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Suzanne Pleshette

US-amerikanische Schauspielerin

LebenBearbeiten

Suzanne Pleshette wurde 1937 als einziges Kind der Tänzerin Gloria Kaplan und des Theatermanagers Eugene Pleshette im New Yorker Stadtteil Brooklyn Heights geboren. Bereits im Alter von zwölf Jahren besuchte sie die New Yorker High School of the performing Arts, dann folgten die Syracuse University, das Finch College und Sanford Meisners Schauspielschule.[1]

1964 heiratete sie den Schauspieler Troy Donahue, die Ehe dauerte aber nur acht Monate. 1968 folgte die Hochzeit mit dem Unternehmer Thomas J. Gallagher. Die Ehe hielt bis zu Gallaghers Tod im Jahre 2000. 2001 heiratete Pleshette den Schauspieler Tom Poston († 2007).[1]

Eine ihrer ersten Filmrollen spielte Pleshette 1958 in dem Jerry-Lewis-Film Geisha Boy (Der Geisha Boy, auch Jerry außer Rand und Band). Ihre eigentliche Karriere begann jedoch Ende der 1950er-Jahre mit vielen kleinen Rollen in US-amerikanischen Fernsehproduktionen. Einem breiteren Publikum wurde sie mit der Fernsehserie Dr. Kildare bekannt. Der Durchbruch gelang ihr aber 1963 in der Rolle der Annie Hayworth in Alfred Hitchcocks Die Vögel. Es folgten unzählige Gastauftritte in Fernsehserien (z. B. in Bonanza, Rauchende Colts, Ihr Auftritt, Al Mundy, Der Chef oder Kojak – Einsatz in Manhattan) und ein festes Engagement als Emily Hartley in der Bob Newhart Show. Seit Mitte der 1960er-Jahre ist sie auch in einigen Disney-Kinofilmen zu sehen oder zu hören gewesen. In der Serie Schwestern (1989, Nightingales) von Aaron Spelling hat sie als Schuldirektorin Christine Broderick versucht, die Dinge unter Kontrolle zu halten, war selbst aber immer noch in ihren Ex Dr. Paul Petrillo (Gil Gerard) verliebt.

Pleshette spielte auch erfolgreich Theater am Broadway.

In ihren letzten Lebensjahren war sie unter anderem in den Sitcoms Will & Grace (als Karens Mutter) und in Meine wilden Töchter (als Cates Mutter) zu sehen.

Im August 2006 gab ihr Agent Joel Dean bekannt, dass bei Suzanne Pleshette Lungenkrebs diagnostiziert worden sei und sie sich in Behandlung befinde. Im Januar 2008, wenige Tage vor ihrem 71. Geburtstag, starb sie an dieser Krankheit.[1]

Am 31. Januar 2008 wurde Suzanne Pleshette postum mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt – stellvertretend nahm Tina Sinatra die Auszeichnung entgegen.

AuszeichnungenBearbeiten

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

KinoproduktionenBearbeiten

FernsehproduktionenBearbeiten

  • 1964: Auf der Flucht (The Fugitive: World's End)
  • 1965: Auf der Flucht (The Fugitive: All the Scared Rabbits)
  • 1967: Invasion von der Wega (The Invaders: Persued)
  • 1968: Invasion von der Wega (The Invaders: The Mutation)
  • 1968: Ihr Auftritt, Al Mundy (It Takes A Thief: A Sour Note)
  • 1971: Columbo – Mord unter sechs Augen (Columbo: Dead Weight)
  • 1972: Bonanza
  • 1975: The Bob Newhart Show
  • 1978: In Texas ist der Teufel los (Kate Bliss and the Ticker Tape Kid)
  • 1984: Suzanne Pleshette is Maggie Briggs
  • 1985: Kojak: The Belarus File
  • 1989: Schwestern (Nightingales) als Schuldirektorin Christine Broderick
  • 1992: Nicht ohne meine Großmütter (Battling for Baby)
  • 1993: Diagnose: Mord: Der Tod kam weich wie Watte
  • 2002/03: Good Morning, Miami
  • 2002: Will & Grace
  • 2003: Meine wilden Töchter
  • 2004: Will & Grace

Theater (Auswahl)Bearbeiten

  • 1957/58: Compulsion
  • 1958/59: The Cold Wind and the Warm
  • 1959: Golden Fleecing
  • 1959/61: The Miracle Worker

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Anita Gates: Suzanne Pleshette, 70, ‘Newhart’ Actress, Dies. In: The New York Times. 21. Januar 2008, abgerufen am 14. Januar 2013 (englisch).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Suzanne Pleshette – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien