Im Jahr 1937 tobt in Spanien weiterhin der Bürgerkrieg, in den mittlerweile zahlreiche ausländische Mächte direkt oder indirekt eingreifen. Die deutsche Luftwaffe probt mit mehreren kriegsverbrecherischen Luftangriffen wie dem Luftangriff auf Gernika den Einsatz für den von Adolf Hitler bereits geplanten Großen Krieg.

1937
Japanisch-Chinesischer Krieg:Japanische Reserve auf dem Marsch längs der Eisenbahnlinie nach Nanjing auf der Station Wuxi vor Nanjing, Dezember 1937
Der „Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke
löst den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg aus.
Erste Seite der Enzyklika „Mit brennender Sorge“, Ausgabe aus dem Bistum Speyer, mit einem Vorsatz von Bischof Ludwig Sebastian, gedruckt in der Jäger`schen Druckerei Speyer, die deshalb enteignet wurde
Papst Pius XI. veröffentlicht
die Enzyklika
Mit brennender Sorge.
Nikolai Jeschow
In der stalinistischen Sowjetunion beginnt der „Große Terror“ durch Nikolai Jeschow.
Die brennende Hindenburg
Die „Hindenburg-Katastrophe
läutet das vorläufige Ende der Verkehrsluftschifffahrt ein.
1937 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1385/86 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1929/30 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 93/94 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1341/42 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2480/81 (südlicher Buddhismus); 2479/80 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 77. (78.) Zyklus

Jahr des Feuer-Büffels 丁丑 (seit 11. Februar, davor Feuer-Ratte 丙子)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 26
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1299/1300 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4270/71 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1315/16 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1355/56 (13./14. März)
Japanischer Kalender 昭和 Shōwa 12;

Kōki 2597

Jüdischer Kalender 5697/98 (5./6. September)
Koptischer Kalender 1653/54 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1112/13
Minguo-Kalender (China) Jahr 26 der Republik
Seleukidische Ära Babylon: 2247/48 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2248/49 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2479/80 (1. April)
Tibetischer Kalender 1683
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1993/94 (April)

In der Sowjetunion erreicht der Große Terror unter Josef Stalin einen Höhepunkt: In mehreren geheimen Prozessen werden hohe Offiziere verurteilt und hingerichtet. Die „Enthauptung“ der Roten Armee wird sich in den nächsten Jahren für das Land als beinahe fatal herausstellen.

In Asien löst der Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg aus. Die kaiserliche japanische Armee hat mit den zerstrittenen chinesischen Truppen wenig Schwierigkeiten und besetzt in kurzer Zeit große Teile Chinas, wobei es auch hier zu Kriegsverbrechen wie dem Massaker von Nanking kommt.

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

Deutsches ReichBearbeiten

  • 1. Januar: Um den Bedarf der Rüstungsindustrie zu decken, wird im Deutschen Reich die Verwendung von Edelstahl für andere Artikel verboten.
 
Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen
 
Plakat zur Ausstellung Der ewige Jude, „mit den Attributen des Wuchers, einer Geißel und einer Weltkarte des Bolschewismus“

Spanischer BürgerkriegBearbeiten

 
Schlacht von Guadalajara
 
Der Krieg im Norden (März–Oktober 1937)
  • 31. März: Mit der Bombardierung von Durango durch deutsche und italienische Flugzeuge beginnt der Krieg im Norden. Der Luftangriff auf Durango dauert bis zum 4. April und kostet rund 300 Menschen das Leben.
  • 19. April: General Francisco Franco ordnet in einem Dekret die Zusammenlegung von Falange und JONS mit der carlistischen Comunión Tradicionalista zur Falange Española Tradicionalista y de las JONS, der bis in die 1970er Jahre herrschenden Staatspartei in Spanien.
 
Das von der Legion Condor zerstörte Gernika
  • 26. April: Luftangriff auf Gernika : Flugzeuge der deutschen Legion Condor zerstören die baskische Stadt Guernica.
  • Mai: Republikanische Einheiten versuchen unter dem Befehl des polnischen Kommunisten Karol Świerczewski vergeblich, aus dem belagerten Madrid auszubrechen.
  • 3. Mai: Der Parteienkampf in der spanischen Frente Popular (Volksfront) eskaliert. In Barcelona stürmen 200 Polizisten unter Führung von Stalin-treuen Kommunisten die bisher von linksradikalen Kräften geführte Telefonzentrale der spanischen Post. Es kommt daraufhin zu Unruhen gegen die stalinistisch dominierte Zentralregierung in der ganzen Stadt, die mehrere Tage andauern.
  • 4.–8. Mai: Bei den Maiereignissen in Barcelona kommt es zu Kämpfen republikanischer Einheiten untereinander.
  • 29. Mai: Bei einem Luftangriff der Frente Popular auf das deutsche Panzerschiff Deutschland vor Ibiza werden über 30 Seeleute getötet und mehr als 70 verletzt. Das Schiff war in internationalem Auftrag zur Seekontrolle vor Spanien im Einsatz.
  • 31. Mai: Das deutsche Panzerschiff Admiral Scheer zerstört als Strafaktion für den Angriff auf die Deutschland mit Luftunterstützung eine Küstenbatterie der Volksfront bei der spanischen Stadt Almería.
  • 3. Juni: Der Stellvertreter von General Franco und Kommandeur für Nordspanien, Emilio Mola, kommt bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Burgos ums Leben.
  • 19. Juni: Krieg im Norden: Bilbao fällt in die Hände der Nationalisten.
 
Karte der Schlacht von Brunete
  • 6. Juli: Mit einem Angriff der Republikaner beginnt die Schlacht von Brunete. Die Nationalisten gehen am 18. Juli zum Gegenangriff über. Die Schlacht endet am 25. Juli ohne Entscheidung.
  • 24. August: Im Pakt von Santoña erklärt sich die Regierung des autonomen Baskenlandes bereit, sich den Nationalisten zu ergeben. Zahlreiche baskische Kämpfer schließen sich den Truppen Francos an.
  • 24. August bis 7. September: Die Schlacht von Belchite, die mit einer Offensive der Republikaner beginnt, endet ohne Entscheidung. Die Stadt Belchite ist nach dem zweiwöchigen Kampf völlig zerstört. Den Republikanern gelingt es nicht, wie geplant auf Saragossa vorzurücken.
  • 1. September: Santander wird von den Nationalisten erobert.
  • 21. Oktober: Mit dem Fall der asturischen Hafenstadt Gijón verliert die Frente Popular ihren letzten Stützpunkt in Nordspanien an die Truppen von General Franco.
  • 15. Dezember: Die bis zum 27. Februar dauernde Schlacht von Teruel beginnt.

SowjetunionBearbeiten

  • 23.–30. Januar: Der Große Terror unter Josef Stalin erreicht einen weiteren Höhepunkt: Im 2. Moskauer Prozess werden unter anderem Georgi Pjatakow, Nikolai Muralow und Leonid Serebrjakow zum Tode verurteilt und am 1. Februar erschossen. Karl Radek und Grigori Sokolnikow kommen vorerst mit Gefängnisstrafen davon (beide werden dort ermordet)
  • 11. Juni: In Moskau wird der stellvertretende Volkskommissar für Verteidigung und Marschall der Sowjetunion Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski in einem geheimen Militärgerichtsprozess zum Tode verurteilt und am nächsten Tag hingerichtet. Im gleichen Prozess werden sieben weitere hohe Offiziere der Roten Armee verurteilt, die damit faktisch „enthauptet“ wird.
  • 25. Juli: Der NKWD-Befehl Nr. 00439 („Über die Operation zur Ergreifung von Repressivmaßnahmen an deutschen Staatsangehörigen, die der Spionage gegen die UdSSR verdächtig sind“) wird von Nikolai Jeschow unterzeichnet. Als dessen Folge werden in den nächsten Jahren über 40.000 deutschstämmige Mitarbeiter von sowjetischen Rüstungs- und Transportbetrieben zum Tode verurteilt.
  • 30. Juli: Der NKWD-Befehl Nr. 00447 („Über die Operation zur Repressierung ehemaliger Kulaken, Straftäter und anderer antisowjetischer Elemente“) wird von Nikolai Jeschow unterzeichnet. Allein in den nächsten zwei Jahren werden in der Sowjetunion über 387.000 Menschen zum Tode verurteilt und hingerichtet, 380.000 werden in Straflagern inhaftiert.
  • 11. August: Der NKWD-Befehl Nr. 00485 („Über die Liquidierung polnischer Sabotage- und Spionage-Gruppen und Organisationen der POW [Polnische Militär-Organisation]“) wird von Nikolai Jeschow unterzeichnet: Mehr als 100.000 Menschen polnischer Herkunft werden in den nächsten beiden Jahren im Zuge der sogenannten „Polnischen Operation“ verurteilt und hingerichtet.
  • 21. August: China und die UdSSR schließen (in Nanking) einen Nicht-Angriffspakt.
  • Oktober: Nahezu die gesamte koreanische Minderheit in der Sowjetunion, die sogenannten Korjo-Saram, wird aus dem Russischen Fernen Osten nach Zentralasien deportiert, um sie dem japanischen Einfluss fernzuhalten. Dabei handelte es sich um eine der ersten vollständigen Deportationen eines Volkes in der Sowjetunion überhaupt (Näheres z. B. hier)

