Schossin

Gemeinde in Deutschland

Schossin ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Stralendorf mit Sitz in der Gemeinde Stralendorf verwaltet.

Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schossin führt kein Wappen
Schossin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schossin hervorgehoben

Koordinaten: 53° 33′ N, 11° 13′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Stralendorf
Höhe: 48 m ü. NHN
Fläche: 11,41 km2
Einwohner: 249 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 19073,
19075 (Mühlenbeck)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 03869, 038850, 038859
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 121
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfstr. 30
19073 Stralendorf
Website: Schossin auf amt-stralendorf.de
Bürgermeister: Erwin Baluscheit (parteilos)
Lage der Gemeinde Schossin im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Geografie und VerkehrsanbindungBearbeiten

Die Gemeinde liegt ca. 15 Kilometer südwestlich von Schwerin. Die Sude fließt entlang der östlichen Gemeindegrenze. Weitere nahe gelegene Städte sind Hagenow und Wittenburg. Die Bundesstraße 321 verläuft etwa sieben Kilometer östlich Schossins, der nächste Autobahnanschluss zur A 24 ist elf Kilometer entfernt.

Zu Schossin gehört der Ortsteil Mühlenbeck.[2]

Umgeben wird Schossin von den Nachbargemeinden Dümmer im Westen und Norden, Warsow im Osten, Bandenitz im Südosten, Gammelin im Süden sowie Hülseburg im Südwesten.

Ortsteil SchossinBearbeiten

Der langgestreckte, teilweise von Wiesen und Feldern unterbrochene Ort hat seinen Mittelpunkt in einem ehemaligen Gutshof.

GeschichteBearbeiten

Die beiden Ortsteile sowie die Siedlung Sudemühle sind ehemalige Gutsdörfer. Daran erinnern neben dem Gutshaus auch Schnitter- und Bauernhäuser. Sudemühle ist ein ehemaliger Mühlenstandort. Das Gutshaus in Schossin befindet sich heute wieder in Privatbesitz und wurde aufwendig saniert. Mühlenbeck wurde am 1. November 1973 eingemeindet.

PolitikBearbeiten

Die 2019 gewählte Gemeindevertretung setzt sich wie folgt zusammen:[3]

  • Einzelbewerber Brandenburg
  • Einzelbewerber Jurock
  • Einzelbewerber Klemann
  • Einzelbewerber Marx
  • Einzelbewerber Sonder
  • Einzelbewerber Vering

Wappen, Flagge, DienstsiegelBearbeiten

Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder Wappen noch Flagge. Als Dienstsiegel wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden Stierkopf mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „GEMEINDE SCHOSSIN • LANDKREIS LUDWIGSLUST-PARCHIM“.[4]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Gutshaus Schossin

Siehe Liste der Baudenkmale in Schossin

ReligionBearbeiten

24 % der Einwohner gehören der evangelischen Kirche an, 1 % der katholischen.[5] Für die Lutheraner ist die Kirchengemeinde im Nachbarort Parum, Gemeinde Dümmer, zuständig, die zur Propstei Wismar im Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland gehört. Die wenigen Katholiken gehören der Pfarrei Christus König mit Sitz in Wittenburg an, deren nächste Filialkirchen in Pogreß (Mariä Geburt, kein regelmäßiger Gottesdienst) und Dreilützow (St. Josef) sind.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2019 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 20 kB) der Gemeinde
  3. Endgültige Wahlergebnisse der Kommunalwahl 2019. Abgerufen am 9. Juli 2019.
  4. Hauptsatzung § 2 Abs.1
  5. Zensusdatenbank

WeblinksBearbeiten

Commons: Schossin – Sammlung von Bildern