Hauptmenü öffnen

Austin-Healey 3000

Roadster der Marke Austin-Healey

Der Austin-Healey 3000 ist ein von 1959 bis 1967 von BMC gebauter Roadster. Während seiner Produktionszeit gewann der 3000 viele europäische Rallyes und wird auch heute noch oft bei Oldtimerrallyes eingesetzt.

Austin-Healey
1960.austin.healey.3000.arp.750pix.jpg
3000
Produktionszeitraum: 1959–1967
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Roadster
Motoren: Ottomotoren:
2,9 Liter
(91–110 kW)
Länge: 4001[1] mm
Breite: 1537[1] mm
Höhe: 1270[1] mm
Radstand: 2337[1] mm
Leergewicht: 1102[1] kg
Vorgängermodell Austin-Healey 100

Mit der Hubraumvergrößerung auf drei Liter (124 PS) im Jahr 1959 änderte sich die Modellbezeichnung von Austin-Healey 100-Six zu 3000 MK I (Zweisitzer: BN7, 2+2-Sitzer: BT7).

1961 folgte der 3000 Mk II mit drei Vergasern und 132 PS. Diese Version erhielt 1963 ein neues Verdeck, das nicht mehr komplett hinter den Notsitzen in der Karosserie Platz fand, sondern darüber hinausragte (BJ7). Hinzu kamen Kurbel- statt Steckfenster, weshalb der Türausschnitt durch eine aufgesetzte Chromleiste verkleinert wurde. Mit dem 1964 eingeführten, 150 PS starken Austin-Healey 3000 Mk III (BJ8) wurde nach 13 Jahren das Instrumentenbrett überarbeitet, das seither aus Holz bestand. Ein abschließbares Handschuhfach und ein in die Mittelkonsole integrierter Radiolautsprecher vervollständigten den Wandel zum Komfort-Cabrio.[2] An den Vorderrädern hatte der Austin-Healey Scheiben- und an den Hinterrädern Trommelbremsen. Die Rohkarosserien wurden bei Jensen Motors produziert.

BMC stellte die Produktion des 3000 im Laufe des Jahres 1967 zugunsten des Triumph TR5 ein. Grund dafür waren unter anderem die verschärften US-amerikanischen Abgasnormen.[3] In acht Produktionsjahren wurden in drei Modellgenerationen 42.926 Exemplare gebaut. Jensen erwog zunächst, den Austin-Healey 3000 durch ein selbst entwickeltes Coupé zu ersetzen. Der zu diesem Zweck konstruierte Jensen P66 ging allerdings nicht in Serie. Die Rolle des 3000 übernahm ab 1972 der Jensen-Healey.

Austin-Healey-3000-FotosBearbeiten

ReplikateBearbeiten

Weltweit gibt es bis heute nur wenige Nachbauten des Austin-Healey 3000. Zu den bekanntesten zählt der Jinlei Golden Thunder 5000 der Golden Thunder Classic Motors Company. Zudem gibt es einen Nachbau von Woodley Healey.

Aus den Vereinigten Staaten gab es bereits in den späten 1960er-Jahren den Sebring MX sowie den Cavaliere 3000. Aus Europa gab es zu jener Zeit nur den britischen Saxon Healey. Erst in den 1990er-Jahren kamen mit dem Pilgrim 3000 und dem HMC Mk. IV SE wieder neue Nachbauten auf den europäischen Markt. Ebenfalls eine große Bekanntheit erlangte der schwedische Borås 3000. Er ist das bisher einzige Replikat des Modells mit einer Linkslenkung.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Austin-Healey 3000 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten