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Alain Couderc

Französischer Autorennfahrer

Alain Couderc (* 22. Juni 1947 in Bordeaux) ist ein ehemaliger französischer Autorennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als RennfahrerBearbeiten

MonopostoBearbeiten

Die Monopostokarriere von Couderc begann 1973 in der Formel Renault, wo er bis 1978 im Eurocup aktiv blieb. 1973 wurde er auf einem Martini Mk11 hinter René Arnoux und Patrick Tambay Gesamtdritter der damals noch jungen Meisterschaft[1]. 1974 (Gesamtsieger Didier Pironi) wurde er Gesamtsiebter[2] und 1975 (Meister erneut René Arnoux) Gesamtachter[3] dieser Meisterschaft.

Neben Einsätzen in der französischen Formel-3-Meisterschaft und der Formel-2-Europameisterschaft fuhr Couderc 1979 ein Rennen in der Aurora-AFX-Formel-1-Serie. Beim Rennen auf dem Circuit Paul Armagnac steuerte er einen AGS JH15, fiel jedoch nach einem Kupplungsschaden aus.[4]

SportwagenrennenBearbeiten

Neben den Starts im Monoposto war Alain Couderc fünfmal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. Sein Debüt gab er 1973 für Automobiles Ligier auf einem JS2, der nach einem Motorschaden abgestellt werden musste. Teampartner war Jean-Pierre Paoli, mit dem er im Jahr darauf einen Ferrari 365 GTB/4 Competizione für das North American Racing Team fuhr. Beste Platzierung im Schlussklassement war der 16. Rang 1983 gemeinsam mit Pascal Fabre und Roger Dorchy im WM P83 von Welter Racing.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1973 Frankreich  Automobiles Ligier Ligier JS2 Frankreich  Jean-Pierre Paoli Ausfall Motorschaden
1974 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Ferrari 365 GTB/4 Frankreich  Jean-Pierre Paoli Ausfall Unfall
1982 Frankreich  WM Esso WM P82 Frankreich  Guy Fréquelin Frankreich  Roger Dorchy Ausfall Unfall
1983 Frankreich  WM Secateva WM P83 Frankreich  Pascal Fabre Frankreich  Roger Dorchy Rang 16
1984 Frankreich  WM Secateva WM P83B Frankreich  Gérard Patté Frankreich  Roger Dorchy Ausfall Getriebeschaden

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Formel-Renault-Eurocup 1973
  2. Formel-Renault-Eurocup 1974
  3. Formel-Renault-Eurocup 1975
  4. Aurora-AFX-Formel-1-Serie 1979