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Karriere im MotorsportBearbeiten

George Reed bestritt ein Jahrzehnt lang (1956 bis 1965) Sportwagenrennen in den USA, Europa und in der Karibik und setzte dabei in der Regel von ihm selbst erworbene Sportwagen ein. 1956 gab er sein Debüt beim 12-Stunden-Rennen von Sebring, wo er insgesamt zehnmal am Start war[1]. Bei seinem ersten Antreten schied er nach 127 Runden aus; seine beste Platzierung war der fünfte Gesamtrang 1960. Herausgefahren wurde der Erfolg gemeinsam mit Alan Connell auf einem Ferrari 250 GT California LWB[2]. Mehrmals siegte er bei SCCA-Rennen im Wilmot. Auf diesem Straßenkurs blieb er 1959, 1961 und 1962 erfolgreich.

Zweimal nahm Reed auch am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. 1961 ging er für das North American Racing Team an den Start und fiel aus. Reed erwarb für seine Renneinsätze in den USA Rennfahrzeuge von Ferrari. Über Vermittlung von Luigi Chinetti erhielt er für das Rennen von Le Mans ein Werkscockpit in einem Ferrari 250 GT SWB Bertone, das er sich Ed Hugus teilte. Die beiden US-Amerikaner beendeten das Rennen an der neunten Stelle der Gesamtwertung.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1961 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Ferrari 250 GT SWB Vereinigte Staaten  George Arents Ausfall Elektrik
1962 Vereinigte Staaten  Ed Hugus Ferrari 250 GT SWB Bertone Vereinigte Staaten  Ed Hugus Rang 9

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1956 Venezuela  Chester Flynn Mercedes-Benz 300 SL Venezuela  Chester Flynn Ausfall Nockenwelle
1957 Vereinigte Staaten 48  C. Kreisler Mercedes-Benz 300 SL Vereinigte Staaten 48  Fred Windridge Vereinigte Staaten 48  Rundle Gilbert Rang 25
1958 Vereinigte Staaten 48  North American Racing Team Ferrari 250 GT LWB Vereinigte Staaten 48  George Arents Vereinigte Staaten 48  Don O'Dell Rang 7
1959 Vereinigte Staaten 48  RRR Enterprises Ferrari 250 GT LWB Vereinigte Staaten 48  George Arents Vereinigte Staaten 48  Don O'Dell Rang 46
1960 Vereinigte Staaten  RRR Motors Ferrari 250 GT California Vereinigte Staaten  Alan Connell Rang 5
1961 Vereinigte Staaten  McCook Window Company Ferrari 250TR59/60 Vereinigte Staaten  Bill Sturgis Rang 8
1962 Vereinigte Staaten  Scuderia Bear Ferrari 250 GT SWB EXP Vereinigte Staaten  Ed Hugus Rang 8
1963 Vereinigte Staaten  George Reed Shelby Cobra Vereinigte Staaten  Nathan Karas Ausfall Zündung
1964 Vereinigte Staaten  George Reed Shelby Cobra Roadster Vereinigte Staaten  Dan Gerber Ausfall Leck im Benzintank
1965 Vereinigte Staaten  Gerber-Payne Ford Shelby Cobra Vereinigte Staaten  Dan Gerber Ausfall Unfall

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1956 Chester Flynn Mercedes-Benz 300 SL Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Schweden  KRI
DNF
1957 C. Kreisler Mercedes-Benz 300 SL Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Schweden  KRI Venezuela  CAR
25
1958 North American Racing Team Ferrari 250 GT Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
7
1959 RRR Enterprises Ferrari 250 GT Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
46
1960 RRR Motors Ferrari 250 GT Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
5
1961 McCook Window Company
North American Racing Team
Ferrari 250TR
Ferrari 250 GT
Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PES
8 DNF
1962 Scuderia Bear
Ed Hugus
Ferrari 250 GT Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  MAI Italien  TAR Deutschland  BER Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Frankreich  TAV Italien  CCA Vereinigtes Konigreich  RTT Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
8 9
1963 George Reed Shelby Cobra Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Belgien  SPA Italien  MAI Deutschland  NÜR Italien  CON Deutschland  ROS Frankreich  LEM Italien  MON Deutschland  WIS Frankreich  TAV Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Italien  MON Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI
DNF
1964 George Reed Shelby Cobra Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Italien  MON Belgien  SPA Italien  CON Deutschland  NÜR Deutschland  ROS Frankreich  LEM Frankreich  REI Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  SIM Deutschland  NÜR Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
DNF
1965 Gerber-Payne Ford Shelby Cobra Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  BOL Italien  MON Italien  MON Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  MUG Deutschland  ROS Frankreich  LEM Frankreich  REI Italien  BOZ Deutschland  FRE Italien  CCE Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI
DNF

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissedre: 24 Stunden du Mans. 1923–1992. 2 Bände. Édition d'Art J. B. Barthelemy, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Weiterführende Information und Bilder zu George Reed
  2. 12-Stunden-Rennen von Sebring 1960