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24-Stunden-Rennen von Le Mans 1975

24-Stunden-Rennen
Der Porsche 908/3 mit der Originalstartnummer 15, hier beim historischen Gaisbergrennen 2009. Reinhold Joest, Mario Casoni und Jürgen Barth fuhren diesen Wagen an die vierte Stelle der Gesamtwertung
Der Ligier JS2 von François Migault und Henri Pescarolo. Das Duo fiel nach 146 gefahrenen Runden nach einem Reifenschaden aus
Das von Alexander Calder gestaltete BMW Art Car von Hervé Poulain, Sam Posey und Jean Guichet mit der Originalstartnummer 93

Das 43. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 43e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 14. bis 15. Juni 1975 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das RennenBearbeiten

Neue RegularienBearbeiten

Erneut wurde von den Offiziellen des Automobile Club de l’Ouest das technische Reglement überarbeitet, und die Abläufe vor und während des Rennens wurden angepasst. So mussten 1975 von den einzelnen Teams mindestens 20 Rennrunden zwischen den jeweiligen Tankstopps zurückgelegt werden, und die Fahrer durften ihre Qualifikationszeiten erst nach 21 Uhr nachts fahren. Bei den Sportwagen wurde der Hubraum auf maximal 3 Liter beschränkt; diese Einschränkung galt nicht für die anderen Rennklassen.

Chaos am StartBearbeiten

Am Sonntag um 14 Uhr 30, nur 1 1/2 Stunden vor dem Rennstart, stellten die Technischen Delegierten des ACO plötzlich fest, dass der Motor des Ferrari Dino 308 GT4, in dem unter anderem der Brite Richard Bond am Steuer saß und den Luigi Chinetti für sein North American Racing Team gemeldet hatte, nicht dem Reglement entsprach und kurzerhand als nicht qualifiziert eingestuft wurde. Über eine Stunde diskutierte Chinetti mit den Offiziellen, jedoch ohne Ergebnis. Es half auch nichts, dass der in Italien geborene US-Amerikaner das Rennen als Fahrer dreimal gewonnen hatte; die Mitglieder des ACO blieben hart. Wutentbrannt zog Chinetti daraufhin die drei qualifizierten Ferrari 365 GTB/4 vom Rennen zurück und sorgte für Hektik in der Boxengasse. Drei Reserve-Wagen rückten knapp vor dem Rennen nach und machten sich wenige Minuten vor dem Start auf den Weg zur Startaufstellung. Im Wirrwarr stellte der Schweizer Claude Haldi seinen Porsche 911 Carrera auf den falschen Startplatz und löste eine Kettenreaktion aus. Nach ihm standen alle Fahrzeuge auf falschen Plätzen. Das Chaos perfekt machte ein Rennteam aus Ecuador, das – obschon nicht qualifiziert – das Durcheinander nutzte und aus der Boxengasse ins Rennen ging. Nach drei Runden war die illegale Fahrt jedoch zu Ende, und der Wagen wurde mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen genommen. Es ist bis heute der einzige illegale Start in das 24-Stunden-Rennen.

Der 3-fache OrtegaBearbeiten

Zu den Besonderheiten des 1975er-Rennens gehörte auch, dass ein und derselbe Fahrer mehrmals in der Melde- und Startliste auftauchte: der Ecuadorianer Guillermo Ortega befand sich gleich dreimal auf der Liste. Er war als vierter Pilot im illegal gestarteten Porsche 911 Carrera RSR des Ecuador Marlboro Teams gemeldet, qualifizierte sich gemeinsam mit Lothar Ranft für dasselbe Team nicht und fuhr schließlich den Porsche 908/2 von Christian Poirot.

Der RennverlaufBearbeiten

Nach dem Rückzug von Matra aus der Sportwagen-Weltmeisterschaft und dem Verzicht des Willi Kauhsen Racing Team, das die Alfa Romeo Tipo 33 in der Weltmeisterschaft einsetzte, reduzierten sich die Anwärter auf den Sieg in der Gesamtwertung auf wenige Fahrzeuge. Da waren zum einen die von John Wyer eingesetzten Gulf GR8 und zum anderen die von Guy Ligier nach Le Mans gebrachten JS2. Dazu kam ein von Reinhold Joest vorbereiteter Porsche 908. 23 Stunden lag der von Jacky Ickx und Derek Bell gefahrene GR8 in Führung. Spannung kam nur am Ende des Rennens auf, als der Ligier von Jean-Louis Lafosse und Guy Chasseuil stark auf den führenden Wagen aufholte, der längere Zeit zur Reparatur an der Box stand. Am Ende siegte der Gulf-Wagen aber sicher mit einer Runde Vorsprung.

ErgebnisseBearbeiten

Piloten nach NationenBearbeiten

Frankreich  76 Franzosen Schweiz  17 Schweizer Vereinigtes Konigreich  10 Briten Deutschland  7 Deutsche Belgien  5 Belgier
Italien  5 Italiener Ecuador  4 Ecuadorianer Vereinigte Staaten  4 US-Amerikaner Niederlande  3 Niederländer Mexiko  3 Mexikaner
Australien  2 Australier Japan  2 Japaner Liechtenstein 1937  2 Liechtensteiner Neuseeland  1 Neuseeländer Kanada  1 Kanadier
Marokko  1 Marokkaner

