Hauptmenü öffnen

Holdenstedt (Uelzen)

Ortsteil der Stadt Uelzen, Niedersachsen, Deutschland

Holdenstedt ist ein Ortsteil der Hansestadt Uelzen in Niedersachsen mit rund 2.500 Einwohnern.[2] Die Gerdau durchfließt den Norden des Ortes und die Hardau den Süden und Osten. Im Südosten besteht Anschluss an die B4.

Holdenstedt
Stadt Uelzen
Koordinaten: 52° 55′ 37″ N, 10° 31′ 41″ O
Höhe: 41 m
Einwohner: 2467 (2007)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29525
Vorwahl: 0581
Holdenstedt (Niedersachsen)
Holdenstedt

Lage von Holdenstedt in Niedersachsen

Schloss Holdenstedt
Schloss Holdenstedt
Wasserschloss derer von der Wense, um 1654

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Holdenstedt wurde erstmals 1061 urkundlich erwähnt und war bis 1972 eine selbstständige Gemeinde.[3] Die Einwohnerzahl betrug 1925 insgesamt 625, stieg bis 1933 auf 764 und betrug 1939 bereits 832.[4]

Im Ortsteil befindet sich das im 18. Jahrhundert errichtete Schloss Holdenstedt, das heute das Heimatmuseum des Kreises Uelzen beherbergt.[5] Der Holdenstedter Friedhof wurde im Jahr 1628 angelegt und steht inzwischen unter Denkmalschutz.[6]

Am 1. Juli 1972 wurde Holdenstedt in die Kreisstadt Uelzen eingegliedert.[7]

LiteraturBearbeiten

  • Arbeitskreis Holdenstedt (Hrsg.): Holdenstedt 1060–2010. Vom Bauerndorf zur Stadtgemeinde. Uelzen 2010.
  • Hans-Jürgen Vogtherr: Das Amtsbuch des Amtes Medingen von 1666 (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte von Stadt und Kreis Uelzen, Bd. 1). Uelzen 1993.
  • HOLDENSTEDT Stadt Uelzen. Ev. Nikolaikirche. / Herrenhaus. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen – Niedersachsen. München / Berlin 1992, S. 745 f.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Holdenstedt 1060-2010. Vom Bauerndorf zur Stadtgemeinde. Hrsg.: Arbeitskreis Holdenstedt, Stadt Uelzen, 2010
  2. www.ideen-initiative-zukunft.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.ideen-initiative-zukunft.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..
  3. d-nb.de.
  4. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. uelzen.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  5. Kreis Uelzen.
  6. Pro Holdenstedt (Memento des Originals vom 30. September 2005 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pro-holdenstedt.de.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 236.