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Ben Keating

US-amerikanischer Unternehmer und Autorennfahrer

UnternehmerBearbeiten

Ben Keating kam in Tomball, einem Vorort von Houston, der viertgrößten Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika, zur Welt. Nach dem Besuch der Grundschulen studierte er mit Abschlüssen Ingenieurwissenschaften an der Texas A&M University in College Station. Nach dem Studium stieg er in das KFZ-Unternehmen seines Vaters ein und wurde dort Verkaufsleiter. 2002 machte er sich selbständig und vertreibt an inzwischen zehn Standorten in Texas Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge, Jeep und Ram.

In Keatings Unternehmen wurden und werden Dodge Viper und das Nachfolgemodell SRT Viper für den Rennbetrieb vorbereitet. Seit 2015 besteht eine Partnerschaft mit dem dänischen Automobildesigner Henrik Fisker. Keating war an der Entwicklung der aktiven Radaufhängung am VLF Force 1 beteiligt, einem Supersportwagen auf Basis der Dodge Viper. Die ersten 50 Exemplare des auf der North American International Auto Show 2016 in Detroit[1] vorgestellten Wagens sollen über die Verkaufsstellen von Keating vertrieben werden[2][3].

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Die Rennkarriere von Ben Keating wurde durch ein Weihnachtsgeschenk seiner Ehefrau ausgelöst, die ihm 2005 ein Wochenende mit einem Renninstruktor an einer Rennstrecke schenkte. 2006 hatte er erste Renneinsätze in der Viper Racing League. 2007 wurde er zum regelmäßigen Starter in dieser Rennserie, deren Gesamtwertung er 2007 gewinnen konnte. Nach einem zweiten Endrang 2010[4] sicherte er sich 2011 die Meisterschaft im Dodge Viper Cup[5].

2011 gab er sowohl in der Grand-Am Sports Car- als auch in der American Le Mans Series sein Renndebüt. Bis zum Ablauf der Rennsaison 2015 fuhr Keating 48 in diversen Sportwagenserien und konnte acht Klassensiege feiern. Die GTD-Klasse der United SportsCar Championship 2015 beendete er als Gesamtsechster. 2015 bestritt er sein erstes 24-Stunden-Rennen von Le Mans, fiel nach einem Defekt an der Dodge Viper SRT GTS-R jedoch vorzeitig aus.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2015 Vereinigte Staaten  Riley Motorsports-TI Auto Dodge Viper SRT GTS-R Niederlande  Jeroen Bleekemolen Vereinigte Staaten  Marc Miller Ausfall Defekt
2016 Irland  Murphy Prototypes Oreca 03R Niederlande  Jeroen Bleekemolen Belgien  Marc Goossens Rang 34
2017 Vereinigte Staaten  Keating Motorsport Riley MKXXX Niederlande  Jeroen Bleekemolen Vereinigte Staaten  Ricky Taylor Rang 47
2018 Vereinigte Staaten  Keating Motorsports Ferrari 488 GTE Niederlande  Jeroen Bleekemolen Deutschland  Luca Stolz Rang 28
2019 Vereinigte Staaten  Keating Motorsports Ford GT Niederlande  Jeroen Bleekemolen Brasilien  Felipe Fraga Rang 32 und Klassensieg

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2013 Vereinigte Staaten  TRG Porsche 997 GT3 Cup Irland  Damien Faulkner Vereinigte Staaten  Craig Stanton Ausfall Defekt
2014 Vereinigte Staaten  Riley Motorsports SRT Viper GT3-R Niederlande  Sebastiaan Bleekemolen Niederlande  Jeroen Bleekemolen Ausfall Unfall
2015 Vereinigte Staaten  Riley Motorsports Dodge Viper SRT GT3-R Niederlande  Sebastiaan Bleekemolen Niederlande  Jeroen Bleekemolen Ausfall Defekt
2016 Vereinigte Staaten  Riley Technologies Dodge Viper GT3-R Vereinigte Staaten  Marc Miller Niederlande  Jeroen Bleekemolen Rang 33
2017 Vereinigte Staaten  Riley Motorsports Team AMG Mercedes-AMG GT3 Deutschland  Mario Farnbacher Niederlande  Jeroen Bleekemolen Rang 16 und Klassensieg
2018 Vereinigte Staaten  Riley Motorsports Team AMG Mercedes-AMG GT3 Deutschland  Luca Stolz Niederlande  Jeroen Bleekemolen Rang 19
2019 Vereinigte Staaten  Mercedes-AMG Team Riley Motorsports Mercedes-AMG GT3 Brasilien  Felipe Fraga Niederlande  Jeroen Bleekemolen Rang 23

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Force 1 V10 auf der Detroit Auto Show 2016 (englisch)
  2. Über den Force 1 V10
  3. Force 1 V10
  4. Dodge Viper Cup 2010
  5. Dodge Viper Cup 2011