Bundesstraße 505

Bundesstraße in Deutschland

Die Bundesstraße 505 (Abkürzung: B 505) ist eine deutsche Bundesstraße in Bayern nordwestlich von Nürnberg. Sie führt von der Anschlussstelle Pommersfelden der A 3 (offiziell von Höchstadt an der Aisch) nach Bamberg. Früher führte sie bis Bayreuth, wurde aber durch die Autobahnen 73 und 70 ersetzt.

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Bundesstraße 505 in Deutschland
Bundesstraße 505
Karte
Verlauf der B 505
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 22,6 km

Bundesland:

Straßenverlauf
Anschlussstelle (79)  Pommersfelden (km 0,0) A3
Anschlussstelle Pommersfelden (km 1,8)
Anschlussstelle Zentbechhofen/Herrnsdorf (km 8,0)
Anschlussstelle Sassanfahrt-Erlach/Hirschaid (km 14,1)
Anschlussstelle Pettstadt (km 20,4 km)
Fluss Regnitz
Brücke über Bahnstrecke Strullendorf–Schlüsselfeld
Fluss Main-Donau-Kanal
Brücke über Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg
Anschlussstelle Strullendorf (km 22,2) B22 (ehem. B4)
Anschlussstelle (24)  Bamberg-Süd (km 22,6) A73
  • In Bau
  • In Planung
  • Geschichte und PlanungenBearbeiten

    Die Bundesstraße 505 wurde Mitte der 1960er Jahre errichtet, um eine schnelle Verbindung von der damals neuen Autobahn Nürnberg-Frankfurt am Main (heute A 3) nach Nordosten (Bamberg und Bayreuth) zu schaffen. Bis zum vierstreifigen Ausbau in den 1990er Jahren zur A 70 führte die Bundesstraße 505 bis Bayreuth/Kulmbach zur A 9 weiter. Der verbliebene Teil der Bundesstraße 505 sollte zur Bundesautobahn 731 ausgebaut werden, wozu es nie kam. Im Bundesverkehrswegeplan 2003 ist allerdings der vierstreifige Ausbau der B 505 weiter enthalten, eingeordnet als Weiterer Bedarf.

    Ausbau nach 2+1 SystemBearbeiten

    Die Strecke wird nach dem 2+1-System dreistreifig ausgebaut, da es eine wichtige Umleitungsstrecke zwischen der A 73 (Nürnberg-Suhl) und der A 3 (Würzburg-Nürnberg) ist. Es ist geplant, die Strecke in die Streckenbeeinflussung einzubinden und damit aktiv den Verkehr zu lenken, wenn es auf der A 3 zwischen der AS Pommersfelden und dem AK Fürth/Erlangen oder auf der A 73 zwischen der AS Bamberg-Süd und dem AK Fürth/Erlangen zu Verkehrsbehinderungen kommt. Auf der gesamten Strecke werden sichere Überholmöglichkeiten gebaut. Als erster Abschnitt wurde zwischen Hirschaid und Pettstadt eine Strecke von drei Kilometern ausgebaut, die seit 24. Juni 2010 freigegeben ist. Der zweite Abschnitt nördlich der Anschlussstelle Pommersfelden (Anschluss an die B 505) wurde am 7. Dezember 2012 freigegeben. Im Februar 2015 wurde durch das Staatliche Bauamt Bamberg der Bau eines weiteren, dreistreifigen Abschnittes samt der Anschlussstelle Zentbechhofen/Herrnsdorf bekannt gegeben.[1][2] Diese Maßnahme ist für 2021/2022 geplant.[3] Im Zuge des Planfeststellungsverfahren im August 2020 des dritten Abschnittes, wurden der interne Planungsstart für den vierten Abschnitt südlich der Anschlussstelle Hirschaid bekanntgegeben. Die öffentliche Planung soll 2021/2022 erfolgen. Gleichzeitig wurde im Mai 2020 ein fünfter Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Pettstadt und Bamberg angekündigt, welcher im Zuge des Ausbaus der Eisenbahnstrecke Nürnberg–Ebensfeld (VDE8.1)[4] realisiert werden soll.

    Siehe auchBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. B 505-Auffahrt für Zentbechhofen. In: infranken.de. 23. Februar 2015, abgerufen am 4. August 2015.
    2. B 505 erhält neue Auffahrt. In: nordbayern.de. 27. Februar 2015, abgerufen am 4. August 2015.
    3. Planfeststellungsbeschluss Regierung von Mittelfranken. 11. Mai 2020, abgerufen am 15. Dezember 2020.
    4. Planänderungsverfahren VDE8.1 Bamberg-Hirschaid. Abgerufen am 15. Dezember 2020.