GroßbritannienBearbeiten

IrlandBearbeiten

 
Éamon de Valera, der geistige Vater der Verfassung

ItalienBearbeiten

Weitere Ereignisse in EuropaBearbeiten

Türkei/Naher OstenBearbeiten

 
Provinz Dersim 1937
  • 21. März: Der Dersim-Aufstand in der Türkei beginnt.
  • 1. April: Aden (heute zu Jemen) und Burma (heute Myanmar), die bisher Teile der britischen Kolonie Britisch-Indien waren, werden nun als eigenständige britische Kolonien geführt.
  • 26. Mai: Das Königreich Ägypten wird in den Völkerbund aufgenommen.
  • 7. Juli: Die sogenannte Peel-Kommission der Briten, die vorangegangene Palästinenseraufstände untersuchen sollte, veröffentlicht einen Plan zur Aufteilung von Palästina zwischen Briten, Juden und Palästinensern.
  • 8. Juli: Saadabad-Abkommen zwischen der Türkei, dem Irak, dem Iran und Afghanistan, in dem auch ein koordiniertes Vorgehen bei der Bekämpfung der Kurden vereinbart wird.
 
König Faruq im ägyptischen Parlament
  • 29. Juli: Faruq wird zum zweiten König von Ägypten gekrönt. Danach hält der 16-jährige Monarch eine öffentliche Radioansprache an die Nation. Es ist das erste Mal, dass ein Herrscher von Ägypten während seiner Inthronisierung direkt zu seinem Volk spricht. Der junge Monarch setzt ein umfassendes wirtschaftliches Reformprogramm durch und gerät wegen seiner säkularen und laizistischen Einstellung in Konflikt mit der islamischen Geistlichkeit, was zu einem Erstarken der Muslimbruderschaft führt.
  • 17. November: Der Anführer des Dersim-Aufstandes, Said Rıza, wird mit seinen sechs Genossen aus Dersim in Elazig (Mazra) hingerichtet (Türkei-Kurdistan).

China/JapanBearbeiten

 
Japanische Soldaten auf den Mauern von Tongzhou am 30. Juli
  • 29. Juli: Beim Tongzhou-Zwischenfall während der Schlacht um Peking-Tianjin greifen Soldaten der chinesischen Ost-Hebei-Armee ihre japanischen Ausbilder und mit den Japanern kollaborierende chinesische Offiziere an. Der Distriktkommissar von Hebei wird festgenommen. Erst japanische Verstärkung kann den Aufstand niederschlagen und den Kommissar befreien.
  • August: Die japanische Armee ist gemeinsam mit ihren mongolischen Verbündeten in der Chahar-Operation siegreich.
 
Häuserkampf in Shanghai, August 1937
 
Chinesische Einheiten am Pingxingguan-Pass
 
Zeitungsartikel über den Hyakunin-giri Kyōsō
  • 13. Dezember (bis 7. Februar 1938): Japanische Besatzer begehen das „Massaker von Nanking“. Dabei kommt es auch zum Hyakunin-giri Kyōsō, dem Wettstreit zweier japanischer Offiziere, wer zuerst 100 Menschen mit dem Schwert töten kann.

LateinamerikaBearbeiten

Vereinigte Staaten von AmerikaBearbeiten

 
Roosevelt während einer Fahrt durch Washington im Oktober 1937

WirtschaftBearbeiten

 
Gedenkstein an die Eröffnung der Inlandsbahn in Kåbdalis

Wissenschaft und TechnikBearbeiten

ArchäologieBearbeiten

LuftfahrtBearbeiten

 
Amelia Earhart im Juni 1937 vor ihrer Lockheed Electra
  • Nach einem Flug von Oakland nach Miami gibt Amelia Earhart einen weiteren Versuch einer Weltumrundung bekannt und startet am 1. Juni mit ihrem Navigator Fred Noonan von Miami in Richtung Brasilien. Nach Zwischenlandungen in Brasilien, Westafrika, Kalkutta und Rangun kommt sie am 29. Juni, nachdem sie rund drei Viertel der Strecke zurückgelegt hat, in Lae in Neuguinea an, und startet von dort aus am 2. Juli, um das letzte Stück – den Pazifik – hinter sich zu bringen. Sie fliegt die Howlandinsel an, wo sie einen letzten Zwischenstopp einlegen will, kommt dort jedoch nie an.
  • 19. Juli: Die großräumige Suche nach der Lockheed Electra mit Amelia Earhart und Fred Noonan an Bord wird eingestellt. Zwei Jahre später werden die beiden offiziell für tot erklärt.

AstronomieBearbeiten

MedizinBearbeiten

  • 5. August: Durch den National Cancer Institute Act wird in den Vereinigten Staaten das Krebsforschungszentrum National Cancer Institute ins Leben gerufen.
  • Die später Methadon benannte Substanz wird von Max Bockmühl und Gustav Ehrhart, zwei Mitarbeitern der zum I.G. Farben-Konzern gehörenden Hoechster Farbwerke, mit der Synthesenummer VA 10820 entwickelt.

PhysikBearbeiten

GeisteswissenschaftenBearbeiten

PolarforschungBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

Eröffnung der Golden Gate Bridge
  • 28. April: Nach vierjähriger Bauzeit wird die Golden Gate Bridge bei San Francisco fertiggestellt. Die Eröffnungsfeierlichkeiten beginnen am 27. Mai und dauern eine Woche. Am 28. Mai wird die Brücke für den Straßenverkehr freigegeben, nachdem die Brücke am Vortag bereits zu Fuß überquert werden konnte.
  • 15. Juli: In Russland wird der 128 km lange Moskau-Wolga-Kanal eröffnet.
  • 9. September: Auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg legt Adolf Hitler den Grundstein für ein auf ein Fassungsvermögen von 400.000 Zuschauern ausgelegtes Deutsches Stadion. Die von Albert Speer entworfene hufeisenförmige Arena ist als „Größtes Stadion der Welt“ unter anderem für die Ausrichtung nationalsozialistischer Kampfspiele und der Olympischen Spiele vorgesehen, kommt jedoch nicht über das Ausheben der Baugrube hinaus. Unter anderem entsteht daraus der Silbersee.

Technische RekordeBearbeiten

  • 20. Juni: Die sowjetischen Flieger Tschkalow, Baidukow und Beljakow landen mit ihrer Tupolew ANT-25 nach einem non-stop-Flug von Moskau über den Nordpol in den USA.
  • 25. Juni: Ewald Rohlfs erreicht mit seinem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 2.339 m Höhe: Weltrekord.
  • 25. Oktober: Hanna Reitsch fliegt mit ihrem Hubschrauber Focke-Wulf Fw 61 108,9 km: Weltrekord.
  • 30. Oktober: Auf einem Autobahnstück bei Frankfurt erreicht Bernd Rosemeyer mit einem Auto-Union-Wagen auf über einem Kilometer eine Geschwindigkeit von 440 km/h.
  • 19. November: Mit seinem Thunderbolt erreicht der Engländer Captain George Eyston auf einem Salzsee in Utah mit über 500 km/h Spitzengeschwindigkeit einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für Automobile.

