Cuxhaven

Stadt in Niedersachsen

Cuxhaven [ˌkʊksˈhaːfn̩] (niederdeutsch Cuxhoben) ist eine Stadt an der Mündung der Elbe in die Nordsee. Es ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und zählt entsprechend seiner Einwohnerzahl nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz zu den großen selbständigen Städten. Zugleich ist es nach Wilhelmshaven und Emden die drittgrößte Stadt an der niedersächsischen Nordseeküste sowie das größte deutsche Seeheilbad. Die Stadt gehört zu den Metropolregionen Nordwest und Hamburg und ist laut Landesentwicklungsplan ein Mittelzentrum.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Cuxhaven
Cuxhaven
Deutschlandkarte, Position der Stadt Cuxhaven hervorgehoben

Koordinaten: 53° 52′ N, 8° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 161,92 km2
Einwohner: 48.164 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 27472, 27474, 27476, 27478
Vorwahlen: 04721, 04722, 04723, 04724
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 011
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
27472 Cuxhaven
Website: www.cuxhaven.de
Oberbürgermeister: Uwe Santjer (SPD)
Lage der Stadt Cuxhaven im Landkreis Cuxhaven
NordseeSchleswig-HolsteinBremerhavenLandkreis OsterholzLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis StadeLandkreis WesermarschArmstorfArmstorfBelumBeverstedtBülkauCadenbergeCuxhavenGeestlandHagen im BremischenHechthausenHemmoorHollnsethIhlienworthLamstedtLoxstedtMittelstenaheNeuenkirchen (Land Hadeln)Neuhaus (Oste)NordledaOberndorf (Oste)OdisheimOsten (Oste)OsterbruchOtterndorfSchiffdorfSteinau (Niedersachsen)StinstedtStinstedtWannaWingstWurster NordseeküsteKarte
Über dieses Bild
Die Kugelbake: Altes Seezeichen und Wahrzeichen der Stadt

Der Fischereihafen Cuxhaven zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands. Bis Ende 2008 befand sich hier die Schiffsmeldestation für Hamburg und für den Nord-Ostsee-Kanal. Große wirtschaftliche Bedeutung haben im Nordseeheilbad Cuxhaven der Kurbetrieb und Tourismus.

Die Hafensiedlung Cuxhaven und das Amt Ritzebüttel, das auf dem heutigen Gebiet der Stadt Cuxhaven lag, gehörten vom 13. Jahrhundert bis 1937 zu Hamburg. Das damals wichtigere und größere Ritzebüttel und Cuxhaven schlossen sich 1872 zum Ort Cuxhaven zusammen. Nordwestlich vor Cuxhaven liegt im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer die zu Hamburg gehörende Nordseeinseln Neuwerk sowie die Nebeninseln Nigehörn und Scharhörn.

Das Wahrzeichen Cuxhavens ist die Kugelbake. Das hölzerne Seezeichen markiert an der Elbmündung den Übergang von der Unter- zur Außenelbe und damit die Grenze für die Binnenschifffahrt. Sie ist auch das Motiv des Wappens der Stadt.

GeographieBearbeiten

 
Blick von der Nordsee, mit langem Sandstrand
 
Blick von der Nordsee, mit „Kugelbake“ links auf der Landspitze
 
Die Kurgebiete
 
Cuxhaven mit Elbe, im Hintergrund Schleswig-Holstein

LageBearbeiten

Cuxhaven liegt an der nördlichen Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Im Ortsteil Döse befindet sich der nördlichste Punkt Niedersachsens. Diese geographische Lage verleiht der Stadt für den Tourismus einen besonderen Reiz, beschert ihr aber hinsichtlich der wirtschaftlichen Verbindung zum Hinterland auch besondere Probleme.

Höchste Erhebung im Stadtgebiet ist die Altenwalder Höhe (37,5 m ü. NN); früher Standort der Altenwalder Burg auf einem altsächsischen Gräberfeld.

Bedingt durch die Randlage und die historische Zugehörigkeit der Stadt zu Hamburg entwickelten sich zwei Wirtschaftsschwerpunkte: die Fischerei und der Tourismus. Cuxhaven umfasst neben der Kernstadt eine Reihe eingemeindeter Dörfer, die sich auf einer vergleichsweise großen Fläche verteilen. Während sich vom alten Cuxhavener Zentrum um das Lotsenviertel und Schloss Ritzebüttel ausgehend der Hafen entwickelte, bilden die westlich etwas abseitig von diesem Zentrum gelegenen, zum Stadtgebiet gehörenden Kurorte Döse, Duhnen und Sahlenburg den Schwerpunkt des Fremdenverkehrs.

StadtgliederungBearbeiten

NachbargemeindenBearbeiten

Stadtteil Neuwerk
(Hamburg)
  Otterndorf
(Samtgemeinde Land Hadeln)
Wurster Nordseeküste Neuenkirchen
(Samtgemeinde Land Hadeln)
Nordleda
(Samtgemeinde Land Hadeln)
Wanna
(Samtgemeinde Land Hadeln)

GeschichteBearbeiten

 
Amt Ritzebüttel der Freien Hansestadt Hamburg 1815–1937
 
Stadtplan von Cuxhaven, 1910
 
Schiffe im Hafen, 1928
 
Die Kugelbake, 1880

OrtsnameBearbeiten

Der erst spät überlieferte Name Cuxhaven wird herkömmlich auf das niederdeutsche Wort koog „eingedeichtes Land“ zurückgeführt.[2] Dagegen sprechen aber die historischen Namensformen wie Kuckshafen (1570), Kukeshaven (1577) und Kuxhaven (1594) – erst um 1700 tritt auch Koogshaven auf –, deren -u- und -k- eine solche Herleitung kaum zulassen. Dem Bestimmungswort liegt daher viel eher germanisch *kuk- aus indogermanisch *gug- „Kugel, Buckel, Hügel“ zugrunde; namengebend dürfte dabei die erhöhte Lage auf dem Schwemmlandufer gewesen sein. Fraglich ist überdies, ob im Grundwort tatsächlich „Hafen“ steckt; möglich ist auch eine Umdeutung aus mittelniederdeutsch hove „Hof, Garten, Einzäunung“ oder mittelniederdeutsch hāge(n) „eingefriedetes Land“.[3]

MittelalterBearbeiten

Während Urnenfunde und ein auf 4000 v. Chr. datiertes Großsteingrab eine lange Siedlungsgeschichte des Landstrichs belegen, ist die Stadt Cuxhaven im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands noch relativ jung.

1394 traten die Herren Lappe das Schloss Ritzebüttel an Hamburg ab. In den folgenden Jahrhunderten war Ritzebüttel ein hamburgischer Stützpunkt gegen die Piraterie und ein Schutzhafen. 1530 und 1570 wurden zwei Köge eingedeicht, die im 17. Jahrhundert noch erweitert wurden, dann aber durch den Elbstrom bis 1785 wieder völlig verlorengingen.

Entwicklung des StadtgebietsBearbeiten

Der Flecken Ritzebüttel wurde am 4. Dezember 1872 mit der Hafensiedlung Cuxhaven zur hamburgischen Landgemeinde Cuxhaven vereinigt.