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 S 3.0 11 Vereinigtes Konigreich  Gulf Research Racing Vereinigtes Konigreich  Derek Bell
Belgien  Jacky Ickx
Gulf GR8 Cosworth DFV 3.0L V8 G 336
2 S 3.0 5 Frankreich  Gitanes Automobiles Ligier Frankreich  Jean-Louis Lafosse
Frankreich  Guy Chasseuil
Ligier JS2 Cosworth DFV 3.0L V8 M 335
3 S 3.0 10 Vereinigtes Konigreich  Gulf Research Racing Australien  Vern Schuppan
Frankreich  Jean-Pierre Jaussaud
Gulf GR8 Cosworth DFV 3.0L V8 G 330
4 S 3.0 15 Deutschland  Ovoro Joest Racing Deutschland  Reinhold Joest
Italien  Mario Casoni
Deutschland  Jürgen Barth
Porsche 908/3 Porsche 3.0L Flat-8 G 325
5 GT 58 Deutschland  Gelo Racing Team Vereinigtes Konigreich  John Fitzpatrick
Niederlande  Gijs van Lennep
Liechtenstein 1937  Manfred Schurti
Niederlande  Toine Hezemans
Deutschland  Georg Loos
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 315
6 GT 69 Belgien  Jean Blaton Belgien  Jean Blaton
Vereinigtes Konigreich  Nick Faure
Vereinigtes Konigreich  John Cooper
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 311
7 GT 53 Frankreich  ASA Cachia Bondy Frankreich  Jacques Borras
Frankreich  Pascal Moisson
Frankreich  Henri Cachia
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 309
8 GT 55 Frankreich  Écurie Robert Buchet Frankreich  Claude Ballot-Léna
Kanada  Jacques Bienvenue
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 304
9 GT 65 Deutschland  Jägermeister Kremer Racing Mexiko  Billy Sprowls
Mexiko  Juan Carlos Bolaños
Mexiko  Andrés Contreras
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 D 304
10 GTS 84 Schweiz  Gerhard Maurer Schweiz  Gerhard Maurer
Deutschland  Christian Beez
Schweiz  Eugen Strähl
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 295
11 GTS 67 Frankreich  Anne-Charlotte Verney Frankreich  Anne-Charlotte Verney
Belgien  Yvette Fontaine
Frankreich  Corinne Tarnaud
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 294
12 GT 47 Belgien  Ecurie Francorchamps Frankreich  Jean-Claude Andruet
Belgien  Teddy Pilette
Belgien  Hughes de Fierlant
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 293
13 GT 48 Frankreich  Marcel Mignot Frankreich  Marcel Mignot
Vereinigte Staaten  Harry Jones
Frankreich  Philippe Gurdjian
Ferrari 365 GTB/4 Ferrari 4.4L V12 293
14 S 3.0 4 Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet Vereinigtes Konigreich  Alain de Cadenet
Vereinigtes Konigreich  Chris Craft
De Cadenet-Lola T380 Cosworth DFV 3.0L V8 G 291
15 GTX 20 Schweiz  Porsche Club Romand Frankreich  Bernard Béguin
Schweiz  Peter Zbinden
Schweiz  Claude Haldi
Porsche 911 Carrera Porsche 3.0L Turbo Flat-6 291
16 GT 43 Belgien  Team Claude Dubois Schweiz  Pierre Rubens
Italien  Paolo Bozzetto
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 M 290
17 GTS 77 Frankreich  Philippe Dagoreau Frankreich  Thierry Sabine
Frankreich  Philippe Dagoreau
Schweiz  Jean-Pierre Aeschlimann
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 285
18 GTS 80 Frankreich  X Racing Frankreich  Raymond Touroul
Frankreich  Philippe Hesnault
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 284
19 GTS 63 Schweiz  Porsche Club Romand Schweiz  Jean-Claude Bering
Deutschland  Klaus Utz
Deutschland  Horst Godel
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 283
20 GTS 87 Frankreich  X Racing Frankreich  Robert Boubet
Frankreich  Philippe Dermagne
Porsche 911S Porsche 2.6L Flat-6 283
21 S 2.0 35 Frankreich  Société Esso Frankreich  Christine Dacremont
Frankreich  Michèle Mouton
Frankreich  Marianne Hoepfner
Moynet LM75 ROC-Simca 2.0L I4 M 269
22 S 2.0 30 Frankreich  Jean-Marie Lemerle Frankreich  Jean-Marie Lemerle
Frankreich  Patrick Daire
Frankreich  Alain Levié
Lola T292 ROC-Simca 2.0L I4 265
23 GT 61 Frankreich  Écurie Armagnac Bogorre Frankreich  Christian Bussi
Frankreich  Patrick Metral
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 265
24 S 2.0 28 Frankreich  Société ROC Frankreich  François Sérvanin
Frankreich  Jacques Henry
Frankreich  Albert Dufréne
Lola T294 ROC-Simca 2.0L I4 257
25 GT 71 Frankreich  Joël Laplacette Frankreich  Claude Pigeon
Frankreich  Joël Laplacette
Frankreich  Alain Leroux
Porsche 911 Carrera RS Porsche 2.7L Flat-6 257
26 GT 72 Frankreich  André Haller Deutschland  Hans Schuller
Frankreich  André Haller
Frankreich  Benoit Maechler
Datsun 240Z Datsun 2.4L I6 253
27 T 91 Deutschland  Heidegger Racing Team Frankreich  Daniel Brillat
Italien  Giancarlo Gagliardi
Schweiz  Michel Degoumois
BMW 2002 TI BMW 2.0L I4 Klèber 251
28 GT 50 Frankreich  Louis Meznarie Frankreich  Hubert Striebig
Frankreich  Hughes Kirschoffer
Frankreich  Pierre Mauroy
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 242
29 S 2.0 38 Vereinigtes Konigreich  Rays Racing Vereinigtes Konigreich  Nigel Clarkson
Vereinigtes Konigreich  Derek Worthington
Lola T292 Cosworth BDG 2.0L I4 G 240
30 S 2.0 23 Vereinigtes Konigreich  Madison Racing Team Vereinigtes Konigreich  Richard Knight
Vereinigtes Konigreich  Mike Knight
Frankreich  Christian Mons
March 75S Cosworth 2.0L I4 G 217
Disqualifiziert
31 GTS 78 Frankreich  Écurie Bouchet - Cyril Grandet Frankreich  Bob Wollek
Frankreich  Cyril Grandet
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 293
32 GTS 9 Ecuador  Ecuador Marlboro Team Ecuador  Fausto Merello
Ecuador  Francisco Madera
Ecuador  Louis Larrea
Ecuador  Guillermo Ortega
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 3
Ausgefallen
33 S 3.0 3 Frankreich  Christian Poirot Frankreich  Christian Poirot
Frankreich  Gérard Cuynet
Ecuador  Guillermo Ortega
Frankreich  Jean-Claude Lagniez
Porsche 908/2 Porsche 3.0L Flat-8 249
34 S 2.0 27 Frankreich  Société ROC Frankreich  Laurent Ferrier
Frankreich  Xavier Lapeyre
Frankreich  Christian Ethuin
Lola T294 ROC-Simca 2.0L I4 223
35 S 2.0 29 Frankreich  Société ROC Frankreich  Pierre-Marie Painvin
Frankreich  Franz Hummel
Lola T292 ROC-Simca 2.0L I4 206
36 S 3.0 1 Schweiz  Wicky Racing Team Marokko  Max Cohen-Olivar
Schweiz  Philippe Carron
Frankreich  Joël Brachet
Porsche 908/2 Porsche 3.0L Flat-8 G 161
37 S 3.0 6 Frankreich  Gitanes Automobiles Ligier Frankreich  Henri Pescarolo
Frankreich  François Migault
Ligier JS2 Cosworth DFV 3.0L V8 M 146
38 GT 59 Deutschland  Gelo Racing Team Australien  Tim Schenken
Neuseeland  Howden Ganley
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 106
39 GT 52 Frankreich  Écurie du Nord Schweiz  William Vollery
Frankreich  Roger Dorchy
Schweiz  Eric Chapuis
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 93
40 GT 68 Frankreich  Guy Verrier Frankreich  Guy Verrier
Schweiz  Florian Vetsch
Schweiz  Jean-Robert Corthay
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6 M 91
41 T 98 Frankreich  Auto Mazda Claude Bouchet Frankreich  Claude Bouchet
Frankreich  Jean Rondeau
Mazda RX-3 Mazda 12A 1.2L 2-Wankel D 78
42 T 93 Frankreich  Hervé Poulain Frankreich  Hervé Poulain
Vereinigte Staaten  Sam Posey
Frankreich  Jean Guichet
BMW 3.0 CSL BMW 3.5L I6 73
43 GT 96 Frankreich  Bonnemaison - Thiaw Frankreich  Lucien Nageotte
Frankreich  Gérard Picard
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 48
44 GT 16 Deutschland  Joest Racing Tebernum Deutschland  Clemens Schickentanz
Deutschland  Hartwig Bertrams
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 42
45 GT 60 Deutschland  Gelo Racing Team Niederlande  Toine Hezemans
Liechtenstein 1937  Manfred Schurti
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 41
46 S 3.0 18 Japan  Sigma Automotive Co. Ltd. Japan  Hiroshi Fushida
Japan  Harukuni Takahashi
Sigma MC75 Toyota 2.3L Turbo I4 D 37
