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Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim)

Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern (Lkr. Ludwigslust-Parchim)
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Möllenbeck führt kein Wappen
Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Möllenbeck hervorgehoben

Koordinaten: 53° 17′ N, 11° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Grabow
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 19,2 km2
Einwohner: 178 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19300
Vorwahlen: 038721, 038752
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 098
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Berliner Straße 8a
19300 Grabow
Website: grabow.de
Bürgermeister: Uwe Holzwarth
Lage der Gemeinde Möllenbeck im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Möllenbeck gehört zum Amt Grabow im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Geografie und VerkehrsanbindungBearbeiten

Möllenbeck liegt im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns zwischen den Flüssen Tarnitz und Löcknitz. Durch das Gemeindegebiet hindurch fließt der Löcknitz-Mühlbach. Die nächstgelegene Stadt ist Grabow, wo sich ein Bahnanschluss befindet und von wo aus die Bundesstraße 5 erreicht wird. Der Autobahnanschluss zur A 24 (Parchim) liegt zwölf Kilometer östlich.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Möllenbeck, Menzendorf, Carlshof und Horst.[2]

GeschichteBearbeiten

Möllenbeck wurde 1343 erstmals urkundlich erwähnt. Der einstige Besitz des Geschlechts der von Bosel ging 1409 an das Geschlecht der Gans zu Putlitz über. Im 15. Jahrhundert entstand so aus einer Grundherrschaft eine Gutswirtschaft. Durch die Grenznähe zur Mark Brandenburg ist Möllenbeck von den Kampfhandlungen zwischen Mecklenburg und der Mark Brandenburg nicht verschont worden, was zeitweise sogar zu einer Entvölkerung führte. Von 1468 bis 1822 Jahrhundert besaß die ritterschaftliche Familie von Koppelow das Land, die Ende des 17. Jahrhunderts ein Herrenhaus auf alten Fundamenten errichtete und dieses im 18. Jahrhundert noch erweiterte. 1830 wurde das Gut an die Familie von Treuenfels veräußert, die das Herrenhaus durch einen Neubau ersetzte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie entschädigungslos enteignet. Das Herrenhaus wurde dann zeitweise als Schule und später als Verkaufsstelle für Lebensmittel und als Kulturstätte genutzt, bis es Mitte der 1980er Jahre abgerissen wurde.[3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Dorfkirche
  • Ziegel-Fachwerk-Dorfkirche aus dem 17. Jahrhundert. Die Restaurierung nach der "Wende" wurde mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Rudolf-August-Oetker-Stiftung gefördert.[4]

Die Baudenkmale der Gemeinde sind in der Liste der Baudenkmale in Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aufgeführt.

LiteraturBearbeiten

  • F. Schlie, Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin, S.221f Das Gut und Kirchdorf Möllenbeck

WeblinksBearbeiten

  Commons: Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde
  3. Beschreibung der Gemeinde Möllenbeck auf den ehemaligen Seiten des Webarchivs (Memento vom 15. Juli 2006 im Internet Archive)
  4. Möllenbeck. Dorfkirche. Monumente. Magazin für Denkmalkultur in Deutschland. 11/12, 2010. S. 53