Zur Durchsetzung der Kontinentalsperre wurden 1812 das Fort Napoleon und das Fort du Phare bei Cuxhaven errichtet.[4] Nach der Reichseinigung wurde Cuxhaven auch militärisch bedeutsam. 1883 wurden die ersten Marineeinheiten stationiert. Fort Kugelbake (1869 und 1879) und Fort Thomsen (1905/08) sollten die Elbmündung und die Zufahrt zum neuen Nord-Ostsee-Kanal sichern.

In der zivilen Schifffahrt war ab 1889 eine Anlage der Hamburg-Amerika-Linie bedeutsam, von der nicht nur Linienverkehr über den Atlantik führte, sondern auch 1891 auf der Augusta Victoria die erste Kreuzfahrt der Welt startete.

Mit der Eingemeindung von Döse (1905) war eine Einwohnerzahl von 10.000 erreicht. Am 15. März 1907 erhielt Cuxhaven die Stadtrechte (zur Geschichte Ritzebüttels von 1394 bis 1937 siehe dort). 1907 entstand nach Plänen von Friedrich Duge der Seefischmarkt und Duge war bis 1919 Fischerei-Inspektor.

Im Ersten Weltkrieg flogen britische Luftstreitkräfte von provisorischen Flugzeugträgern aus und mit Unterstützung der Royal Navy den sogenannten Weihnachtsangriff am 25. Dezember 1914, um die Marinebasis in Cuxhaven und die Luftschiffe und Hangars auf dem Fliegerhorst Nordholz zu treffen. Wegen ungünstigen Wetters und vorzeitiger Entdeckung und Abwehr blieben die Schäden gering. 1925 wurde die Cuxhavener Omnibusgesellschaft (COG) von Walter Reineke gegründet mit Sitz im Wohn- und Geschäftshaus Deichstraße 9.

1922 wurde von der Arbeiterbewegung das Wohnungsbauunternehmen Cuxhavener Bauhütte gegründet. Die Bauhütte mit ihrem Geschäftsführer Karl Olfers (1888–1968) (SPD) baute im sozialen Wohnungsbau viele Wohnhäuser mit den Cuxhaven prägenden Klinkerfassaden.

Mit der Einführung der Hamburgischen Städteordnung am 2. Januar 1924 schied Cuxhaven aus der Landherrenschaft Ritzebüttel aus und war somit zusammen mit Hamburg, Geesthacht und Bergedorf eigenständige Stadt im Hamburger Staatsgebiet.[5] Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 ging Cuxhaven von Hamburg an die preußische Provinz Hannover über.[6] Hamburg behielt sich aber einige Rechte an den Häfen vor. So waren bis zum 1. Januar 1993 der Amerika-Hafen und das Steubenhöft hamburgisches Eigentum, obgleich sie zum Cuxhavener Stadtgebiet gehören. Eine Revierwache der Hamburger Wasserschutzpolizei befindet sich noch immer in Cuxhaven. Von 1933 bis 1945 war in der Villa Marienstraße 50 das Kreishaus der NSDAP mit dem Namen Karl-Kaufmann-Haus (Hamburger Gauleiter).

1969 gingen die Inseln Neuwerk und Scharhörn zusammen mit Wattflächen wieder in den Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg über,[7] die plante, dort einen Tiefwasserhafen anzulegen. Niedersachsen erhielt im Gegenzug kleinere Flächen für die Erweiterung des Cuxhavener Fischereihafens. Am 28. Oktober 2005 unterzeichneten der niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche und der Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall im Hamburger Rathaus den Staatsvertrag zur Aufhebung der Containersperrklausel. Damit wurde der Weg für eine unbeschränkte Weiterentwicklung des Cuxhavener Hafens freigemacht.

Zwischen 1945 und 1964 wurden in der Nähe von Cuxhaven diverse experimentelle Raketenstarts durchgeführt.

Bis 1977 war Cuxhaven eine kreisfreie Stadt; heute gehört sie zum neugebildeten Landkreis Cuxhaven und ist Sitz der Kreisverwaltung. Ihre heutige Fläche von 162 km², mit ca. 21 km Ost-West- und 14,5 km Nord-Süd-Ausdehnung, erreichte die Stadt durch zahlreiche Eingemeindungen zwischen 1935 und 1972.

Der Tag der Niedersachsen mit mehr als 300.000 Gästen fand im Jahr 2007 vom 6. bis zum 8. Juli in Cuxhaven statt.[8]

EingemeindungenBearbeiten

Die Landgemeinde Cuxhaven entstand am 4. Dezember 1872 aus dem Flecken Ritzebüttel und der Hafensiedlung Cuxhaven. 1905 wurde Döse eingemeindet und Cuxhaven wurde am 15. März 1907 zur Stadt.

Durch Inkrafttreten des Gesetzes über die Eingemeindung der Landgemeinden Groden, Westerwisch, Süderwisch, Stickenbüttel, Duhnen und Neuwerk mit Scharhörn vom 6. Februar 1935 wurden diese damals ebenfalls zum Land Hamburg gehörenden Gemeinden mit Wirkung zum 1. März 1935 dem Gebiet der Stadt Cuxhaven zugeordnet.

Die Gemeinden Holte-Spangen und Sahlenburg wurden am 1. Juni 1970 und Berensch-Arensch am 1. Februar 1971 eingemeindet. Altenbruch, Altenwalde und Lüdingworth folgten am 1. Juli 1972. Alle diese eingemeindeten Orte stammen aus dem Landkreis Land Hadeln.[9]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung von Cuxhaven von 1890 bis 2018 nach nebenstehender Tabelle bzw. zwei Werten für 1961 u. 1970 aus den Anmerkungen
Jahr Einwohner Quelle
1890 04.905 [10]
1910 14.888 [11]
1925 17.648 [10]
1933 22.094 [10]
1939 31.046 [10]
1946 42.850 [10]
1950 46.861 [10]
1956 43.700 [12]
1960 43.300 [10]
1970 044.564 ¹ [9]
Jahr Einwohner Quelle
1975 60.353 ² [13]
1980 58.666 ² [13]
1985 56.504 ² [13]
1990 56.090 ² [13]
1995 55.229 ² [13]
2000 53.391 ² [13]
2005 52.095 ² [13]
2010 50.492 ² [13]
2015 48.264 ² [13]
2019 48.164 ² [13]

¹ Volkszählung vom 27. Mai ohne die später eingemeindeten Orte, mit diesen: 59.642 Einwohner
² jeweils zum 31. Dezember

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung im Cuxhavener Rat seit 2016
1
13
4
4
14
1
3
13 14 
Insgesamt 40 Sitze

StadtratBearbeiten

Der Rat der Stadt Cuxhaven besteht aus 40 Mitgliedern. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 40.001 und 50.000.[14] Der Rat wird bei den Kommunalwahlen für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der Oberbürgermeister.