47 S 3.0 97 Frankreich  Gitanes Automobiles Ligier Frankreich  Jean-Pierre Beltoise
Frankreich  Jean-Pierre Jarier
Ligier JS2 Maserati 3.0L V6 36
48 T 95 Frankreich  Shark Team Frankreich  Jean-Claude Guérie
Frankreich  Dominique Fornage
Ford Capri RS Ford 3.0L V6 27
49 GT 7 Belgien  Beurlys International Auto Frankreich  Pietro Polese
Italien  Germano Premol
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 M 22
50 S 2.0 26 Schweiz  Elf Switzerland Frankreich  Marie-Claude Charmasson
Italien  Lella Lombardi
Alpine A441 Renault 2.0L V6 20
51 S 3.0 12 Schweiz  Racing Team Schulthess Frankreich  Hervé Bayard
Schweiz  Heinz Schulthess
Lola T284 Cosworth DFV 3.0L V8 16
52 GT 57 Vereinigte Staaten  Gante Racing Vereinigte Staaten  John Rulon-Miller
Vereinigte Staaten  Tom Waugh
Frankreich  Serge Godard
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 16
53 S 2.0 40 Frankreich  Philippe Mettetal Frankreich  Jean Ragnotti
Frankreich  Michel Lateste
Tecma 755 Ford 1.8L I4 M 11
54 GTS 83 Frankreich  Jean-Yves Gadal Frankreich  Jean-Yves Gadal
Frankreich  André Gahinet
Porsche 911 Carrera RS Porsche 2.6L Flat-6 6
55 T 90 Frankreich  Jean-Claude Aubriet Frankreich  Jean-Claude Aubriet
Frankreich  Jean-Claude Depince
BMW 3.0 CSL BMW 3.5L I6 D 1
56 GT 42 Frankreich  Henri Greder Frankreich  Henri Greder
Frankreich  Alain Cudini
Chevrolet Corvette Chevrolet 7.0L V8 1
Nicht gestartet
57 GTS 57 Spanien 1945  Escuderia Montjuich Schweiz  Claude Haldi
Spanien 1945  Juan Fernández
Spanien 1945  Francisco Perez
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 1
Nicht qualifiziert
58 S 3.0 2 Ecuador  Ecuador Marlboro Team Ecuador  Lothar Ranft
Ecuador  Guillermo Ortega
Porsche 908/02 Porsche 3.0L Flat-6 2
59 S 3.0 17 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Italien  Giancarlo Gagliardi
Vereinigte Staaten  Harley Cluxton
Vereinigtes Konigreich  Richard Bond
Ferrari Dino 308 GT4 Ferrari 3.0L V8 3
60 S 2.0 33 Frankreich  Jean-Louis Gama Frankreich  Jean-Louis Gama
Frankreich  Frank Leclereq
GLD Porsche 2.0L Flat-6 4
61 GTX 34 Frankreich  Paul Rilly Frankreich  Paul Rilly
Frankreich  Roger Le Veve
Lamborghini 400 GT Lamborghini 4.0L V12 5
62 S 2.0 39 Frankreich  Michel Lateste Frankreich  Gilbert Sedergo
Frankreich  Michel Lateste
Ledergo Ford 2.0L I4 6
63 GTP 54 Italien  Angelo Pallavicini Schweiz  Angelo Pallavicini
Schweiz  Marco Vanoli
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 7
64 GTP 70 Frankreich  Les Maison de Weekend Frankreich  Jean-Louis Ravenel
Frankreich  Jacky Ravenel
Belgien  Danny Wauters
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6 8
65 GTP 73 Frankreich  Thierry Perrier Frankreich  Thierry Perrier
Frankreich  Jean Beliard
Porsche 911 Porsche 3.0L Flat-6 9
66 GTS 75 Schweiz  Wicky Racing Team Schweiz  André Wicky
Frankreich  Elio Cogo
Frankreich  José Thibault
Schweiz  Philippe Carron
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8 10
67 TS 89 Frankreich  Michel Guichard Frankreich  Michel Guichard
Frankreich  Christian Avril
Frankreich  Jean-Claude Geral
Chrysler Hemicuda 11
68 TS 94 Frankreich  Shark Team Frankreich  Christian Gouttepifre
Frankreich  Jean-Paul Bodin
Frankreich  Joël Bonnemaison
Ford Capri RS Ford 3.0L V6 12
Zurückgezogen
69 GTX 45 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Vereinigte Staaten  Ronnie Bucknam
Italien  Carlo Facetti
Ferrari 365 GTB/4 Daytona Ferrari 5.0L V12 13
70 GTX 46 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  Jean-Pierre Malcher
Frankreich  Patrick Langlois
Ferrari 365 GTB/4 Daytona Ferrari 5.0L V12 14
71 GTX 99 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Frankreich  Lucien Guitteny
Frankreich  Jacky Haran
Vereinigte Staaten  Ronnie Bucknam
Italien  Carlo Facetti
Italien  Giancarlo Gagliardi
Ferrari 365 GTB/4 Berlinetta Boxer Ferrari 5.0L V12 15

1 nur im Training eingesetzt 2 Ersatzwagen 3 nicht qualifiziert 4 nicht qualifiziert 5 nicht qualifiziert 6 nicht qualifiziert 7 nicht qualifiziert 8 nicht qualifiziert 9 nicht qualifiziert 10 nicht qualifiziert 11 nicht qualifiziert 12 nicht qualifiziert 13 zurückgezogen 14 zurückgezogen 15 zurückgezogen

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
72 S 3.0 7 Belgien  Beurlys Inter Auto Belgien  Jean Blaton Lola T380 Cosworth DFV 3.0L V8
73 S 3.0 8 Schweiz  Michel Degoumois Frankreich  Jean Bélin
Frankreich  François Migault
Lola T280 Cosworth DFV 3.0L V8
74 S 3.0 14 Schweiz  Racing Team Schulthes Vereinigtes Konigreich  Ian Barcey
Schweiz  Jo Vonlanthen
Lola T284 Cosworth DFV 3.0L V8
75 S 3.0 16 Deutschland  Joest Racing Deutschland  Reinhold Joest
Italien  Mario Casoni
Porsche 908/03 Porsche 3.0L Flat-8
76 S 3.0 19 Spanien 1945  Ben Heiderich Spanien 1945  Ben Heiderich
Spanien 1945  Emilio Zapico
Porsche 908/03 Porsche 2.2L Flat-6
77 S 3.0 20 Schweiz  Porsche Club Romand Porsche 908/03 Porsche 3.0L Flat-8
78 S 3.0 21 Schweiz  Herbert Müller Schweiz  Herbert Müller
Finnland  Leo Kinnunen
Porsche 908/03 Porsche 2.2L Flat-6
79 S 2.0 22 Italien  Scuderia Jolly Club Italien  Carlo Facetti
Italien  Martino Finotto
Lola T294 Cosworth BDG 2.0L I4
80 S 2.0 24 Niederlande  Arnold van Dijk Deutschland  Manfred Mohr
Niederlande  Han Akersloot
Arno Cosworth BDG 2.0L I4
81 S 2.0 24 Schweiz  Racing Team Schulthess Schweiz  Jacques Joliat Lola T294 Cosworth BDG 2.0L I4
82 S 2.0 31 Frankreich  Racing Team Schulthess Frankreich  Gérard Cuynet
Frankreich  Yves Evrard
Porsche 910 Porsche 2.0L Flat-6
83 S 2.0 32 Frankreich  Société Utoring Vereinigtes Konigreich  Pat Shaddok
Frankreich  Michel Gabriel
GRAC MT20 ROC-Simca 2.0L I4
84 S 3.0 34 Frankreich  Paul Rilly Frankreich  Paul Rilly
Frankreich  Roger Le Veve
Porsche 908 Porsche 3.0L Flat-8
85 S 2.0 36 Frankreich  André Moynet Moynet LM75 ROC-Simca 2.0L I4
86 S 2.0 37 Schweiz  Cheetah Racing Car Suisse Schweden  Reine Wisell
Vereinigtes Konigreich  John Burton
Italien  Manrcio Zanuso
Frankreich  Emile Elias
Cheetah G501 Cosworth BDG 2.0L I4
87 GTS 44 Schweiz  Wicky Racing Team Frankreich  François Servanin
Frankreich  Jacques Henry
Frankreich  Albert Dufréne
De Tomaso Pantera Ford 5.8L V8
88 GTS 49 Frankreich  Automobiles Charles Pozzi Ferrari 365 GTB/4 Daytona Ferrari 4.4L V12
89 GTS 51 Schweiz  Claude Haldi Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6
90 GTS 56 Schweiz  Bernard Chenevière Schweiz  Bernard Chenevière
Schweiz  Peter Zbinden
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6
91 GTS 64 Deutschland  Porsche Kremer Deutschland  Helmut Kelleners
Deutschland  Jürgen Barth
Schweden  Reine Wisell
Deutschland  Erwin Kremer
Deutschland  Hans Heyer
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6
92 GTS 66 Schweiz  Racing Team Schulthess Schweiz  Jean-Pierre Aeschlimann
Frankreich  Gérard Cayeux
Porsche 911 Carrera RSR Porsche 3.0L Flat-6
93 GTP 76 Frankreich  Gérard Méo Frankreich  Gérard Méo
Frankreich  Dominique Thiry
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6
94 GTP 79 Frankreich  Lucien Nageotte Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6
95 GTP 81 Schweiz  Porsche Club Romand Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6
96 GTP 82 Frankreich  Promo Racing Service Frankreich  Philippe Bordier
Frankreich  Georges Bourdillat
Porsche 911 Carrera RS Porsche 3.0L Flat-6
97 GTP 85 Frankreich  Jean-Louis Davin Frankreich  Jean-Louis Davin
Frankreich  Stephan Roux
Porsche 911 Carrera RS Porsche 2.7L Flat-6
98 GTP 86 Frankreich  Didier Lamigeon Frankreich  Patrick Guidoux
Frankreich  Didier Lamigeon
Frankreich  Claude Chantilat
Porsche 911 Carrera RS Porsche 2.7L Flat-6
99 TS 92 Frankreich  Aime Dirand Frankreich  Aime Dirand BMW 3.0 CSL BMW 3.5L I6
100 TS 96 Frankreich  Joël Bonnemaison Frankreich  Joël Bonnemaison
Senegal  Daniel Thiaw
Ford Capri RS Ford 3.0L V6
101 TS 97 Japan  Mazda Auto Co Ltd Japan  Yōjirō Terada
Japan  Yasuhiro Okamoto
Japan  Takashi Yorino
Mazda RX-3 Mazda 12A 2.0L-Wankel

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
S über 2001 cm³ Belgien  Jacky Ickx Vereinigtes Konigreich  Derek Bell Mirage GR8 Gesamtsieg
S unter 2000 cm³ Frankreich  Marianne Hoepfner Frankreich  Christine Dacremont Frankreich  Michele Mouton Moynet LM65 Rang 21
GT Vereinigtes Konigreich  J. Fitzpatrick Niederlande  G. van Lennep Niederlande  T. Hezemans Liechtenstein 1937  M. Schurti Deutschland  G. Loos Porsche 911 Carrera RSR Rang 5
GTS Schweiz  Gerhard Maurer Deutschland  Christian Beez Schweiz  Eugen Strähl Porsche 911 Carrera RS Rang 10
GTX Frankreich  Bernard Beguin Schweiz  Peter Zbinden Schweiz  Claude Haldi Porsche 911 Carrera Rang 15
T Frankreich  Daniel Brillat Italien  Giancarlo Gagliardi Schweiz  Michel Degoumois BMW 2002 TI Rang 27

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 101
  • Gestartet: 56
  • Gewertet: 27
  • Rennklassen: 6
  • Zuschauer: 80000
  • Ehrenstarter des Rennens: Jean-Marie Balestre, Präsident des französischen Motorsportverbandes
  • Wetter am Rennwochenende: warm und sonnig
  • Streckenlänge: 13,640 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 337
  • Distanz des Siegerteams: 4595,577 km
  • Siegerschnitt: 191,482 km/h
  • Pole Position: Jacky Ickx – Gulf GR8 (#11) – 3.37.060 = 246,531 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Chris Craft – De Cadenet-Lola T380 (#4) – 3.53.800 = 210,025 km/h
  • Rennserie: zählte zu keiner Rennserie

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.

WeblinksBearbeiten

  Commons: 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1975 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien