Tim Sugden

Autorennfahrer

Tim Sugden (* 26. April 1964 in Bradford) ist ein britischer Autorennfahrer.

Tim Sugden bei der Fahrerparade zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2009

KarriereBearbeiten

Tim Sugden begann seine Rennkarriere 1986 in der britischen Formel-Ford-Meisterschaft. Als er 1990 versuchte, in der Formel-Renault-Meisterschaft von Großbritannien Fuß zu fassen, hatte er bereits vier Saisons in der Formel Ford verbracht und den Durchbruch im Monoposto-Rennsport nicht geschafft. Er wechselte daher in den Tourenwagensport. 1990 stieg er in die britische Tourenwagen-Meisterschaft ein und feierte bereits in seiner zweiten Saison den ersten Rennsieg.

Nach zwei sportlich wenig erfolgreichen Saisons als Werksfahrer von Toyota schien Sudgens Karriere 1995 bereits zu Ende zu sein und ab 1996 fuhr er zunächst nur Autorennen in Markenpokalen. Neuen Schwung erhielt seine Karriere, als er 1997 in den Sportwagensport wechselte und auf Anhieb den GT2-Meistertitel in der britischen GT-Meisterschaft errang. Diesen Erfolg übertraf er schon 1998, als er sich auf einem McLaren F1 vom Gulf Team Davidoff am Ende des Jahres den GT1-Meistertitel sicherte. Im selben Jahr gab er sein Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das er mit einem überraschenden vierten Rang im Gesamtklassement beendete.

Seit Anfang der 2000er-Jahre gehört Sugden zu den meistbeschäftigten Sportwagenpiloten. Er fuhr und fährt in fast allen Sportwagenrennserien der Welt. Neben dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans nahm er auch an der Le Mans Series, der American Le Mans Series und der FIA-GT-Meisterschaft teil. In den letzten Jahren bestritt er außerdem Rennen in der US-amerikanischen Grand-Am Sports Car Series und im asiatischen Porsche Carrera Cup.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1998 Vereinigtes Konigreich  Gulf Team Davidoff McLaren F1 GTR Vereinigtes Konigreich  Steve O’Rourke Vereinigte Staaten  Bill Auberlen Rang 4
2003 Vereinigtes Konigreich  Dewalt Racesports Salisbury TVR Tuscan T400R Vereinigtes Konigreich  Mike Jordan Vereinigtes Konigreich  Michael Caine Ausfall Kraftübertragung
2004 Frankreich  Thierry Perrier Porsche 996 GT3 RS Vereinigtes Konigreich  Ian Khan Vereinigtes Konigreich  Nigel Smith Rang 23
2006 Russland  Russian Age Racing Ferrari 550 GTS Maranello Vereinigtes Konigreich  Christian Vann Vereinigtes Konigreich  Nigel Smith Ausfall Motorschaden
2008 Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport Ferrari F430 GTC Vereinigtes Konigreich  Rob Bell Vereinigtes Konigreich  Tim Mullen Ausfall Motorschaden
2009 Vereinigtes Konigreich  JMW Motorsport Ferrari F430 GTC Vereinigtes Konigreich  Rob Bell Vereinigtes Konigreich  Andrew Kirkaldy Rang 23
2010 Vereinigtes Konigreich  JMW Motorsport Aston Martin V8 Vantage GT2 Vereinigtes Konigreich  Rob Bell Vereinigte Staaten  Bryce Miller Ausfall Unfall
2011 Vereinigtes Konigreich  JMW Motorsport Ferrari 458 Italia GTC Vereinigtes Konigreich  Rob Bell Niederlande  Xavier Maassen Rang 24

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2004 Vereinigte Staaten  J-3 Racing Porsche 911 GT3-RSR Vereinigte Staaten  Justin Jackson Vereinigte Staaten  Brian Cunningham Rang 14
2005 Vereinigte Staaten  J3 Racing Inc. Porsche 996 GT3-RSR Schweden  Niclas Jönsson Rang 10
2006 Vereinigte Staaten  J3 Racing Porsche 996 GT3-RS Deutschland  Wolf Henzler Vereinigte Staaten  Jim Matthews Ausfall Kraftübertragung
2008 Vereinigtes Konigreich  Drayson-Barwell Aston Martin DBR9 Vereinigtes Konigreich  Paul Drayson Vereinigtes Konigreich  Jonny Cocker Ausfall Unfall

WeblinksBearbeiten

Commons: Tim Sugden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien