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Aisam-ul-Haq Qureshi

pakistanischer Tennisspieler
Aisam-ul-Haq Qureshi Tennisspieler
Aisam-ul-Haq Qureshi
Aisam-ul-Haq Qureshi 2016
Spitzname: Somi
Nation: PakistanPakistan Pakistan
Geburtstag: 17. März 1980
Größe: 183 cm
Gewicht: 82 kg
1. Profisaison: 1998
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: Robert Davis
Preisgeld: 3.226.627 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 33:27
Höchste Platzierung: 125 (10. Dezember 2007)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 326:282
Karrieretitel: 17
Höchste Platzierung: 8 (6. Juni 2011)
Aktuelle Platzierung: 59
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
24. Juni 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Aisam-ul-Haq Qureshi (Urdu اعصام الحق قریشی‎; * 17. März 1980 in Lahore) ist ein pakistanischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben und KarriereBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Aisam-ul-Haq Qureshi begann erst mit zwölf Jahren, Tennis zu spielen, nachdem zuvor Cricket und Schwimmen seine Lieblingssportarten gewesen waren. Seine erste Trainerin war seine Mutter Nosheen Ihtsham, ehemalige pakistanische Nummer 1 im Tennis. Zwischen 1996 und 1998 konnte er mehrere Turniere auf der Juniorentour gewinnen, und erreichte im Juli 1998 mit Platz 7 seine beste Platzierung in der Junioren-Weltrangliste. Im Oktober 1998 besiegte er bei den World Super Junior Championships den damals sechzehnjährigen Andy Roddick.

Schon 1998 entschied er sich für eine Karriere als Tennisprofi, und sammelte auf Satellite- und Future-Turnieren erste Weltranglistenpunkte. Im September 1998 spielte er erstmals für die pakistanische Davis-Cup-Mannschaft, und konnte zum 3:2-Sieg über Thailand einen Einzel- sowie einen Doppelsieg beisteuern.

Im Oktober 1999 gewann Qureshi in Indonesien seinen ersten Future-Titel. Nach drei weiteren Future-Finals zum Jahresende, von denen er eines gewinnen konnte, beendete er das Jahr auf Platz 308 der Tennisweltrangliste. Auch im Doppel konnte er in diesem Jahr mit verschiedenen Partnern drei Future-Turniere gewinnen. Im Davis Cup war er in diesem Jahr weniger erfolgreich, und konnte den Abstieg Pakistans in die Asien-Gruppe II nicht verhindern.

2000–2001Bearbeiten

2000 konnte Qureshi in Kalkutta durch einen Sieg über Leander Paes erstmals das Halbfinale eines Challenger-Turniers erreichen. Zudem erreichte er in diesem Jahr zwei Future-Finals, und gewann dabei einen Titel. Im Doppel gewann er im Juli 2000 an der Seite von Daniele Bracciali in Wrexham seinen ersten Challenger-Titel. Im Dezember 2000 folgte in Prag Titel Nummer 2 (mit Kristian Pless); zuvor hatte Qureshi mit verschiedenen Partnern ein weiteres Challenger-Finale erreicht sowie zwei Future-Turniere gewinnen können.

Zu Beginn des Jahres 2001 nahm Aisam-ul-Haq Qureshi mit seinem Partner Vadim Kutsenko am ATP-Turnier in Chennai teil, und erreichte dort die zweite Runde. Wie schon im Vorjahr konnte er in diesem Jahr in Buxoro und Bangkok zwei Doppel-Challenger-Titel gewinnen. Im Einzel waren seine größten Erfolge zwei Future-Titel sowie eine Challenger-Halbfinalteilnahme.

2002Bearbeiten

Nachdem die letzten beiden Davis-Cup-Saisons nicht sehr erfolgreich für Pakistan verlaufen waren, konnte man im Jahr 2002 durch Siege über Malaysia, Taiwan sowie China den Aufstieg in die Asien-Gruppe I erreichen. Dazu steuerte Aisam-ul-Haq Qureshi insgesamt vier Einzel- sowie drei Doppelsiege bei, allesamt mit Aqeel Khan. Im Juni 2002 konnte sich Qureshi in Wimbledon erstmals für ein Grand-Slam-Turnier qualifizieren. Das Besondere dabei war, dass sein Partner Amir Hadad ein Israeli war, also aus einem Staat stammte, der von seinem Heimatland Pakistan nicht anerkannt wird. Ihm wurde daher vom pakistanischen Verband mit dem Ausschluss aus dem Davis-Cup-Team gedroht, was jedoch von der ITF verhindert wurde.[1] Nach einem Zweitrundensieg über die an Position 11 gesetzten Ellis Ferreira und Rick Leach konnte die muslimisch-jüdische Paarung erst im Achtelfinale gestoppt werden. Für die US Open bekamen sie daraufhin eine Wildcard und erreichten dort die zweite Runde. Zudem wurden sie am Jahresende von der ATP mit dem „Arthur Ashe Humanitarian Award“ ausgezeichnet, welcher Toleranz im Tennis fördern soll.[2] Weitere Höhepunkte im Jahr 2002 waren drei aufeinander folgende Doppel-Challenger-Titel im Juli (in Bristol, Manchester und Hilversum), jeweils mit verschiedenen Partnern. Daraufhin stieg Qureshi kurzzeitig in die Top 100 der Doppel-Weltrangliste ein.

2003–2004Bearbeiten

Zu Beginn des Jahres 2003 nahm Aisam-ul-Haq Qureshi zusammen mit Amir Hadad an einigen ATP-Turnieren teil, sie schieden jedoch jeweils in der ersten Runde aus. Nachdem er im Mai 2003 mit Justin Bower einen Future- und einen Challenger-Titel in Fargʻona gewonnen hatte, schied Qureshi sowohl bei den French Open (mit Daniel Vacek) als auch in Wimbledon (mit Hadad) jeweils in der ersten Runde aus. Danach spielte er erstmals zusammen mit Rohan Bopanna, und konnte in Denver einen weiteren Challenger-Titel gewinnen. Die Partnerschaft wurde zunächst nach drei Turnieren wieder beendet, sollte jedoch in späteren Jahren noch erfolgreich fortgesetzt werden. Zum Jahresende gewann Qureshi noch zwei Future-Titel im Doppel sowie drei aufeinander folgende Future-Titel im Einzel (die ersten seit zwei Jahren).

Das Jahr 2004 begann mit zwei Einzel-Future-Titeln sowie einem Doppel-Challenger-Titel in Salinas. In Nottingham konnte sich Aisam-ul-Haq Qureshi erstmals für das Hauptfeld eines ATP-Turniers qualifizieren, er verlor jedoch in zwei knappen Sätzen gegen Jonas Björkman. Eine Woche später folgte in Andorra der nächste Challenger-Titel im Doppel, zudem erreichte er in diesem Jahr noch zwei weitere Challenger-Finals. Wie schon im Vorjahr half er Pakistan im Davis-Cup-Relegationsspiel, in der Asien-Gruppe I zu bleiben.

2005–2006Bearbeiten

Im Jahr 2005 konnte das pakistanische Davis-Cup-Team nach Siegen über Thailand und Taiwan sogar die Play-Off-Spiele zur Weltgruppe erreichen. In beiden Partien gewann Qureshi jeweils beide Einzel sowie das Doppel mit Aqeel Khan. Das Finale gegen Chile verlor Pakistan dann jedoch mit 0:5. Bei den Islamic Solidarity Games im April 2005 in Ta'if gewann Qureshi sowohl im Einzel, im Doppel als auch mit dem pakistanischen Team die Gold-Medaille.[3] In diesem Jahr konnte Qureshi mit verschiedenen Partnern vier Challenger-Finals erreichen, von denen er eines in Pamplona (mit Lovro Zovko) gewinnen konnte. Im Einzel verlor er zwischen Mai 2005 und August 2005 zehn Challenger-Erstrundenmatches in Folge, konnte das Jahr aber mit einem Future-Titel noch halbwegs erfolgreich abschließen.

Das Jahr 2006 war das erste Jahr seit sieben Jahren, in welchem Aisam-ul-Haq Qureshi keinen einzigen Challenger-Titel gewinnen konnte. Einzige Höhepunkte dieses Jahres waren die Qualifikation für das Einzel-Hauptfeld des ATP-Turniers von ’s-Hertogenbosch, wo er in drei äußerst knappen Sätzen gegen den späteren Turniersieger Mario Ančić verlor, sowie je ein Future-Titel im Einzel und im Doppel. Im Davis Cup konnte er den Abstieg Pakistans in die Asien-Gruppe II bei der 0:5-Niederlage gegen China nicht verhindern.

2007Bearbeiten

Nach dem titelarmen Vorjahr wurde das folgende dann umso erfolgreicher: In den Monaten Februar 2007 bis Mai 2007 konnte Aisam-ul-Haq Qureshi mit verschiedenen Partnern insgesamt sieben Doppel-Future-Titel gewinnen. Im Juni 2007 qualifizierte Qureshi sich fürs Hauptfeld des ATP-Turniers von Halle, und konnte dort gegen den Weltranglistenelften Richard Gasquet sensationell sein erstes ATP-Match gewinnen. In der zweiten Runde verlor er dann gegen Lokalmatador Philipp Kohlschreiber. Zwei Wochen später qualifizierte er sich in Wimbledon erstmals für das Einzel-Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers, und konnte dort gegen Lee Childs in drei Sätzen gewinnen, bevor er in der zweiten Runde gegen den ehemaligen Weltranglistenersten Marat Safin ausschied. Und auch beim nächsten Rasenturnier in Newport qualifizierte sich Qureshi, und erreichte dort erstmals das Viertelfinale eines ATP-Turniers. Dabei besiegte er unter anderem den an Position 1 gesetzten Mardy Fish. In Newport hatten Qureshi und sein Partner Prakash Amritraj zudem eine Wildcard für das Doppel-Hauptfeld bekommen, sie schieden jedoch in der ersten Runde aus. Daraufhin schloss sich Qureshi wieder mit Rohan Bopanna zusammen, mit dem er bereits 2003 ein Turnier hatte gewinnen können. Im Juli und August 2007 gewann der „Indo-Pak-Express“ gleich vier Challenger-Turniere nacheinander (in Manchester, Nottingham, Segovia und in Bronx). Zudem konnte Qureshi in Nottingham das Einzel-Finale erreichen, wo er in drei Sätzen Alun Jones unterlag. Im September 2007 traten Qureshi und Bopanna beim ATP-Turnier von Mumbai an, und zogen dort bis ins Finale ein, wo sie in zwei knappen Sätzen gegen Robert Lindstedt und Jarkko Nieminen verloren. Im Oktober 2007 gewann Aisam-ul-Haq Qureshi mit Frederik Nielsen in Barnstaple einen weiteren Challenger-Titel, bevor er dann im November 2007 wieder mit Rohan Bopanna zusammen spielte und in Kuala Lumpur und Neu-Delhi jeweils das Finale erreichte. In Neu-Delhi konnte Qureshi zudem durch einen Sieg über An Jae-Sung seinen ersten Challenger-Titel im Einzel gewinnen. Er beendete das Jahr auf Platz 125 der Einzel- und Platz 90 der Doppel-Weltrangliste, was beides bis dahin persönliche Bestmarken waren.

2008Bearbeiten

Im Januar 2008 erreichte Qureshi zusammen mit Marin Čilić das Halbfinale des ATP-Turniers von Chennai. In den folgenden Monaten stand er bei mehreren ATP-Turnieren im Doppel-Hauptfeld, meistens zusammen mit Rohan Bopanna. Bei den French Open schieden sie noch in der ersten Runde gegen die Brüder Bob und Mike Bryan aus, konnten dann aber in Wimbledon erstmals gemeinsam ein Grand-Slam-Match gewinnen, und erreichten in Newport ihr zweites gemeinsames ATP-Finale. Im Rest der Saison konnte Qureshi mit verschiedenen Partnern kein Match auf ATP-Ebene mehr gewinnen, er gewann jedoch in dieser Saison insgesamt drei Challenger-Titel (in Dublin, Belo Horizonte und Toyota). Im Davis Cup schaffte er mit Pakistan, die mittlerweile in die Asien-Gruppe III abgestiegen waren, durch fünf 3:0-Siege in einer Woche den Wiederaufstieg in Gruppe II. Die größten Erfolge im Einzel in dieser Saison waren ein Erstrundensieg in Newport über Benjamin Becker sowie die erfolgreiche Qualifikation bei den US Open, wo er gegen den ehemaligen Weltranglistenersten Carlos Moyá in vier Sätzen verlor.

2009Bearbeiten

2009 konnte sich Qureshi für kein einziges ATP-Turnier im Einzel qualifizieren, da er sich nun zunehmend auf Doppel konzentrierte. Dort war er dafür auch umso erfolgreicher: Er gewann vier Challenger-Turniere (in Kyōto, Khorat, Aachen und Helsinki), die letzten drei jeweils mit Rohan Bopanna. In Wimbledon qualifizierte er sich zusammen mit Prakash Amritraj, und erreichte dort nach zwei Fünfsatzsiegen zum zweiten Mal nach 2002 das Achtelfinale. Bei den US Open war Jarkko Nieminen sein Doppelpartner, mit dem er die zweite Runde erreichte. Zum dritten Mal nacheinander konnte er ein Jahr in den Top 100 der Doppel-Weltrangliste beenden.

2010Bearbeiten

Nachdem Aisam-ul-Haq Qureshi und Rohan Bopanna im Januar 2010 bei den Australian Open noch in der ersten Runde ausgeschieden waren, gewannen sie zwei Wochen später in Johannesburg gegen Karol Beck und Harel Levy ihren ersten gemeinsamen ATP-Titel. Im April 2010 erreichten die beiden erst ein Challenger-Finale in Neapel und eine Woche später ein ATP-Finale in Casablanca. Im Mai 2010 folgte in Nizza die nächste Finalniederlage, gefolgt von einem Zweitrundenaus bei den French Open. In Wimbledon konnte der „Indo-Pak-Express“ dann erstmals das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichen, wo sie sich den späteren Siegern Jürgen Melzer und Philipp Petzschner geschlagen geben mussten. Dabei machten sie zudem mit ihrer „Stop War Start Tennis“ genannten Kampagne auf sich aufmerksam.[4] Während der nordamerikanischen Hartplatzsaison konnten Qureshi und Bopanna in Los Angeles und Washington jeweils das Halbfinale sowie in New Haven das Finale erreichen. Dabei besiegten sie unter anderem die Weltranglistenersten Bob und Mike Bryan. Bei den US Open schließlich gelang der pakistanisch-indischen Paarung der bislang größte Erfolg ihrer Karriere: Nachdem sie im Achtelfinale die an Position 2 gesetzte Paarung Daniel Nestor und Nenad Zimonjić besiegt hatten, marschierten sie bis ins Finale durch, wo sie in zwei knappen Sätzen den Bryan-Brüdern unterlagen. Zusätzlich zum Herrendoppel trat Qureshi bei diesem Turnier auch im Mixed an, wo er an der Seite von Květa Peschke ebenfalls das Finale erreichen konnte. Dort mussten sie sich jedoch der an Position 1 gesetzten Paarung Liezel Huber und Bob Bryan geschlagen geben. Bei seiner anschließenden Rückkehr nach Pakistan wurde Qureshi in Lahore von Punjabs Gouverneur Salmaan Taseer mit einer Goldmedaille geehrt.[5] Bei den Commonwealth Games 2010 trat Qureshi für Pakistan an, er schied jedoch im Einzel in der zweiten und im Doppel mit Aqeel Khan bereits in der ersten Runde aus.[6] Nachdem sie in Shanghai und Moskau jeweils im Viertelfinale ausgeschieden waren, konnten Aisam-ul-Haq Qureshi und Rohan Bopanna in Sankt Petersburg wieder ein Finale erreichen. Sie verloren jedoch in zwei knappen Sätzen gegen Daniele Bracciali und Potito Starace. Dadurch verpassten sie als neuntbestes Team der Saison die Qualifikation für die ATP World Tour Finals in London im November 2010, wurden jedoch trotzdem zur Veranstaltung eingeladen, da sie dort mit dem Arthur Ashe Humanitarian Of The Year Award geehrt wurden.[7] Im Dezember 2010 wurden Bopanna und Qureshi zudem in Monaco von Prinz Albert mit dem Grand Prix of Peace & Sports ausgezeichnet.[8]

