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John Graham (Rennfahrer)

Kanadischer Autorennfahrer

Karriere als RennfahrerBearbeiten

John Graham begann seine Karriere in der nordamerikanischen Can-Am-Serie, wo er 1981 Gesamtdritter in der U2L-Klasse wurde[1]. Ab 1983 wurde er zum regelmäßigen Starter in der IMSA-GTP-Serie und der Sportwagen-Weltmeisterschaft. 1982 bestritt er sein erstes 24-Stunden-Rennen von Daytona und gab 1984 mit dem sechsten Gesamtrang sein Debüt beim 12-Stunden-Rennen von Sebring. 1984 folgte auch der erste Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Beste Platzierung in Daytona war der fünfte Gesamtrang 1998, herausgefahren auf einem Porsche 911 GT2 mit John Morton sowie den beiden niederländischen Huisman-Brüdern Duncan und Patrick als Teampartner. Im fünften Anlauf erreichte er in Le Mans 2000 die erste Platzierung im Gesamtklassement. Der 25. Gesamtrang war auch der Sieg in der LMP675-Klasse.

Nach seinem Rücktritt Ende der Saison 2008 kehrte er 2017 für eine Saison in den Langstreckensport zurück und fuhr auch einige Rennen der NASCAR Cup Series.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1984 Deutschland  Obermaier Racing Porsche 956 Sudafrika 1961  George Fouché Deutschland  Jürgen Lässig Ausfall Unfall
1985 Deutschland  Team Labatt Gebhardt JC853 Deutschland  Frank Jelinski Vereinigtes Konigreich  Nick Adams nicht klassiert
1988 Vereinigtes Konigreich  PC Automotive Argo JM19C Frankreich  Alain Iannetta Italien  Olando Iacobelli Ausfall Batterie
1998 Vereinigte Staaten  CJ Motorsport Porsche 911 GT2 Vereinigte Staaten  John Morton Deutschland  Harald Grohs Ausfall Unfall
2000 Kanada  Multimatic Motorsports Lola B2K/40 Kanada  Scott Maxwell Kanada  Greg Wilkins Rang 25 und Klassensieg
2001 Vereinigte Staaten  Dick Barbour Racing Reynard 01Q-LM Venezuela  Milka Duno Vereinigte Staaten  David Murry Ausfall Unfall
2002 Belgien  MBD Sportscar Team Panoz LMP07 Venezuela  Milka Duno Belgien  Didier de Radiguès Ausfall Elektrik

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1984 Vereinigte Staaten  T-Bird Swap Shop Porsche 935K4 Frankreich  Bob Wollek Vereinigte Staaten  Al Holbert Vereinigte Staaten  Preston Henn Vereinigte Staaten  Hugo Gralia Rang 6
1990 Kanada  Bieri Racing Tiga GT286 Kanada  Uli Bieri Kanada  David Tennyson Ausfall Motorschaden
1991 Kanada  Bieri Racing Alba AR2 Kanada  Uli Bieri Ausfall Unfall
1992 Kanada  Bieri Racing Alba AR2 Kanada  Uli Bieri Schweiz  Heinz Wirth Vereinigtes Konigreich  Andrew Hepworth Kanada  Vito Scavone Ausfall Motorschaden
1995 Vereinigte Staaten  Power Macintosh Racing Spice HC93 Vereinigte Staaten  Rick Sutherland Schweden  Stanley Dickens Rang 10
1997 Vereinigtes Konigreich  John Christie X-250 Vereinigtes Konigreich  Robin Smith Ausfall Elektrik
1998 Vereinigte Staaten  C. J. Motorsports Porsche 911 GT2 Vereinigte Staaten  John Morton Kanada  Ron Fellows Rang 8
1999 Vereinigte Staaten  CJ Motorsport Porsche 911 GT2 Vereinigte Staaten  John Morton Vereinigte Staaten  Davy Jones Rang 24
2000 Kanada  Multimatic Motorsport Lola B98/10 Kanada  Scott Maxwell Kanada  David Empringham Ausfall Ventilschaden
2002 Belgien  MBD Sportscar Panoz LMP07 Kanada  Scott Maxwell Venezuela  Milka Duno Ausfall Elektrik
2003 Vereinigte Staaten  JML Panoz LMP01 Kanada  Scott Maxwell Schweiz  Benjamin Leuenberger Rang 9

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Can-Am-Serie 1981 U2L-Klasse