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Fernand Vallon

Französischer Autorennfahrer

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Mit dem Gesamtsieg von Jean-Pierre Wimille und Pierre Veyron im Bugatti 57C Tank beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1939 gab es eine Zäsur beim 24-Stunden-Rennen in Westfrankreich. Der Zweite Weltkrieg und die ersten Nachkriegsjahre unterbrachen das Rennen für ein Jahrzehnt. Als diese erste Phase der Veranstaltung zu Ende ging, war der Franzose Fernand Vallon der Fahrer mit den meisten Rennstarts in Le Mans. Zwischen 1924 – das erste Rennen wurde 1923 ausgetragen – und 1934 war er zehnmal am Start. Nach Ausfällen 1924 und 1925 erreichte er 1927 mit dem vierten Gesamtrang die beste Platzierung bei all seinen Einsätzen. Partner im S.C. A.P. 1,5 Litre war sein Landsmann Lucien Desvaux. 1930 (mit Jean-Albert Grégoire) und 1931 (mit Just-Émile Vernet) feierte er Klassensiege.

Sein größter Erfolg abseits von Le Mans war der Sieg beim Bol d'Or 1932[1].

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1924 Corre La Licorne Frankreich  Joseph Paul Ausfall Defekt
1926 Corre La Licorne G6 Frankreich  Albert Colomb Ausfall Defekt
1927 S.C. A.P. 1,5 Litre Frankreich  Lucien Desvaux Rang 4
1928 Frankreich  Pierre Fenaille Tracta Scap Frankreich  Jean-Albert Grégoire Rang 17
1929 Frankreich  Pierre Fenaille Tracta Scap Frankreich  Jean-Albert Grégoire Rang 10
1930 Frankreich Tracta Tracta A28 Frankreich  Jean-Albert Grégoire Rang 8 und Klassensieg
1931 Frankreich  Yves Giraud-Cabantous Caban Spéziale Frankreich  Just-Émile Vernet Rang 6 und Klassensieg
1932 Frankreich  Just-Émile Vernet Salmson GS Frankreich  Just-Émile Vernet Ausfall Kupplungsschaden
1933 Frankreich  Just-Émile Vernet & Fernand Vallon Salmson GS Frankreich  Just-Émile Vernet Rang 10
1934 Frankreich  Auguste Bodoignte Bugatti Typ 51A Frankreich  Auguste Bodoignte Ausfall Defekt

LiteraturBearbeiten

  • Moity/Teissedre: 24 Stunden Le Mans 1923–1992. Edition D’Art J.P. Barthelemy, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bol d'Or 1932