Die letzten Kommunalwahlen ergaben direkt nach der Wahl die folgende Sitzverteilung:

Kommunalwahl CDU SPD Die
Cuxhavener
FDP Grüne Die Linke Fraktionslos AfD Gesamt
11. September 2016[15] 14 13 4 1 4 1 3 40 Sitze
11. September 2011 14 15 7 1 4 1 42 Sitze
10. September 2006 16 14 3 3 3 1 40 Sitze
09. September 2001 19 16 2 2 2 1 42 Sitze

OberbürgermeisterBearbeiten

Hauptamtlicher Oberbürgermeister ist seit dem 1. November 2019 Uwe Santjer (SPD) als Nachfolger von Ulrich Getsch.[16] Er konnte am 26. Mai 2019 im ersten Wahlgang gegen Harald Zahrte und Hans-Jürgen Wendt mit 51 % die absolute Mehrheit erringen.[17]

WappenBearbeiten

Seit dem 20. Dezember 1912 hat die Stadt Cuxhaven offiziell ein Stadtwappen. Das Wappen wurde durch den Landherrn für Ritzebüttel, Senator Emil Mumssen in Hamburg, am 28. Januar 1913 genehmigt.

Blasonierung: „Das Wappen der Stadt zeigt die schwarze Kugelbake, deren Fuß von blauem Wasser umspült wird, in einem mit einer Mauerkrone mit drei Zinnen belegten goldenen Schilde.“[18][19]
Wappenbegründung: Klemens Stadler meint hierzu in seinem Buch:[20]

„Die Wellen bezeichnen Elbmündung und Nordsee sowie die große Bedeutung der Schifffahrt und der Fischindustrie. Das Seezeichen der Kugelbake, ein aus Balken gezimmertes Gerüst, dient für die Stromeinfahrt. Sie wurde 1718 aufgestellt und gilt als örtliches Wahrzeichen.“

FlaggeBearbeiten

Die Flagge der Stadt Cuxhaven ist weiß-rot längsgestreift mit dem Stadtwappen in der Mitte. Die Farben der Stadt sind weiß-rot.[18]

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Seit 1987 bestand eine Städtepartnerschaft mit Nuuk, der Hauptstadt von Grönland. Aufgrund einer Gebiets- und Verwaltungsreform in Nuuk wurde sie im März 2011 beendet.[21]

StädtefreundschaftenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Wasserturm
 
Ringelnatzmuseum Cuxhaven
 
Deutsches U-Boot-Museum in Altenbruch
 
Schloss Ritzebüttel in Cuxhaven

Baudenkmale, Skulpturen, BrunnenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

KirchenBearbeiten

 
Semaphor

WindsemaphorBearbeiten

Am Hafen befindet sich die Alte Liebe sowie der sogenannte Windsemaphor „B/H“. Dieses Gerät aus dem Jahr 1884 zeigt den in die Nordsee ausfahrenden Schiffen die jeweiligen Windrichtungen und -stärken auf den Inseln Borkum „B“ und Helgoland „H“ an.

WasserturmBearbeiten

Der Wasserturm Cuxhaven von 1897, Bahnhofstraße 11, versorgte bis 2004 die Haushalte mit dem nötigen Wasserdruck. 2004 wurde der Wasserbehälter vom Netz genommen. Der Turm als Wahrzeichen der Stadt befindet sich seit 2013 in Privatbesitz.

Friedrich-Clemens-Gerke-TurmBearbeiten

 
Blick vom Friedrich-Clemens-Gerke-Turm

230 m hoher Friedrich-Clemens-Gerke-Turm von 1991, nicht öffentlich zugänglicher Fernmeldeturm der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm. Er dient dem Richt- und Mobilfunk sowie seit den 2000er Jahren der Verbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen mittels DVB-T und DAB. Einige Jahre später kam die Ausstrahlung des Programms von Radio 21 auf der Frequenz 106,6 MHz hinzu.

Sendemast Holter HöheBearbeiten

Auf der Holter Höhe wurde von 1959 bis 1961 von der damaligen Deutschen Bundespost ein Sendemast für Richtfunkdienste und Seefunkdienste im UKW-Bereich errichtet, der am 1. April 1961 den Sendebetrieb aufnahm. 1963 erhielt dieser Sendemast einen Glasfaser-Zylinder für die Verbreitung des Fernsehprogramms des ZDF auf der Spitze, wodurch dieser Mast seine heutige Höhe von 119 m erreichte.

1977 erwarb der Norddeutsche Rundfunk eine Teilparzelle auf dem Postgrundstück und stellte dort Sender für das Erste und Dritte Fernsehprogramm sowie für UKW-Hörfunkprogramme auf.

Funkturm im HafenBearbeiten

Im Hafengebiet befindet sich ein 120 m hoher Funkturm des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA),[24] der als Fachwerkkonstruktion mit dreieckigem Querschnitt ausgeführt ist. Dieses Amt ist unter anderem zuständig für die Seezeichen im Bereich der Außen- und Unterelbe und im südlichen Teil des Nord-Ostsee-Kanals, für die genaue Positionsbestimmung von Schiffswracks sowie für die Weiterleitung diesbezüglicher Informationen durch gedruckte und per Langwelle gesendete Meldungen. Es besitzt ferner eigene Schiffe, darunter die Neuwerk.

GedenkstättenBearbeiten

 
Gedenkstätte für die Minenräumer

Grünflächen und NaherholungBearbeiten

  • Wattenmeer
  • Sand- und Grünstrand
  • Altenwalder Heidelandschaft
  • Bürgerpark Altenwalde
  • Bürgerpark Altenbruch
  • Kurpark Cuxhaven von 1936
  • Schlosspark
  • Brockeswalde

NaturdenkmälerBearbeiten

 
Seehunde auf dem Medemgrund,
Cuxhaven im Hintergrund

Theater und MuseenBearbeiten

  • Das Stadttheater Cuxhaven wird seit den 1980er Jahren ohne eigenes Ensemble betrieben. Weitere Theater sind die Döser Speeldeel und das Störtebeker-Freilichttheater.[25]
  • Das Windstärke 10 – Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven befindet sich im historischen Umfeld des Fischumschlags des Fischereihafens. Auf ca. 4000 m² Gesamtfläche werden die Herausforderungen und Gefahren der Seefahrt gezeigt. Anhand von Beispielen, wie einer Fangreise eines großen Hochseefischereitrawlers nach Island, werden die Enge des Logis, die Dekodierungstätigkeit in der Funkbude und die harte Arbeit an Bord der Fischdampfer und die damit verbundenen vielfältigen Gefahren aufgezeigt. Auch das Thema einer „nachhaltigen Fischerei“ wird im Museum angeschnitten. Weitere Schwerpunkte sind die Seerettung, die Wrackfunde aus der Nordsee und der Elbe sowie die besondere Ausstellungsphilosophie, vor allem Kinder und Jugendliche anzusprechen.
Schwerpunkte der Fischerei sind dabei auf der einen Seite der Fang, also die Geschichte der Hochseefischerei mit ihren Hochseeschiffen bis zu den kleinen Kutterfischern mit den kleinsten „Nussschalen“, zum anderen die darauf folgende Fischverarbeitung. Das Museum gibt auch Aufschluss über den Aufstieg und Fall Cuxhavens als Fischereistandort und die Verbindung zwischen Fischern und Lotsen.
  • Das Fort Kugelbake ist eine historische Marine­festung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich). Hier findet seit 2009 das Störtebeker-Freilichttheater statt.
  • Die Schneidemühler Heimatstuben zeigen Archivmaterial der Stadt Schneidemühl in Hinterpommern.
  • Das Stadtmuseum ist eine Sammlung zur Geschichte der Schifffahrt, des Hafens sowie des Bürgermilitärs in Ritzebüttel und der Bürgerkultur des 19. Jahrhunderts. Eine Zeitreise von der Kaiserlichen Marine zur heutigen Bundeswehr.
  • Das Deutsche U-Boot-Museum in Altenbruch zeigt Fotos, Literatur und einigen Ausstellungsstücken zur Entstehungsgeschichte der U-Boote.
  • Der Cuxhavener Kunstverein widmet sich nach seiner Satzung der Erschließung, Darstellung und Förderung qualifizierter zeitgenössischer bildender Kunst sowie deren Vermittlung.
  • Das Schloss Ritzebüttel, das zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert stammt, gehört zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik in der Region und ist heute für Besucher zugänglich. Die Verteidigungsanlagen des Schlosses wurden im Laufe der Jahrhunderte weitgehend abgebrochen und sind heute nur als Fragmente im Schlossgarten zu erkennen.
  • Die Hapag-Hallen sind eine historische Auswanderungsanlage in Cuxhaven. Sie werden noch gelegentlich mit dem dortigen Amerika-Bahnhof zur Abfertigung von Kreuzfahrtpassagieren genutzt.
  • Die Bürgermeister O’Swald II war das letzte bemannte Feuerschiff in der Elbmündung (Elbe 1). Da das Schiff noch seetüchtig ist, fährt es auf Einladungen mit Gästen zu verschiedenen Festen an der Nordseeküste. Auf Wunsch kann die kleine Offiziersmesse auch als Standesamt genutzt werden.
  • Die Hermine ist ein 1904 erbauter Gaffelschoner. Sie ist das einzige noch ganz aus Holz erhaltene Exemplar dieses Typs in Deutschland. Sie steht als maritimes Denkmal am Schleusenpriel und kann von außen besichtigt werden.

MusikBearbeiten

In Cuxhaven beheimatet sind u. a. der Cuxhavener Shantychor, der Cuxhavener Lotsenchor, die Sohl’nborger Büttpedder und der Seemannschor Elbe 1. Alle Chöre treten im Sommer regelmäßig auf Kurkonzert-Veranstaltungen auf.

Seit 2005 wird in Cuxhaven jährlich das Rockfestival Deichbrand veranstaltet.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Bedingt durch den Kurbetrieb gibt es in Cuxhaven zahlreiche Veranstaltungen, die jedes Jahr stattfinden:

Kulinarische SpezialitätenBearbeiten

Zu den kulinarischen Spezialitäten gehören die Nordseekrabben, die zunächst gepult werden müssen, sowie verschiedene Fischarten, die in der Nordsee gefischt werden und sowohl frisch als auch geräuchert in den Handel kommen, wie Makrele, Kabeljau, Schellfisch, Wittling, Seelachs, Scholle, Seeteufel und Zungen.

InfrastrukturBearbeiten

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

BildungBearbeiten

Berufsbildende Schulen

  • Berufsbildende Schulen Cuxhaven

Gymnasien

Realschulen

  • Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde
  • Realschule Cuxhaven

Hauptschulen

  • Altenbrucher Schule
  • Bleickenschule
  • Döser Schule
  • Süderwisch-Schule

Grundschulen

  • Abendrothschule
  • Altenbrucher Schule
  • Döser Schule
  • Franzenburger Schule
  • Gorch-Fock-Schule
  • Grodener Schule
  • Lüdingworther Schule
  • Manfred-Pelka-Schule
  • Ritzebüttler Schule
  • Sahlenburger Schule
  • Süderwisch-Schule

Förderschulen

  • Schule am Meer (Schwerpunkt geistige Entwicklung)
  • Wichernschule

Fachschulen

Sonstige Schulen, Studienwerke und Seminare

SportBearbeiten

Sportstätten (Auswahl)

  • Stadion Kampfbahn für 6000 Zuschauer und
  • Hermann-Allmers-Halle, beide Hermann-Allmers-Straße
  • Stadion Strichweg
  • Sportplatz an der Grodener Schule
  • Hallenbad Beethovenallee
  • Rundturnhalle Beethovenallee
  • Sporthallen Abendrothschule
  • Sporthallen Bleickenschule
  • Sporthallen Lüdingworther Schule
  • Sporthallen Süderwisch Schule
  • VGH Stadion am Meer, Center Court

Allgemeine Veranstaltungen

  • Bis 2011 fanden im Sommer regelmäßig die EWE Athletics statt, an denen Sportler aus der ganzen Welt teilnahmen. In Cuxhaven wurden so auch einige WM- und DM-Qualifikationen entschieden.
  • Seit 2007 findet jährlich am letzten März- oder ersten April-Wochenende der Sparkassen City Marathon Cuxhaven statt. Start und Ziel sind auf dem Kaemmerer Platz. Neben der Marathondistanz stehen der Halbmarathon und der 10-km-Lauf im Angebot. Für den Laufnachwuchs wird ein Kinderlauf angeboten.[26]
  • Bekannt sind die Beach Events. Jedes Wochenende ist eine andere Sportart an der Reihe. Es werden unter anderem Beachvolleyball, Fußball, Handball, Basketball und auch Rugby gespielt. Seit einigen Jahren findet in Cuxhaven die DM im Beachbasketball und Beachhandball statt, 2006 sogar die EM. Alle Sportarten werden auf dem Center Court und den neun anderen Spielfeldern am Strand ausgetragen, dem Stadion am Meer.

Vereine (Auswahl)

  • SV Rot-Weiss Cuxhaven, Fußballclub von 1990, Leutweinstr. 1, dessen Gründervereine Cuxhavener SV und Eintracht Cuxhaven bis in die 1960er Jahre überregional spielten; Spielstätte: Kampfbahn
  • Cuxhaven BasCats, Basketballclub, Stammverein: Rot-Weiß Cuxhaven. Spielhalle: Rundsporthalle/Beethovenallee, genannt BasCats-Arena
  • Rot-Weiß Cuxhaven Basketball
  • Sport-Club Schwarz-Weiß Cuxhaven, Feldweg 66/68
  • SV Blau-Gelb Cuxhaven von 1934
  • Sport-Club SGG in Cuxhaven
  • Schwimmclub Neptun Cuxhaven
  • Ein Kegelclub und ein Minigolfclub aus Cuxhaven spielen in der 1. Bundesliga
  • Trans-Ocean (TO), Bahnhofstraße
 
Blick vom Watt bei Duhnen zum Friedrich-Clemens-Gerke-Turm

Duhner Wattrennen In Duhnen findet seit über 100 Jahren regelmäßig an einem Sonntag bei Niedrigwasser jeweils im Sommer (Juli/August) ein Pferderennen auf dem Watt mit 30.000 bis 40.000 Zuschauern statt. Die Rennen werden von einem bunten Veranstaltungsprogramm begleitet. Zu dessen Höhepunkten gehören Fallschirmsprünge häufig durch Fallschirmjäger der Bundeswehr, der Überflug der Luftfahrzeuge des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ sowie die Präsentation der Hengste aus dem niedersächsischen Landgestüt Celle.[28]

Angelgewässer

Wirtschaft und VerkehrBearbeiten

 
Offshore-Windenergie-Testfeld in Cuxhaven

UnternehmenBearbeiten

Cuxhaven ist durch seine Lage an der Elbmündung Standort für Umschlag-, Lager- und Logistikunternehmen sowie für einen Offshore-Basishafen (Windenergie).

Es gibt mehrere bedeutende Industrieunternehmen in Cuxhaven, etwa die 1995 gegründete PNE WIND AG (vor 2009 hieß sie Plambeck Neue Energien AG), zahlreiche Fremdenverkehrsbetriebe sowie Betriebe im und um den Fischereihafen Cuxhaven (z. B. den Seefischmarkt).

Der Ausbau zur Offshore-Basis für Windenergie gilt als Chance zur ökonomischen Stärkung des Standorts Cuxhaven und der Umgebung. Im Ostteil des Hafens gibt es eine Schwerlastplattform für den Umschlag von komplett montierten Offshore-Anlagen oder Komponenten. Im Offshore-Windenergie-Testfeld an der Elbe werden Windenergieanlagen-Prototypen getestet und zertifiziert. Siemens Gamesa ließ 2017 ein Windturbinenwerk mit einer großen Produktionshalle (360 × 160 Meter) und ein Bürogebäude an der Elbe bauen,[29] in dem Turbinen für Offshore-Windenergieanlagen mit bis zu 8 MW Leistung produziert werden.[30]

Im Bereich Cuxhaven mit seiner hohen Produktion an Windenergie wird im Rahmen des Modells „eTelligence“ die Steuerung von Stromnetzen mit hohen Anteilen an erneuerbaren Energien erforscht.[31]

 
Der Fischereihafen beim Fischmarkt
 
Ein Krabbenkutter kehrt zurück

Die Ursprünge des Tourismus gehen auf das Jahr 1816 zurück, als der damalige Bürgermeister Amandus Abendroth in Cuxhaven ein Seebad gründete. Seit 1964 ist Cuxhaven ein staatlich anerkanntes Seeheilbad und Zentrum der Ferienregion Cuxland. Mit jährlich über drei Millionen Übernachtungen liegt Cuxhaven heute an der Spitze der Kurorte in Deutschland. Verantwortlich für die Abwicklung des Kurbetriebs ist die stadteigene Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH (früher: Kurverwaltung), die ihren Sitz im Haus der Kurverwaltung in Duhnen hat. Aufgrund der Einrichtungen des Tourismus, der Sport- und Freizeitanlagen und des kulturellen Engagements der Stadt gilt die Freizeit- und Wohnqualität für Einwohner und Besucher als relativ hoch.

Am 13. März 1973 ersetzte das Nordseeheilbad eine bis dahin als Maskottchen verwendete Nixe durch den vom ortsansässigen Grafikdesigner Kurt Moldenhauer entwickelten „Jan Cux“. Dies ist eine blonde Comic-Figur im blauen Matrosenanzug. Im Juli 1973 wurde dieser Figur ein weibliches Pendant mit dem Namen „Cuxi“ beigefügt, das ebenfalls blond, aber im roten Anzug gezeichnet ist. Jährlich werden ca. 250.000 Maskottchen-Aufkleber gedruckt und verteilt.

In Cuxhaven sind die Tourismus- und Kurbereiche räumlich klar von Industriegebieten getrennt. Der touristische Schwerpunkt findet sich im Westen des Stadtgebietes in den drei zu Cuxhaven gehörenden Kurorten Döse, Duhnen und Sahlenburg. Der Strandbereich dort ist kurtaxpflichtig. Darüber hinaus finden sich touristische Einrichtungen in der Cuxhavener Kernstadt, insbesondere im Bereich Grimmershörn, dem Lotsenviertel und in Ritzebüttel. Im Kur-Stadtteil Duhnen befindet sich das Erlebnisbad „Ahoi!“, das durch Umbau und Erweiterung des in den 1970er Jahren gebauten Meerwasser-Brandungsbades entstanden ist.

 
Beginn der Nordersteinstraße, Einkaufsstraße im Zentrum von Cuxhaven

Cuxhaven nimmt im Sinne der regionalen Raumordnung eine Bedeutung ein, die über die Funktion eines herkömmlichen Mittelzentrums hinausgeht.

Aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Strukturwandels, der durch den Rückgang der Fischindustrie sowie die starke Verkleinerung des Bundeswehr-Standorts verschärft wurde, ist Cuxhaven im Jahr 2015 mit über 330 Millionen Euro verschuldet;[32] es besaß damit 2014 die höchste Pro-Kopf-Verschuldung einer Kommune in Niedersachsen.[33]

Die Stadt Cuxhaven soll insgesamt 187,5 Millionen Euro Entschuldungshilfen aus dem gemeinsam von Kommunen und Land gespeisten Solidarfonds zur Stabilisierung finanzschwacher Kommunen erhalten. Es handelt sich dabei um den größten Einzelbetrag, den das Land Niedersachsen bislang aus dem Entschuldungsfonds geleistet hat.[34]

Hafen und SeeverkehrseinrichtungenBearbeiten

 
Luftbild der Cuxhavener Hafenanlagen mit Amerikahafen, Neuem und Altem Fischereihafen, City-Marina und Schleusenpriel
 
Blick übers Wasser,
der Fernsehturm im Hintergrund
 
Blick auf den Hafen, von der Kugelbake aus gesehen. Der große Turm ist der Sendeturm des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes.
 
Der Radarturm als Hafenkontrollturm
 
Der neue CuxPort von Westen gesehen

Die Fischwirtschaft kann in Cuxhaven auf eine lange Tradition zurückblicken. Nach kleinen Anfängen im Jahr 1885 wurde 1908 der Fischereihafen gegründet. Bis heute hat sich Cuxhaven neben Bremerhaven als bedeutender Fischereistandort in Deutschland gehalten. Trotz des Rückgangs der Fischerei sind 35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten in Cuxhaven beheimatet. Neben einer kleinen Flotte von Krabbenkuttern, die im küstennahen Bereich eingesetzt werden, operieren von Cuxhaven aus die in der großen Hochseefischerei eingesetzten Trawler der DFFU (Deutsche Fischfang-Union) sowie die hochseetauglichen Kutter der Kutterfisch-Zentrale (kleine Hochseefischerei).

Das Steubenhöft ist eine Pier in Cuxhaven. Die ursprünglich für den Auswandererverkehr gebaute Anlage (mit den Hapag-Hallen) dient heute u. a. Kreuzfahrtschiffen als Anlegestelle und verfügt über eine RoRo-Anlage. Der hier befindliche Amerika-Bahnhof hat einen eigenen Gleisanschluss zum Eisenbahnnetz.

Der Alte Fischereihafen wurde Anfang 2017 vom niedersächsischen Hafenbetreiber Niedersachsen Ports an die Cuxhavener Plambeck Holding verkauft. Dabei wurde sichergestellt, dass am Nordseekai weiterhin 400 m Kaianlagen mit Strom versorgt werden und für Krabbenkutter zur Verfügung stehen. Dieser Hafenbereich soll für touristische und gastronomische Zwecke genutzt und in den folgenden Jahren ausgebaut werden.[35]

Sehr wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Cuxhaven und ihres Umlandes ist der Tiefwasserhafen Cuxport, der 1997 in Betrieb genommen wurde. Das Gelände des neuen Hafens gehörte bis 1993 der Freien und Hansestadt Hamburg. Erst nach langen und zähen Verhandlungen mit den Hamburgern ging diese Fläche in den Besitz des Landes Niedersachsen über, das dann rund 140 Millionen Euro in den Bau der neuen Hafenanlagen investierte. Der Betreiber war die CuxPort Seehafen-Dienstleistungs GmbH, die sich aus einem Teil der Seefischmarkt Cuxhaven GmbH formte. Aktuell wird der Cuxhavener Mehrzweck-Terminal von der umfirmierten Cuxport GmbH, einer Tochtergesellschaft der Rhenus AG & Co. KG (74,9 %) und der hamburgischen HHLA (25,1 %), betrieben.

Die Hauptgeschäfte sind RoRo-Verkehre, Neufahrzeug-Lagerung und -Verschiffung, Container-Umschlag sowie die Lagerung und der Umschlag von Anlagenteilen für Offshore-Windparks.[36] Auch Großkomponenten wie Turmsektionen, Rotorblätter und Maschinenhäuser für Windenergieanlagen an Land werden umgeschlagen.[37]

2019 wurden im Seeverkehr rund 2,7 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen[38] (2017: 2,59 Mio. t,[39] 2016: 2,84 Mio. t,[40] 2015: 2,64 Mio. t,[41] 2014: 2,7 Mio. t,[42] 2013: 2,65 Mio. t,[43] 2012: 2,8 Mio. t,[44] und 2011: 3,1 Mio. t[45]). Stark ausgebaut wurde in den letzten Jahren der Bereich der Offshore-Infrastruktur, hierfür wurde der Hafen im östlichen Bereich erweitert.

Der Fährverkehr nach Helgoland – sowohl Personenverkehr als auch Wirtschaftsverkehr – findet von einem eigenen Terminal statt.

Im Fährhafen ist der im Jahr 2017 in Dienst genommene Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) stationiert.[46]

VerkehrBearbeiten

 
Verkehrsnetz in Cuxhaven
 
Bahnhof Cuxhaven

Der Bahnhof Cuxhaven ist auf der Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven mit Triebwagen der EVB (Nordseebahn, täglich im 1-Stunden-Takt) und aus Richtung Hamburg über Stade und Hemmoor auf der Niederelbebahn mit Zügen der Verkehrsgesellschaft Start Unterelbe mbH zu erreichen (gleicher Takt).

Nach Cuxhaven führt aus Richtung Bremen–Bremerhaven die Bundesautobahn A 27, aus Richtung Hamburg die Bundesstraße B 73. Cuxhaven war Anfangspunkt der Reichsstraße 6 über Dresden nach Schlesien, der späteren B 6.

Rund zehn Kilometer südlich von Cuxhaven liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Nordholz der Fliegerhorst Nordholz. Der Landkreis Cuxhaven ist indirekter Anteilseigner des hier angesiedelten Sea-Airport Cuxhaven/Nordholz.

Bis Anfang November 2005 verkehrte als zuletzt einzige Fährschiffsverbindung von Deutschland in der Nordsee eine Fähre nach Harwich in England. Weiterhin verkehrt von Cuxhaven aus die schon erwähnte Fähre nach Helgoland.

Von 1969 bis 1981 und von 1999 bis 2001 sowie von 2015 bis 2017 gab es von Cuxhaven aus eine Fährverbindung zum nördlichen Elbufer nach Brunsbüttel. Danach gab es mehrere Anläufe, diese Elbfähre wieder zu etablieren, die jedoch bislang (Sommer 2019) keinen dauerhaften Erfolg hatten.[47]

Vom 6. Juli bis zum 2. August 1914 gab es in Cuxhaven eine Straßenbahn, die sogenannte „Kanonenbahn“, zwischen dem Bahnhof und dem Fort Kugelbake. Heute ist Cuxhaven Ausgangspunkt für Regionalbusse. Den Stadtverkehr übernehmen mehrere Stadtbuslinien der Verkehrsunternehmen KVG und Maass Reisen.

Die Firma Flixbus betreibt eine Fernbuslinie von Cuxhaven nach Berlin (über Beverstedt, Bremervörde, Stade und Hamburg).

Wikipediaartikel zu Straßen im Cuxhaven: Abendrothstraße, Altenwalder Chaussee, Am Seedeich, Beethovenallee, Deichstraße, Gorch-Fock-Straße, Große Hardewiek, Konrad-Adenauer-Allee, Nordersteinstraße, Papenstraße, Poststraße, Rathausstraße, Schillerstraße, Steinmarner Straße, Strichweg und Südersteinstraße

MedienBearbeiten

In Cuxhaven erscheinen die Cuxhavener Nachrichten, die ebenso wie die im benachbarten Otterndorf erscheinende Niederelbe-Zeitung von der Cuxhaven-Niederelbe-Verlagsgesellschaft mbH & Co KG herausgegeben werden. Beide Zeitungen beziehen ihren Mantel von der Redaktionsgemeinschaft Nordsee, die ihren Sitz im Verlag der Bremerhavener Nordsee-Zeitung hat.

Weiterhin wird auch das Hamburger Abendblatt in Cuxhaven gelesen. Seit 1985 gibt es die kostenlosen Anzeigenblätter Cuxhaven Kurier für die Stadt Cuxhaven und Nordholz und Hadler Kurier für die Samtgemeinden Land Hadeln, Hemmoor und die Börde Lamstedt, die seit November 2014 auch am Wochenende als Kurier zum Sonntag erscheinen. Seit 1995 gibt es darüber hinaus gratis das Anzeigenblatt Elbe Weser aktuell (EWA), das regelmäßig mittwochs und seit Oktober 2014 auch am Sonnabend als EWAs Wochenende im gesamten nördlichen Teil des Landkreises Cuxhaven verteilt wird.

In Cuxhaven empfängt man alle niedersächsischen, hamburgischen und auch schleswig-holsteinischen Programme des NDR. Auch die Hörfunkprogramme von Radio Bremen berichten über Cuxhaven und sind gut zu empfangen. Des Weiteren kann man die Privatsender Hitradio Antenne, Radio ffn, Radio 21, Radio Hamburg, Alsterradio, Radio Schleswig-Holstein (RSH), Delta Radio und Energy Bremen empfangen.

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Würdigung der Stadt Cuxhaven. Die Stadt hat die folgenden Personen damit ausgezeichnet:

Als weitere Auszeichnung vergibt die Stadt den sogenannten Ehrenring. Er ist nach der Ehrenbürgerschaft die zweithöchste Auszeichnung, die die Stadt Cuxhaven verleiht.[49]

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Personen, die mit Cuxhaven in Verbindung stehenBearbeiten

Sagen und LegendenBearbeiten

  • Die Nixe und der Ritter
  • Die Alte Liebe
  • Annegret und Enno
  • Der Teufel in der Elbe
  • Vom goldenen Sarg in der Franzenburg
  • Der Hammer in Lüdingworth
  • Bumann Boje
  • Vom Teufel im Talar
  • Das schwarze Tier in Lüdingworth
  • Die beiden Turmspitzen von Altenbruch
  • Der Altarschrein zu Altenbruch
  • Von der Zehntfreiheit des Westerteiles in Altenbruch
  • Vom Ursprung des Namens Poitlangenteil
  • Der starke Goos
  • Der Fluch der Bettlerin
  • Die Kobolde bei der Feuerstätte
  • Der gebannte Dieb
  • Der Schädel in der Warningsackermühle
  • Der Alte im Westermoor

(Quelle unter:[53])

LiteraturBearbeiten

  • Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 5 ([Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB; abgerufen am 23. Oktober 2019]).
  • Förderverein Cuxhaven e. V., Hans-Heinrich Eilers (Hrsg.): Cuxhaven – Eine Stadt im Jahre ihres Jubiläums 2007. Vechtaer Druckerei und Verlag, Vechta 2007, ISBN 978-3-88441-237-4.
  • Ulf-Thomas Lesle, Nik Schumann: Cuxhaven. Stadt achter’n Diek: Küstenlandschaft, Deichbau und ein großer Fluss im Wandel der Zeit. 2. Auflage. Rauschenplat Verlag, Cuxhaven 2014, ISBN 978-3-935519-96-0.
  • Publikationen im Niederdeutschen Heimatblatt
    • Peter Bussler: Metallspende des deutschen Volkes.“ Bemühungen um den Erhalt wichtigen Kulturguts für das Cuxhavener Heimatmuseum. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 790. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Oktober 2015, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 1,3 MB; abgerufen am 2. August 2020]).
    • Peter Bussler: Junger Kunstbuchbinder entwarf Goldenes Buch. Vor 80 Jahren erhielt die Stadt Cuxhaven ihr erstes Goldenes Buch. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 791. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven November 2015, S. 3 (Digitalisat [PDF; 1,5 MB; abgerufen am 11. September 2019]).
    • Kurt Eisermann: Unterkunft für Arbeiterinnen in der Fischindustrie. Vor vierzig Jahren wurde das Frauenheim in Cuxhaven geschlossen. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 792. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Dezember 2015, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 10. September 2019]).
    • Peter Bussler: Vor 200 Jahren wurde Cuxhaven Seebad. Der Göttinger Philosoph Georg Christoph Lichtenberg gab die Anregung. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 798. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Juni 2016, S. 1–2 (Digitalisat [PDF; 5,8 MB; abgerufen am 27. Juli 2019]).
    • Harald Focke: Schwerer Brand beendet Karriere der Hanseatic. Eine defekte Brennstoffleitung wurde dem Cuxhavener Liner in New York zum Verhängnis. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 800. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven August 2016, S. 1–2 (Digitalisat [PDF; 7,2 MB; abgerufen am 23. Juli 2019]).
    • Peter Bussler: Frühe Anlaufstelle für Badegäste. Das ehemalige „Schifferhaus“ am Alten Hafen. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 804. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Dezember 2016, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 1,2 MB; abgerufen am 20. Juli 2019]).
    • Peter Bussler: Nachtwächter im Amt Ritzebüttel und in Cuxhaven. Amtmann Abendroth legte 1816 für Cuxhaven Nachtwächterbuch an. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 808. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven April 2017, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 5,9 MB; abgerufen am 16. Juli 2019]).
    • Peter Bussler: Vom entbehrungsreichen Leben der „Schillschepper“. Muschelkalkbrennereien gehörten früher zum Landschaftsbild. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 812. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven August 2017, S. 1–2 (Digitalisat [PDF; 8,1 MB; abgerufen am 13. Juli 2019]).
    • Kurt Eisermann: Lebensalltag unter dem Arbeiter- und Soldatenrat. Die Novemberrevolution in Cuxhaven und ihre Auswirkungen. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 827. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven November 2018, S. 3–4 (Digitalisat [PDF; 4,3 MB; abgerufen am 5. Juli 2019]).
    • Peter Bussler: Die Unterelbesche Eisenbahn Harburg–Stade–Cuxhaven. Feierliche Eröffnung des Cuxhavener Eisenbahnanschlusses im Jahr 1881. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 840. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Dezember 2019, S. 1–2 (Digitalisat [PDF; 4,0 MB; abgerufen am 7. Januar 2020]).
    • Jessica Lütge, Hans Hochfeld: Bürgerbahnhof Cuxhaven. Ein Bahnhofsgebäude und seine Renaissance. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 840. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Dezember 2019, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 4,0 MB; abgerufen am 7. Januar 2020]).
    • Kurt Eisermann: Der Kapp-Putsch im März 1920 in Berlin. Seine Auswirkungen in Cuxhaven und in der örtlichen Presse. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 843. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven März 2020, S. 3–4 (Digitalisat [PDF; 5,9 MB; abgerufen am 1. August 2020]).

WeblinksBearbeiten

Commons: Cuxhaven – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Cuxhaven – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Karl-Ernst Behre: Landschaftsgeschichte Norddeutschlands: Umwelt und Siedlung von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Wachholtz Verlag, Kiel 2008, ISBN 3-529-02499-6, S. 116.
  3. Manfred Niemeyer (Hrsg.): Deutsches Ortsnamenbuch. De Gruyter Verlag, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-018908-7, S. 116.
  4. Fort Napoleon. In: Webseite Stadtwiki Cuxhaven/cuxpedia. Abgerufen am 18. November 2019.
  5. Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: verfassungen.de. Archiviert vom Original am 1. Mai 2018; abgerufen am 30. Juni 2019.
  6. Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen. Art. 1 (RGBl. 1937 I S. 91). In: verfassungen.de. 26. Januar 1937, archiviert vom Original am 6. September 2017; abgerufen am 15. Oktober 2018.
  7. Gesetz zum Staatsvertrag mit dem Lande Niedersachsen über die Neuordnung der Rechtsverhältnisse in Cuxhaven und im Gebiet der Elbmündung. Vom 3. Oktober 1961, ratifiziert am 5. Oktober 1962, in Kraft getreten am 1. Oktober 1969. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). Abgerufen am 30. Juni 2019.
  8. Tag der Niedersachsen 2007. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webseite Stadt Cuxhaven. Archiviert vom Original am 24. Oktober 2007; abgerufen am 30. Juni 2019.
  9. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 241.
  10. a b c d e f g Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Stadt und Landkreis Cuxhaven (Siehe unter: a) Stadt Cuxhaven). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  11. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landherrenschaft Ritzebüttel. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, abgerufen am 19. Februar 2020.
  12. Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1957 (Bevölkerungs- und Gebietsstand 25. September 1956, für das Saarland 31. Dezember 1956). W. Kohlhammer, Stuttgart 1958, S. 186 (Digitalisat).
  13. a b c d e f g h i j Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 23. Oktober 2019.
  14. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Dezember 2010, abgerufen am 30. Juni 2019.
  15. Wahlergebnis Kommunalwahl 2016. In: cuxhaven.ftp.citywerk.net. Abgerufen am 12. September 2016.
  16. Inga Hansen: Cuxhaven: Neuer Oberbürgermeister tritt sein Amt an. In: nord24.de. 1. November 2019, abgerufen am 19. Februar 2020.
  17. Uwe Santjer in Cuxhaven zum OB gewählt. In: Webseite Norddeutscher Rundfunk. 26. Mai 2019, abgerufen am 19. Februar 2020.
  18. a b Hauptsatzung. (PDF; 158 kB) § 2; Hoheitszeichen, Dienstsiegel. In: Webseite Stadt Cuxhaven. 2. Mai 2013, S. 1, abgerufen am 30. Juni 2019.
  19. Stadtwappen. In: Webseite Stadtwiki Cuxhaven/Cuxpedia. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  20. Klemens Stadler: Deutsche Wappen Bundesrepublik Deutschland. Die Gemeindewappen der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Band 5. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1970, S. 32.
  21. Stadtgeschichte. In: Webseite Stadt Cuxhaven. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  22. U. Veit, A. Wendowski-Schünemann: 20 Sahlenburg FStNr. 18, Gde. Stadt Cuxhaven, Ldkr. Cuxhaven. In: Henning Haßmann, Hildegard Nelson (Hrsg.): Fundchronik Niedersachsen 2014 (= Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte. Beiheft 19). Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 3-8062-3308-X, S. 25–27.
  23. Martinsgemeinde Cuxhaven Ritzebüttel. In: Webseite Cuxhavener Martinskirche. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  24. Wir über uns. In: Webseite Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  25. Theater und Kinos im Landkreis Cuxhaven (Memento vom 21. April 2016 im Internet Archive)
  26. a b Cuxhavener Stadtsparkassen Marathon. In: Webseite Cuxhaven Marathon. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  27. Gemeinsam für die deutsche Küste – Maritimes Sicherheitszentrum nach vier Jahren Bauzeit offiziell eröffnet. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 10. Februar 2017, ISSN 2190-8753, S. 16.
  28. Duhner Wattrennen. In: Webseite Nordseeheilbad Duhnen. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  29. Offshore-Werk in Cuxhaven in Bau. In: Schiff & Hafen. Heft 9/2016. DVV Media Group Verlag, 2016, ISSN 0938-1643, S. 17.
  30. Wolfhart Fabarius: Start in Cuxhaven · Siemens-Gamesa weiht Produktionsstätte ein · Offshore-Turbinen der 7- und 8-MW-Generation. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 5. Juni 2018, ISSN 2190-8753, S. 3.
  31. eTelligence – Intelligenz für Energie, Märkte und Netze. (Nicht mehr online verfügbar.) In: etelligence.de. Archiviert vom Original am 19. März 2008; abgerufen am 30. Juni 2019.
  32. Hannover genehmigt Haushalt. In: Webseite Cuxhavener Nachrichten. 17. April 2015, abgerufen am 30. Juni 2019.
  33. Janet Binder: Tief in den roten Zahlen: Cuxhaven hofft auf Entschuldung. In: Webseite Hamburger Abendblatt. 21. August 2014, abgerufen am 30. Juni 2019.
  34. 187,5 Millionen Euro Entschuldungshilfe für Cuxhaven: Entschuldungskommission befürwortet Anträge auf Stabilisierungshilfe. In: mi.niedersachsen.de. Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, abgerufen am 6. Juli 2016.
  35. Peter Kleinort: Neue Perspektive für den Alten Fischereihafen. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 4. Januar 2017, ISSN 2190-8753, S. 2.
  36. Cuxport – Der Spezialist für RoRo. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 19. Juli 2012, ISSN 2190-8753, S. 15.
  37. Umschlag von über 1500 Vestas-Anlagen. In: Webseite Cuxhavener Nachrichten. 1. April 2017, abgerufen am 2. August 2017.
  38. Eckhard-Herbert Arndt: Niedersachsens Häfen legen zu. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 13. Februar 2020, ISSN 2190-8753, S. 1.
  39. Deutsche Seehäfen melden stabile Umschlagentwicklung. In: Schiff & Hafen. Heft 4/2018. DVV Media Group Verlag, 2018, ISSN 0938-1643, S. 34.
  40. Peter Kleinort: Wirtschaftlicher Umbau lastet auf Häfen. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 28. Februar 2017, ISSN 2190-8753, S. 3.
  41. Frank Binder: Emden: Neuer Rekord beim Autoumschlag. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 16. Februar 2016, ISSN 2190-8753, S. 3.
  42. Eckhard-Herbert Arndt: Häfen wollen nachhaltig wachsen. In: Täglicher Hafenbericht. DVV Media Group Verlag, 17. Februar 2015, ISSN 2190-8753, S. 3.
  43. Differenziertes Bild in der Umschlagentwicklung. In: Schiff & Hafen. Heft 4/2014. DVV Media Group Verlag, 2014, ISSN 0938-1643, S. 46.
  44. Unterschiedliche Entwicklung der Umschlagzahlen, Bilanz 2012. In: Schiff & Hafen. Heft 5/2013. DVV Media Group Verlag, 2013, ISSN 0938-1643, S. 16–17.
  45. Bilanz der deutschen Seehäfen 2011. In: Hansa. Heft 4/2012. Schiffahrts-Verlag Hansa, 2012, ISSN 0017-7504, S. 77–81.
  46. Teams und Stationen – Cuxhaven. In: Webseite Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Abgerufen am 30. Juni 2019.
  47. Neuer Anlauf für Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven geplant. In: Webseite Verkehrsrundschau. 26. November 2018, abgerufen am 19. Februar 2020.
  48. Robert Dohrmann. In: Webseite Stadtwiki Cuxhaven/Cuxpedia. Abgerufen am 30. Juni 2019.
  49. Minister a. D. Walter Hirche erhält den Ehrenring der Stadt Cuxhaven. In: Webseite Stadt Cuxhaven. 15. März 2010, abgerufen am 30. Juni 2019.
  50. Rolf Geffken: „Ich werde niemals Nazi!“ 1940 wurde der Cuxhavener Kapitän Karl Alexander im KZ ermordet. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 813. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven September 2017, S. 3–4 (Digitalisat [PDF; 3,4 MB; abgerufen am 13. Juli 2019]).
  51. Karl Alexander. In: Webseite Stadtwiki Cuxhaven/Cuxpedia. Abgerufen am 13. Juli 2019.
  52. Peter Bussler: Erbauer des Modells von Schloss Ritzebüttel. Der Cuxhavener Graphiker Conrad Hermann Eduard Klemke. In: Männer vom Morgenstern Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 834. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Juni 2019, S. 1–2 (Digitalisat [PDF; 9,2 MB; abgerufen am 30. Juni 2019]).
  53. Eberhard Michael Iba (Hrsg.): Hake Betken siene Duven. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung (= Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung. Band 16). 3. Auflage. Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4.