KulturBearbeiten

Bildende KunstBearbeiten

FilmBearbeiten

 
Der Hund von Baskerville – Logo
 
Logo Zu neuen Ufern
 
Snow White Screenshot

LiteraturBearbeiten

Musik und TheaterBearbeiten

 
Plakat zur Uraufführung der Polnischen Hochzeit am Stadttheater Zürich
 
Ausschnitt aus dem Programm der Nacht der Amazonen 1937

GesellschaftBearbeiten

ReligionBearbeiten

KatastrophenBearbeiten

FlugzeugkatastrophenBearbeiten

Historische Filmaufnahmen des Unglücks

NaturkatastrophenBearbeiten

  • 31. Januar: Ein Jahrhunderthochwasser am Ohio River übersteigt meterhoch die Deiche in der Stadt Cairo (Illinois), fordert ca. 90 Menschenleben und richtete schwere Schäden an.
  • 28. Mai: Ein gewaltiger Vulkanausbruch in Papua-Neuguinea zerstört Rabaul, die zu diesem Zeitpunkt größte Stadt der Insel, und kostet wohl über 400 Menschen das Leben.
  • 2. September: Ein schwerer Taifun kostet in Hongkong und im umliegenden chinesischen Festland mehr als 10.000 Menschen das Leben und richtet schwere Schäden an.

Weitere KatastrophenBearbeiten

Nachrichtenbeitrag 1937, Universal News

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und UmweltBearbeiten

NationalparksBearbeiten

SonnenfinsternisBearbeiten

  • 8. Juni: Über dem Pazifik und Teilen Südamerikas ist eine Sonnenfinsternis zu beobachten, die über sieben Minuten dauert.

ArtensterbenBearbeiten

  • 27. September: Im Westen der indonesischen Insel Bali wird das letzte bekannte Exemplar des Balitigers erlegt.

SportBearbeiten

NobelpreiseBearbeiten

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Clinton Davisson
(1881–1958)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten „für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle“  
George Paget Thomson
(1892–1975)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich  
Nobelpreis für Chemie Walter Norman Haworth
(1883–1950)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen über Kohlenhydrate und Vitamin C  
Paul Karrer
(1889–1971)
Schweiz  Schweiz „für seine Forschungen über die Carotinoide und Flavine sowie über die Vitamine A und B2  
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt
(1893–1986)
Ungarn 1918  Ungarn „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der biologischen Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C und die Katalyse der Fumarsäure  
Nobelpreis für Literatur Roger Martin du Gard
(1881–1958)
Dritte Französische Republik  Frankreich „für die künstlerische Kraft und Wahrheit, womit er in der Romanserie ‚Les Thibault‘ menschliche Gegensätze und wesentliche Seiten des gegenwärtigen Lebens darstellte“
Friedensnobelpreis Robert Cecil, 1. Viscount Cecil of Chelwood
(1864–1958)
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Gründer und Präsident der Internationalen Friedenskampagne  

GeborenBearbeiten

JanuarBearbeiten

 
Shirley Bassey, 2006

FebruarBearbeiten

MärzBearbeiten

AprilBearbeiten

 
George Takei (1996)
 
Jack Nicholson (2008)
  • 22. April: Jack Nicholson, US-amerikanischer Schauspieler
  • 22. April: Jack Nitzsche, US-amerikanischer Pianist und Komponist († 2000)
  • 24. April: Vytautas Andriulis, litauischer Rechtshistoriker und Professor für Rechtsgeschichte († 2017)
  • 24. April: Joe Henderson, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Tenorsaxophonist) († 2001)
  • 25. April: Bucky Adams, kanadischer Jazzsaxophonist und Bandleader († 2012)
  • 25. April: Wolfgang Zapf, deutscher Soziologe († 2018)
  • 26. April: Jean-Pierre Beltoise, französischer Motorrad- und Automobilrennfahrer († 2015)
  • 26. April: Gus Hutchison, US-amerikanischer Automobilrennfahrer
  • 26. April: Hannelies Taschau, deutsche Schriftstellerin
  • 27. April: Hermann Benjes, Landschaftsgärtner, Naturfotograf und Schriftsteller († 2007)
  • 27. April: Sandy Dennis, US-amerikanische Schauspielerin († 1992)
  • 27. April: Manfred Schubert, deutscher Komponist, Dirigent und Musikkritiker († 2011)
  • 27. April: Leszek Werner, polnischer Organist und Musikpädagoge († 2014)
  • 27. April: Zhang Jie, chinesische Schriftstellerin
 
Saddam Hussein (1997)

MaiBearbeiten

 
Jacques Santer (2006)

JuniBearbeiten

 
Morgan Freeman
 
Roberto Blanco, 2012
 
Herbert Feuerstein, 2005

JuliBearbeiten

 
Wolf von Lojewski
  • 05. Juli: Anke Fuchs, deutsche Politikerin († 2019)
 
Anke Fuchs, 1982

AugustBearbeiten

 
Dustin Hoffman, 2008

SeptemberBearbeiten

  • 01. September: Peter Gaehtgens, deutscher Physiologe, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz
  • 01. September: Wolfgang Hess, Schweizer Synchronsprecher und Schauspieler († 2016)
  • 01. September: Karl Otto Hondrich, deutscher Soziologe († 2007)
  • 01. September: Allen Jones, britischer Künstler der Pop-Art
  • 01. September: Henrik Stangerup, dänischer Autor und Filmregisseur († 1998)
  • 02. September: Giampiero Biscaldi, italienischer Automobilrennfahrer († 2014)
  • 02. September: Hans Bols, deutscher Karnevals-Redner († 2005)
  • 02. September: Willi Giesemann, deutscher Fußballspieler
  • 02. September: Moisés Moleiro, venezolanischer Politiker und Historiker († 2002)
  • 02. September: Jörg Schönbohm, deutscher Politiker († 2019)
  • 02. September: Monika Taubitz, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin
  • 04. September: Garnet Brooks, kanadischer Sänger und Gesangspädagoge († 2009)
  • 04. September: Dawn Fraser, australische Schwimmerin
  • 05. September: Antonio Angelillo, argentinisch-italienischer Fußballspieler und -trainer († 2018)
  • 06. September: Wolf-Dieter Hauschild, deutscher Dirigent, Chorleiter, Intendant und Hochschullehrer
  • 07. September: Birgit Breuel, deutsche Politikerin
  • 07. September: Erwin Josef Ender, deutscher Erzbischof der römisch-katholischen Kirche und vatikanischer Diplomat
  • 07. September: Gert Pinkernell, deutscher Romanist und Literaturwissenschaftler († 2017)
  • 08. September: Cüneyt Arkın, türkischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmregisseur und -produzent
  • 08. September: Bernhard Blume, deutscher Fotograf († 2011)
  • 08. September: Helga Hahnemann, deutsche Entertainerin, Kabarettistin und Schauspielerin († 1991)
  • 08. September: Olaf Kübler, deutscher Jazzsaxophonist
  • 09. September: Horst Ademeit, deutscher Künstler († 2010)
  • 09. September: Uwe Herms, deutscher Schriftsteller
  • 10. September: Daniel Defert, französischer Soziologe
  • 10. September: Jared Diamond, US-amerikanischer Evolutionsbiologe, Physiologe und Biogeograph
  • 11. September: Leif Frimann Anisdahl, norwegischer Grafik-Designer und Briefmarkenkünstler
  • 11. September: Paola Ruffo di Calabria, belgische Königin
  • 11. September: Tomas Venclova, litauischer Dichter und Schriftsteller
  • 12. September: Gus Backus, US-amerikanischer Musiker und Schlagersänger († 2019)
  • 12. September: Wayne Cogswell, US-amerikanischer Rock-’n’-Roll-Musiker und Songschreiber († 2020)
  • 13. September: Don Bluth, US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
  • 13. September: Bertold Sommer, deutscher Jurist und Richter am Bundesverfassungsgericht
  • 14. September: David Heywood Anderson, britischer Jurist und Diplomat
  • 14. September: Sigrid Brunk, deutsche Schriftstellerin
  • 14. September: Renzo Piano, italienischer Architekt
  • 15. September: Fernando de la Rúa, argentinischer Politiker, Präsident von Argentinien († 2019)
  • 16. September: Karel Milota, tschechischer Dichter, Schriftsteller und Übersetzer († 2002)
  • 17. September: Ute Angerhoefer, deutsche Pädagogin
  • 18. September: Geert Müller-Gerbes, deutscher Journalist und Moderator († 2020)
  • 19. September: José Pedraza, mexikanischer Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner († 1998)
  • 19. September: Helmut Walbert, deutscher Schriftsteller, Kinderbuch- und Hörspielautor († 2008)
  • 20. September: Gerhard Adolph, deutscher Leichtathlet, Schauspieler und Moderator
  • 20. September: Hans-Joachim Jentsch, deutscher Politiker und Richter am Bundesverfassungsgericht († 2021)
  • 20. September: Monica Zetterlund, schwedische Sängerin und Schauspielerin († 2005)
  • 23. September: Kurt Vossen, deutscher Fußballfunktionär, Vorsitzender von Bayer 04 Leverkusen († 2007)
  • 24. September: Helga Hoffmann, deutsche Leichtathletin
  • 25. September: Horacee Arnold, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger
  • 26. September: Joop Admiraal, niederländischer Schauspieler, Autor und Filmemacher († 2006)
  • 26. September: Walentin Sergejewitsch Pawlow, Ministerpräsident der Sowjetunion († 2003)
  • 27. September: Felipe Arriaga, mexikanischer Sänger und Schauspieler († 1988)
  • 27. September: Franz Grundheber, deutscher Opernsänger
  • 27. September: Hans-Joachim Lauck, deutscher Politiker, Minister in der DDR
  • 28. September: Edward Applebaum, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Psychologe
  • 28. September: Heinz Hornig, deutscher Fußballspieler
  • 28. September: Ernst Schubert, deutscher Apotheker
  • 28. September: Bob Schul, US-amerikanischer Langstreckenläufer
  • 29. September: Antonio Bailetti, italienischer Radrennfahrer
  • 30. September: Jurek Becker, deutscher Schriftsteller († 1997)
  • 30. September: Johannes Grützke, deutscher Maler, Zeichner und Druckgrafiker († 2017)
  • 30. September: Gary Hocking, rhodesischer Motorradrennfahrer († 1962)
  • 30. September: Walentyn Sylwestrow, ukrainischer Komponist

OktoberBearbeiten

 
Franz Vranitzky
 
Peter Lustig
  • 28. Oktober: Graham Bond, englischer Jazz- und Blues-Musiker († 1974)
  • 28. Oktober: Helge Breloer, deutsche Sachverständige, Juristin und Sachbuchautorin († 2011)
  • 28. Oktober: Georg Martin Lange, deutscher Fernsehregisseur, Texter und Buchautor († 2020)
  • 28. Oktober: Lenny Wilkens, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
  • 29. Oktober: Christian Anatole, französischer Romanist und Okzitanist († 1987)
  • 30. Oktober: Rudolfo Anaya, US-amerikanischer Schriftsteller († 2020)
  • 30. Oktober: Heinrich Augustin, deutscher Politiker
  • 30. Oktober: Claude Lelouch, französischer Filmregisseur, Filmproduzent und Schauspieler
  • 31. Oktober: Tom Paxton, US-amerikanischer Folksänger, Songwriter und Kinderbuchautor

NovemberBearbeiten

  • 01. November: Bill Anderson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
  • 01. November: Dieter Beckmann, deutscher Psychologe († 2012)
  • 01. November: Jürgen Echternach, deutscher Politiker († 2006)
  • 01. November: Witta Pohl, deutsche Schauspielerin († 2011)
  • 01. November: Tom Waddell, US-amerikanischer Arzt und Sportler († 1987)
  • 02. November: Wassilios E. Fthenakis, griechisch-deutscher Pädagoge, Anthropologe, Genetiker und Psychologe
  • 03. November: Rolf-E. Breuer, deutscher Bankmanager
  • 03. November: F. K. Waechter, deutscher Zeichner und Schriftsteller, Theater- und Filmregisseur († 2005)
  • 04. November: Werner Aderhold, deutscher Musikwissenschaftler († 2021)
  • 04. November: Loretta Swit, US-amerikanische Schauspielerin
  • 05. November: Harris Yulin, US-amerikanischer Schauspieler
  • 06. November: Horst Hano, deutscher Fernsehjournalist
  • 07. November: Alberto Grau, venezolanischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
  • 07. November: John Reeve, Bobfahrer und Skirennläufer von den Amerikanischen Jungferninseln
  • 07. November: Konrad Schily, deutscher Mediziner und Hochschulpolitiker
  • 09. November: Eddie Blay, ghanaischer Boxer († 2006)
  • 09. November: Martin Schwab, deutscher Schauspieler
  • 10. November: Karin Eickelbaum, deutsche Film- und Theaterschauspielerin († 2004)
  • 10. November: Werner Giggenbach, deutscher Geochemiker, Geologe und Vulkanologe († 1997)
  • 10. November: Zdzisław Piernik, polnischer Tubist
  • 11. November: Vittorio Brambilla, italienischer Motorrad- und Automobilrennfahrer († 2001)
  • 11. November: André Brugiroux, französischer Globetrotter und Schriftsteller
  • 11. November: Dick Celeste, US-amerikanischer Politiker
  • 12. November: Mills Lane, US-amerikanischer Ringrichter
  • 12. November: Irene Rodrian, deutsche Schriftstellerin und Drehbuchautorin
  • 14. November: Vittorio Adorni, italienischer Radrennfahrer
  • 15. November: Gabriele Ferro, italienischer Dirigent
  • 16. November: Lothar Späth, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Baden-Württemberg († 2016)
  • 18. November: Ulrich Wildgruber, deutscher Schauspieler († 1999)
  • 19. November: Tamara Bunke, Guerillera in Lateinamerika an der Seite von Che Guevara († 1967)
  • 20. November: René Kollo, Berliner Tenor (Kammersänger)
  • 20. November: Ruth Laredo, US-amerikanische Pianistin († 2005)
  • 21. November: Bernard Bot, niederländischer Politiker
  • 21. November: Marlo Thomas, US-amerikanische Schauspielerin und Produzentin
  • 22. November: Theophil Antonicek, österreichischer Musikwissenschaftler († 2014)
  • 22. November: Roland Berger, deutscher Unternehmer sowie Unternehmens- und Politikberater
  • 22. November: Nikolai Kapustin, ukrainischer Komponist und Pianist († 2020)
  • 22. November: Burghard Rieger, deutscher Computerlinguist und Semiotiker († 2021)
  • 22. November: Joachim Siol, Richter am Bundesgerichtshof
  • 23. November: Karl Mildenberger, deutscher Boxsportler († 2018)
  • 23. November: Karol Modzelewski, polnischer Historiker († 2019)
  • 24. November: Jürgen Raschert, deutscher Soziologe († 2012)
  • 25. November: Hans Andree, deutscher Hochschullehrer und Professor
  • 25. November: Kazimieras Antanavičius, litauischer Ökonom und Politiker († 1998)
  • 26. November: Léo Lacroix, französischer Skirennläufer
  • 29. November: Jo Brauner, deutscher Nachrichtensprecher
  • 29. November: Johan Jørgen Holst, norwegischer Politiker der Arbeiderparti († 1994)
  • 29. November: Tom Trana, schwedischer Rallyefahrer († 1991)
  • 29. November: Tom Witkowski, deutscher Schauspieler, Regisseur und Dozent
 
Tom Witkowski
 
Ridley Scott, 2012
  • 30. November: Tom Simpson, englischer Radrennfahrer († 1967)

DezemberBearbeiten

 
Jane Fonda, 2007
 
Dieter Thomas Heck
  • 29. Dezember: Dieter Thomas Heck, deutscher Showmaster und Entertainer († 2018)
  • 30. Dezember: Gordon Banks, englischer Fußballspieler († 2019)
  • 30. Dezember: Sergio Castelletti, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2004)
  • 30. Dezember: John Hartford, US-amerikanischer Songwriter († 2001)
  • 31. Dezember: Nicolas Born, deutscher Schriftsteller († 1979)
 
Anthony Hopkins, 2010
  • 31. Dezember: Anthony Hopkins, britisch-US-amerikanischer Schauspieler
  • 31. Dezember: Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland († 2006)

Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten

GestorbenBearbeiten

Januar/FebruarBearbeiten

März/AprilBearbeiten

 
Wallace Carothers

Mai/JuniBearbeiten

 
John D. Rockefeller (um 1875)

Juli/AugustBearbeiten

 
George Gershwin, 1937
 
Guglielmo Marconi, um 1907

September/OktoberBearbeiten

 
Richard von Hertwig, 1930
 
Ernest Rutherford

November/DezemberBearbeiten

  • 04. November: Robert Stamm, deutscher Politiker und Opfer des NS-Regimes (* 1900)
  • 05. November: Kinoshita Naoe, japanischer Schriftsteller und Journalist (* 1869)
 
Ramsay MacDonald, um 1900
 
Erich Ludendorff
 
Maurice Ravel, 1925

Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: 1937 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Frank Siegmund: Alemannen und Franken. Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Band 23 (Herausgegeben von Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer). Walter de Gruyter Verlag, Berlin, 2000, S. 367.