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Price Cobb (mitte) beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1997
Der Jaguar XJR-9 von John Nielsen und Price Cobb vor dem Start zum 3-Stunden-Rennen von Miami 1989

Price Cobb (* 10. Dezember 1954 in Dallas) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

Karriere im MotorsportBearbeiten

Price Cobb begann seine Karriere in nordamerikanischen Monoposto-Nachwuchsserien. 1976 wurde er hinter Gilles Villeneuve Zweiter in der IMSA-Formel-Atlantic-Serie[1], eine Rennserie die er 1978 hinter Howdy Holmes und Keke Rosberg als Gesamtdritter beendete[2]. Weiters wurde er 1983 Vizemeister in der US-amerikanischen Formel-Super-Vau-Meisterschaft.

Seine größten Erfolge erzielte der US-Amerikaner aber im Sportwagensport. Ab 1984 fuhr er regelmäßig in der IMSA-GTP-Serie. 1985 gewann er mit dem 500-km-Rennen von Columbus[3] sein erstes Sportwagenrennen. Sein Rennpartner im Porsche 962 war Drake Olson. 1986 beendete er die Meisterschaft nach Siegen in Riverside[4] (mit Rob Dyson), Charlotte[5] (mit Olson) und Sears Point[6] (mit Dyson) sowie fünf weiteren Podiumsplatzierungen hinter Al Holbert als Zweiter. Auch 1987 beendete er die Meisterschaft auf dieser Position. 1988 wurde er Meisterschaftsdritter und beendete auch die All Japan Sports Prototype Championship als Dritter.

Sechsmal war er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start und gewann das Rennen 1990 gemeinsam mit Martin Brundle und John Nielsen im Jaguar XJR-12 LM. Als Fahrer war Cobb bis 2007 aktiv und führte daneben ein Indy-Racing-League-Team für das 1998 und 1999 Roberto Guerrero und Jim Guthrie an den Start gingen.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1986 Vereinigtes Konigreich  Liqui Moly Equipe Porsche 956B Italien  Mauro Baldi Vereinigte Staaten  Rob Dyson Rang 9
1987 Vereinigtes Konigreich  Richard Lloyd Racing Porsche 962C Vereinigtes Konigreich  James Weaver Vereinigtes Konigreich  Jonathan Palmer Ausfall Unfall
1988 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-9LM Vereinigte Staaten  Davy Jones Vereinigte Staaten  Danny Sullivan Rang 16
1989 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-9LM Vereinigtes Konigreich  Andy Wallace Danemark  John Nielsen Ausfall Zylinderkopf
1990 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-12 LM Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle Danemark  John Nielsen Gesamtsieg
1996 Vereinigte Staaten  Canaska Southwind Motorsport Chrysler Viper GTS-R Vereinigte Staaten  Shawn Hendricks Vereinigte Staaten  Mark Dismore Rang 10
1997 Vereinigte Staaten  Saleen-Allen Speedlab Saleen Mustang RRR Vereinigte Staaten  Steve Saleen Spanien  Carlos Palau Ausfall Reifenschaden

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1987 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Porsche 962 Australien  Vern Schuppan Ausfall Unfall
1988 Vereinigte Staaten  Dyson Racing Porsche 962 Vereinigtes Konigreich  James Weaver Rang 3
1989 Vereinigtes Konigreich  Castrol Jaguar Racing Jaguar XJR-9D Danemark  John Nielsen Rang 2
1990 Vereinigtes Konigreich  Castrol Jaguar Racing Jaguar XJR-12D Danemark  John Nielsen Ausfall Motorschaden
1991 Japan  Mazda Mazda RX-7 Vereinigte Staaten  John O’Steen Vereinigtes Konigreich  Brian Redman Rang 12
1994 Vereinigte Staaten  Brix Racing Oldsmobile Cutlass Supreme Vereinigte Staaten  Scott Pruett Vereinigte Staaten  Tommy Riggins Ausfall Mechanik
1996 Vereinigte Staaten  Canaska Southwind Motorsports Dodge Viper GTS-R Kanada  Trevor Seibert Vereinigte Staaten  Mark Dismore Rang 30
1997 Vereinigte Staaten  Saleen Allen Speedlab Ford Saleen Mustang Vereinigtes Konigreich  Phil Andrews Ausfall Kupplungsschaden

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten