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Derek Daly (* 11. März 1953 in Dundrum im heutigen County Dun Laoghaire-Rathdown) ist ein ehemaliger irischer Formel-1-Fahrer. Er ist der Vater des Rennfahrers Conor Daly.

Derek Daly
Derek Daly 1982
Nation: IrlandIrland Irland
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Spanien 1978
Letzter Start: Großer Preis von Las Vegas 1982
Konstrukteure
1978 Hesketh und Ensign · 1979 Ensign und Tyrrell · 1980 Tyrrell · 1981 March · 1982 Theodore und Williams F1
Statistik
WM-Bilanz: WM-Elfter (1980)
Starts Siege Poles SR
48
WM-Punkte: 15
Podestplätze:
Führungsrunden:

KarriereBearbeiten

Im Jahr 1976 gewann er das Formel-Ford-Festival. Im Jahr darauf wurde er Meister in der Britischen Formel-3-Meisterschaft. Von 1977 bis 1983 trat er ebenfalls in der Europäischen Formel-3-Meisterschaft an, wobei er 1978 und 1979 jeweils Dritter in der Gesamtwertung wurde.

In der Formel 1 begann seine Karriere 1978 beim Hesketh-Team; er fuhr auch für Ensign, Tyrrell, March, Theodore und Williams. Bei all seinen Rennen diente ihm der bekannte Ford-Cosworth-Motor als Antriebsquelle. Neben 22 Ausfällen erreichte er acht Mal die Punkteränge, wo er insgesamt 15 Meisterschaftspunkte, allerdings keinen Podiumsplatz erlangte.

Nach dem Ende seiner aktiven Formel-1-Karriere im Jahr 1982 wechselte er in die Champ-Car-Serie und fuhr dort von 1982 bis 1989 insgesamt 66 Rennen mit einem dritten Platz als bestem Ergebnis.

Von 1988 bis 1990 startete er darüber hinaus drei Mal bei den 24 Stunden von Le Mans. Nach einem vierten Platz 1988 auf einem Jaguar XJR-9LM fiel er bei den anderen beiden Rennen jeweils mit Motorschaden aus.

StatistikBearbeiten

Grand-Prix-ErgebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1978                                
      DNPQ DNPQ DNQ     DNQ DNF   DSQ DNF 10 8 6
1979                                
11 13 DNQ DNF DNQ DNQ DNQ       8     DNF DNF  
1980                                
4 14 DNF 8 9 DNF 11 4 10 DNF DNF DNF DNF DNF    
1981                                
DNQ DNQ DNQ DNQ DNQ DNQ 16 DNF 7 DNF 11 DNF DNF 8 DNQ  
1982                                
14 DNF DNF   DNF 6* 5 7 5 5 7 DNF DNF 9 DNF 6
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1988 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-9LM Vereinigte Staaten  Kevin Cogan Australien  Larry Perkins Rang 4
1989 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-9LM Vereinigte Staaten  Davy Jones Vereinigte Staaten  Jeff Kline Ausfall Motorschaden
1990 Japan  Nissan Performance Technologie Nissan R90CK Australien  Geoff Brabham Vereinigte Staaten  Chip Robinson Ausfall Motorschaden

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1990 Vereinigte Staaten  Nissan Performance Tech. Nissan GTP ZX-Turbo Vereinigte Staaten  Bob Earl Gesamtsieg
1991 Vereinigte Staaten  Nissan Performance Nissan NPT-90 Australien  Geoff Brabham Australien  Gary Brabham Gesamtsieg
1992 Vereinigte Staaten  Nissan Performance Technology Nissan NPT-91A Australien  Geoff Brabham Australien  Gary Brabham Niederlande  Arie Luyendyk Rang 2

WeblinksBearbeiten