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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1988

24-Stunden-Rennen
Der siegreiche Jaguar XJR9-LM mit der Startnummer 2, gefahren von Jan Lammers, Johnny Dumfries und Andy Wallace
Der zweitplatzierte Werks-Porsche 962 von Hans-Joachim Stuck, Derek Bell und Klaus Ludwig mit der Startnummer 17. Im Training fuhr Stuck mit dem Wagen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 250,164 km/h
Der Mazda 757 mit der Startnummer 203 und 2-Liter-Wankelmotor. Yōjirō Terada, Dave Kennedy und Pierre Dieudonné fuhren den Wagen an die 15. Stelle im Gesamtklassement und zum Sieg in der IMSA-GTP-Klasse

Das 56. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 56e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 11. bis 12. Juni 1988 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Inhaltsverzeichnis

Das Rennen der RekordeBearbeiten

Als am Sonntag um 15 Uhr der siegreiche Jaguar XJR9-LM, mit Jan Lammers am Steuer, die Ziellinie überfuhr, ging eines der schnellsten 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu Ende. Mit 5332,970 gefahrenen Kilometern fehlten Lammers und seinen Teamkollegen Johnny Dumfries und Andy Wallace nur knapp zwei Kilometer auf den Rekord von 5335,313 km, aufgestellt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1971 von Helmut Marko und Gijs van Lennep im Porsche 917.

Im Training fiel die 400-km/h-Höchstgeschwindigkeits-Barriere. Roger Dorchy wurde im Welter-Racing-P88 am Ende der Les Hunaudières-Geraden mit 405 km/h gemessen. Welter hatte es darauf angelegt, den Rekord zu erzielen. Als „Projekt 400“ definiert, hatte der Wagen kaum Abtrieb in den Kurven. Der französische Reifenhersteller Michelin lieferte Reifen mit einer speziellen Mischung und garantierte eine Geschwindigkeit von 410 km/h.

Der deutsche Porsche-Pilot Hans-Joachim Stuck durchbrach im Training die 250 km/h-Schallmauer für die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Runde. Mit 250,164 km/h wurden die 250 km/h erst zum dritten Mal übertroffen.

RennverlaufBearbeiten

Mehr als 200.000 Zuschauer strömten nach Le Mans, um den Dreikampf zwischen den fünf Werks-Jaguar, den drei Werks-Porsche und den beiden Sauber-Mercedes mit verfolgen zu können. Vor dem Rennen zog jedoch Peter Sauber die zwei C9 wieder zurück. Beim Training am Donnerstag hatte Klaus Niedzwiedz im Knick vor der Mulsanne einen Reifenschaden. Niedzwiedz konnte den Wagen bei über 300 km/h aber abfangen und einen Unfall vermeiden. Da die Ursache für den Defekt von Technikern von Michelin in der Kürze der Zeit nicht ermittelt werden konnte, verzichtete Sauber aus Sicherheitsgründen auf den Start.

Die XJR9-Jaguar waren modifiziert worden und verfügten nunmehr über 17-Zoll-Räder, die den Wagen einen besseren Abtrieb gaben. Bei Porsche gab es Verbesserungen an der Aerodynamik der 962 und das neue Motronic-MP1-Motor-Management-System.

Aus der ersten Runde kam Hans-Joachim Stuck als Führender zurück zu Start und Ziel, wurde aber in der sechsten Runde von Jan Lammers von der Spitze verdrängt. Damit begann ein Duell dieser beiden Wagen und deren sechs Fahrer, dass bis zur vorletzten Runde dauern sollte und mit ständigem Höchsttempo ausgefahren wurde. In der 19 Runde übernahm für eine Runde – möglich gemacht durch Boxenstopps der führenden Wagen – der Andretti-Porsche-962 die Führung. In diesem Wagen saßen Mario Andretti, dessen Sohn Michael und sein Neffe John. Nach neun Stunden führte für 12 Runden der Wollek/van der Merwe/Schuppan-Porsche, schied aber bald danach mit Motorschaden aus.

Nach 16 Stunden Renndauer führte der Lammers/Dumfries/Wallace-Jaguar mit einem Vorsprung von zwei Runden auf den verfolgenden Porsche von Stuck, Klaus Ludwig und Derek Bell. An dritter Stelle lag der Jaguar von Martin Brundle und John Nielsen, der jedoch nach 306 Runden mit einem defekten Zylinder ausfiel. Bis zum Rennschluss machte die Porsche-Mannschaft Druck auf den Jaguar an der Spitze und konnte in den letzten drei Stunden eine ganze Runde aufholen.

Am Ende siegte jedoch das von Tom Walkinshaw dirigierte Jaguar-Team, da dieses über die lange Distanz beständig die schnelleren Runden fahren konnte als der Werks-Porsche.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  36 Franzosen Vereinigtes Konigreich  30 Briten Japan  16 Japaner Deutschland  11 Deutsche Italien  11 Italiener
Vereinigte Staaten  11 US-Amerikaner Belgien  6 Belgier Schweiz  5 Schweizer Australien  3 Australier Danemark  3 Dänen
Irland  3 Iren Schweden  3 Schweden Sudafrika 1961  3 Südafrikaner Brasilien 1968  1 Brasilianer Chile  1 Chilene
Griechenland  1 Grieche Kanada  1 Kanadier Marokko  1 Marokkaner Niederlande  1 Niederländer Norwegen  1 Norweger
Osterreich  1 Österreicher Spanien  1 Spanier

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 C1 2 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Niederlande  Jan Lammers
Vereinigtes Konigreich  Johnny Dumfries
Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace
Jaguar XJR-9LM Jaguar 7.0L V12 D 394
2 C1 17 Deutschland  Porsche AG Deutschland  Hans-Joachim Stuck
Deutschland  Klaus Ludwig
Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 D 394
3 C1 8 Deutschland  Blaupunkt Joest Racing Deutschland  Frank Jelinski
Deutschland  Louis Krages
Schweden  Stanley Dickens
Porsche 962C Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 G 385
4 C1 22 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Irland  Derek Daly
Vereinigte Staaten  Kevin Cogan
Australien  Larry Perkins
Jaguar XJR-9LM Jaguar 7.0L V12 D 383
5 C1 7 Deutschland  Blaupunkt Joest Racing Vereinigtes Konigreich  David Hobbs
Belgien  Didier Theys
Deutschland  Franz Konrad
Porsche 962C Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 G 380
6 C1 19 Deutschland  Porsche AG Vereinigte Staaten  Mario Andretti
Vereinigte Staaten  Michael Andretti
Vereinigte Staaten  John Andretti
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 D 375
7 C1 5 Schweiz  Repsol Brun Motorsport Spanien  Jesús Pareja
Italien  Massimo Sigala
Deutschland  Uwe Schäfer
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 M 372
8 C1 11 Deutschland  Leyton House Kremer Racing Danemark  Kris Nissen
Deutschland  Harald Grohs
Sudafrika 1961  George Fouché
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 Y 371
9 C1 10 Deutschland  Kenwood Kremer Racing Japan  Kunimitsu Takahashi
Japan  Hideki Okada
Italien  Bruno Giacomelli
Porsche 962CK6 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 Y 370
10 C1 33 Australien  Takefuji Schuppan Racing Team Vereinigtes Konigreich  Brian Redman
Schweden  Eje Elgh
Frankreich  Jean-Pierre Jarier
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 D 359
11 C1 72 Frankreich  Primagaz Competition Deutschland  Jürgen Lässig
Frankreich  Pierre Yver
Vereinigtes Konigreich  Dudley Wood
Porsche 962C Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 G 356
12 C1 36 Japan  Toyota TeamTom's Vereinigtes Konigreich  Geoff Lees
Japan  Masanori Sekiya
Japan  Kaoru Hoshino
Toyota 88C Toyota 3S-GT 2.1L Turbo I4 B 351
13 C2 111 Vereinigtes Konigreich  Spice Engineering Vereinigtes Konigreich  Ray Bellm
Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice
Frankreich  Pierre de Thoisy
Spice SE88C Cosworth DFL 3.3L V8 G 351
14 C1 32 Japan  Nissan Motorsports Australien  Allan Grice
