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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Brenz
Brenz (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brenz hervorgehoben

Koordinaten: 53° 23′ N, 11° 40′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Neustadt-Glewe
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 12,41 km2
Einwohner: 503 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19306
Vorwahl: 038757
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 017
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Markt 1
19306 Neustadt-Glewe
Bürgermeister: Henry Topp
Lage der Gemeinde Brenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Brenz ist eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Neustadt-Glewe mit Sitz in der Stadt Neustadt-Glewe verwaltet.

GeografieBearbeiten

 
Dorfkirche Alt Brenz

Die Gemeinde setzt sich aus den Ortsteilen Alt Brenz mit der auf einem Hügel liegenden Dorfkirche und Neu Brenz mit der alten Slawenburganlage zusammen.[2] Westlich der Gemeinde verläuft der Brenzer Kanal.

GeschichteBearbeiten

Etwa um 700 entstand eine slawische Burg auf dem Gebiet des heutigen Brenz. Die Reste des Burgwalls sind noch heute in Neu Brenz in Richtung Lewitz erkennbar. Die erste urkundliche Erwähnung von Brenz war im Jahre 946 als terra brenzia in einer Urkunde von König Otto I.

Die Anlage von Neu Brenz ist nach dem örtlichen Kirchenbuch Folge eines Großbrands in Brenz am 29. März 1800, bei dem 64 Häuser und die Pfarre inklusiver aller Kirchakten den Flammen zum Opfer fielen.[3]

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Neu Brenz eingegliedert. Am 1. November 1968 ging die ehemalige Gemeinde Neuhof mit ihrem Ortsteil Klein Laasch in der Gemeinde Brenz auf. Am 1. Januar 1974 wurde Brenz nach Blievenstorf eingemeindet, Neuhof und Klein Laasch wurden dabei jedoch nach Neustadt-Glewe umgegliedert. Am 1. Mai 1990 wurden Alt Brenz und Neu Brenz durch Ausgliederung wieder zur selbstständigen Gemeinde Brenz.[4]

PolitikBearbeiten

WappenBearbeiten

Das vom Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltete Wappen wurde am 18. August 2003 durch das Innenministerium genehmigt und unter Nr. 284 in der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten; vorn in Gold ein schwebender, spitzbedachter roter Burgturm slawischer Bauart mit offenem Tor; hinten in Blau zwei schräg gekreuzte goldene Getreideähren.“[5]

FlaggeBearbeiten

Beschreibung: „Die Flagge ist gleichmäßig und quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Blau und Gelb gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils ein Drittel der Länge der beiden Querstreifen übergreifend, das Wappen der Gemeinde. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“[5]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • Franziska Stolle GmbH Brenz (Geflügelschlachterei und -verarbeitung, mit 479 Mitarbeitern (laut Veröffentlichung der Nord/LB am 26. November 2018 auf Platz 55 der 100 größten Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern))

VerkehrBearbeiten

Durch beide Ortsteile verläuft die Bundesstraße 191. Die Bundesautobahn 24 ist über die Anschlussstelle Neustadt-Glewe, welche sich in drei Kilometern Entfernung befindet, erreichbar.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Brenz (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 2 der Hauptsatzung (PDF; 435 kB) der Gemeinde.
  3. Artikel Der Herzog leitete und rettete. Im März 1800 zerstörte ein Großbrand das Dorf Brenz bei Ludwigslust im Mecklenburgmagazin der SVZ und des Nordkuriers, 28. März 2008.
  4. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt.
  5. a b § 1 der Hauptsatzung der Gemeinde.