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Der Große Preis von Deutschland 1962 fand am 5. August 1962 auf dem Nürburgring statt und war das sechste Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1962.

Flag of Germany.svg Großer Preis von Deutschland 1962
Renndaten
6. von 9 Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1962
Streckenprofil
Name: XXIV Großer Preis von Deutschland
Datum: 5. August 1962
Ort: Nürburg, Deutschland
Kurs: Nürburgring
Länge: 342,15 km in 15 Runden à 22,81 km

Wetter: bewölkt, starke Regenschauer
Pole-Position
Fahrer: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney DeutschlandDeutschland Porsche
Zeit: 8:47,2 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill (Runde 3) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M.
Zeit: 10:12,2 min
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich B.R.M.
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lola-Climax
Dritter: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney DeutschlandDeutschland Porsche

Inhaltsverzeichnis

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

 
Graham Hill, Surtees und Gurney im Streckenabschnitt Hatzenbach
 
Sieger Graham Hill, beim Großen Preis von Deutschland
 
Jo Bonnier im Porsche 804
 
Brabham BT3 – erster Wagen des Konstrukteurs Jack Brabham – debütierte beim GP von Deutschland 1962

Nachdem Ferrari wegen eines Streiks der Metallverarbeitungsindustrie in Italien am Großen Preis von Frankreich nicht teilnehmen konnte und beim Großen Preis von Großbritannien nur mit einem Wagen gestartet war, hatte das Team bei diesem Rennen wieder alle Fahrzeuge zur Verfügung und startete mit vier Wagen für Phil Hill, Giancarlo Baghetti, Ricardo Rodríguez und Lorenzo Bandini. Baghetti, Rodríguez und Bandini kehrten nach mehreren Rennen Pause zurück in die Automobilweltmeisterschaft, für Bandini war es erst das zweite Saisonrennen.

Jack Brabham fuhr bis zum Großen Preis von Großbritannien einen privaten Lotus 24. Der von ihm selbst konstruierte Wagen seines Brabham-Teams wurde vorher noch nicht eingesetzt, weil es technische Schwierigkeiten gab. Bei diesem Rennen debütierte der Wagen und trug den Namen Brabham BT3. Anders als Lotus mit dem Lotus 25 verzichtete der Konstrukteur auf ein Monocoque und verwendete wie die übrigen Mitbewerber einen Stahlrahmen. Diese Entscheidung wurde getroffen, weil ein Monocoque bei Beschädigung zu schwer zu reparieren sei. Der Cockpitinnenraum war breiter gestaltet als bei der Konkurrenz, um dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Farblich war der Wagen an der hellblauen Verkleidung mit einem goldenen Streifen in der Mitte zu erkennen. Angetrieben wurde der Wagen von einem V8-Climax-Motor.

Weitere Veränderungen gab es bei den Teams mit privaten Wagen. Jackie Lewis fuhr sein letztes Rennen für die Ecurie Galloise, die sich aus der Automobilweltmeisterschaft zurückzog. Lewis hatte die Absicht, ein Jahr Pause vom Rennsport einzulegen, entschied sich danach aber, seine Karriere ganz zu beenden. Die Equipe Nationale Belge war ebenfalls ein letztes Mal für einen Grand Prix gemeldet, Lucien Bianchi fuhr einen ENB, den einzigen Wagen, der vom Team selbst konstruiert worden war. Auch für Wolfgang Seidel endete die Karriere in der Automobilweltmeisterschaft. Nach Streitigkeiten über das Startgeld kritisierte er den Veranstalter und erhielt daraufhin eine lebenslange Sperre, die aber nach zwei Jahren aufgehoben wurde. Doch Seidel fuhr danach keine Rennen mehr. Für sein Autosport Team Wolfgang Seidel war als zweiter Fahrer Gunther Seiffert gemeldet, der sich jedoch nicht qualifizierte und auch an keinem weiteren Grand Prix teilnahm. Bernard Collomb fuhr in einem Cooper T53 sein letztes Saisonrennen, Keith Greene für Gilby Engineering das erste in einem Gilby 62. Die Ecurie Filipinetti meldete drei Wagen, Jo Siffert fuhr einen Lotus 21, Heinz Schiller einen Lotus 24 und Heini Walter einen Porsche 718. Für Schiller und Walter war es die einzige Rennteilnahme. Außerdem fuhr Maurice Trintignant erneut für das Rob Walker Racing Team und Nino Vaccarella für die Scuderia SSS Republica di Venezia.

