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Alain Ferté (* 8. Oktober 1955 in Falaise) ist ein französischer Automobilrennfahrer. Er ist der ältere Bruder von Michel Ferté, der ebenfalls Rennen fuhr.

Alain Ferté
Nation: FrankreichFrankreich Frankreich
DTM
Erstes Rennen: AVUS 1989
Letztes Rennen: Donington Park 1991
Teams (Hersteller)
1989 Wolf (Ford) • 1991 Eggenberger (Opel)
Statistik
Starts Siege Poles SR
32 (18) 3 1
Podestplätze: 4
Gesamtsiege:
Punkte: 84

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Nachdem er in der Formel 3 fuhr und dort das prestigeträchtige Rennen in Monaco gewinnen konnte, wechselte er in die Formel 2, aus der später die Formel 3000 wurde. Er nahm mehrmals am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil, erstmals 1983. 1986 fuhr er in Le Mans für das Team Brun an der Seite der Belgier Thierry Boutsen und Didier Theys einen Porsche 956. 1989 stellte er mit einem Jaguar einen neuen Rundenrekord auf. 1991 hätte er in einem Sauber-Mercedes fast das Rennen gewonnen. Er teilte sich das Fahrzeug mit Jean-Louis Schlesser und Jochen Mass. Das Trio führte das Rennen 21 Stunden lang an, musste aber drei Stunden vor dem Ende des Rennens aufgeben. Aber 1994 konnte er die Pole-Position erobern.

Nach seiner Karriere im Sportwagen, ging Alain Ferté von 1998 an in Truckrennen an den Start. In seiner ersten Saison fuhr er 83 Punkte ein. 2000 wechselte er vom niederländischen Konstrukteur DAF, mit dem er bei den Trucks debütierte, zum deutschen Hersteller MAN, wo er bis 2001 blieb. 2002 wechselte er zum tschechischen Hersteller Tatra.

Elf Jahre nach seiner letzten Teilnahme bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1997, kehrte Alain Ferté 2008 zu diesem Rennen zurück und startete in einem Ferrari F430 GT für das Team JMB Racing und belegte am Ende den vierten Rang in der GT2-Klasse. 2012 startete er erneut bei diesem klassischen Langstreckenrennen.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1983 Frankreich  Ford France Rondeau M482 Frankreich  Jean Rondeau Frankreich  Michel Ferté Ausfall Motorschaden
1984 Vereinigte Staaten  McCormack and Dodge Rondeau M482 Vereinigte Staaten  Jim Mullen Vereinigte Staaten  Walt Bohren Rang 13
1986 Schweiz  Brun Motorsport Porsche 962C Belgien  Thierry Boutsen Belgien  Didier Theys Ausfall Unfall
1987 Japan  Italya Sports Nissan R86V Schweden  Anders Olofsson Frankreich  Patrick Gonin Ausfall Unfall
1989 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-9LM Chile  Eliseo Salazar Frankreich  Michel Ferté Rang 8
1990 Vereinigtes Konigreich  Silk Cut Jaguar Jaguar XJR-12 Vereinigtes Konigreich  Martin Brundle Vereinigtes Konigreich  David Leslie Ausfall Wasserpumpe
1991 Schweiz  Team Sauber Mercedes Mercedes-Benz C11 Frankreich  Jean-Louis Schlesser Deutschland  Jochen Mass Ausfall Motorschaden
1992 Frankreich  Peugeot Talbot Sport Peugeot 905 Evo 1B Osterreich  Karl Wendlinger Belgien  Eric van de Poele Ausfall Motorschaden
1994 Frankreich  Courage Compétition Courage C32 Frankreich  Henri Pescarolo Frankreich  Franck Lagorce Ausfall Motorschaden
1995 Japan  SARD Co. Ltd. Sard MC8-R Vereinigtes Konigreich  Kenny Acheson Japan  Tomiko Yoshikawa Ausfall Kupplungsschaden
1996 Japan  Team Menicon SARD Co. Ltd. Sard MC8-R Frankreich  Pascal Fabre Frankreich  Mauro Martini Rang 24
1997 Frankreich  JB Racing Porsche 911 GT1 Deutschland  Jürgen von Gartzen Frankreich  Olivier Thévenin Ausfall Motorschaden
2008 Monaco  JMB Racing Ferrari 430GT2 Vereinigtes Konigreich  Ben Aucott Frankreich  Stéphane Daoudi Rang 25
2012 Monaco  JMB Racing Ferrari 458 Italia GTC Frankreich  Manuel Rodrigues Italien  Philippe Illiano Rang 32

WeblinksBearbeiten