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Rom (Mecklenburg)

Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rom führt kein Wappen
Rom (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rom hervorgehoben

Koordinaten: 53° 27′ N, 11° 57′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Parchimer Umland
Höhe: 58 m ü. NHN
Fläche: 33,68 km2
Einwohner: 793 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19372
Vorwahl: 038731
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 120
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Walter-Hase-Straße 42
19370 Parchim
Website: www.amt-parchimer-umland.de
Bürgermeister: Dr. Volker Toparkus
Lage der Gemeinde Rom im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Rom ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Parchimer Umland mit Sitz in Parchim verwaltet.

Geografie und VerkehrBearbeiten

 
ehem. Haltepunkt Rom (Meckl)

Die Gemeinde liegt 7 km östlich von Parchim und sieben Kilometer westlich von Lübz. Die Bundesstraße 191 verläuft durch die Gemeinde. Die Bundesautobahn 24 ist über die Anschlussstelle Parchim erreichbar (18 km). Das Gemeindegebiet wird südlich von der Müritz-Elde-Wasserstraße begrenzt. Im nördlichen Teil befindet sich das Darzer Hochmoor und das Wockertal. Der Haltepunkt Rom (Meckl) lag an der Bahnstrecke Parchim–Neubrandenburg.

Zur Gemeinde Rom zählen die Ortsteile Darze, Klein Niendorf, Lancken, Paarsch, Rom und Stralendorf.[2]

GeschichteBearbeiten

Lancken als das älteste Dorf der Gemeinde Rom wurde im Jahr 1229 erstmals urkundlich erwähnt.[3] Aus einer ehemaligen Meierei (um 1700) des Gutes Greven entstand ein Gut der Familien von Hammerstein (ab 1800), von Soden (ab 1806), Ritter von Henckel (nach 1824) sowie der Familien Blanck, Stucken und bis 1945 Wesendorf. 1830 erfolgte der Abriss des alten Gutshauses, unter der Familie Blanck wurde das noch existierende Herrenhaus, ein Backsteinbau mit Krüppelwalmdach, 1846 fertiggestellt. Ab 1960 diente es als Schule, ab 1984 als Kinderferienhaus und befindet sich heute in Privatbesitz.[4]

NamenBearbeiten

Rom wird 1310 villa Rome, 1320 Roma,[5] 1329 Rome und 1621 Rohm genannt. Der Name stammt aus dem slawischen und bezieht sich auf den Lokator: Ort des Rom.[6]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1951 wurde Stralendorf nach Darze eingemeindet. Am selben Tag kam Lancken zur Gemeinde Rom.

Am 13. Juni 2004 wurde Stralendorf eingemeindet.[7]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Söhne und TöchterBearbeiten

Romersche KikkerBearbeiten

Im mecklenburgischen Rom entstand um 1800 die lokale Apfelsorte Romersche Kikker. Eine synonyme Bezeichnung für den sehr süßen und saftigen Apfel lautet Goldrenette Romersche Kikker. Die Sorte galt einst als guter Tafel- und Wirtschaftsapfel, ist aber heute fast verschwunden.[8]

QuellenBearbeiten

Gedruckte QuellenBearbeiten

Ungedruckte QuellenBearbeiten

  • Landeshauptarchiv Schwerin (LHAS)
    • LHAS 3.2-3/1 Landeskloster/Klosteramt Dobbertin.
    • LHAS 5.11-2 Landtagsverhandlungen, Landtagsversammlungen, Landtagsprotokolle und Landtagsausschuß.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rom (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 1 der Hauptsatzung (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bks-mv.de der Gemeinde.
  3. MUB I. (1863) Nr. 370. 1229. Juni 4. Parchim. Johann, Fürst von Meklenburg, bekennt, in den Dörfern Damm, Klokow, Lanken und Möderitz dem Kirchspiel Parchim 4 Capellen errichtet, und zur Entschädigung des Pfarrers zu Parchim die BurgCapelle daselbst mit 6 Hufen in Bök, welche Gerard von Malin geschenkt hatte, bewidmet zu haben.
  4. Gutshaus Lancken bei www.gutshaeuser.de
  5. MUB VI. (1870) Nr. 4199.
  6. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: MJB Bd. 46 (1881) S. 3–168.
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004.
  8. Landeshauptstadt Potsdam (Hrsg.): Obstatlas der Russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam : Ein pomologischer Führer. Potsdam 2012, S. 157.