma einen überraschenden dritten Rang einfahren konnte. Zwei weitere Fahrzeuge wurden in dieser Saison von diversen Fahrern pilotiert, wobei die Autos nicht über die gesamte Saison eingesetzt wurden.

Die beiden folgenden Jahren wurden jeweils von schweren Unfällen der DRR-Fahrer überschattet. Justin Wilson schloss sich Saison 2010 seinem Landsmann Conway als Vollzeitpilot an, wobei Conway in der vorletzten Runde des Indianapolis 500 schwer verunglückte und für den Rest der Saison ausfiel. Er wurde durch diverse Fahrer ersetzt, zwei weitere Autos setzte das Team erneut bei einzelnen Rennen ein. In der folgenden Saison erwischte es dann Wilson, welcher im Training in Mid-Ohio verunfallte und ebenfalls den Rest der Saison aussetzen musste. Als zweite Fahrerin in der Saison 2011 setzte DRR auf Ana Beatriz, welche ebenfalls für ein Rennen verletzungsbedingt ersetzt werden musste, jedoch auch in den anderen Rennen fahrerisch nicht überzeugte. Somit landete kein Fahrer des Teams in dieser Saison in den Top 20 der Endabrechnung.

Die Saison 2012 markierte einen Umbruch bei den IndyCars. Mit einem neuen Einheitschassis sowie dem Einstieg von Chevrolet und Lotus als weitere Motorenhersteller wurde die Serie technisch auf eine neue Basis gestellt. Dreyer & Reinbold setzte zu Saisonbeginn auf Lotus als Motorenlieferanten für das einzig eingesetzte Chassis, welches der Spanier Oriol Servià pilotierte. Doch der Motor erwies sich ab dem ersten Saisonrennen als deutlich unterlegen im Gegensatz zur Konkurrenz von Honda und Chevrolet. Wie viele andere Teams wechselte auch DRR den Lieferanten vor dem Saisonhöhepunkt in Indianapolis um dort nicht chancenlos zu sein. Dabei formte das Team eine strategische Partnerschaft mit Panther Racing, welche bereits seit Saisonbeginn über einen zweiten Motorenvertrag mit Chevrolet verfügten, diesen aber nicht nutzten.[1] Die daraus entstandene Partnerschaft hält bis heute an. Mit dem neuen Motor im Heck konnte Servià beim Indy 500 auf den vierten Platz fahren und auch im Verlauf der weiteren Saison drei weitere Top5-Platzierungen einfahren.

FahrerBearbeiten

Saison Nr. Fahrer Kommentar
2000 23 Vereinigte Staaten  Steve Knapp nur in Indianapolis
24 Vereinigte Staaten  Robbie Buhl
2001 24 Vereinigte Staaten  Robbie Buhl
2002 22 Vereinigte Staaten  Robbie Buhl
23 Vereinigte Staaten  Sarah Fisher nicht in Miami, Phoenix, Fontana, Texas, Pikes Peak
24 Mexiko  Memo Gidley nur in Fontana
2003 22 Vereinigte Staaten  Robbie Buhl
23 Vereinigte Staaten  Sarah Fisher nicht in Nazareth
2004 24 Vereinigte Staaten  Robbie Buhl die ersten vier Rennen
Brasilien  Felipe Giaffone die Rennen ab Texas
2005 24 Vereinigte Staaten  Roger Yasukawa
44 Vereinigte Staaten  Jeff Bucknum nur in Motegi und Indianapolis
Brasilien  Thiago Medeiros nur Training auf dem California Speedway
2006 5 Vereinigte Staaten  Buddy Lazier in allen unten nicht genannten Saison-Rennen
Australien  Ryan Briscoe nur in Watkins Glen, Nashville, Milwaukee, Infineon Raceway
Vereinigte Staaten  Sarah Fisher nur in Kentucky und Chicagoland
31 Vereinigte Staaten  Al Unser Jr. nur in Indianapolis
2007 5 Vereinigte Staaten  Sarah Fisher
15 Vereinigte Staaten  Buddy Rice
24 Vereinigte Staaten  Roger Yasukawa nur in Indianapolis
2008 15 Vereinigte Staaten  Buddy Rice
23 Venezuela  Milka Duno in allen unten nicht genannten Saison-Rennen, nicht in Long Beach
Vereinigte Staaten  Townsend Bell nur in St. Pete, Motegi, Milwaukee, Edmonton, Infineon Raceway, Surfers Paradise
99 nur in Indianapolis
2009 24 Vereinigtes Konigreich  Mike Conway
23 Vereinigtes Konigreich  Darren Manning nur in St. Pete, Long Beach
Venezuela  Milka Duno in allen unten nicht genannten Saison-Rennen
Vereinigte Staaten  Roger Yasukawa nur in Motegi
Sudafrika  Tomas Scheckter nur in Milwaukee, Edmonton, Iowa, Richmond, Toronto
43 nur in Texas, Kentucky, Chicagoland, Motegi, Homestead
Vereinigte Staaten  John Andretti nur in Indianapolis, als "Petty Motorsports"[2]
44 Vereinigte Staaten  Davey Hamilton nur beim Indy 500
2010 22 Vereinigtes Konigreich  Justin Wilson
23 Brasilien  Ana Beatriz nur in Sao Paulo
Sudafrika  Tomas Scheckter nur in Indianapolis
24 nur in Texas, Toronto, Edmonton
Vereinigtes Konigreich  Mike Conway alle Rennen bis einschließlich Indianapolis
Vereinigte Staaten  Graham Rahal nur in Iowa
Kanada  Paul Tracy nur in Watkins Glen, Kentucky, Motegi
Vereinigte Staaten  J. R. Hildebrand nur in Mid-Ohio, Infineon Raceway
Brasilien  Ana Beatriz nur in Chicagoland, Homestead
25 nur in Indianapolis
2011 11 Vereinigte Staaten  Davey Hamilton nur in Indianapolis, Texas und Las Vegas
22 Vereinigtes Konigreich  Justin Wilson alle Rennen bis einschließlich Edmonton
Frankreich  Simon Pagenaud nur in Mid-Ohio
Sudafrika  Tomas Scheckter nur in Loudon
Italien  Giorgio Pantano nur in Baltimore, Motegi, Infineon Raceway
Vereinigte Staaten  Townsend Bell nur in Kentucky, Las Vegas
23 Kanada  Paul Tracy nur in Indianapolis
24 Brasilien  Ana Beatriz nicht in Alabama
Frankreich  Simon Pagenaud nur in Alabama
2012 22 Spanien  Oriol Servià ab Indianapolis als "Panther/Dreyer & Reinbold Racing"

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.motorsport-total.com/usracing/news/2012/05/Chaos_vor_dem_Indy_500_Allianz_und_Klage_12050801.html
  2. http://www.motorsport-total.com/usracing/news/2009/04/Richard_Petty_als_IndyCar-Teambesitzer_09040403.html