2011Bearbeiten

Anfang 2011 erreichten Aisam-ul-Haq Qureshi und Rohan Bopanna nach einer Halbfinalteilnahme beim ATP-Turnier von Sydney bei den Australian Open das Achtelfinale, wo sie in drei knappen Sätzen unterlagen. Im Frühling war das Duo weniger erfolgreich und erlitt einige Erst- und Zweitrundenniederlagen, erst beim Mastersturnier in Indian Wells konnten die beiden mit einem Halbfinaleinzug tiefer ins Feld eindringen. Auch in der Sandplatzsaison gab es Achtungserfolge wie etwa das Halbfinale beim Monte-Carlo Masters oder den Viertelfinaleinzug in Roland Garros, das bisher beste Abschneiden des Duos bei den French Open. Zu Beginn der Rasensaison feierte Qureshi gemeinsam mit Bopanna den ersten Saisontitel, im Finale von Halle besiegten die beiden Milos Raonic und Robin Haase. Umso enttäuschender war dann das Erstrundenaus in Wimbledon, wo sie gegen Juan Sebastián Cabal und Robert Farah 19:21 im letzten Satz verloren. Während der nordamerikanischen Hartplatzsaison war der Erfolg nur mäßig, in Montréal und Cincinnati erreichten sie das Viertelfinale, bei den US Open konnten die beiden die Vorjahresleistung nicht wiederholen, gelangten aber ins Halbfinale. In Bangkok feierte Qureshi seinen zweiten Saisontitel, allerdings an der Seite des Österreichers Oliver Marach; im Finale schlugen die beiden das deutsche Duo Michael Kohlmann und Alexander Waske. An der Seite von Bopanna erlitt er während der Asientour jedoch zwei Auftaktniederlagen, allerdings gestaltete sich die Hallensaison in Europa sehr erfolgreich: in Stockholm gewannen die beiden ihren zweiten gemeinsamen Saisontitel gegen Marcelo Melo und Bruno Soares. Beim Turnier in Paris feierte das Duo seinen bisher größten Erfolg, als sie mit einem Finalsieg über Julien Benneteau und Nicolas Mahut zum ersten Mal bei einem Mastersturnier Titelträger wurden. Zudem konnten sich Qureshi und Bopanna erstmals in ihrer Karriere zu Jahresende unter die acht besten Teams einreihen und qualifizierten sich somit für die ATP World Tour Finals in London.

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ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000 (2)
ATP World Tour 500 (2)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (13)
ATP Challenger Tour (30)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (9)
Sand (3)
Rasen (5)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 1. Dezember 2007 Indien  Neu-Delhi Hartplatz Korea Sud  An Jae-sung 7:5, 6:4

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

ATP World TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 7. Februar 2010 Sudafrika  Johannesburg Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Slowakei  Karol Beck
Israel  Harel Levy
2:6, 6:3, [10:5]
2 12. Juni 2011 Deutschland  Halle (1) Rasen Indien  Rohan Bopanna Niederlande  Robin Haase
Kanada  Milos Raonic
7:68, 3:6, [11:9]
3. 2. Oktober 2011 Thailand  Bangkok Hartplatz Osterreich  Oliver Marach Deutschland  Michael Kohlmann
Deutschland  Alexander Waske
7:64, 7:65
4. 23. Oktober 2011 Schweden  Stockholm (1) Hartplatz (i) Indien  Rohan Bopanna Brasilien  Marcelo Melo
Brasilien  Bruno Soares
6:1, 6:3
5. 13. November 2011 Frankreich  Paris Hartplatz (i) Indien  Rohan Bopanna Frankreich  Julien Benneteau
Frankreich  Nicolas Mahut
6:2, 6:4
6. 6. Mai 2012 Portugal  Estoril Sand Niederlande  Jean-Julien Rojer Osterreich  Julian Knowle
Spanien  David Marrero
7:5, 7:5
7. 17. Juni 2012 Deutschland  Halle (2) Rasen Niederlande  Jean-Julien Rojer Philippinen  Treat Conrad Huey
Vereinigte Staaten  Scott Lipsky
6:3, 6:4
8. 30. März 2013 Vereinigte Staaten  Miami Hartplatz Niederlande  Jean-Julien Rojer Polen  Mariusz Fyrstenberg
Polen  Marcin Matkowski
6:4, 6:1
9. 20. Oktober 2013 Schweden  Stockholm (2) Hartplatz (i) Niederlande  Jean-Julien Rojer Schweden  Jonas Björkman
Schweden  Robert Lindstedt
6:2, 6:2
10. 1. März 2014 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Kanada  Daniel Nestor
Serbien  Nenad Zimonjić
6:4, 6:3
11. 19. Juli 2015 Vereinigte Staaten  Newport (1) Rasen Vereinigtes Konigreich  Jonathan Marray Vereinigte Staaten  Nicholas Monroe
Kroatien  Mate Pavić
4:6, 6:3, [10:8]
12. 14. Januar 2017 Neuseeland  Auckland Hartplatz Polen  Marcin Matkowski Israel  Jonathan Erlich
Vereinigte Staaten  Scott Lipsky
1:6, 6:2, [10:3]
13. 30. April 2017 Spanien  Barcelona Sand Rumänien  Florin Mergea Deutschland  Philipp Petzschner
Osterreich  Alexander Peya
6:4, 6:3
14. 30. Juni 2017 Turkei  Antalya Rasen Schweden  Robert Lindstedt Osterreich  Oliver Marach
Kroatien  Mate Pavić
7:5, 4:1 Aufgabe
15. 22. Juli 2017 Vereinigte Staaten  Newport (2) Rasen Vereinigte Staaten  Rajeev Ram Australien  Matt Reid
Australien  John-Patrick Smith
6:4, 4:6, [10:7]
16. 1. Oktober 2017 China Volksrepublik  Chengdu Hartplatz Israel  Jonathan Erlich Neuseeland  Marcus Daniell
Brasilien  Marcelo Demoliner
6:3, 7:63
17. 14. April 2019 Vereinigte Staaten  Houston Sand Mexiko  Santiago González Vereinigtes Konigreich  Ken Skupski
Vereinigtes Konigreich  Neal Skupski
3:6, 6:4, [10:6]
ATP Challenger TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 5. August 2000 Vereinigtes Konigreich  Wrexham Hartplatz Italien  Daniele Bracciali Vereinigtes Konigreich  Miles Maclagan
Vereinigtes Konigreich  Andrew Richardson
6:4, 6:2
2. 10. Dezember 2000 Tschechien  Prag Sand Danemark  Kristian Pless Schweiz  Ivo Heuberger
Finnland  Ville Liukko
6:4, 6:4
3. 7. Oktober 2001 Usbekistan  Buxoro Hartplatz Niederlande  Rogier Wassen Kasachstan  Alexei Kedrjuk
Weissrussland  Alexander Shvec
6:2, 6:4
4. 9. Dezember 2001 Thailand  Bangkok Hartplatz Tschechien  Jaroslav Levinský Australien  Jaymon Crabb
Australien  Peter Luczak
6:3, 6:75, 7:65
5. 14. Juli 2002 Vereinigtes Konigreich  Bristol Rasen Serbien und Montenegro  Dejan Petrović Italien  Daniele Bracciali
Italien  Gianluca Pozzi
6:3, 6:2
6. 21. Juli 2002 Vereinigtes Konigreich  Manchester (1) Rasen Slowakei  Karol Beck Hongkong  John Hui
Australien  Anthony Ross
6:3, 7:62
7. 28. Juli 2002 Niederlande  Hilversum Hartplatz Italien  Stefano Pescosolido Hongkong  John Hui
Australien  Anthony Ross
7:64, 6:0
8. 17. Mai 2003 Usbekistan  Fargʻona Hartplatz Sudafrika  Justin Bower Kasachstan  Alexei Kedrjuk
Ukraine  Orest Tereschtschuk
3:6, 7:60, 6:4
9. 3. August 2003 Vereinigte Staaten  Denver Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Brasilien  Josh Goffi
Vereinigte Staaten  Jason Marshall
4:6, 6:3, 6:4
10. 4. April 2004 Ecuador  Salinas Hartplatz Argentinien  Federico Browne Venezuela 1954  José de Armas
Vereinigte Staaten  Eric Nunez
6:3, 6:3
11. 26. Juni 2004 Andorra  Andorra Hartplatz Luxemburg  Gilles Müller Mexiko  Santiago González
Mexiko  Alejandro Hernández
6:3, 7:5
12. 14. August 2005 Spanien  Pamplona Hartplatz Kroatien  Lovro Zovko Vereinigtes Konigreich  James Auckland
Vereinigtes Konigreich  Daniel Kiernan
2:6, 6:3, 6:4
13. 22. Juli 2007 Vereinigtes Konigreich  Manchester (2) Rasen Indien  Rohan Bopanna Niederlande  Jesse Huta Galung
Schweden  Michael Ryderstedt
4:6, 6:3, [10:5]
14. 28. Juli 2007 Vereinigtes Konigreich  Nottingham Rasen Indien  Rohan Bopanna Indien  Mustafa Ghouse
Vereinigtes Konigreich  Joshua Goodall
6:3, 7:65
15. 5. August 2007 Spanien  Segovia Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Schweiz  Michel Kratochvil
Luxemburg  Gilles Müller
7:68, 6:3
16. 19. August 2007 Vereinigte Staaten  Bronx Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Vereinigte Staaten  Alberto Francis
Vereinigte Staaten  Phillip King
6:3, 2:6, [10:5]
17. 27. Oktober 2007 Vereinigtes Konigreich  Barnstaple Hartplatz (i) Danemark  Frederik Nielsen Niederlande  Jasper Smit
Niederlandische Antillen  Martijn van Haasteren
6:2, 6:74, [10:2]
18. 4. Juli 2008 Irland  Dublin Teppich Indien  Prakash Amritraj Vereinigtes Konigreich  Jonathan Marray
Danemark  Frederik Nielsen
6:3, 7:66
19. 3. August 2008 Brasilien  Belo Horizonte Hartplatz Mexiko  Santiago González Brasilien  Daniel Dutra da Silva
Brasilien  Caio Zampieri
6:3, 7:63
20. 30. November 2008 Japan  Toyota Teppich (i) Danemark  Frederik Nielsen Chinesisch Taipeh  Chen Ti
Polen  Grzegorz Panfil
7:5, 6:3
21. 15. März 2009 Japan  Kyōto Teppich (i) Osterreich  Martin Slanar Japan  Tatsuma Itō
Japan  Takao Suzuki
6:77, 7:63, [10:6]
22. 29. März 2009 Thailand  Khorat Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Thailand  Sanchai Ratiwatana
Thailand  Sonchat Ratiwatana
6:3, 6:75, [10:5]
23. 15. November 2009 Deutschland  Aachen Teppich (i) Indien  Rohan Bopanna Deutschland  Philipp Marx
Slowakei  Igor Zelenay
6:4, 7:66
24. 29. November 2009 Finnland  Helsinki Teppich (i) Indien  Rohan Bopanna Finnland  Henri Kontinen
Finnland  Jarkko Nieminen
6:2, 7:67
25. 9. Mai 2015 Frankreich  Aix-en-Provence Sand Niederlande  Robin Haase Vereinigte Staaten  Nicholas Monroe
Neuseeland  Artem Sitak
6:1, 6:2
26. 20. März 2016 Vereinigte Staaten  Irving Hartplatz Vereinigte Staaten  Nicholas Monroe Australien  Chris Guccione
Brasilien  André Sá
6:2, 5:7, [10:4]
27. 10. Juni 2017 Vereinigtes Konigreich  Surbiton Rasen Neuseeland  Marcus Daniell Philippinen  Treat Huey
Vereinigte Staaten  Dennis Kudla
6:3, 7:60
28. 16. Juni 2019 Vereinigtes Konigreich  Nottingham Rasen Mexiko  Santiago González China Volksrepublik  Gong Maoxin
China Volksrepublik  Zhang Ze
4:6, 7:65, [10:5]
29. 22. Juni 2019 Vereinigtes Konigreich  Ilkley Rasen Mexiko  Santiago González Neuseeland  Marcus Daniell
Indien  Leander Paes
6:3, 6:4

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 30. September 2007 Indien  Mumbai Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Schweden  Robert Lindstedt
Finnland  Jarkko Nieminen
6:73, 6:75
2. 13. Juli 2008 Vereinigte Staaten  Newport Rasen Indien  Rohan Bopanna Vereinigte Staaten  Mardy Fish
Vereinigte Staaten  John Isner
4:6, 6:71
3. 11. April 2010 Marokko  Casablanca Sand Indien  Rohan Bopanna Schweden  Robert Lindstedt
Rumänien  Horia Tecău
2:6, 6:3, [7:10]
4. 23. Mai 2010 Frankreich  Nizza (1) Sand Indien  Rohan Bopanna Brasilien  Marcelo Melo
Brasilien  Bruno Soares
6:1, 3:6, [5:10]
5. 28. August 2010 Vereinigte Staaten  New Haven Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Schweden  Robert Lindstedt
Rumänien  Horia Tecău
4:6, 5:7
6. 10. September 2010 Vereinigte Staaten  US Open Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Vereinigte Staaten  Bob Bryan
Vereinigte Staaten  Mike Bryan
6:75, 6:74
7. 31. Oktober 2010 Russland  Sankt Petersburg Hartplatz (i) Indien  Rohan Bopanna Italien  Daniele Bracciali
Italien  Potito Starace
6:76, 6:75
8. 4. November 2012 Frankreich  Paris Hartplatz (i) Niederlande  Jean-Julien Rojer Indien  Rohan Bopanna
Indien  Mahesh Bhupathi
6:76, 3:6
9. 24. Februar 2013 Frankreich  Marseille Hartplatz (i) Niederlande  Jean-Julien Rojer Indien  Rohan Bopanna
Vereinigtes Konigreich  Colin Fleming
4:6, 6:73
10. 5. Mai 2013 Portugal  Estoril Sand Niederlande  Jean-Julien Rojer Mexiko  Santiago González
Vereinigte Staaten  Scott Lipsky
3:6, 6:4, [7:10]
11. 11. Januar 2014 Australien  Sydney Hartplatz Indien  Rohan Bopanna Kanada  Daniel Nestor
Serbien  Nenad Zimonjić
6:73, 6:73
12. 24. Mai 2014 Frankreich  Nizza (2) Sand Indien  Rohan Bopanna Slowakei  Martin Kližan
Osterreich  Philipp Oswald
2:6, 0:6
13. 28. Februar 2015 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai Hartplatz Serbien  Nenad Zimonjić Indien  Rohan Bopanna
Kanada  Daniel Nestor
4:6, 1:6
14. 2. August 2015 Schweiz  Gstaad Sand Osterreich  Oliver Marach Usbekistan  Denis Istomin
Weissrussland  Aljaksandr Bury
6:3, 2:6, [5:10]
15. 9. April 2016 Marokko  Marrakesch Sand Kroatien  Marin Draganja Argentinien  Guillermo Durán
Argentinien  Máximo González
2:6, 6:3, [6:10]
16. 17. Juli 2016 Deutschland  Hamburg Sand Kanada  Daniel Nestor Finnland  Henri Kontinen
Australien  John Peers
5:7, 3:6
17. 22. Oktober 2017 Schweden  Stockholm Hartplatz (i) Niederlande  Jean-Julien Rojer Osterreich  Oliver Marach
Kroatien  Mate Pavić
6:3, 6:76, [4:10]
18. 29. April 2018 Spanien  Barcelona Sand Niederlande  Jean-Julien Rojer Spanien  Feliciano López
Spanien  Marc López
6:75, 4:6
19. 17. Februar 2019 Vereinigte Staaten  New York City Hartplatz Mexiko  Santiago González Deutschland  Kevin Krawietz
Deutschland  Andreas Mies
4:6, 5:7

MixedBearbeiten

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 9. September 2010 Vereinigte Staaten  US Open Hartplatz Tschechien  Květa Peschke Vereinigte Staaten  Liezel Huber
Vereinigte Staaten  Bob Bryan
4:6, 4:6

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pakistanis condemn Israeli tennis link. In: bbc.co.uk. 29. Juni 2002, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  2. Duo win Arthur Ashe award. In: bbc.co.uk. 6. Februar 2003, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  3. Pakistan Sports Board. In: www.sports.gov.pk. Abgerufen am 17. Juli 2016.
  4. India-Pakistan tennis stars transcend national distrust - BBC News. Abgerufen am 17. Juli 2016 (britisches Englisch).
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  8. Bopanna-Qureshi Awarded 2010 Grand Prix Of Peace & Sports. In: ATP. atpworldtour.com, 3. Dezember 2010, archiviert vom Original am 10. Dezember 2010; abgerufen am 17. Juli 2016 (englisch).