Vereinigtes Konigreich  Mike Wilds
Vereinigtes Konigreich  Win Percy
March R88C Nissan VRH30 3.0L Turbo V8 B 344
15 GTP 203 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Japan  Yōjirō Terada
Irland  Dave Kennedy
Belgien  Pierre Dieudonné
Mazda 757 Mazda 13G 2.0L 3-Wankel D 337
16 C1 21 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Vereinigte Staaten  Danny Sullivan
Vereinigte Staaten  Davy Jones
Vereinigte Staaten  Price Cobb
Jaguar XJR-9LM Jaguar 7.0L V12 D 331
17 GTP 201 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Japan  Yoshimi Katayama
Vereinigtes Konigreich  David Leslie
Belgien  Marc Duez
Mazda 767 Mazda 13J 2.6L 4-Wankel D 330
18 C2 115 Vereinigtes Konigreich  ADA Engineering Vereinigtes Konigreich  Ian Harrower
Japan  Jiro Yoneyama
Japan  Hideo Fukuyama
ADA 03 Cosworth DFL 3.3L V8 G 318
19 GTP 202 Japan  Mazdaspeed Co. Ltd. Japan  Takashi Yorino
Belgien  Hervé Regout
Vereinigtes Konigreich  Will Hoy
Mazda 767 Mazda 13J 2.6L 4-Wankel D 305
20 C2 123 Vereinigtes Konigreich  Charles Ivey Racing Vereinigtes Konigreich  Tim Harvey
Vereinigtes Konigreich  Chris Hodgetts
Vereinigtes Konigreich  John Sheldon
Tiga GC287 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 D 301
21 C2 124 Frankreich  MT Sport Racing Frankreich  Jean Messaoudi
Frankreich  Pierre-François Rousselot
Frankreich  Jean-Luc Roy
Argo JM19C Cosworth DFL 3.3L V8 A 300
22 C2 177 Frankreich  Automobiles Louis Descartes Frankreich  Jacques Heuclin
Frankreich  Louis Descartes
Frankreich  Dominique Lacaud
ALD 04 BMW M80 3.5L I6 A 294
23 C2 198 Vereinigtes Konigreich  Roy Baker Racing Vereinigte Staaten  Mike Allison
Vereinigtes Konigreich  David Andrews
Vereinigte Staaten  Steve Hynes
Tiga GC286 Cosworth DFL 3.3L V8 D 294
24 C1 37 Japan  Toyota Team Tom's Italien  Paolo Barilla
Japan  Hitoshi Ogawa
Vereinigtes Konigreich  Tiff Needell
Toyota 88C Toyota 3S-GT 2.1L Turbo I4 B 283
25 C2 117 Norwegen  Team Lucky Strike Schanche Norwegen  Martin Schanche
Vereinigtes Konigreich  Robin Smith
Vereinigtes Konigreich  Robin Donovan
Argo JM19 Cosworth DFL 3.3L V8 G 278
Nicht klassiert
26 C2 113 Frankreich  Primagaz Competition Marokko  Max Cohen-Olivar
Belgien  Patrick de Radiguès
Cougar C12 Cosworth DFL 3.3L V8 273
27 C2 151 Schweiz  Pierre-Alain Lombardi Schweiz  Pierre-Alain Lombardi
Frankreich  Bruno Sotty
Rondeau M379 Cosworth DFL 3.0L V8 A 271
Ausgefallen
28 C1 1 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle
Danemark  John Nielsen
Jaguar XJR-9LM Jaguar 7.0L V12 D 306
29 C1 23 Japan  Nissan Motorsports Japan  Kazuyoshi Hoshino
Japan  Takao Wada
Japan  Aguri Suzuki
March R88C Nissan VRH30 3.0L Turbo V8 B 286
30 C2 103 Vereinigtes Konigreich  Spice Engineering Italien  Almo Coppelli
Danemark  Thorkild Thyrring
Chile  Eliseo Salazar
Spice SE88C Cosworth DFL 3.3L V8 G 281
31 C2 131 Frankreich  Graff Racing Frankreich  Jean-Philippe Grand
Frankreich  Jacques Terrien
Frankreich  Maurice Guenoun
Spice SE86C Cosworth DFL 3.3L V8 263
32 C1 24 Italien  Dollop Racing Italien  Nicola Marozzo
Schweiz  Jean-Pierre Frey
Italien  Ranieri Randaccio
Lancia LC2 Ferrari 308C 3.0L Turbo V8 D 255
33 C2 127 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain Engineering Vereinigtes Konigreich  Nick Adams
Irland  Martin Birrane
Vereinigtes Konigreich  Richard Jones
Spice SE86C Hart 418T 1.8L Turbo I4 A 223
34 C1 18 Deutschland  Porsche AG Frankreich  Bob Wollek
Sudafrika 1961  Sarel van der Merwe
Australien  Vern Schuppan
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 D 192
35 C1 42 Frankreich  Noël del Bello Racing Schweiz  Bernard Santal
Frankreich  Noël del Bello
Belgien  Bernard de Dryver
Sauber C8 Mercedes-Benz M117 5.0L Turbo V8 G 157
36 C2 121 Vereinigtes Konigreich  Cosmik GP Motorsport Griechenland  Costas Los
Sudafrika 1961  Wayne Taylor
Vereinigtes Konigreich  Evan Clements
Spice SE87C Cosworth DFL 3.3L V8 G 145
37 C2 191 Vereinigtes Konigreich  PC Automotive Vereinigte Staaten  Olindo Iacobelli
Frankreich  Alain Iannetta
Kanada  John Graham
Argo J9C Cosworth DFL 3.3L V8 G 130
38 C1 3 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Vereinigtes Konigreich  John Watson
Brasilien 1968  Raul Boesel
Frankreich  Henri Pescarolo
Jaguar XJR-9LM Jaguar 7.0L V12 D 129
39 C1 13 Frankreich  Primagaz Competition Frankreich  Pierre-Henri Raphanel
Frankreich  Michel Ferté
Cougar C20B Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 M 120
40 C2 178 Frankreich  Automobiles Louis Descartes Frankreich  Sylvain Boulay
Frankreich  Gérard Tremblay
Frankreich  Michel Lateste
ALD 04 BMW M80 3.5L I6 A 103
41 C1 4 Schweiz  Camel Brun Motorsport Deutschland  Manuel Reuter
Osterreich  Walter Lechner
Schweiz  Franz Hunkeler
Porsche 962C Porsche Type-935 3.0L Turbo Flat-6 M 91
42 C1 85 Japan  Italya Sport Frankreich  Michel Trollé
Japan  Toshio Suzuki
Vereinigte Staaten  Danny Ongais
March 88S Nissan VG30ET 3.2L Turbo V6 Y 74
43 C1 86 Japan  Italya Sport Italien  Lamberto Leoni
Japan  Akio Morimoto
Schweden  Anders Olofsson
March 88S Nissan VG30ET 3.2L Turbo V6 Y 69
44 C1 30 Frankreich  Courage Compétition Frankreich  Paul Belmondo
Frankreich  François Migault
Japan  Ukyo Katayama
Cougar C22 Porsche Type-935 2.8L Turbo Flat-6 M 66
45 C1 51 Frankreich  WM Secateva Frankreich  Roger Dorchy
Schweiz  Claude Haldi
Frankreich  Jean-Daniel Raulet
WM P88 Peugeot ZNS4 2.8L Turbo V6 M 59
46 C2 132 Frankreich  Roland Bassaler Frankreich  Jean-François Yvon
Frankreich  Roland Bassaler
Frankreich  Rémy Pochauvin
Sauber SHS C6 BMW M80 3.5L I6 A 53
47 C1 52 Frankreich  WM Secateva Frankreich  Pascal Pessiot
Frankreich  Jean-Daniel Raulet
WM P87 Peugeot ZNS4 3.0L Turbo V6 M 22
48 C2 107 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain Engineering Frankreich  Claude Ballot-Léna
Frankreich  Jean-Louis Ricci
Frankreich  Jean-Claude Andruet
Spice SE88C Cosworth DFL 3.3L V8 A 17
49 C1 20 Vereinigtes Konigreich  Team Davey Vereinigtes Konigreich  Tim Lee-Davey
Vereinigtes Konigreich  Tom Dodd-Noble
Tiga GC88 Cosworth DFL 3.3L Turbo V8 D 5
Nicht gestartet
50 C2 181 Italien  Luigi Taverna Technoracing Italien  Luigi Taverna
Italien  Fabio Magnani
Italien  Roberto Ragazzi
Olmas GLT-200 Cosworth DFL 3.3L V8 A 1
51 C1 61 Schweiz  Team Sauber Mercedes Italien  Mauro Baldi
Vereinigtes Konigreich  James Weaver
Deutschland  Jochen Mass
Sauber C9 Mercedes-Benz M117 5.0L Turbo V8 M 2
52 C1 62 Schweiz  Team Sauber Mercedes Deutschland  Klaus Niedzwiedz
Vereinigtes Konigreich  Kenny Acheson
Sauber C9 Mercedes-Benz M117 5.0L Turbo V8 M 3

