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Ricky Taylor

US-amerikanischer Autorennfahrer

FamilieBearbeiten

Ricky Taylor ist der Sohn von Wayne Taylor und kam in der englischen Grafschaft Surrey zur Welt. Sein Vater, geboren im südafrikanischen Port Elizabeth, nahm später die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an. Wayne Taylor, der ein eigenes Rennteam betreibt, war in den 1980er- und 1990er-Jahren ein erfolgreicher Sportwagenpilot. Zweimal, 1996 und 2005, gewann er das 24-Stunden-Rennen von Daytona und 1996 das 12-Stunden-Rennen von Sebring. Sein jüngerer Bruder Jordan ergriff ebenfalls den Beruf eines Autorennfahrers.

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Ricky Taylor begann seine Karriere im Kartsport und stieg 2006 in den Monopostosport ein. Er gewann 2007 die Gesamtwertung der Skip Barber Southern Regional Series[1] und wurde im selben Jahr Gesamtzweiter der nationalen Skip Barber Series[2].

2008 erfolgte mit dem Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Daytona der Umstieg in den Sportwagensport. Das Rennen am Daytona International Speedway beendete mit Vater, Bruder, Max Angelelli und Michael Valiante als Partnern an der fünften Stelle der Gesamtwertung[3]. Seinen ersten Erfolg bei einem Sportwagenrennen feierte er beim zur Rolex Sports Car Series 2010 zählenden 2,45-Stunden-Rennen von Lime Rock. Die Gesamtwertung der Meisterschaft beendete er als Gesamtdritter.[4] 2011 wurde er Vizemeister der Grand-Am Sports Car Series.[5]

2013 gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und 2014 beim 12-Stunden-Rennen von Sebring, wo er 2015 Gesamtzweiter wurde. 2017 gewann er zusammen mit seinem Bruder Jordan, Max Angelelli und Jeff Gordon das 24-Stunden-Rennen von Daytona. Wenige Wochen später blieb er auch beim 12-Stunden-Rennen von Sebring siegreich.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2013 Frankreich  Larbre Compétition Chevrolet Corvette C6.R-ZR1 Frankreich  Julien Canal Frankreich  Patrick Bornhauser Rang 29
2014 Frankreich  Larbre Compétition Morgan LMP2 Frankreich  Pierre Ragues Japan  Keiko Ihara Rang 14
2016 Vereinigte Staaten  Corvette Racing Chevrolet Corvette C7.R Danemark  Jan Magnussen Spanien  Antonio García Rang 25
2017 Vereinigte Staaten  Keating Motorsport Riley MKXXX Niederlande  Jeroen Bleekemolen Vereinigte Staaten  Ben Keating Rang 47
2018 China Volksrepublik  Jackie Chan DC Racing Ligier JS P217 Frankreich  Côme Ledogar Danemark  David Heinemeier Hansson Ausfall Defekt
2019 China Volksrepublik  Jackie Chan DC Racing Ligier JS P217 Vereinigtes Konigreich  Jordan King Danemark  David Heinemeier Hansson Ausfall Getriebeschaden

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2014 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing Dallara Corvette DP Vereinigte Staaten  Jordan Taylor Italien  Max Angelelli Rang 7
2015 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing Chevrolet Corvette DP Vereinigte Staaten  Jordan Taylor Italien  Max Angelelli Rang 2
2016 Vereinigte Staaten  Wayne Taylor Racing Chevrolet Corvette DP Vereinigte Staaten  Jordan Taylor Italien  Max Angelelli Brasilien  Rubens Barrichello Ausfall Defekt
2017 Vereinigte Staaten  Konica Minolta Cadillac DPi-V.R Cadillac DPi-V.R Vereinigte Staaten  Jordan Taylor Vereinigtes Konigreich  Alex Lynn Gesamtsieg
2018 Vereinigte Staaten  Acura Team Penske Acura ARX-05 Vereinigte Staaten  Graham Rahal Brasilien  Hélio Castroneves Ausfall Motorschaden
2019 Vereinigte Staaten  Acura Team Penske Acura ARX-05 Vereinigte Staaten  Alexander Rossi Brasilien  Hélio Castroneves Rang 4

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten