Bundesstraße 191

Bundesstraße in Deutschland

Die Bundesstraße 191 (Abkürzung: B 191) ist eine Bundesstraße. Sie verläuft im Norden Deutschlands von Südwesten nach Nordosten. Sie beginnt in Celle an der B 3 und endet in Plau am See an der B 103.

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Bundesstraße 191 in Deutschland
Bundesstraße 191
Karte
Verlauf der B 191
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Celle
(52° 38′ N, 10° 5′ O)
Straßenende: Plau am See
(53° 28′ N, 12° 16′ O)
Gesamtlänge: 210 km

Bundesland:

Ausbauzustand: zweistreifig[1]
Straßenverlauf
Land Niedersachsen
Landkreis Celle
Ortschaft Celle B3 B214
Ortschaft Celle OT Altenhagen
Bahnübergang Bahnstrecke Celle–Wittingen
Parkplatz Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz
Ortschaft Celle OT Garßen
Parkplatz Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz
Ortschaft Eschede
Fluss Aschau
Fluss Lutter
Ortschaft Weyhausen (Eschede)
Landkreis Uelzen
Ortschaft Stadensen OT Breitenhees B4
Vorlage:AB/Wartung/Leer gemeinsam mit B4 Richtung Uelzen
Parkplatz Symbol: LinksSymbol: Links Parkplatz
Schnellstraße Beginn Beginn der Kraftfahrstraße
Autobahnabzweig Holdenstedt
Autobahnabzweig Uelzen-Esterholzer Straße
Fluss Stederau
Autobahnabzweig Uelzen-Salzwedeler Straße B71
Vorlage:AB/Wartung/Leer gemeinsam mit B4 Richtung Breitenhees
Autobahnabzweig Uelzen-Wendlandstraße B4
Schnellstraße Ende Ende der Kraftfahrstraße
Fluss Elbe-Seitenkanal
Ortschaft Uelzen OT Oldenstadt B493
Ortschaft Uelzen OT Pieperhöfen
Ortschaft Uelzen OT Riestedt
Anschlussstelle Uelzen/Stöcken A39
Ortschaft Oetzen
Ortschaft Rosche
Ortschaft Stoetze
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Ortschaft Zernien
Parkplatz Symbol: LinksRechtsSymbol: LinksRechts Parkplatz
Ortschaft Karwitz
Ortschaft Dannenberg OT Prisser B248a
Bahnübergang Bahnstrecke Salzwedel–Dannenberg
Fluss Jeetzel
Ortschaft Dannenberg (Elbe) B216 B248
Fluss Elbe (Brücke Dömitz 969,7 m)
Land Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis Ludwigslust-Parchim
Kreuzung bei Dömitz B195
Fluss Löcknitz
Ortschaft Neu Kaliß
Ortschaft Malliß
Ortschaft Malk Göhren
Ortschaft Eldena
Ortschaft Karstädt
Anschlussstelle (-)  Grabow A14
Vorlage:AB/Wartung/Leer ersetzt durch A14 und A24
Anschlussstelle (14)  Neustadt-Glewe A24 E26
Ortschaft Brenz
Ortschaft Spornitz
Ortschaft Parchim B321
Fluss Elde
Ortschaft Rom
Ortschaft Lutheran
Ortschaft Lübz
Fluss Müritz-Elde-Wasserstraße
Ortschaft Barkhagen
Fluss Müritz-Elde-Wasserstraße
Bahnübergang Bahnstrecke Güstrow–Meyenburg
Ortsumfahrung Ortsumgehung Plau am See B103
Ortschaft Plau am See B103
  • In Bau
  • In Planung
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • GeschichteBearbeiten

    Die Landstraße zwischen Ludwigslust und Parchim wurde 1845 zur Chaussee ausgebaut. Ein Jahr später wurde der Straßenbau bis Lübz fortgesetzt. Die Elbebrücke Dömitz wurde 1936 eröffnet (und 1945 zerstört). Seit 1937 Reichsstraße, hatte die Straße am 2. und 3. Mai 1945 entscheidende Bedeutung für das Kriegsende in Südmecklenburg. Während der Deutschen Teilung wurde sie durch die innerdeutsche Grenze unterbrochen. Die westliche Teilstrecke zwischen Celle und Dannenberg (Elbe) gehörte als Bundesstraße 191 zur Bundesrepublik Deutschland. Die östliche Teilstrecke zwischen Dömitz und Plau am See lag als Fernverkehrsstraße 191 (F 191) im Bezirk Schwerin der Deutschen Demokratischen Republik.

    Gleich nach der Deutschen Wiedervereinigung wurde der Neubau der 970 m langen Elbebrücke Dömitz in Angriff genommen. Seit 1992 ist die Bundesstraße wieder durchgehend befahrbar. Im Zuge der Eröffnung der A 14 zwischen dem Kreuz Schwerin und der Anschlussstelle Grabow wurde die Bundesstraße Anfang 2016 zwischen der A 14 und der A 24 bei Neustadt-Glewe zur Landesstraße 073 heruntergestuft.

    Umgehung PlauBearbeiten

     
    Manuela Schwesig und Stefan Anker bei der Einweihung der Nordumgehung Plau

    1990 begründete Dietmar Villwock eine Bürgerinitiative für die nördliche Ortsumgehung von Plau. Mit dem ersten Spatenstich durch Rainer Bomba am 16. März 2017 begann der Bau.[2] Die 2,7 km lange Umgehung umfasst Brücken über die Elde und die (derzeit nicht genutzte) Bahnstrecke Güstrow–Meyenburg. Der Bund investierte 11,4 Millionen Euro. Die Umgehungsstraße mit durchgehendem Überholverbot wurde am 20. September 2018 – sieben Monate vor dem Planungstermin – von Stefan Anker, Enak Ferlemann und Manuela Schwesig eingeweiht.[3]

    BedeutungBearbeiten

    Wie bei den Bahnstrecken Parchim–Ludwigslust, Ludwigslust–Dömitz und Dannenberg–Uelzen (und der Elbbrücke Dömitz) liegt die geostrategische Bedeutung der Straße in der Anbindung Mecklenburgs an Niedersachsen und Westdeutschland.

    Städte an der B 191Bearbeiten

     
    Verfallenes Chausseehaus an der B 191 bei Lutheran

    In NiedersachsenBearbeiten

    In MecklenburgBearbeiten

    Siehe auchBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

    Commons: Bundesstraße 191 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Umfahrung Uelzen dreistreifig
    2. Baubeginn für Ortsumgehung an der B 191
    3. Simone Herbst: Das Wunder von Plau. Schweriner Volkszeitung vom 21. September 2018, S. 7