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KarriereBearbeiten

 
Jordan King beim Formel-2-Rennen in Spielberg 2019

King begann seine Motorsportkarriere 2005 im Kartsport, in dem er bis 2010 aktiv war. Unter anderem wurde er 2009 asiatisch-pazifischer KF3-Meister. 2010 gab er zudem sein Formelsportdebüt beim Saisonfinale der Formel Palmer Audi. King erzielte auf Anhieb eine Pole-Position und beendete ein Rennen als Zweiter. In der Gesamtwertung wurde er 23. Im Anschluss wechselte er zu Manor Competition und nahm am Wintercup der britischen Formel Renault teil. Diesen beendete er auf dem 15. Platz im Gesamtklassement.

2011 startete er für Manor Competition in der britischen Formel Renault. Mit einem zweiten Platz erzielte er in der Saison die beste Platzierung seines Rennstalls. Er beendete die Saison auf dem achten Meisterschaftsplatz. Anschließend trat er für Manor Competition auch in der Winterserie an. In dieser wurde er Zwölfter. Außerdem nahm King 2011 in der FIA-Formel-2-Meisterschaft an sechs Rennen teil. Er wurde damit zum bis dahin jüngsten Fahrer dieser Kategorie. Bereits Ende 2009 absolvierte er seine erste Formel-2-Testfahrt.[1] King erzielte bei vier dieser Rennen Punkte und ein fünfter Platz war sein bestes Ergebnis. Am Saisonende lag er auf dem 14. Gesamtrang. Außerdem stieg er zur zweiten Saisonhälfte in die nordeuropäische Formel Renault ein, wo er für MP Motorsport startete. Mit einem zweiten Platz als bestes Resultat und insgesamt vier Podest-Platzierungen wurde er Zehnter in der Fahrerwertung. Anfang 2012 ging King für M2 Competition in der Toyota Racing Series, der höchsten Monoposto-Rennserie Neuseelands, an den Start.[2] Er gewann ein Rennen und stand viermal auf dem Podium. Am Saisonende lag er auf dem fünften Platz im Gesamtklassement. Anschließend ging King für Manor MP Motorsport, einer Kooperation zwischen Manor Competition und MP Motorsport, im Formel Renault 2.0 Eurocup an den Start.[3] Mit einem dritten Platz als beste Platzierung beendete er die Saison auf dem 13. Gesamtrang. Darüber hinaus nahm King für Manor MP Motorsport an der nordeuropäischen Formel Renault teil. Er gewann ein Rennen und stand insgesamt neunmal auf dem Podest. Mit 316 zu 376 Punkten unterlag er Jake Dennis und wurde Vizemeister.

 
Jordan King in Spa-Francorchamps in der europäischen Formel-3-Meisterschaft 2014

2013 wechselte King zu Carlin in die europäische Formel-3-Meisterschaft.[4] Mit vier Podest-Platzierungen wurde King Sechster der Fahrerwertung. Damit unterlag er seinem Teamkollegen Harry Tincknell, der mit einem Rennsieg den fünften Gesamtrang belegte. Darüber hinaus nahm King 2013 für Carlin an der britischen Formel-3-Meisterschaft teil. Mit vier Siegen und insgesamt acht Podest-Platzierungen in zwölf Rennen entschied er den Titel für sich. Mit 176 zu 135 Punkten setzte er sich gegen Antonio Giovinazzi durch. 2014 blieb King bei Carlin in der europäischen Formel-3-Meisterschaft.[5] King wurde viermal Zweiter und dreimal Dritter. Im Gesamtklassement erreichte er damit den siebten Rang.

2015 wechselte King zu Racing Engineering in die GP2-Serie.[6] Mit einem zweiten Platz als bestem Ergebnis wurde er Zwölfter in der Fahrerwertung. Intern unterlag er seinem Teamkollegen Alexander Rossi mit 60 zu 181,5 Punkten. 2016 absolvierte King seine zweite GP2-Saison für Racing Engineering.[7] Er gewann – wie auch sein Teamkollege Norman Nato – zwei Rennen. Im Gesamtklassement verbesserte er sich auf den siebten Platz. 2017 wechselte King innerhalb der Meisterschaft, die im Winter in FIA-Formel-2-Meisterschaft umbenannt worden war, zu MP Motorsport.[8] Er beendete die Saison als Elfter. Sein bestes Resultat war ein vierter Platz.

2018 wechselte er in die amerikanische IndyCar Series zu Ed Carpenter Racing. Dort fuhr er in seiner ersten Saison nur auf den Rundkursen. Gleich bei seinem ersten Rennen in St. Petersburg konnte er Führungsrunden sammeln. Das Rennen beendete er als 21. In Toronto konnte er erneut Führungskilometer sammeln. Die Saison beendete er als drittbester Rookie auf Gesamtplatz 22. Sein bestes Ergebnis war ein 11. Platz in Toronto.

In der Saison 2019 fuhr er nur noch das Indianapolis 500 für Rahal Letterman Lanigan Racing. Er beendete es auf Platz 24. Außerdem trat er für Jackie Chan DC Racing bei den 24 Stunden von Le Mans an. Dort fiel er nach 199 absolvierten Runden aus. King kehrte 2019 zu seinem vorigen Team MP Motorsport in die Formel 2 zurück.

PersönlichesBearbeiten

Kings Vater Justin King ist CEO der britischen Supermarktkette Sainsbury's.[9]

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

Einzelergebnisse in der europäischen Formel-3-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team Motor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 Punkte Rang
2013 Carlin Volkswagen Italien  MON Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  HO1 Vereinigtes Konigreich  BRH Osterreich  SPI Deutschland  NOR Deutschland  NÜR Niederlande  ZAN Italien  VAL Deutschland  HO2       176 6.
7 DNF 9 11 DNF 6 11 9 5 7 13 11 3 6 5 17 9 9 4 4 DNF 4 4 2 13 DNF 5 6 8 9      
2014 Carlin Volkswagen Vereinigtes Konigreich  SIL Deutschland  HO1 Frankreich  PAU Ungarn  HUN Belgien  SPA Deutschland  NOR Russland  MOS Osterreich  SPI Deutschland  NÜR Italien  IMO Deutschland  HO2 217 7.
3 6 9 3 9 7 5 18* 9 5 DNF DNS 10 10 10 DNF 2 3 2 5 DNF 9 DNF 7 4 6 5 2 19 11 6 13 2

Einzelergebnisse in der GP2-Serie / FIA-Formel-2-MeisterschaftBearbeiten

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 Punkte Rang
2015 Racing Engineering Bahrain  BRN Spanien  ESP Monaco  MON Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Ungarn  HUN Belgien  BEL Italien  ITA Russland  RUS Bahrain  BRN Vereinigte Arabische Emirate  UAE 60 12.
4 9 14 11 9 DNF 12 7 22* 10 6 12 8 2 8 DNF DNF 15 9 6 6 C
2016 Racing Engineering Spanien  ESP Monaco  MON Aserbaidschan  AZE Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Ungarn  HUN Deutschland  GER Belgien  BEL Italien  ITA Malaysia  MAS Vereinigte Arabische Emirate  UAE 122 7.
7 3 DNF 16 12* 4 8 1 8 1 8 2 15 11 2 12 7 4 5 14 13 10
2017 MP Motorsport Bahrain  BRN Spanien  ESP Monaco  MON Aserbaidschan  AZE Osterreich  AUT Vereinigtes Konigreich  GBR Ungarn  HUN Belgien  BEL Italien  ITA Spanien  ESP Vereinigte Arabische Emirate  UAE 62 11.
4 5 9 5 9 8 6 DSQ 9 6 7 DNF 15 11 DNF 14 10 20 6 DNF 8 DNF

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2019 China Volksrepublik  Jackie Chan DC Racing Ligier JS P217 Danemark  David Heinemeier Hansson Vereinigte Staaten  Ricky Taylor Ausfall Getriebeschaden

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jordan King – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. “Jordan King To Race In Formula Two” (thecheckeredflag.co.uk am 3. Juni 2011)
  2. “2012 Toyota Racing Series Competitor List” (toyotaracing.co.nz am 28. Dezember 2011; PDF; 73 kB)
  3. «Eurocup - Manor molla la serie britannica e si allea con MP Motorsport» (stopandgo.tv am 27. Januar 2012)
  4. Marion Rott: „Formel 3 EM - Carlin gibt Fahrer-Großaufgebot bekannt“. Jung und voller Überraschungen. Motorsport-Magazin.com, 21. Februar 2013, abgerufen am 21. Februar 2013.
  5. Valentin Khorounzhiy: “Carlin retain King for 2014 European F3 season”. paddockscout.com, 13. Februar 2014, abgerufen am 29. Dezember 2014 (englisch).
  6. Gruz David: Jordan King secures Racing Engineering seat for GP2. paddockscout.com, 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015 (englisch).
  7. Matt Beer: Jordan King stays with Racing Engineering for 2016 GP2 season. autosport.com, 15. Januar 2016, abgerufen am 15. Januar 2016 (englisch).
  8. Valentin Khorounzhiy: Ex-Manor F1 test driver King stays in GP2 with MP Motorsport. autosport.com, 14. Februar 2017, abgerufen am 25. Februar 2017 (englisch).
  9. Caroline Reid, Christian Sylt: „Wird ein Supermarkt-Boss Ecclestone-Nachfolger?“ Motorsport-Total.com, 1. April 2013, abgerufen am 2. April 2013.