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KarriereBearbeiten

Les Leston war in den frühen 1950er Jahren einer der besten Rennfahrer in der damals noch jungen britischen 500-cm³-Formel-3-Szene. 1952 feierte er seinen ersten Sieg auf dem Kontinent, als er den Großen Preis von Luxemburg gewann. Nachdem er sowohl 1952 als auch 1953 Zweiter in der Meisterschaft wurde, sicherte er sich 1954 den Titel eines britischen Formel-3-Meisters auf einem Werks-Cooper.

Neben einem Engagement bei John Willment, dessen Cooper-Sportwagen er in der Sportwagen-Weltmeisterschaft fuhr, debütierte Leston 1956 beim Großen Preis von Italien in der Formel 1. Auf einem Werks-Connaught Type B fiel er nach einem technischen Defekt aus. Mit demselben Auto wurde er wenige Wochen später Dritter bei der Richmond Trophy.

1957 fuhr er einen Formel-2-Cooper T43 bei nationalen Rennen, einen Werks-BRM P25 beim britischen Grand Prix in Aintree und wurde beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring Sechster auf einem Aston Martin.

Nach einem schweren Unfall in Caen 1958 konzentrierte sich Leston vermehrt auf den Aufbau seines Unternehmens, das Rennbekleidung herstellte. Bis in die frühen 1960er Jahre war er aber ein ständiger Gast bei britischen Clubrennen mit seinem Lotus Elite.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1956 Connaught Engineering Connaught Type B Alta 2.5 L4 1 NC
1957 Owen Racing Organisation BRM P25 BRM 2.5 L4 1 NC
Gesamt 2

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8
1956                
DNF
1957                
DNQ DNF
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1955 Vereinigtes Konigreich  Lance Macklin Austin-Healey 100S Vereinigtes Konigreich  Lance Macklin Ausfall Unfall
1957 Vereinigtes Konigreich  David Brown Aston Martin DBR1/300 Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Ausfall Ölpumpe
1960 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Triumph TR4S Vereinigte Staaten  Mike Rothschild nicht klassiert
1961 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Triumph TR4S Niederlande  Rob Slotemaker Rang 11

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1955 Lance Macklin Austin-Healey 100 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR
DNF
1957 Aston Martin Aston Martin DBR1 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Schweden  KRI Venezuela  CAR
6 DNF
1958 M. Trimble Lotus Eleven Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
DNF
1960 Triumph Triumph TR4 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
DNF
1961 Les Leston
Triumph
Lotus Elite
Triumph TR4
Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PES
34 11
1962 Vögele & Leston
Les Leston
Lotus Elite Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  MAI Italien  TAR Deutschland  BER Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Frankreich  TAV Italien  CCA Vereinigtes Konigreich  RTT Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
DNF 19

LiteraturBearbeiten

  • Steve Small: Grand Prix Who’s who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

WeblinksBearbeiten