Kein ehemaliger Sieger nahm am Großen Preis von Deutschland teil, bei den Konstrukteuren war zuvor Ferrari fünfmal erfolgreich, Lotus einmal. In der Fahrerwertung führte Graham Hill knapp vor Jim Clark und Bruce McLaren, in der Konstrukteurswertung lag Lotus knapp vor B.R.M. und Cooper.

TrainingBearbeiten

Im Streckenabschnitt Fuchsröhre ereignete sich ein schwerer Unfall. Eine Kamera, die am Heck des Porsche von Carel Godin de Beaufort befestigt war, löste sich vom Wagen und blieb auf der Strecke liegen. Graham Hill sah diese Kamera zu spät und fuhr darüber, wobei eine Ölleitung an seinem Wagen beschädigt wurde. Graham Hill drehte sich von der Strecke und verunfallte schwer. Tony Maggs hatte ebenfalls keine Chance auszuweichen und kam durch das auslaufende Öl ebenfalls von der Strecke ab. Beide Fahrer überstanden den Unfall unverletzt, die Fahrzeuge wurden aber stark beschädigt. Vorher hatte Graham Hill eine Zeit gefahren, die für die Qualifikation auf Rang zwei reichte, Maggs startete hingegen aus dem hinteren Feld von Rang 23.

Die Pole-Position erreichte Dan Gurney auf Porsche. Für Gurney war es die erste Pole-Position seiner Karriere, für Porsche blieb es die einzige. Erst beim Großen Preis von Bahrain 2008 stand mit BMW Sauber erneut ein deutscher Konstrukteur auf der Pole-Position. Clark wurde Dritter vor John Surtees und McLaren. Auf Platz sechs qualifizierte sich Jo Bonnier vor Richie Ginther, Beaufort und Roy Salvadori. Bester Ferrari-Fahrer war Rodríguez auf Platz zehn, insgesamt qualifizierte sich Ferrari vorwiegend im Mittelfeld.

Aus Sicherheitsgründen war das Starterfeld auf 26 Fahrzeuge begrenzt. Somit gab es bei 30 gemeldeten Fahrern vier, die sich nicht qualifizierten. Diese vier Fahrer waren Tony Shelly, Seidel, Jay Chamberlain und Seiffert. Hierbei spielte neben der gefahrenen Trainingszeit aber auch im Falle von Seidel das Startgeld eine Rolle, oder im Falle von Shelly, ob andere Fahrer wie Brabham zum Beispiel bereits im Vorfeld als qualifiziert galten.

Trevor Taylor fuhr nicht genügend Trainingsrunden um sich für das Rennen zu qualifizieren und erhielt deshalb anfangs keine Starterlaubnis. Diese Entscheidung wurde von der Rennleitung jedoch zurückgenommen und Taylor durfte vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen.

RennenBearbeiten

Am Renntag gab es schwere Regenfälle, die die Strecke unbefahrbar machten. Die Rennleitung entschied sich, den Start um mehr als eine Stunde zu verschieben. Als der Grand Prix dann nach einer Erkundungsrunde um 15:15 Uhr[1] startete, war die Strecke noch immer nass und weitere Regenfälle setzten ein. Clark blieb am Start stehen, da er vergessen hatte, die Benzinpumpe seines Lotus anzuschalten, und fiel durch diesen Fehler bis ans Ende des Feldes zurück. Dadurch war Phil Hill Dritter hinter Gurney und Graham Hill. Auf den weiteren Plätzen folgten Surtees, Bonnier, McLaren und Rodríguez. Bereits während der ersten Rennrunde verunglückte Taylor und schied aus.

In der dritten Runde übernahm Graham Hill die Führung und fuhr dabei die schnellste Rennrunde. Danach verstärkte sich der Regen und die Rundenzeiten wurden insgesamt langsamer. Surtees überholte ebenfalls Gurney, der durch eine gelockerte Batterie beeinträchtigt war,[2] und versuchte anschließend, den Abstand zu Graham Hill zu verringern. Er kam aber nie nahe genug heran, um ihn zu überholen. In der Anfangsphase des Rennens hatten auch andere Fahrer unterschiedliche technische Schwierigkeiten. Collomb, Trintignant und Salvadori fielen mit Getriebeschäden aus, an Schillers Wagen ließ der Öldruck nach. Außerdem war das Rennen für Bandini nach der vierten Rennrunde nach einem Unfall beendet. Da der Nürburgring sehr hügelig und uneben war, bekamen einige Fahrer wie in den Jahren zuvor Probleme mit den Radaufhängungen. Greene, Phil Hill und Lewis schieden deshalb aus. Auch für Brabham war der Grand Prix vorzeitig in Runde neun beendet, sein neuer Wagen hatte einen Gaspedaldefekt.

An der Spitze blieb Graham Hill konstant einige Sekunden vor Surtees, während sich dahinter Clark durch das gesamte Feld bis auf Rang vier vorgekämpft hatte. Gurney ließ seinen Wagen reparieren und holte auf Surtees auf, kam bis zum Ende des Rennens aber nur bis auf zwei Sekunden an ihn heran. Damit gewann Graham Hill sein zweites Saisonrennen, nachdem er bereits in Zandvoort siegreich gewesen war. Er beschrieb den Grand Prix später als eines seiner härtesten, aber auch besten Rennen, da er unter schwierigsten Bedingungen voll konzentriert fahren musste und sich dabei sowohl körperlich als auch mental völlig erschöpft hatte. Durch den Sieg baute er seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf Clark, der Vierter wurde, auf sieben Punkte aus. Mit dem zweiten Platz im Rennen verbesserte sich Surtees auf Rang drei und lag damit nur zwei Punkte hinter Clark. Gurney erreichte den dritten Platz, McLaren und Rodríguez erzielten Punkte für Cooper und Ferrari.

In der Konstrukteurswertung übernahm B.R.M. die Führung vor Lotus und Cooper. Ferrari verlor weitere Plätze und lag nur noch auf Rang sechs hinter Porsche und Lola. Sowohl für Graham Hill als auch für B.R.M. blieb es der einzige Sieg beim Großen Preis von Deutschland. Alle Fahrer, die in der Saison schon Punkte erzielt hatten, hatten noch die theoretische Chance Weltmeister zu werden, bei den Konstrukteuren hatten noch alle die Chance auf die Konstrukteursweltmeisterschaft.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Italien  Scuderia Ferrari SpA SEFAC 01 Vereinigte Staaten  Phil Hill Ferrari 156 Ferrari 1.5 V6 D
02 Italien  Giancarlo Baghetti
03 Mexiko 1934  Ricardo Rodríguez
04 Italien  Lorenzo Bandini
Vereinigtes Konigreich  Team Lotus 05 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Lotus 25 Climax 1.5 V8 D
06 Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor Lotus 24
Deutschland  Porsche System Engineering 07 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Porsche 804 Porsche 1.5 B8 D
08 Schweden  Jo Bonnier
Vereinigtes Konigreich  Cooper Car Company 09 Neuseeland  Bruce McLaren Cooper T60 Climax 1.5 V8 D
10 Sudafrika 1961  Tony Maggs Cooper T55[# 1] Climax 1.5 L4
Cooper T60[# 1] Climax 1.5 V8
Vereinigtes Konigreich  Owen Racing Organisation 11 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill BRM P57 BRM 1.5 V8 D
12 Vereinigte Staaten  Richie Ginther
Vereinigtes Konigreich  Bowmaker Racing Team 14 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Lola Mk4[# 2] Climax 1.5 V8 D
Lola Mk4A[# 2]
15 Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Lola Mk4
Vereinigtes Konigreich  Brabham Racing Organisation 16 Australien  Jack Brabham Brabham BT3 Climax 1.5 V8 D
Vereinigtes Konigreich  Rob Walker Racing Team 28 Frankreich  Maurice Trintignant Lotus 24 Climax 1.5 V8 D
Niederlande  Ecurie Maarsbergen 18 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
Schweiz  Ecurie Filipinetti 19 Schweiz  Jo Siffert Lotus 21 Climax 1.5 L4 D
28 Schweiz  Heinz Schiller Lotus 24 BRM 1.5 V8
32 Schweiz  Heini Walter Porsche 718 Porsche 1.5 B4
Vereinigtes Konigreich  Ecurie Galloise 20 Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
Belgien  Equipe Nationale Belge 21 Belgien  Lucien Bianchi ENB Maserati 1.5 L4 D
Vereinigte Staaten  Anglo-American Equipe 25 Vereinigtes Konigreich  Ian Burgess Cooper T53 Special Climax 1.5 L4 D
Italien  Scuderia SSS Republica di Venezia 26 Italien  Nino Vaccarella Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
Vereinigtes Konigreich  Gilby Engineering 27 Vereinigtes Konigreich  Keith Greene Gilby 62 BRM 1.5 V8 D
Vereinigtes Konigreich  John Dalton 29 Neuseeland  Tony Shelly Lotus 18/21 Climax 1.5 L4 D
Belgien  Ecurie Excelsior 30 Vereinigtes Konigreich  Jay Chamberlain Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
Frankreich  Bernard Collomb 31 Frankreich  Bernard Collomb Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
Deutschland  Autosport Team Wolfgang Seidel 34 Deutschland  Wolfgang Seidel[# 3] Lotus 24 BRM 1.5 V8 D
Deutschland  Gunther Seiffert[# 3]
Anmerkungen
  1. a b Tony Maggs fuhr den Cooper T60 mit der Nummer 10 in den Trainingssitzungen. Nach einem Unfall mit dem Wagen fuhr er den Cooper T55 mit der Nummer 10 im Training und im Rennen.
  2. a b John Surtees fuhr den Lola Mk4 mit der Nummer 24 in den Trainingssitzungen und im Rennen.
  3. a b Wolfgang Seidel und Gunther Seiffert fuhren den Lotus mit der Nummer 24 in den Trainingssitzungen, qualifizierten sich aber beide nicht fürs Rennen.

KlassifikationenBearbeiten

StartaufstellungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
01 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Deutschland  Porsche 8:47,2 155,76 km/h 01
02 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 8:50,2 154,88 km/h 02
03 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 8:51,2 154,59 km/h 03
04 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Vereinigtes Konigreich  Lola-Climax 8:57,5 152,77 km/h 04
05 Neuseeland  Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 9:00,7 151,87 km/h 05
06 Schweden  Jo Bonnier Deutschland  Porsche 9:04,0 150,95 km/h 06
07 Vereinigte Staaten  Richie Ginther Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 9:05,9 150,42 km/h 07
08 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Deutschland  Porsche 9:12,9 148,52 km/h 08
09 Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Vereinigtes Konigreich  Lola-Climax 9:14,1 148,20 km/h 09
10 Mexiko 1934  Ricardo Rodríguez Italien  Ferrari 9:14,2 148,17 km/h 10
11 Frankreich  Maurice Trintignant Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 9:19,0 146,90 km/h 11
12 Vereinigte Staaten  Phil Hill Italien  Ferrari 9:24,7 145,42 km/h 12
13 Italien  Giancarlo Baghetti Italien  Ferrari 9:28,1 144,54 km/h 13
14 Schweiz  Heini Walter Deutschland  Porsche 9:30,0 144,06 km/h 14
15 Italien  Nino Vaccarella Deutschland  Porsche 9:33,8 143,11 km/h 15
16 Vereinigtes Konigreich  Ian Burgess Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 9:39,2 141,77 km/h 16
17 Schweiz  Jo Siffert Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 9:39,3 141,75 km/h 17
18 Italien  Lorenzo Bandini Italien  Ferrari 9:39,7 141,65 km/h 18
19 Vereinigtes Konigreich  Keith Greene Vereinigtes Konigreich  Gilby-B.R.M. 9:47,1 139,87 km/h 19
20 Schweiz  Heinz Schiller Vereinigtes Konigreich  Lotus-B.R.M. 9:51,9 138,73 km/h 20
21 Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 9:58,0 137,32 km/h 21
22 Frankreich  Bernard Collomb Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 10:09,7 134,68 km/h 22
23 Sudafrika 1961  Tony Maggs Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 10:21,2 132,19 km/h 23
24 Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 10:21,6 132,10 km/h 24
25 Belgien  Lucien Bianchi Vereinigtes Konigreich  ENB-Maserati 10:40,7 128,17 km/h 25
26 Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 9:57,0 137,55 km/h 26
DNQ Neuseeland  Tony Shelly Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 10:18,6 132,74 km/h
DNQ Deutschland  Wolfgang Seidel Vereinigtes Konigreich  Lotus-B.R.M. 10:38,2 128,67 km/h
DNQ Vereinigte Staaten  Jay Chamberlain Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 11:12,9 122,03 km/h
DNQ Deutschland  Gunther Seiffert Vereinigtes Konigreich  Lotus-B.R.M. 11:38,9 117,49 km/h

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 15 2:38:45,3 02 10:12,2
02 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Vereinigtes Konigreich  Lola-Climax 15 + 2,5 04 10:15,2
03 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Deutschland  Porsche 15 + 4,4 01 10:13,9
04 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 15 + 42,1 03 10:13,5
05 Neuseeland  Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 15 + 1:19,6 05 10:17,7
06 Mexiko 1934  Ricardo Rodríguez Italien  Ferrari 15 + 1:23,8 10 10:24,4
07 Schweden  Jo Bonnier Deutschland  Porsche 15 + 4:37,3 06 10:26,9
08 Vereinigte Staaten  Richie Ginther Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 15 + 5:00,1 07 10:28,6
09 Sudafrika 1961  Tony Maggs Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 15 + 5:07,0 23 10:27,8
10 Italien  Giancarlo Baghetti Italien  Ferrari 15 + 8:14,7 13 10:51,2
11 Vereinigtes Konigreich  Ian Burgess Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 15 + 8:15,3 16 10:36,6
12 Schweiz  Jo Siffert Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 15 + 8:18,5 17 10:37,4
13 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Deutschland  Porsche 15 + 9:11,8 08 10:52,7
14 Schweiz  Heini Walter Deutschland  Porsche 14 + 1 Runde 14 11:03,3
15 Italien  Nino Vaccarella Deutschland  Porsche 14 + 1 Runde 15 11:13,1
16 Belgien  Lucien Bianchi Vereinigtes Konigreich  ENB-Maserati 14 + 1 Runde 25 11:45,8
Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 10 DNF 21 11:13,1 Aufhängung
Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Brabham-Climax 09 DNF 24 10:46,2 Gaspedal
Vereinigte Staaten  Phil Hill Italien  Ferrari 09 DNF 12 10:26,9 Aufhängung
Vereinigtes Konigreich  Keith Greene Vereinigtes Konigreich  Gilby-B.R.M. 07 DNF 19 10:51,5 Aufhängung
Schweiz  Heinz Schiller Vereinigtes Konigreich  Lotus-B.R.M. 04 DNF 20 11:59,6 Öldruck
Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Vereinigtes Konigreich  Lola-Climax 04 DNF 09 11:13,2 Getriebe
Italien  Lorenzo Bandini Italien  Ferrari 04 DNF 18 10:49,9 Unfall
Frankreich  Maurice Trintignant Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 04 DNF 11 12:47,9 Getriebe
Frankreich  Bernard Collomb Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 03 DNF 22 13:23,8 Getriebe
Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 00 DNF 26 Unfall

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte. Es zählten nur die fünf besten Ergebnisse aus neun Rennen. In der Konstrukteurswertung zählten dabei nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers eines Teams.

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill B.R.M. 28
02 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Lotus-Climax 21
03 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Lola-Climax 19
04 Neuseeland  Bruce McLaren Cooper-Climax 18
05 Vereinigte Staaten  Phil Hill Ferrari 14
06 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Porsche 13
07 Sudafrika 1961  Tony Maggs Cooper-Climax 9
08 Vereinigtes Konigreich  Trevor Taylor Lotus-Climax 6
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
09 Vereinigte Staaten  Richie Ginther B.R.M. 4
10 Italien  Lorenzo Bandini Ferrari 4
11 Mexiko 1934  Ricardo Rodríguez Ferrari 4
12 Italien  Giancarlo Baghetti Ferrari 3
13 Australien  Jack Brabham Lotus-Climax 3
14 Schweden  Jo Bonnier Porsche 2
15 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Porsche 2

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 31 (32)
02 Vereinigtes Konigreich  Lotus 27
03 Vereinigtes Konigreich  Cooper 23
04 Vereinigtes Konigreich  Lola 19
05 Deutschland  Porsche 16
06 Italien  Ferrari 15

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jörg-Thomas Födisch: Nürburgring. Verlagsunion Erich Pabel – Arthur Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3065-1, S. 44.
  2. Jörg-Thomas Födisch, Jost Neßhöfer, Michael Behrndt, Rainer Roßbach: Porsche 718 + 804. Verlag Reinhard Klein, Köln 2009, ISBN 978-3-927458-43-7, S. 57.