1 Unfall im Training 2 zurückgezogen 3 zurückgezogen

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
53 C1 14 Vereinigtes Konigreich  Richard Lloyd Racing Porsche 962C GTi Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
54 C1 15 Vereinigtes Konigreich  Richard Lloyd Racing Porsche 962C GTi Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
55 C1 35 Osterreich  Walter Lechner Racing School Osterreich  Walter Lechner
Osterreich  Ernst Franzmaier
Porsche 962C Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
56 C1 40 Schweiz  Swiss Team Salamin Schweiz  Antoine Salamin
Schweiz  Enzo Calderari
Marokko  Max Cohen-Olivar
Porsche 962C Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
57 C1 73 Frankreich  Primagaz Compétition Frankreich  Pierre-Henri Raphanel
Italien  Roberto Ravaglia
Cougar C20 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
58 C1 74 Frankreich  Primagaz Compétition Belgien  Hervé Regout
Frankreich  Thierry Lecerf
Cougar C20 Porsche Type-935 2.6L Turbo Flat-6
59 C2 101 Italien  Dollop Racing Schweiz  Jean-Pierre Frey
Italien  Nicola Marozzo
Argo JM19B Motori Moderni 2.0L V6
60 C2 106 Italien  Kelmar Racing Italien  Pasquale Barberio
Italien  Vito Veninata
Italien  Ranieri Randaccio
Tiga GC288 Cosworth DFL 3.0L V8
61 C2 114 Frankreich  José Thibault Frankreich  José Thibault
Frankreich  "Berdal"
TJ 01 ROC Talbot Tagora
62 C2 134 Vereinigte Staaten  American Alloy Engines Schweden  Slim Borgudd Tiga GC286 Cosworth GA 3.4L V6
63 C2 140 Vereinigtes Konigreich  Dune Motorsport Vereinigtes Konigreich  Duncan Bain
Vereinigtes Konigreich  John Sheldon
Italien  Massimo Sigala
Frankreich  Pierre Pagani
Tiga GC287 Cosworth DFL 3.0L V8
64 C2 171 Japan  Jiro Motorracing Japan  Jiro Yoneyama
Japan  Hideo Fukuyama
JTK 63C Cosworth DFL 3.3L V8 D
65 GTX 204 Vereinigte Staaten  Road Circuit Technology Vereinigte Staaten  Les Delano
Vereinigte Staaten  Andy Petery
Lincoln Mercury Merkur XR4Ti Ford V8
66 IMSA Lights 205 Vereinigte Staaten  Fabcar Fabcar CL Porsche 901 3.0L V6
67 IMSA Lights 206 Vereinigte Staaten  Fabcar Fabcar CL Porsche 901 3.0L V6

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Gruppe C1 Niederlande  Jan Lammers Vereinigtes Konigreich  Johnny Dumfries Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace Jaguar XJR9-LM Gesamtsieg
Gruppe C2 Vereinigtes Konigreich  Ray Bellm Vereinigtes Konigreich  Gordon Spice Frankreich  Pierre de Thoisy Spice SE88C Rang 13
IMSA GTP Japan  Yōjirō Terada Irland  Dave Kennedy Belgien  Pierre Dieudonné Mazda 757 Rang 15

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 67
  • Gestartet: 49
  • Gewertet: 25
  • Rennklassen: 3
  • Zuschauer: 260000
  • Ehrenstarter des Rennens: Mr. Yokose, Vorstandsvorsitzender der Sumitomo Group
  • Wetter am Rennwochenende: heiß und sonnig
  • Streckenlänge: 13,535 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:03:28.260 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 394
  • Distanz des Siegerteams: 5332,970 km
  • Siegerschnitt: 221,754 km/h
  • Pole Position: Hans-Joachim Stuck – Porsche 962C (#17) – 3.15.640 = 250,164 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Hans-Joachim Stuck – Porsche 962C (#17) – 3.22.500 = 240,622 km/h
  • Rennserie: 5. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1988

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1988 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerrennen
1000-km-Rennen von Silverstone 1988
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
360-km-Rennen von Brünn 1988